Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

Kommentar 4 Min Lesezeit 110 Kommentare

Ob die Provider wollen oder nicht: Die eSIM kommt, und das ist gut so

Die eSIM ist schon lange da, doch irgendwie auch nicht, zumindest nicht für Smartphones. Das wird sich nun aber endlich ändern, denn mit Apple drückt einer der richtig dicken Fische im Teich das Thema jetzt durch - gegen den Widerstand der Provider, die jetzt halt einfach mitmachen müssen.

Die Ankündigung von Apple, dass die neuen iPhones mit eSIM, also mit einer fest eingebauten und im Prinzip frei programmierbaren SIM-Karte daher kommen, war eine der großen Überraschungen der Apple-Keynote 2018. Damit dürfte die eSIM in Smartphones einen großen Schritt voran kommen.

Dabei ist Apple natürlich wieder einmal nicht der erste, der auf die eSIM setzt. Google hat bereits im Pixel 2 zumindest in den USA eine eSIM-Variante im Angebot, und bei Smartwatches war Samsung schon vor Jahren Vorreiter, Apple hat da nur nachgezogen. Aber der Schritt, ausgerechnet das iPhone mit der eSIM als Alternative zur Nano-SIM auszustatten, ist ein Paradigmenwechsel. Wenn das meistverkaufte Smartphone die eingebaute SIM an Bord hat, kommt sie damit in der Masse an.

Die Branche steckt derzeit in einer Übergangsphase, und das wird auch noch einige Jahre so sein, denn diese Transition hat gerade erst begonnen. Umso klüger von Apple, das neue iPhone direkt als Dual-SIM anzupreisen und neben der eSIM auch eine normale Nano-SIM zu unterstützen. Damit sind die Apple-Smartphones gerüstet für Gegenwart und Zukunft. Die Android-Konkurrenz wird hier schnell nachziehen.

apple iphone xr xs max
Die neuen iPhones haben die eSIM an Bord. / © Apple

Unter dem Strich stehen greifbare Pluspunkte für die Kunden, die durch die eSIM entstehen. Nach Ansicht wohl aller Experten führt die programmierbare SIM zu einem deutlich einfacheren Wechsel zwischen den Anbietern und damit direkt zu einem höheren Preisdruck - die Handyverträge werden also günstiger werden, und das dürfte nicht zuletzt die deutschen Kunden freuen, die im europäischen Vergleich viel Geld zahlen, und das noch dazu für eine schlechte Leistung.

Es gibt kaum Provider mit eSIM im Angebot

Damit die eSIM aber überhaupt ihre Vorteile entfalten kann, müssen die Provider mitmachen, und da sieht es in Europa noch vergleichsweise düster aus. In Deutschland machen zwar die Deutsche Telekom und Vodafone mit, aber auch nur mit einer minimalsten Auswahl an Geräten. Bei den zahlreichen kleineren Anbietern und den günstigen Discountern ist von der eSIM noch nichts, aber auch gar nichts zu hören. In anderen Ländern in Europa sieht es nicht viel anders aus: In Frankreich ist es nur Orange, in Italien nur TIM, in Spanien Vodafone und Orange, in Großbritannien einzig EE. Von einer flächendeckenden Verfügbarkeit der eSIM sind wir noch weit entfernt.

eSIM ist übrigens nicht gleich eSIM. Die ersten eSIM-Produkte, die von den Providern angeboten werden, haben keine Duo-SIM-Funktionalität, besitzen also - wie eine herkömmliche SIM-Karte auch - nur ein Profil eines Netzbetreibers, das nicht verändert werden kann. Die Deutsche Telekom erklärt das so: "Kunden können aber immer nur ein Profil eines Netzbetreibers in einem Land nutzen. Statt eines SIM-Wechsels müsste also ein Profilwechsel erfolgen, wenn Kunden das Gerät mit einem anderen Betreiber nutzen möchten."

So richtig flexibel wird die eSIM nur dann, wenn sie mit Duo- oder Quatro-SIM kommt, doch das wussten die Provider bisher zu verhindern. Wie genau die eSIM in den neuen iPhones in der Beziehung arbeitet, ist noch nicht bekannt, es ist aber nicht damit zu rechnen, dass sie mehr als ein Profil verwalten kann.

AndroidPIT huawei watch 2 135053
Bei Smartwatches ist eSIM schon länger ein Thema, denn eine echte SIM braucht zu viel Platz. / © AndroidPIT

Die Provider wehren sich gegen die eSIM im Smartphone

Es gibt also noch eine Menge zu tun, bis das Thema eSIM tatsächlich abheben kann. Die Widerstände dafür sind noch immer groß, vor allem in den Reihen der Provider, für die das Leben und die Kostenkalkulation unsicherer wird, wenn die Kundschaft frei hin und her wechseln kann, ohne wochenlang auf per Post verschickte SIM-Karten zu warten und Geduld zu brauchen, bis der zwei Jahre gültige Vertrag abgelaufen ist.

Doch die Zeichen mehren sich, dass die eSIM sich tatsächlich durchsetzen wird. Mit Apple drückt der wichtigste Smartphone-Hersteller die eSIM nun in den Markt, und zwar in genau der richtigen Kombination für die Übergangsphase zwischen traditioneller SIM-Karte und elektronisch verwalteter eSIM. Die Befreiung von der guten, alten SIM rückt also langsam ins Blickfeld.

Sind die Vorteile der eSIM für Euch wichtig?

Quelle: Bloomberg, Golem

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern

Top-Kommentare der Community

  • 👿 J. G. 👿 vor 3 Wochen

    Wie immer: eine technische Neuerung, für deren Einführung es keinen echten Marktdruck gibt und die nun endlich doch Krebs und Aids heilt, die globale Erwärmung beendet und neben eingewachsenen Zehnägeln auch jeden Krieg beseitigt. Jede Kröte wird mit einem Honigtöpfchen verkauft!

    --Die Vetragslaufzeiten für Mobilfunkverträge und die wenigen Ausnahmen (z.B. Nichterfüllung und außerordentliche Kündigungen) sind in Deutschland durch langjährige Rechtsprechung erhärtet und werden sich durch eine SIM-Karte nicht ändern... mein Vertrag wird auch nicht "kürzer", nur weil ich von Mini-SIM auf Nano-SIM umsteige!

    --Eine SIM-Karte "kostet" nichts- es sind die von den Providern erhobenen GEBÜHREN, die eine Ersatzkarte oder ähnliches teuer machen. Natürlich werden die Marktführer keine Ersatzeinnahmequellen für den Wegfall dieser "Plastikgebühr" finden, weil sie als Altruistenam am liebsten unentgeltlich arbeiten würden! (Aber ob DAS die bööösen Aktionäre gut finden?!)

    --Die deutschen Provider haben nur vor einem Angst: einem europäischen Markt! Die Dienstleistungen von Telekom und Vodafone (um mal die Platzhirsche zu nennen) sind im Vergleich zum europäischen und globalen Markt unverschämt teuer. Die eSIM wird nichts an den nationalen Strukturen in Deutschland ändern und wird auch keine Swinger-Club-Mentalität bei den Deutschen einführen!

    --Ich habe noch NIE "wochenlang" auf eine SIM-Karte warten müssen! Höchstens mal auf einen Mitarbeiter der Telekom beim Anschluss meines DSL-Zugangs! Sind halt auch keine eMitarbeiter sondern "normale" Mini- und NanoMitarbeiter...

    --Natürlich wird in jedem medizinischen Fachblatt regelmäßig darüber berichtet, wie sich Hausfrauen beim schwierigen Hantieren mit dem SIM-Karten-Tool versehentlich das Augenlicht nehmen oder Kleinkinder verbluten, weil dort das "CE" Zeichen nicht aufgeprägt ist. Das Umstecken von SIM-Karten ist natürlich gerade für Single-Frauen ein Problem, die auch unter anderen (typischen) Problemen wie Nicht-zu-öffnenden-Gurkengläsern leiden und eben nicht durch herumstehende Schuhe motorisch trainiert sind. Derlei Unfallvorsorge sorgt dann auch für die Abschaffung von Mikro-SD-Karten, welche bekanntermaßen seeeehr scharfkantig sind!

    --Das Anlegen eines Profils ist natürlich völlig unbedenklich. Niemand hat vor eine Mauer zu bauen! (Ups- falsche Lüge, falscher Zeitrahmen!) Die Geheimdienste haben natürlich nicht das geriiiiingste Interesse daran, ein klar definiertes Gerät (IMEI), mit einem verifizierten Nutzerprofil (AntiTerror-Maßnahmen!) dauerhaft tracken zu können, weil die NICHT ENTFERNBARE eSIM dank Dauerenergieversorgung (NICHT ENTFERBARER AKKU!) dauerhaft und allgegenwärtig sendet! Und natürlich sind die Vorratsdatenspeicherung, Staatstrojaner und all die anderen Vorsorgemaßnahmen nur zu unserem Schutz da- gegen Krebs, eingewachsene Zehnägel und bärtigen Männern mit Todessehnsucht, die für die hässlichen Betonklötze vor jedem Weihnachtsmarkt gesorgt haben (Es sind eKlötze in Planung!)

    --Natüüüüürlich wird es keinen Austausch nationaler/internationaler Behörden geben, wenn z.B. Urlauber oder Geschäftsreisende aus Kostengründen im Gastland (vorübergehend) einen anderen Provider wählen und dort ein neues Profil anlegen (muss). Ups- um es klarzustellen: Behörden werden es wohl keine sein, die sich austauschen. Diese werden auf die selbstlose Dienstleistung von den Datenkraken wie Google, Microsoft, Facebook, etc. zugreifen, die laut eigenem Bekunden 2018 das notwendige KnowHow haben und von den Usern auch die Einwilligung haben diese Daten weitergeben und verknüpfen zu dürfen.
    http://norberthaering.de/de/27-german/news/951-weltwirtschaftsforum

    --Danke Apple für den Vorstoß, welcher vermutlich einem Joint Venture mit der NSA entsprang....

    (Zitat aus dem obigen Link:
    So heißt es im Implementierungsplan, dass das Konzept großes Potential über das Reisen hinaus habe. Wenn sich die Selbstüberwachung an der Grenze einmal durchgesetzt hat, sollen die Bürger ihre gesammelten Daten ebenso freiwillig auch „für alltägliche Anwendungen“ in Interaktion mit Unternehmen und Behörden hergeben (Fettung im Original). Genannt werden als Beispiele Gesundheit, Bildung und Erziehung, Bankwesen, humanitäre Hilfe und Wahlen. Wegen der Netzwerkeffekte sei es kritisch für den Erfolg des Projekts, so der Bericht, dass es schnell zu einer möglichst breiten Anwendung kommt. Das soll schon ab 2020 geschehen.

    Und so erfährt man denn am Ende des Berichts unter der Überschrift „Digitale Identität beim Weltwirtschaftsforum“, dass das Forum - wieder unter Federführung von Accenture - bereits begonnen hat, einen Rahmen für die Nutzung des Konzepts über das Reisen hinaus zu entwickeln. Dabei soll es vor allem auch darum gehen, bekannte Geräte vollkommen verlässlich mit bekannten Personen zu verknüpfen. Ziel sei es, dass „Nutzer von blockchain-basierten Systemen als eine einzige, konsistente Identität agieren, der alle ihre Aktivitäten indexiert zugeordnet werden)

  • Thomas H. vor 3 Wochen

    Vielleicht bin ich ein Dinosaurier, aber ich möchte gerne bei meiner geliebten Sim Karte bleiben. Da gibts zig Gründe, einer davon : Bei längeren Auslandsaufenthalten ( sagen wir mal 3 Wochen ) bekomme ich ganz sicher keine Prepaid Karte und das passende Profil.

    Ein schneller Wechsel zwischen 2 Geräten fällt aus.

    Und dann die Datensicherheit ! Ich muss mir ein Profil installieren und was macht diese Installation dann noch so ? Bekomme ich gleich noch Providersoftware aufgebügelt und greift diese dann auf Telefonbücher, Nachrichten etc. zu ?

    Und das wir in Deutschland tolle Leistung für weniger Geld durch neue Technik bekommen, das glaubt doch eh kein Mensch mehr.

  • Aries vor 3 Wochen

    Ich stehe der eSIM skeptisch gegenüber. Zum einen lässt sich bei einem Defekt weder die SIM in ein anderes Handy legen, noch eine andere SIM in das Handy legen. Man muss also mit größeren Fristen der Unerreichbarkeit rechnen.

    Zudem befürchte ich, dass die eSIM zur "Kundenbindung" mißbraucht wird.

  • Saibian vor 3 Wochen

    E-SIM schön und gut, nur der Nachteil ist, man kann nicht mehr mal eben das Telefon tauschen. Z. B. wenn es hin ist sein ersatz Handy nehmen und die SIM tauschen. Völlig bescheuert!

  • Thomas H. vor 3 Wochen

    Ich denke schon an die nächste Generation ( in ca. 365 Tagen ) wo die Sim-Slots dann den Weg des Klinkensteckers nehmen.
    Was Apple macht ist mir eh egal, aber wir wissen ja alle: "Das was Apple macht, machen Alle nach, weil Apple ja nicht irren kann!".
    Deshalb haben wir jetzt keine Klinke und dafür ne blöde Notch im Display.

110 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • ".. Nach Ansicht wohl aller Experten führt die programmierbare SIM zu einem deutlich einfacheren Wechsel zwischen den Anbietern...."

    Experten, häh??

    Einfacherer Wechsel? Wie das?

    Ich hoffe doch, es wird ungefähr so kommen, wie @Blaubär(weiter unten) es beschrieben hat und man seine Telefone und Tablets selbst administrieren kann, also sich ein und ausloggen kann. Genauso wie man jetzt die Simkarten von Phone zu Tablet wechselt oder umgekehrt oder sonstwas.


  • Das Handy ist die schlimmste Erfindung, die gemacht wurde. Eigentlich müssten die Hersteller, Netzbetreiber und App Entwickler jedem Käufer eines solchen Gerätes monatlich eine Menge Geld bezahlen wenn man bereit ist so etwas mit sich herum zu tragen.


  • HD-DVD oder "System Video 2000" sind auch am Markt gescheitert, was von der eSIM zu erhoffen (aber leider nicht zu erwarten) ist. Ansonsten: Das Wasser im Topf wird immer heißer. Ehe der Frosch das bemerkt, ist er tot.


    • Der Frosch und der Topf!? Ich gehe mit und stopfe einen Blumenkohl mit ins kochende Wasser.😑
      Die eSim ist doch nicht tödlich oder? 🤔


  • Ich weiß schon warum ich mich damals gegen das Iphone entschieden habe. Fest verbauter Akku und keine Speicherkarte. Jetzt wäre es ein Grund mehr. Mir gefällt die Richtung nicht in die die ganze Entwicklung geht und deshalb wird mich auch mein S4 active begleiten solange es irgendwie möglich sein wird.


  • Hm.???
    Verklebte Glasbarren, eSim.....
    Wieso wächst dieses Gefühl in mir, dass obwohl ich ein Haufen Geld für ein solches Gerät hinlege es mir irgendwie nicht mehr gehört.


  • Wovon schwätzt Ihr alle ?
    Alle Veränderungen/ Bearbeiten einer eSim-Karte ist ungleich schneller als alle anderen Lösungen. Es ist elektronisch, also geht alles per Knopfdruck.
    Es hat keine Nachteile, welche soll es denn auch haben ?
    Sind normale Sims sicherer ? Nö! Praktischer? Nö! Billiger? Nö.
    Gefühlsduselei an einer Simkarte! Pah!, leckt doch an Briefmarken! Mannomann !!


    • Ok, du machst dir also null Gedanken. Faulheit oder Unvermögen? Egal, die Nachteile einer eSim liste ich jetzt hier nicht auf. Die wurden hier im Forum ja schon mehr als einmal gelistet. Ich will auf jeden Fall keine. Auch teile ich den Enthusiasmus des Autors nicht. Ich glaube nicht, nur weil Apple jetzt ein Handy mit eSim als Alternative hat, das nun der Durchbruch bevorsteht.


  • Wenn man bedenkt dass die esim bereits schon im Pixel 2 verbaut ist... Ich würde den Schritt begrüßen


  • Was die Provider wollen (vor allem unsere Kohle) ist klar.
    Was der User will steht auf einem ganz anderen Blatt. Die eSim gehört momentan nicht dazu. Leider wird das von Apple so weiter gepushed bis allen anderen nichts übrig bleibt als mitzuziehen. Genauso war es beim Übergang zur Nano-SIM.
    Damit konnte man noch irgendwie leben. Software seitig sehe ich eSIMs jetzt schon nur als Kostenfaktor mit Problemen wenn man wechseln will. Flexibel wird man zumindest in unseren Land damit nicht sein. Wie denn auch bei 3 Providern die nur mauern u. sich schwerhörig stellen um weiter abzuzocken.


    • Ah, verstehe. Ist ein Feature positiv, dann war es immer Android, die die ersten damit waren. Ist es negativ, dann ist es selbstverständlich Apple, auch wenn es bereits vorher schon Androidgeräte mit diesem Merkmal gab. Man dreht es sich, wie man es braucht.


  • Ob die eSIM wirklich so durchgesetzt werden kann, wie der Autor sich das vorstellt, bezweifle ich. Apple hat etwa 20% Marktanteil und das ist durchaus viel. Aber der betrifft alle Geräte, die schon im Markt sind, und mit klassischer SIM funktionieren. Kommt eine neue Gerätegeneration, geht es erstmal um eine Millionenzahl im zweistelligen Bereich, aber einen zunächst sehr kleinem Marktanteil. Ausserdem sind diese Kunden in der Mehrzahl Bestandskunden, die auf ein neues Modell wechseln wollen, und die für die Provider nicht unbedingt zusätzliche Einnahmen bedeuten.

    Würden die Provider die eSIM weiter nicht unterstützen, täten die verärgerten Kunden schon weh, wenn Apple eine Generation nur noch mit eSIM brächte, aber umgekehrt passt der Stiefel noch viel besser.
    Was würde es für Apple bedeuten, eine komplette Geräte-Generation nicht verkaufen zu können, weil sie nicht einsetzbar wäre, und deshalb wie Blei in den Regalen bliebe?
    Es wäre ein wirtschaftliches Desaster, vermutlich viel schlimmer als für die Provider, die ja ihre alten Apple-Kunden, die ohne Alternative da ständen, mit ihren Altgeräten weiter behalten würden.
    Apple wird meiner Einschätzung nach nicht die eSIM erzwingen können, aber durchaus befördern. Vielleicht wird der Abgabepreis für solche Provider etwas gesenkt, die die eSIM unterstützen, oder man sucht andere Geschäftsmodelle und Formen der Zusammenarbeit, die den Providern die eSIM schmackhaft machen.


  • Ich habe hier in den Kommentaren im großen Stil vor allem von Bedenken gelesen. Kann es aber nicht auch ganz einfach werden/sein? Ich könnte mir folgenden Ablauf vorstellen: Man schließt einen Mobilfunk-Vertrag ab, bekommt eine Mail mit den ESIM-Daten und lockt sich damit bspw. auf einem ESIM-Smartphone ein. Wenn man das Handy/den Anbieter wechseln möchte, loggt man sich aus und auf dem neuen Gerät wieder ein. Ich habe mal gelesen, das das die Grundidee ist, warum soll es so kompliziert werden, wie hier tw. beschrieben?

Zeige alle Kommentare

Empfohlene Artikel

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern