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Sony Xperia 5 im Test: Nichts Halbes und nichts Ganzes

Sony Xperia 5 im Test: Nichts Halbes und nichts Ganzes

Das Sony Xperia 5 ist grundsätzlich eine etwas geschrumpfte Variante des Sony Xperia 1. Den Zusatz "Compact" hat sich Sony aber aus gutem Grund gespart. Denn auch hier setzt der japanische Hersteller auf ein hohes Display. Ob das Vorteile bringt?

Bewertung

Pro

  • Super Performance
  • Gute Akkulaufzeit
  • Schickes Design

Contra

  • 21:9-Format
  • Kamera

Sony Xperia 5: Preis und Verfügbarkeit

Sony hat das Xperia 5 auf der IFA vorgestellt. Wurde anfangs noch mit einem Xperia 2 gerechnet, gab es anstatt eines flott präsentierten Nachfolgers des Sony Xperia 1 eine kompaktere Variante. Das Smartphone ist ab dem 7. Oktober erhältlich. Die Preise beginnen bei 799 Euro mit 128 GByte Speicher. Als spezielles Einführungsangebot kann man das Xperia 5 auch zusammen mit den True-Wireless-Kopfhörern WF-1000XM3 bekommen. Das Bundle kostet 849 Euro.

Xperia 5 Insitu 4colours
Das Sony Xperia 5 ist in vier Farben erhältlich. / © Sony Mobile

Kompakt? Eher nicht.

Wer das Sony Xperia 1 kennt, der kann sich das Xperia 5 ziemlich gut vorstellen. Statt einem 6,5 Zoll Display gibt es hier ein 6,1 Zoll großes Display. Vermutlich deshalb hat sich Sony auch den Zusatz "Compact" gespart, den der Hersteller früher bei seinen kleineren Modellen verwendet hat. Kompakt ist dieses Smartphone nämlich nicht.

Es misst 158 x 68 x 8.2 Millimeter und wiegt 164 Gramm. Damit ist es nur etwas kleiner und leichter als das Xperia 1. Vergleicht man es mit dem Xperia XZ2 Compact, dann ist es etwas breiter, um einiges dünner, aber auch viel höher. Gorilla Glass 6 schützt das Display. Es gibt einen SIM-Karten-Slot an der Seite, der sich ohne Büroklammer oder spezielles Werkzeug herausnehmen lässt. Dort findet auch die Speicherkarte Platz. Allzu oft sollte man den SIM-Tray aber nicht herausnehmen, etwa um die Speicherkarte zu wechseln. Die Konstruktion wirkt nicht sonderlich stabil.

AndroidPIT Sony Xperia 5 Fingerprint Sensor
Der Fingerabdrucksensor ist gut positioniert. / © AndroidPIT

Alle Knöpfe befinden sich auf der linken Seite. Unten gibt es einen Kameraknopf, mit Abstand gefolgt vom Einschaltknopf, über dem der Fingerabdrucksensor sitzt. Darüber die Lautstärkewippe. Alle Knöpfe sind, wenn man das Smartphone normal hält, unpraktisch platziert. Der zuverlässig arbeitende Fingerabdrucksensor hingegen sitzt exakt an der richtigen Stelle.

Unten sitzen Lautsprecher und USB-C-Anschluss. Auf einen Klinkenanschluss muss man hier verzichten. Ansonsten bleibt Sony sich treu und setzt weiter auf einen Displayrand, in dem die Frontkamera sitzt. Auch unten gibt es einen Rand unter dem Display, wenngleich dieser etwas schmaler ist. Ränder gibt es auch an den Seiten, diese sind jedoch recht schmal. Bei dem ohnehin schon sehr hohen Design ist der Rand oben und unten jedoch unverständlich.

Klar ist aber auch, dass das 21:9 entscheidende Nachteile mit sich bringt. Sind die Taschen nicht tief genug, so guckt das Smartphone immer etwas hervor. Außerdem liegt das vorbildlich verarbeitete Xperia 5 nur so lange gut in der Hand, bis man damit arbeiten möchte. Dann sind nämlich immer zwei Hände erforderlich. Es gibt zwar einen Ein-Hand-Modus, doch hilfreich ist der nicht.

Auf Wiedersehen, 4K

Mit dem Xperia 1 hat Sony vor allem das Display in den Vordergrund gestellt. Nicht nur aufgrund des neuen 21:9-Formats, sondern auch, weil es 4K unterstützt. Schon auf dem MWC 2019 sprach Sony viel von "Kino". Schließlich ist 21:9 das Format, in dem viele Kinofilme aufgenommen sind. Auch beim Xperia 5 gibt es ein OLED-Display. Auf 4K hingegen müssen angehende Regisseure verzichten.

AndroidPIT Sony Xperia 5 Handheld
Das 21:9-Display des Xperia 5 ist hoch. / © AndroidPIT

Das soll aber nicht heißen, dass das Display schlecht ist. Das 6,2 Zoll große Display bietet eine Auflösung von 2.520 x 1.080 Pixel, bei einer Pixeldichte von 449 PPI. HDR unterstützt es ebenfalls. Wie man erwarten darf, bietet das Display gute Farben und wer wirklich ganze Kinofilme auf seinem Smartphone anschaut, dürfte sich auch über das Format des Displays freuen. Zu bedenken ist, dass nicht jeder Film in 21:9 aufgenommen ist. Oft genug bleiben also im Querformat links und rechts dicke schwarze Balken. Dann kann man zoomen, ob das aber Sinn und Zweck des Ganzen ist, sei dahingestellt.

Wer braucht 21:9?

Es wurde bereits ein paar Mal erwähnt: Wie das Sony Xperia 1 hat das Xperia 5 ein 21:9-CinemaWide-Display. Einerseits ist es schön, dass Sony sich hier etwas Neues ausgedacht hat und nun konsequent darauf setzt. Andererseits stellt sich die Frage , wer ein solches Display braucht und ob die Vor- oder die Nachteile überwiegen.

Ganz klar: Wer sein Smartphone hauptsächlich kauft, um in 21:9 produzierte Filme darauf anzuschauen, sollte sich das Xperia 5 wirklich näher anschauen. Vielleicht auch diejenigen, die mit ihrem Smartphone 21:9-Filme produzieren wollen. Doch davon abgesehen, erweist sich das hohe Format einfach nur als unpraktisch. Hält man das Smartphone, so meint man erst einmal, es liege gut in der Hand. Ein Trugschluss, der sich direkt bemerkbar macht, wenn man versucht es zu bedienen. Zum einen sind die Knöpfe alle unpraktisch positioniert, zum anderen braucht man ständig beide Hände und bekommt bei der Nutzung auch noch das Gefühl, dass es sich so einfach nicht richtig anfühlt. Vielleicht legt sich das mit der Zeit - die Frage ist aber wie lange man es versuchen muss, um sich wirklich damit anzufreunden.

AndroidPIT Sony Xperia 5 Front 2
Das Display sieht gut aus, macht die Bedienung aber umständlich. / © AndroidPIT

Hinzu kommt, dass das Seitenverhältnis im Alltag keine Vorteile bringt. So viel muss man Sony zugestehen: Die Multitasking-Option, bei der eine App in der oberen Hälfte des Bildschirms läuft und eine in der unteren ist gut und nutzt das Display sinnvoll aus. Genauso wie nicht alle Filme und Videos im 21:9-Format sind, unterstützen aber auch nicht alle Apps dieses Format. Auch hier muss man also manchmal schwarze Balken in Kauf nehmen. Zudem ist das Display so schmal, dass das Tippen wenig Spaß macht. Sony verbaut auch Side Sense. Damit könnt Ihr durch Berühren der Displayränder etwa eine App-Auswahl anzeigen lassen. Das Feature funktioniert so wenig intuitiv, dass ich nach einer Weile aufgegeben habe - trotz Tutorial.

Der Fairness halber sei an dieser Stelle erwähnt, dass mein Kollege Steffen beim Xperia 1 begeistert vom 21:9-Format war. Probiert es also erst einmal aus und entscheidet Euch dann, ob es etwas für Euch ist.

Reines Android mit Bloatware

Auf dem Sony Xperia 5 läuft Android 9 Pie. Es ist davon auszugehen, dass Sony das Update auf Android 10 früher oder später liefert. Wann, ist aber bisher unbekannt. 

Grundsätzlich läuft auf dem Sony Xperia 5 ein recht reines Android und das gefällt. Es gibt ein paar Anpassungen wie die Multi-Window-Option, die sehr willkommen sind. Neben Sonys eigener Kamera-App ist auch die Cinema-Pro-App mit dabei.  Inspiriert von Sonys professioneller Filmkamera-Serie, zielt die App darauf ab, die Werkzeuge eines Hollywood-Regisseurs zur Verfügung zu stellen. Im Master-Modus können Blende, Filter, Fokus und sogar Farbtiefe individuell eingestellt werden. Die Videoaufnahmen erfolgen in 21:9 mit einer Auflösung von 4K HDR.

sony xperia 5 multi window
Multi-Window funktioniert auf dem 21:9-Display gut. / © Screenshot: AndroidPIT

Ärgerlich hingegen ist, dass auch hier einige Apps mitgeliefert werden, die sich nicht deinstallieren, sondern nur deaktivieren lassen. Dazu zählen Booking.com, Facebook, der Fortnite-Installer, aber auch Netflix und Prime Video. Die letzten beiden mögen angesichts des Fokus auf Film-Fans noch die sinnvollsten sein. Dennoch wäre die Erlaubnis zur Deinstallation wünschenswert. Sicher stört sich nicht jeder daran, sicher gibt es Smartphones, die einem noch mehr Apps aufzwingen. Bei einem Preis von 800 Euro würde ich allerdings gerne selbst entscheiden, ob ich Facebook & Co. auf meinem Smartphone habe.

Flott, flotter, Xperia

Wie im Xperia 1 arbeitet im Xperia 5 der Snapdragon 855 und es gibt 6 GByte Arbeitsspeicher. Es ist schön zu sehen, dass Sony das vermeintlich kleinere Flaggschiff in Sachen Hardware nicht abspeckt. So verhält sich das Xperia 5 dann auch so, wie man es von dieser Ausstattung erwartet. Es gibt in Sachen Performance einfach nichts zu beanstanden. Auch dank der Software läuft das Xperia 5 flott und hat mit Spielen kein Problem. Wer das Split-Screen-Feature nutzt, muss hier ebenfalls mit keinerlei Einschränkungen rechnen. Alles läuft schnell und so macht es in dieser Hinsicht Spaß, das Xperia 5 zu nutzen.

Auch in den Benchmarks schlägt sich das Xperia 5 ausgesprochen gut, teilweise sogar besser als das Xperia 1. Zu beachten ist, dass die Geekbench-Tests beim Xperia 1 und dem OnePlus 7 Pro mit Geekbench 4 durchgeführt wurden, auf dem Xperia 5 hingegen mit Geekbench 5. Sie sind daher nicht vergleichbar.

Sony Xperia 5 im Benchmark-Vergleich

 
  Sony Xperia 5 Sony Xperia 1 OnePlus 7 Pro
3DMark Sling Shot Extreme 5.256 4.456 5.374
3DMark Sling Shot Vulkan 4.625 4.256 4.758
3DMark Sling Shot 6.050 5.813 6.958
3DMark Ice Strom Unlimited 63.143 63.038 65.808
Geekbench (Single / Multi Core) 699 / 2.692 3.424 / 10.836 3.419 / 10.773
PassMark Memory 31.116 31.355 31.375
PassMark Disk 74.217 61.603 69.984

Guter Klang

Natürlich ist ein Smartphone keine Surround-Anlage. Doch der Klang des Sony Xperia 5 ist ziemlich gut, auch über die Lautsprecher. Da könnte es tatsächlich Spaß machen, einen Film in voller Länge zu schauen. Eine Kopfhörerbuchse gibt es hingegen nicht. Ihr müsst Bluetooth verwenden. Immerhin gibt es  aptX HD. Auch DSEE HX upscaler und Dolby Atmos bietet das Xperia-Gerät.

AndroidPIT Sony Xperia 5 Charging Port
Neben dem USB-C-Anschluss sitzt ein Lautsprecher. / © AndroidPIT

Nachtblinde Kamera

Sony verbaut im Xperia 5 dasselbe Kamera-Setup wie im größeren Xperia 1. Die Anordnung ist ebenfalls die selbe, anstatt auf der Rückseite mittig platziert zu sein, ist die Kamera aber links verbaut. Sie besteht aus drei einzelnen Kameras mit jeweils 12 Megapixel und unterschiedlicher Brennweite. So gibt es ein Superweitwinkel mit 16 Millimeter und f/2.4, ein Weitwinkel mit 26 Millimeter und f/1.6 und ein Teleobjektiv mit zweifach optischem Zoom, 52 Millimeter Brennweite und f/2.4.

AndroidPIT Sony Xperia 5 Camera
Das Xperia 5 hat dieselbe Kamera-Ausstattung wie das Xperia 1. / © AndroidPIT

Die Kamera-App gefällt und bietet auch einen Profimodus, bei dem Ihr im RAW-Format aufnehmen könnt und Eure parameter manuell setzen könnt. Videos nimmt das Xperia 5 in 4K mit 30 FPS oder 1080p mit 60 FPS auf. Es gibt auch eine Bildstabilisierung.

So viel gleich vorweg: Wie nahezu alle aktuellen Smartphones macht auch das Sony Xperia 5 gute Bilder. Sony setzt auf KI, um die Ergebnisse zu optimieren. Und das wird, wie immer bei per Software aufgehübschten Fotos, manchen besser und manchen schlechter gefallen. Dennoch gibt es auch hier etwas zu meckern. Zum einen verursacht das Superweitwinkel einen wenig ansehnlichen Fischaugeneffekt. Zum anderen ist die Kamera nachtblind. Während sich Smartphone-Kameras vor allem durch die Umsetzung des Nachtmodus unterscheiden, bildet das Xperia 5 alles so ab, wie man es auch sieht. Das bedeutet, wenn es wenig Licht gibt, dann wird auch das Foto dunkel. Das ist schade, denn hier hätte Sony deutlich zur Konkurrenz wie dem Huawei P30 Pro aufschließen können.

Wenn Ihr noch mehr über die Kamera erfahren wollt, lest Euch auch unseren detaillierten Kameratest des Xperia 1 durch:

Besser als gedacht

Im Xperia 5 sitzt ein 3.140 mAh großer Akku. Er ist also etwas kleiner als der 3.330 mAh große Akku im Xperia 1. Nun könnte man meinen, dies sei ein schmerzhafter Unterschied. Dem ist jedoch nicht so. Wie beim großen Bruder sind gute sechs Stunden On-Screen-Time drin. Wenn Ihr mit dem Smartphone nicht allzu viel macht, es aber mit LTE, WLAN, Bluetooth und Hintergrunddiensten laufen lasst, dann hält es auch gute zwei Tage durch. Nutzt Ihr es mehr und schaut auch Videos, kommt es dennoch gut über den Tag.

AndroidPIT Sony Xperia 5 Back
Das Xperia 5 begleitet einen sicher durch den Tag. / © AndroidPIT

Auf kabelloses Laden müsst Ihr hier leider verzichten. Dafür lässt sich der Akku mit dem 18-Watt-Netzteil schnell wieder auffüllen. Softwareseitig gibt es diverse Stromsparoptionen, die Ihr einschalten könnt, wenn es doch mal etwas knapp wird.

Sony Xperia 5: Technische Daten

Abmessungen: 158 x 68 x 8,2 mm
Gewicht: 164 g
Akkukapazität: 3140 mAh
Display-Größe: 6,1 Zoll
Display-Technologie: POLED
Bildschirm: 2520 x 1080 Pixel (449 ppi)
Kamera vorne: 8 Megapixel
Kamera hinten: 12 Megapixel
Android-Version: 9 - Pie
Benutzeroberfläche: Xperia UI
RAM: 6 GB
Interner Speicher: 128 GB
Wechselspeicher: microSD
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 855
Anzahl Kerne: 8
Max. Taktung: 2,8 GHz
Konnektivität: HSPA, LTE, NFC, Dual-SIM , Bluetooth 5.0

Ein Nischen-Smartphone

Das Sony Xperia 5 ist keinesfalls ein schlechtes Smartphone. Aber es ist ein Smartphone, dass nur für eine bestimmte Zielgruppe in Frage kommt. Das 21:9-Display muss man nicht nur mögen, man muss es wollen. Wer darin keinen expliziten Nutzen sieht, sei gewarnt. Es bietet im Alltag etliche Nachteile - wenngleich die Meinungen dazu in der Redaktion auseinander gehen.

Auf kabelloses Laden und eine Kopfhörerbuchse muss man verzichten. Die Kamera ist nicht schlecht, es gibt aber deutlich bessere. Man schaue sich nur das Pixel 3a oder das Huawei P30 Pro an. Beide sind günstiger zu bekommen, als das Xperia 5. Wer ein kompaktes Smartphone sucht, ist hier besser aufgehoben, als beim Xperia 1. Aber das Xperia 5 ist eben auch nicht richtig kompakt. Das Samsung Galaxy S10e schon - und mittlerweile ebenfalls um einiges günstiger zu finden.

Andererseits ist das Sony Xperia 5 gut verarbeitet und bietet eine eindrucksvolle Performance, die zu einem großen Teil auch für die Wertung verantwortlich ist. Nichts an diesem Smartphone ist wirklich schlecht, aber mir schoss die Ganze Zeit die Redensart "nichts Halbes und nichts Ganzes" durch den Kopf. Das Xperia 5 wirkt, als wisse es nicht genau, wo es hingehöre.

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Top-Kommentare der Community

  • Stefan vor 1 Woche

    Eure Meinung ist auch subjektiv und ich sehe es ganz anders. Denn ich habe mein Xperia1 bereits drei Monate und hatte wirklich schiss falsch zu liegen mit der Entscheidung 21:9! Aber, ich liebe dieses Smartphone, weil ich es wirklich super handlich finde für die 6,51" Ein wahnsinnig toller Mehrwert im Alltag. Sicher in der Hand bei diesem teuren und wunderschönen Phone ist bestimmt nicht verkehrt.
    Und ich besitze ein Sony Handy aus Überzeugung und weil ich Etwas möchte wo nicht jedes Schaf mit herumrennt.
    Hätte ich nicht schon das Xperia1 wäre ich spätestens jetzt schwach geworden und würde jetzt das wunderschön wertige Xperia5 mein Eigen nennen.

  • Tim vor 1 Woche

    Du weißt aber schon, wie groß Sony ist? ^^ Wenn die nur von Smartphones leben würden bzw. das deren Haupteinnahmequelle wäre, wären die längst weg vom Fenster. Für Sony ist die Smartphone-Sparte ziemlich irrelevant. Die machen damit keine Gewinne. Entsprechend ist auch egal, was sie da machen und ob es richtig oder falsch ist.

58 Kommentare

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  • Schon die Überschrift des Artikels gibt dem Leser direkt ein negatives Gefühl. Aber daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt sobald es um sony smartphones geht. Es ist sicherlich oft nicht gerechtfertigt aber wird sich wohl auch nicht ändern.... Nun ja es kommt eben nicht von Samsung. Die landen grundsätzlich auf den obersten Plätzen, egal ob Bixby oder ein fingerprint sensor, der mehr schlecht als recht funktioniert.... Alles egal. Ist eben alles subjektiv.


  • Wieso wird immer das Huawei P30 als vorbildliches Kamera-Phone hingestellt.
    Ich finde es absolut nicht "vorbildlich", wenn die Smartphone Kamera Nachtbilder verfãlscht, indem die Nacht zum Tag umfunktioniert wird.
    Ich erwarte von einer Kamera, den Moment so abzubilden wie er ist, und wenn es Nacht ist, dann sieht man nunmal nicht alles so wie am Tag...zudem wird auch die Stimmung noch verfälscht, wenn Nachtfotos taghell sind.
    Also redet bitte den Menschen nicht ein, dass eine Handy Kamera nicht gut ist, weil sie nicht wie ein Nachtsichtgerät funktioniert.


    • @Clau Dias, das hast du jetzt alles sehr ins negative interpretiert. Das P30 Pro macht auch dann noch brauchbare Aufnahmen wenn andere Kameras und das menschliche Auge nichts mehr erkennen kann. Und natürlich kann man mit dem P30 Pro auch die Stimmung genauso einfangen wie sie ist. Und diese Fotos werden dann detailreicher als es die Konkurrenz macht. Das das P30 Pro dann auch die Nacht zum Tag machen kann zeigt nur wie Leistungsfähigkeit die Kamera ist.


      • Das p30 macht dies nicht! Es verfälscht Fotos in der Dämmerung und Nacht extrem! Mit Realitätsnähe hat das nichts mehr zu tun! Sie sind diesen Weg gegangen um ein Licht starkes Objektiv zu simulieren,das funktioniert aber nur bedingt. Das Ergebnis sind zur Überbelichtung neigende Fotos! Dies wird jeder Fotograf bestätigen.


      • Wenn man selbst mit einer Smartphonekanera nicht umgehen kann und nur bestimmte Möglichkeiten als Negativpunkt sieht, ohne sich mit den Einstellungen auseinandersetzen, dann ist Fotografie sowieso nichts für jene Personen.
        Das wäre ja so wie wenn man einen Ferrari schlecht redet, weil der nur 300 km/h fährt was absolut nichts mit alltagstauglicher Geschwindigkeit zu tun hat.
        Ein Tipp : auch ein Ferrari kann 25,50 oder 110 km/h fahren.


    • @Clau Dias

      Ich sehe es genauso. Eine Aufnahme sollte immer die bestmögliche Abbildung der Realität sein. Und wenn es so dunkel ist, dass ich nix mehr sehen kann, dann ist es eben so.


      • Und genau das macht es eben nicht im Nacht Modus. Es hellt so stark auf das es nicht mehr so aussieht was das menschliche Auge wahrnimmt. Es hat überhaupt nichts mit einer Langzeitbelichtung zu Tun!


      • Das mit dem P30 Pro muss du nicht nur im Nachtmodus fotografieren. Einfach Automatik und die Belichtung per Schieberegler runter drehen. Und schon hast du ein Foto das auch der gewünschten Optik entspricht. Der Nachtmodus ist nur ein technisches Zuckerl als zusätzliche Möglichkeit die Stärke der Kamera zu nutzen. Man sollte sich schon etwas mit der Technik auseinandersetzen.


    • Die einzige gute Kamera bei Nacht wäre eine Nachtsichtkamera in einem Smartphone.


  • Also ganz im Ernst, dafür dass die ganzen Reviewer eigentlich Profis sein sollten, stellen sie sich beim Side Sense Feature an wie Neugeborene, die zum ersten Mal was in die Hand nehmen. Als damals die Reviews zum Xperia 1 kamen und alle das Feature schlecht fanden, habe ich mich schon wieder über Sony geärgert. Dann ein paar Wochen später selbst das Handy bekommen, und die Überraschung: das Feature funktioniert tadellos. Ich habe vielleicht fünf Minuten rumprobiert, um das Verhalten des Handys auf meine Eingaben zu beobachten, damit ich checke, was es von mir will und wo genau die Eingabe überhaupt stattfindet, denn es ist in der Tat ein Sensor in der Seite verbaut. Das Display wird von mir bei der Nutzung nicht benutzt, ich habe knapp zwei Millimeter Abstand dazu wenn ich meine Gesten mache. Ein YouTuber hat sogar wirklich behauptet, es nutze wohl den Screen für diese Funktion und es funktioniere nur so schlecht bei ihm deshalb - ja kein Wunder, er hat es falsch genutzt und Sony echt vorgeworfen, die hätten da keine Sensoren eingebaut... Soso.

    Naja, auf jeden Fall ist die Funktion fantastisch nutzbar - einhändige Bedienung dank ihr sehr einfach möglich. Auf Doppeltipp an der Seite habe ich die Aktion "Zurück" gelegt, mit dem Wischen nach unten kann ich zu jeder Zeit die Benachrichtigungsleiste runterziehen (hatte kein Bock den Weg immer über den Homescreen zu nehmen). Mit dem Wischen nach oben kommt das Side-Sense-Menü, wo ich dann zum Beispiel schnell auf mein Semesterticket, Taschenrechner, Notizen, WhatsApp, Bahn App usw. zugreifen kann. Das ist ein tolles Feature, und wie wenig Mühe sich die Reviewer zu geben scheinen, um es auch anständig zu nutzen, ist erschütternd.

    Anhand der Belegung könnt ihr ja erkennen, dass ich Side-Sense wirklich oft am Tag nutze, da ich damit wirklich häufige Aktionen durchführe - in 99% aller Fälle funktioniert es tadellos. In dem restlichen 1% ist mir aufgefallen, dass dann der ganze Sensor immer inaktiv zu sein scheint - habe ich am Anfang dann die Aktion zehn Mal hintereinander versucht und nicht hinbekommen und genervt aufgegeben, bin ich nach ein paar Tagen darauf gekommen, eben das Display zu sperren und direkt wieder zu entsperren - Zack, Side-Sense funktioniert wieder tadellos.

    So viel zu Side-Sense. Ansonsten sehe ich beim Xperia 5 aber auch eine vertane Chance, ein vernünftiges Compact Modell zu einem anständigen Preis zu bringen - das minimal kleinere Display ist es nicht wert, der Preis zu hoch, als dass es seine Existenz wirklich rechtfertigen kann.


  • Also ich weiß nicht womit wollt ihr mit so ein Test, weil alle schreiben über Samsung, iPhone und Huawei wie gut sind die und verschlechtern einfach den Sony ich weiß nicht aus welchem Grund, ob Wohl Sony hat die Maße zuerst bestimmt und alle habe nach gemacht und damals haben die im Test geschrieben wer braucht das, und heute alle habe die Maße und verschiedene Größen, iPhone hat die Klinkenanschluss als erster Entfernt da schreibt man nicht so viel darüber und bis heute schreiben Leute wie sie über Sony im Test weiß nicht warum, und das andre wer braucht 21:9 darüber lassen sie die Leute entschieden und ihre Meinung behalten sie für sich selbst im Test hat gar nicht hier zu tun so leid mir tut.
    Uns dieser Ziel Gruppe gefehlt das und das reicht und hoffe das Sony uns treu bleibt.


  •  "nichts Halbes und nichts Ganzes" 

    .......welches Gerät bietet denn nun ein (völlig) Ganzes ?? ;))


  • Wenigstens bleibt Sony seiner Linie treu:

    Sie bauen seit jeher sehr robuste, langlebige Geräte, schrecken beim Formfaktor nie vor zweifelhaften Experimenten zurück, schaffen es aber nie ganz am Puls der Zeit anzudocken und zeigen für ihre "Nichtganz"-Flaggschiffe bei der Preisfindung übertrieben viel Selbstvertrauen.

    Ich finde es erstaunlich, wie Sony diesen Markt bisher überleben konnte.

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