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So nutzt BMW die Virtual Reality
Mobilität Virtual Reality 2 Min Lesezeit 2 Kommentare

So nutzt BMW die Virtual Reality

Virtual Reality? Was kann man denn damit machen? Diese Frage hört man immer wieder, und die Antwort ist: eine ganze Menge. VR ist dem Bereich der Spiele und Filme längst entwachsen und wird immer mehr für wichtige Dinge eingesetzt, so auch beim bayerischen Autobauer BMW.

Moderne Industrieanlagen sind fortschrittlicher, als man glauben mag. Viele Firmen, unter anderem aus dem Automobilbereich, nutzen dabei auch Virtual Reality, und das für ganz unterschiedliche Dinge. In diesen drei Bereichen setzt BMW die VR-Technologie ein:

  • Planung von Arbeitsplätzen: Arbeitsplätze gibt es in einem Unternehmen wie BMW in allen Formen, und in der Produktion sehen die anders aus als im Büro. Mit VR plant BMW Gebäude und Anlagen vollständig virtuell, damit danach alles auf den Millimeter genau passt und so aussieht, wie die Mitarbeiter es brauchen. In einer virtuellen Bibliothek sammelt BMW Regale, Gitterboxen, Kleinladungsträger und rund 50 weitere besonders gebräuchliche Betriebsmittel.
  • Training und Qualifizierung: In einer eigenen Produktionsakademie schult BMW Führungskräfte, Fertigungsplaner, Produktionsspezialisten und Qualitätsspezialisten zu den Prinzipien der schlanken Produktion. Seit anderthalb Jahren werden dabei VR-Brillen eingesetzt, um die Motoren-Montage zu simulieren und zu trainieren. Visualisierungen leiten durch alle Arbeitsschritte und geben gezielte Hinweise. Das Tempo des Trainings bestimmt der Teilnehmer selbst per Sprachsteuerung. Die Szenarien können problemlos auf andere Bereich angepasst werden.
  • Abgleich von Bauteil und Konstruktionsdaten: Wenn neue, manchmal tonnenschwere Teile und Werkzeuge entwickelt werden, muss alles stimmen. Beim BMW wird dafür moderne Technologie eingesetzt. Mitarbeiter fixieren ein Tablet auf einem Stativ. Dessen Kamera erzeugt ein Live-Bild des Werkzeugs. Eine AR-Anwendung überlagert nun dieses Bild mit den CAD-Daten, also den geometrischen Daten des Bauteils oder Werkzeugs. Anhand von durchschnittlich 50 Kriterien wird dann überprüft, ob Plan und Bauteil überein stimmen. Im Lauf dieses Jahres stellt der Werkzeugbau am Standort München die Eingangskontrolle angelieferter Werkzeuge vollständig auf die AR-Anwendung um. Der mühsame Abgleich zwischen CAD-Daten auf dem Bildschirm und Werkzeug ist dann endgültig Geschichte.

Durchaus nützlich also, die Virtual Reality. Das haben auch andere Unternehmen erkannt, etwa die Deutsche Bahn, die ebenfalls VR und AR einsetzt, vor allem zur Schulung von Mitarbeitern. Bei Volkswagen werden VR-Brillen beispielsweise zur Entwicklung neuer Cockpits und Bedienelemente verwendet. Eine VR-Brille mag toll für Spiele sein, aber das ist längst nicht alles, was mit der Technologie möglich ist.

Quelle: WIN

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2 Kommentare

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  • Es gibt im Techniknutzungsbereich aber immer noch Probleme bei dieser Virtual Reality Technik, nach Benutzung mit Kopfschmerzen und anderen "Kopfproblemen".

    Scheinbar hat das eine oder andere Hirn Schwierigkeiten bei der Verarbeitung der Daten etc.


  • VR dient gut in Fahrschulen sich theoretisch vorzubereiten auf die Praxis.

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