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Sound optimieren am Handy: Bester Klang auf allen Geräten

Der Smartphone-Lautsprecher knarrt? Die Bässe im Kopfhörer dröhnen? Heute zeigen wir Euch, wie man dem Krach ein für alle Mal Einhalt gebietet und für alle Lautsprecher das perfekte Setup speichert.

Entertainment am Smartphone beim Joggen ist für mich...?

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eric google play music w
© ANDROIDPIT

Die wenigsten Smartphone-Hersteller schaffen es, wirklich brauchbare Lautsprecher in ihren Smartphones unterzubringen. Ihnen sei zugute zu halten, dass die kleinen Chassis einfach nicht die besten Resonanzkörper bieten und Lautsprecher in dieser Größe allein schon aus physikalischen Gründen kaum ein Hi-Fi-Erlebnis herbeizaubern werden. Trotzdem zeigen wir Euch heute, wie einfach man zu besserem Sound kommt.

Einer der besten digitalen Klangprozessoren (zu Englisch: Digital Sound Processor; kurz DSP) am Markt ist der DSP-Manager von CyanogenMod. Freilich wollen wir Euch nicht zumuten, Euer Smartphone-Betriebssystem auszutauschen, nur damit der Klang ein wenig besser wird. Daher zeigen wir Euch einen alternativen Weg zu der nützlichen App.

Den DSP-Manager von CyanogenMod herunterladen

Das erste, was Ihr braucht, ist eine Bezugsquelle für die APK, also die Installationsdatei. Anstatt diese aber manuell zu suchen und dabei eventuell auf eine veraltete, fehlerhafte oder gar infizierte Version zu stoßen, kann man über den CM App Installer von Jordan Fisher sicher Custom-ROM-Apps wie Trebuchet Launcher, Apollo Music Player, DSP Manager und Co. beziehen.

cm app installer
Der CM App Installer nimmt Euch die Suche nach den Installationsdateien der CyanogenMod-Apps ab. Über den Button oben links kommt Ihr an die einzelnen Installer. / © ANDROIDPIT

Das Besondere an Fishers App ist, dass sie Euch zusätzlich eine Installation der jeweligen App unter Root-Berechtigung erlaubt, was allerdings bei unserem Test mit dem DSP-Manager nicht das Ergebnis verändert hat. In jedem Fall müsst Ihr in den Android-Sicherheitoptionen die Installation von Apps unbekannter Herkunft zulassen, damit sich die App überhaupt installieren lässt.

dsp manager 01
Einmal installiert, startet der DSP-Manager immer mit Android und läuft im Hintergrund. / © ANDROIDPIT

DSP-Manager einrichten

Sobald der Equalizer installiert wurde, läuft er immer im Hintergrund und startet gleich zu Beginn, wenn Ihr Euer Smartphone einschaltet. Das ist auch sinnvoll, denn in Zukunft müssen alle Sounds, die das Telefon auf welchem Wege auch immer verlassen, an diesem neuen Pförtner vorbei. Die Oberfläche des DSP-Managers ist genial einfach: Unter dem oberen Bereich, in dem sich eine Bassverstärkung einschalten und modifizieren lässt, findet Ihr im unteren Teil den grafischen Equalizer vor. Mit ihm könnt Ihr auch Voreinstellungen auswählen, die ein breites Spektrum typischer Anwendungsgebiete abdecken. Für den typischen Nexus-Speaker beispielsweise bietet sich der Preset Kleine Boxen an, der die übersteuerten Höhen reduziert und die Bässe verstärkt.

dsp manager 02
Voreinstellungen und der grafische Equalizer erlauben das genaue Nachjustieren und Ausgleichen der Ungenauigkeiten Eurer Lautsprecher. / © ANDROIDPIT

Bisher ist der DSP-Manager nichts weiter als ein Equalizer, der in jeder mittelmäßigen Musik-Player-App bereits implementiert wurde. Was die CM-App allerdings besonders macht, ist ihre Fähigkeit, Einstellungen Geräte-spezifisch zu merken. Seid Ihr etwa unterwegs in der Bahn und schließt Eure In-Ear-Kopfhörer an, dann wollt Ihr vielleicht etwas mehr Höhen und dafür weniger Bass: Kein Problem! Wechselt einfach den Tab im DSP-Manager und ändert die Kopfhörer-Einstellungen. Wenn Ihr dann nach Hause kommt, und Euer Smartphone mit Eurer Bluetooth-Boombox in der Küche koppelt, dann wollt Ihr vielleicht eine ganz flache Equalizer-Kurve, weil Ihr lieber am Gerät nachjustert. Auch kein Problem! Einfach den Equalizer für dieses Gerät deaktivieren und dann klingt der Sound ganz normal.

Damit nicht genug! Je nachdem, welches Gerät Ihr gerade optimiert, bieten sich unterschiedliche Optimierungs-Optionen. An Kopfhörer, Bluetooth-Gerät oder USB-Dock lassen sich zusätzlich Dynamik-Umfang und Raumklang einschalten und die Größe des virtuellen Raums lässt sich verändern. Einmal eingerichtet, klingt die Musik aus Eurem Handy auf allen Geräten immer sofort so gut, wie jeweils möglich.

DSP-Manager, mein Ein und Alles

Leider ist der DSP-Manager auch mit Root-Installation nicht in der Lage, sich als Standard-Equalizer auf Systemebene zu etablieren. Das heißt, dass die darin festgelegten Einstellungen zwar wie zuvor erwähnt überall gelten, trotzdem etwa der Standard-Equalizer des Systems aktiv bleibt. Diesen erreicht Ihr etwa über Google Play Music in den Einstellungen, wo Ihr ihn deaktivieren solltet.

Also viel Spaß beim Optimieren Eures Sounds! 

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33 Kommentare

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  • Oder Poweramp (bester Musikplayer) mit ner externen Box :D

    • kann denn Power Amp mit kitkat und der externen Speicherkarte umgehen?
      Ich hab all meine MP3 auf der externen(wo auch sonst) und ich hab das so verstanden das nur die System eigene Musik app drauf zugreifen kann. leider hat diese beim HTC m8 keinen Equilizer. Ich hab schon einige ausprobiert-aber ich höre Musik-also kein mainstream bum bum shit. Punk, hip Hop, indie, Rock, usw. naja real Musik. und es scheint das die meisten Equilizer eher Net so gut auf der Rock Schiene laufen.
      Also hat da jemand n Tipp?

      • Ich hab die OmniROM-Version des DSP-Manager und ich komm mit meinen Sets gut mit Rock klar :) (in meinem Fall Linkin Park, Limp Bizkit, AC/DC, Nirvana, blablabla)

      • Poweramp spielt bei mir alles von der externen Karte ab! Neutron auch :-)

        Galaxy S4 4.4.2

      • Ich würde meine Fehlposts hier gerne löschen können!

      • Hey sven, ist mit Poweramp kein Problem. Du kannst ganz genau einstellen, von welchen Quellen er die Musik einlesen soll. Ich hab auch meine Musiksammlung auf der Externen gespeichert. Guck dir den Player einfach mal an. 14 Tage kann man die Testversion genau unter die Lupe nehmen.

  • Ich bin vom DSP-Manager überhaupt nicht begeistert. Um es mal vorsichtig auszudrücken.^^ Gibt einige bessere Alternativen. Nutze seit 2 Jahren den integrierten Equalizer von Poweramp. Meiner Meinung nach ist das die Nr. 1.

  • Der DSP Manager ist nur eine Lite Version von Viper4Android ich nutze vom Boeffla Kernel die Sound Optionen, bekommt man glatt multiple Orgasmen beim Musik hören.

    • Wenn man Viper4Android richtig konfiguriert, dann kommt die Boeffla Sound Option nicht annähernd an die Qualität heran. Ich habe alle 3 von dir aufgeführten getestet und Viper hat da einfach die Nase vorn.

      • Aber es kommt dann auch noch auf die Kopfhörer an. Benutzte DSP Manager und Boeffla Kernel Soundsteuerung gemeinsam.Bin so voll und ganz zufrieden,weil die die Rockschiene gut rüber bringen und einem bald das Trommelfell zerfetzen wenn man nicht komplett übertreibt und übersteuert.

  • ich finde Viper4Android 1000 mal besser als den dsp manager!!

  • An alle Leute die keine Veränderung an ihrem Sound merken:
    Ihr müsst erst noch in den Telefon Einstellungen eures Smartphones unter den Sound-/Toneinstellungen unter "Musikeffekte" die Einstellung auf "DSP-Manager" ändern, dann sollte es funktionieren.

    Bezüglich des Artikels:
    Ich bevorzuge statt DSP-Manger lieber die App "Noozxoide EIZO-Rewire PRO Series", da diese viel mehr Einstellungen ermöglicht und diese auch in drei Reiter eingeteilt ist (Line-Out, Board Lautsprecher und Wireless, sprich Bluetooth) und man diese unabhängig von einander einrichten kann, was eine Erleichterung in der Bedienung ist, da man nicht immer in eine App wechseln muss um Soundeinstellungen zu ändern sobald man andere Kopfhörer verwendet.
    Falls jemand gefallen an der App gefunden hat und ein paar Tips zu den Einstellungen haben möchte, einfach kommentieren. :)

    • Bei DSP-Manager kann man auch vers. Profile für vers. Ausgabequellen angeben ;) (Headset, Speaker, Bluetooth, USB/Dock)

      • Ich habe das im Artikel so verstanden, dass man zwar versch. Profile hat, diese jedoch im DSP-Manager immer einstellen muss, wenn man dem jeweiligen Kopfhörer benutzt.
        Sehe aber auch gerade das ich mir einfach nur das Bild oben hätte angucken müssen:D

      • Aber hat der DSP-Manager auch virtuelle Raumerweiterung etc. und Presets die den Klang weicher und klarer machen?:D Das "Audiophile" Preset ist mMn. phänomenal

      • Er hat einige Presets, allerdings habe ich immer mein eigenes Ding gemacht^^ Da ich z.B. viel Hip-Hop höre, habe ich mir das Voice-Preset angemacht und dann noch die Tiefen etwas nach oben geschraubt - hier und da noch bissle korrigieren und fertig :P

        Man kann folgendes einstellen:
        - Dynamic Range Compression (3 Stufen)
        - Bass Boost (3 Stufen)
        - EQ mit 6 Balken
        - Loudness Compensation (6 Stufen)
        - Headset Virtual Room Effect (Studio, Room, Large Room, Stage)

        Da ich die Omni-Version des DSP hab, gibts bei mir noch:
        - Effect Center Frequency (Standard 55Hz - geht von 20Hz bis 200Hz)
        - Stereo Widener (3 Stufen)


        Das sollte so ziemlich alles sein, was den DSP betrifft :)

  •   26

    einfach flac anhören und nicht den MP3 scheiß , aus ende!!!
    geht nix über hires audio!!

    •   4

      Ist klar. Ich besitze über 200 mp3 Alben mit 320kps und meine 30gb sind jetzt schon voll. Würde ich alles in flac encodieren würden locker 90gb draufgehen und nur die wenigsten Geräte unterstützen 128gb sd Karten. Und der klang ist bis auf kleine Frequenzen, die du nicht wahrnimmst, der selbe. Equalizer sind meiner Meinung absolut wichtig

    • Brrr wenn ich sowas les bekomm ich ne Gänsehaut. Wenn man eine FLAC in eine 192kbit MP3 umwandelt braucht man schon ne High-End Anlage um annähernd die Chance zu haben, einen Unterschied heraus zu hören. Aber wer rennt schon mit den teuersten Ultimate Ears Inears rum? Mit den Billigschleudern, die der Durchschnittsmensch dabei hat (Wie auch ich nach Shure und anderen teuren Investitionen, die eben so schnell hops gegangen sind wie billligere Modelle) klingt FLAC genauso mies wie MP3 - Und genau dafür sind EQs da, um Schwächen von Wiedergabegeräten auszubügeln und nicht die der ausgegebenen Musik.

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