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Samsung Galaxy Note 9 im Hands-on: Das Beste kommt zum Schluss

Nun ist es soweit und das nächste Kapitel in der Samsung-Galaxy-Note-Reihe wird aufgeschlagen. Der Marktführer bei Smartphones wagt optisch keine Risiken, spendiert aber dem Galaxy Note 9 nun einen neuen S Pen, einen größeren Akku und endlich befindet sich der Fingerabdrucksensor an der richtigen Position. Und was sonst? Das erfahrt Ihr in unserem ersten Hands-on zum Samsung Galaxy Note 9. 

Samsung Galaxy Note 9: Preis und Verfügbarkeit

In der heutigen Zeit ist es keine Überraschung, wenn ein Smartphone mit der Ausstattung, wie der des Samsung Galaxy Note 9, die 1.000-Euro-Grenze locker überspringt. Schon der Vorgänger, das Galaxy Note 8 kratzte an dieser Grenze, das Note 9 überspringt diese und befindet sich somit einer Gesellschaft mit dem Apple iPhone X, den Galaxy S9-Versionen (UVP) und einigen Edel-Versionen von Smartphones chinesischer Hersteller, wie z.B. dem Porsche Design Mate RS oder dem Oppo Find X Lamborghini. 

In der Basis-Version mit 6 GByte RAM und 128 GByte internen Speicher verlangt Samsung 999 Euro, für die Variante mit 8 GByte RAM und 512 GByte Speicher muss man 1.249 Euro auf den Tisch legen. Wie auch schon mit dem Galaxy S9 und S9+ gewohnt, wird es in Deutschland wieder eine Vorbesteller-Aktion geben. Sie beginnt heute und endet am 23.08.2018. Die Aktion beinhaltet, dass Samsung Euer Altgerät ankauft und dessnn Restwert vom Kaufpreis abzieht, zusätzlich gibt es noch einmal 100 Euro. Der offizielle Verkaufsstart des Galaxy Note 9 ist für den 24. August 2018 anvisiert. 

Kein neues, aber schönes Design

Das Design-Team von Samsung musste am 6,4 Zoll großem Phablet nicht viel neu erschaffen, viel mehr konzentrierte man sich auf Detailverbesserungen. Vorne dominiert das gewaltige hochauflösende Infinity-Display und auf der Rückseite wanderte der Fingerabdrucksensor endlich an eine Position, die man auch ohne Verrenkung erreichen kann.

Erst wenn man den Vorgänger neben das Galaxy Note 9 hält, fällt auf, dass das 2018er Phablet minimal kleiner ausfällt, obwohl Samsung ein größeres Display und einen Akku mit höherer Kapazität verbaut hat. Letzterer sorgt aber dafür, dass das Note 9 an Masse zulegt und somit schwerer als das Galaxy Note 8 ist.

AndroidPIT samsung galaxy note9 front
Das Design wurde weiter verfeinert. / © AndroidPIT

Eine ästhetische Entwarnung gibt es für alle Notch-Hater: Samsung bleibt standhaft und verbaut in dem Galaxy Note 9 weiterhin ein Display ohne die doch sehr kontrovers-diskutierte Einkerbung im Bildschirm. Spannender als die Front ist die Rückseite, denn hier hat Samsung aus dem Galaxy Note 8 gelernt. Statt "form follows function" steht beim Galaxy Note 9 und der Platzierung des Fingerabdrucksensors wieder die Funktionalität und Ergonomie im Vordergrund. Die Relokalisierung des biometrischen Sensors mittig und unterhalb der Dual-Kamera-Einheit ist schlichtweg besser und sorgt für weniger Fehlbedienungen oder Verrenkungen. Danke Samsung!

Interessant ist, dass Samsung dem S Pen nun mit Hilfe von spezieller Farbgebung einen Hauch Eigenständigkeit spendiert hat. Ob das schon ein Hinweis darauf ist, dass die Note-Serie sich dem Ende seiner Lebenszeit zuneigt? Sinnvoll wäre es, da man einen universell einsetzbaren S Pen über die gesamte Produktpalette von Samsung nutzen könnte und sehr viel Geld einsparen könnte.

AndroidPIT samsung galaxy note9 vs s9 plus hero
Im Vergleich zum Galaxy S9+ sind die Ränder nicht auffällig kleiner geworden. / © AndroidPIT

Immer noch Spitze beim Display

Mit 6,4 Zoll ist das Display des Galaxy Note 9 um 0,1 Zoll größer als noch beim Galaxy Note 8. In Sachen Display-Technologie setzt Samsung selbstverständlich auf die eigene bewährte und für kontrastreiche sowie lebhafte Darstellung bekannte Super-AMOLED-Technologie.

Dem Namen Infinity Display rückt Samsung beim Galaxy Note 9 noch einen Schritt näher, nicht nur weil das Display um die angesprochenen 0,1 Zoll größer ist, als noch beim Vorgänger, sondern auch weil der Rand an der Stirn und am Kinn noch mal kleiner ausfällt. 

Sehr schade ist aber der Umstand, dass Samsung chinesischen Mitbewerbern wie Vivo oder Oppo den Vortritt lässt in Sachen Innovationen. Vivo nutzt im NEX ein Samsung-Display, dass auch als Gesprächslautsprecher genutzt wird und Oppo integriert im Find X ebenfalls ein Super-AMOLED-Panel von Samsung mit darunterliegendem Fingerabdrucksensor.

AndroidPIT samsung galaxy note9 hero
Das Display gehört nach wie vor zu den besten auf dem Markt, bringt aber keine besonderen Features mit. / © AndroidPIT

Jetzt könnte man meinen, dass Samsung einfach Vivo und Oppo als eine Art Testplattform verwendet, aber plausibler scheint mir doch auch hier wieder, dass Samsung nicht mehr davon überzeugt ist, dass eine eigenständige Note-Serie zukunftssicher und profitabel ist. Beide Technologien werden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit im kommenden Samsung Galaxy S10 oder dem faltbarem Galaxy X sehen. 

 

 

Der S Pen wird universeller

Bei Galaxy-Note-Smartphones ist der S Pen schon immer das Alleinstellungsmerkmal gewesen und ist es auch noch beim Note 9. Gegenüber den im Vergleich dummen S Pen der Vorgänger hat Samsung aber die neueste Version technisch aufgerüstet. Dank Bluetooth 5.0 ist der Samsung-Stylus theoretisch kein proprietäres Zubehör mehr, sondern könnte mit jedem Smartphone, Smartwatch, einem Kühlschrank der Family-Hub-Serie oder anderen Bluetooth-Geräten kommunizieren. 

Einen Nachteil hat der Schwenk zu einem Bluetooth-S-Pen aber: Er verbraucht mehr Storm, aber das hat Samsung im Griff und verbaut in dem S Pen einen Akku, der 30 Minuten lang genutzt werden kann und binnen 40 Sekunden im Note 9 von 0 auf 100 Prozent aufgeladen werden kann.

AndroidPIT samsung galaxy note9 s pen
Der neue S Pen kann nun auch Bluetooth und ist dazu auch noch bunt! / © AndroidPIT

Erste Features und offene Schnittstelle

Zunächst kann man den S Pen als eine Art Fernbedienung für Präsentationen verwenden, oder als Fernauslöser für die Kamera. Dabei kann der S Pen drei Aktionen, die teilweise konfigurierbar sind, ausführen. In der Kamera z.B. kann man den einfachen Klick dazu nutzen, um ein Foto auszulösen, und bei einem Doppelklick wechselt man zwischen Front- und Hauptkamera. 

Samsung hat die API für die Funktionen des S Pens offen gestaltet, so dass die App Entwickler bei der Programmierung von Apps die Funktionen des S Pens integrieren können. 

Keine Überraschungen bei der Software

Bei der Software setzt Samsung auf Gewohntes. Samsung Experience in der Version 9.5 basierend auf Android 8.1 ist installiert. Da die Geräte auf dem Hands-on-Event noch nicht den Seriengeräten entsprechen, mache ich mir wegen des Sicherheitspatch-Levels vom 1. Juli 2018 noch keine Sorgen. In unserem finalen Test zum Samsung Galaxy Note 9 werden wir die Thematik Software intensiver für Euch betrachten.

Eins der leistungsstärksten Smartphones

Im neuen Galaxy Note 9 kann der Nutzer wieder auf die Leistung des Samsung-eigenen Exynos 9810 vertrauen , zumindest in Europa. In Nordamerika setzt Samsung im Note 9, wie auch schon beim Galaxy S9 und S9+, auf den Qualcomm-SoC Snapdragon 845. Identisch wird aber die Arbeitsspeicher-Ausstattung von 6 bzw. 8 GByte sein. Für die Datensammler unter den Note-Nutzern gibt es noch 128 bzw. 512 GByte internen Speicher, der sich sogar noch mit MicroSD-Karten auf bis zu 1 TByte erweitern lässt. 

Schon das Galaxy S9 und auch das S9+ zählten mit dem Exynos 9810 zu den schnellsten Smartphones, die man in der Android-Welt kaufen konnte. Mit dem neuen Galaxy Note 9 sollte Samsung ebenfalls in die Riege der schnellsten Smartphones vorstoßen können. Die größte Frage bleibt, in wieweit die Software von Samsung weiter optimiert wurde. Das müssen wir noch in einem finalen Performance-Test mit einem Galaxy Note 9 aus der Serienproduktion überprüfen. Bis dahin sind die Leistungstests, die wir mit den Schwester-Modellen der Galaxy S9-Reihe durchgeführt haben, ein guter Richtwert für diejenigen, die sich für schiere Leistungswerte interessieren.

AndroidPIT samsung galaxy note9 side
Was die Performance angeht, wird das Note 9 sicherlich nicht enttäuschen. / © AndroidPIT

Stereo-Sound, Dolby Atmos und Klinkenanschluss

Es gibt gute Nachrichten in Sachen Sound. Samsung implantiert auch in Sachen Audio Galaxy S9+-Features: Stereo-Lautsprecher, die Dolby Atmos Sound ausgeben können, werden unterstützt.  Einen Kopfhörer-Anschluss gibt es weiterhin, muss auch, da im Lieferumfang Kopfhörer von AKG beiliegen werden.

Die Kamera-Hardware kennen wir schon

Samsung spendiert dem Galaxy Note 9 kein komplett neues Kamera-Setup, stattdessen nutzt man die Dual-Kamera mit variabler Blende aus dem Galaxy S9+. Keine schlechte Option, auch wenn das Galaxy S9+ im Kamera-Test nicht mit phänomenalen Fotos glänzen konnte, so zählt die Kamera trotzdem noch zu den aktuell besten, die es am Markt gibt.  Selbstverständlich ist auch das Galaxy Note 9 in der Lage Super-Zeitlupen mit maximal 960 FPS aufzuzeichnen, ohne dass man einen Auslöser drücken muss.

AndroidPIT samsung galaxy note9 camera app
Die Kamera wird wohl sehr gute Bilder liefern. / © AndroidPIT

Interessanter als die Foto- und Videoqualität beim Galaxy Note 9 ist, dass der Bluetooth-fähige S Pen nun als eine Art kabelloser Fernauslöser verwendet werden kann. Praktisch für diejenigen, die das Galaxy Note 9 auf einem Stativ nutzen wollen, um zum Beispiel Fotos mit Langzeitbelichtung zu erstellen.

Auch für YouTuber ist der S Pen in Verbindung mit der Kamera interessant, da man das Note 9 auf ein Stativ stellen kann, den Bildausschnitt einrichten und dann sich vor die Kamera stellen und dann von dort aus die Videoaufzeichnung, den Livestream oder Ähnliches starten kann. Vielleicht werden wir das Note 9 bei zahlreichen YouTubern und Influencern öfters im Einsatz sehen.

Bei der Software dreht Samsung etwas an der Intelligenz, oder besser die Software will den Nutzer unterstützen. Nach einer Aufnahme erkennt die Software, ob ein Bild unscharf, die Person geschlossene Augen oder man vielleicht sogar unbewusst Gegenlicht aufgenommen hat.

Außerdem kann die Software zu Beginn bis zu 20 Szenen erkennen, und Euch bei den Einstellungen für die Fotoaufnahme unterstützen. Weitere sollen später folgen. Löblich ist an diesen Software-Features von Samsung, dass man diese nicht aggressiv als AI verkauft.

Was Samsung dem Note 9 noch an Fähigkeiten oder Software-Optimierungen bis zum Verkaufsstart am 24.08.2018 spendieren wird, das werden wir nach dem Erhalt unseres Testmusters für Euch überprüfen.

AndroidPIT samsung galaxy note9 vs s9 plus back
Unterschiedliches Layout, aber gleiche Hardware: Galaxy Note 9 und Galaxy S9+ / © AndroidPIT

Endlich wieder ein großer Akku im Note

Die größte Verbesserung, die Samsung seinem (vermutlich) letztem Galaxy Note spendiert hat, betrifft den Akku. Beim ersten Galaxy Note, nach dem Akku-Debakel des Note 7, spielte der Elektronik-Konzern auf Sicherheit. Der Akku des Galaxy Note 8 fasste nur 3.300 mAh. Für das Note 9 gibt es nun eine Energiezelle mit satten 4.000 mAh, der laut Samsung für einen ganzen Tag intensiver Nutzung ausreichen soll. 

Sicherlich ist die Angabe von Samsung nur ein Richtwert und wir müssen nach dem Erhalt unseres Testmuster die Angaben von Samsung überprüfen. Hilfreich für eine etwas längere Akku-Laufzeit ist wieder mal die einstellbare Display-Auflösung. Im Werkszustand löst der Bildschirm mit Full HD+ auf und man muss für die native maximale Auflösung von 2.960 x 1.440 erst das Display über die Einstellungen dazu überreden.

Wenn der Akku leer läuft, stehen dem Note-9-Nutzer wieder einmal mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, das Smartphone aufzuladen - entweder kabelgebunden oder per induktiver Ladung ohne Kabel. 

Während des Hands-on des Galaxy Note 9 konnten wir das Phablet noch nicht ausführlich testen, um eine aussagekräftige Einschätzung zur Akkulaufzeit des Note abgeben zu können. Das holen wir aber nach Erhalt eines Testgerätes nach. Dann werden wir auch überprüfen können, in wieweit sich eine intensive Nutzung des neuen per Bluetooth gekoppelten S Pens auf die Akkulaufzeit auswirkt. 

Vorläufiges Urteil

Das Note 8 des vergangenen Jahres war ein konservatives Smartphone. Kein Wunder, denn der Nachfolger des Note 7 durfte kein Reinfall wie sein Vorgänger werden. Mit dem Note 9 kann Samsung wieder zeigen, wozu der Hersteller in der Lage ist. Der Akku verspricht jetzt schon eine längere Akkulaufzeit und der S Pen ist das klare Highlight. Als erste Einschätzung kann man eigentlich den Note-Fans rund um den Globus nur raten das alte Note - egal ob Note 5, Note 7 oder Note 8 - einfach auf das Note 9 umzusteigen. Denn wer weiß, ob wir überhaupt noch ein Galaxy Note 10 zu sehen bekommen werden, oder ob dank Bluetooth-fähigem S Pen künftig alle Galaxy-Geräte in ein Note umgewandelt werden können.

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Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 1 Woche

    Es gibt aber kein Note 6. Nur das Note7 und das bekommt definitiv längst keine Updates mehr.

  • Michael B. vor 1 Woche

    Über die Preisentwicklung muss man ja generell kein Wort mehr verlieren...

    Positiv: Notchfrei und Klinkeneingang.
    Negativ: Pen und Edges, weil das für mich weiterhin nicht zusammenpasst.

    Bei dem Modell bin ich ewiggestrig und denke immer noch mit Wehmut an mein Note 4....

  • Nobody vor 1 Woche

    Hattest du schon mal ein Note in Benutzung oder laberst du nur unwissentliches Zeug. Wenn du den blöden Stift nicht willst dann kauf doch was anderes und verschone uns mit deiner hochqualitativen Meinung. Was für ein hilfreicher post. Danke

  • Tim vor 1 Woche

    ich bin kein Fan vom Design und das aus einem Grund:
    Der untere Rahmen ist dünner, als der obere. Für mich ist das optisch fast genauso hässlich, wie eine Notch...

    Beim Akku des S Pen habt ihr glaube ich auch was falsch verstanden. In 40sek wird er nicht komplett geladen, sondern in 40sek ist er soweit geladen, dass man ihn 30min Nutzen kann.

    Beim Akku bin ich persönlich hauptsächlich gespannt, wie Samsung das intern gelöst hat. Beim Note8 war das angeblich noch völlig unmöglich und im jetzt nur 0.2mm dickeren Note9 ist es auf einmal kein Problem einen 21% größeren Akku zu verbauen? Ohne ein kleineres Mainbaord etc. in meinen Augen wäre das gar nicht realisierbar.

    Vor allem bin ich sehr enttäuscht, dass sich bei der Kamera anscheinend gar nicht getan hat... exakt die gleichen Specs, wie im S9+

    Was aber mal wieder richtig beschissen ist, sind die extrem unterschiedlichen Vorbesteller-Boni. Wir „dürfen“ das Altgerät (für eine Lächerliche Anzahlung) abgeben und kriegen zusätzlich 100€, in bspw. den USA gibt es $299 AKG-Kopfhörer gratis dazu... Ohne das man dafür sein altes Smartphone abgeben muss

    Und Was soll der ständige Hinweis, dass ihr glaubt, die Note-Reihe neige sich dem Ende zu?
    Nur weil der Pen jetzt in mehreren Farben erscheint, soll das ein Hinweis, auf das mögliche Ende sein? Hä?
    Genauso mit dem Display-Lautsprecher. Könnte es sein, dass Samsung einfach keine Zeit mehr hatte, sowas ins Note einzubauen, da die Entwicklung eines Smartphones nicht nur zwei Wochen dauert? Nee, ein Zeichen dafür, dass die Notes nicht mehr profitabel und zukunftssicher sind.. Ganz ehrlich... Die Note-Reihe ist Samsungs Cashcow direkt nach der S-Reihe. Für Samsung ist diese Reihe definitiv mehr als profitabel. Und es ist genauso zukunftssicher, wie JEDES andere Smartphone...

  • Ulmer vor 1 Woche

    Das bezweifle ich stark. Die Edge Displays sind nicht jedermanns Geschmack aber ne Art Markendesign geworden. Der Erfolg beim S7 Edge gibt Samsung auch Recht. Die meisten meiner Kunden kaufen nur deswegen die Geräte. Sinn und Nutzen ist den meisten Egal. Es zählt die Optik und die Spricht die breite Masse absolut an. Ich selbst habe ein S9+ als Spiel/Testgerät und kann mich mit dem Edge nicht anfreunden. Bzw beim Gaming zum Beispiel stört es mich extrem. Aber das wird Samsung so schnell nicht ändern. Und die Nerds und selbst ernannte Spezialisten(weniger als 1%) kaufen eh was anderes. Die breite Masse zählt, sonst nix ;-)

88 Kommentare

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  • Also ganz simpel betrachtet, für mich wäre das Note 9 schon was.

    Alle Anschlüsse vorhanden inkl. Klinke, super.
    Speicherkartenfach vorhanden, super.
    Induktives Laden vorhanden, super.
    S-Pen, erspart mir den Kugelschreiber mit Gummikappe, super.

    Nur der Preis, ... der Preis.
    Da sollte nach zwei Jahren ein kostenloser Akkuwechsel inklusive sein.

    Das Note könnte auch 1,5mm dicker sein wenn ich den Akku selbst wechseln könnte.

    Aber warten wir mal was so im Sommer 2019 der Preis steht.
    Denn wenn man ehrlich ist, weltbewegendes wird keiner der Hersteller auf den Markt werfen.

    Und noch ein kleiner Anstoß zum Schluss.
    Ein gutes Gerät verwerfen weil man den Namen nicht mag.
    Ja, ja, es laufen schon Flitzpiepen in der Welt herum.


  • Freu´mich schon auf Note 10, den will ich auch noch verspotten.

    Ist eine Art "Memento-Effekt", Entwicklung schrittweise Rückwärts.
    Jedes Jahr werden Samsung-Dumbphones noch dumber, noch teurer.
    Also, sofort kaufen! Klar, wir werden ja auch dumber!

    Habe Samsung; bin stolz! Apple´er zahlen doppelt,für genauso dumb.
    Sind die dann nicht noch dumb-dumber ?!

    Gloria Viktoria, widewidewitt Juheirassa,
    Gloria Viktoria widewidewitt bumm bumm...
    di dumm.
    dumm..
    dumm..

    Ulmer


    • Erschreckender als den Text finde ich, dass sich noch jemand gefunden hat, der ihn liked.
      Wo wir bei Dumb sind...
      Wir sehen uns dann beim nächsten Note und wir warten gespannt, ob Dein Durchhaltevermögen ausreicht.
      Du schaffst das! Aber bitte dann einen neuen Hate kreieren, da passen wir auf.


  • Also ein direktes Ende der Note-Serie sehe ich so schnell nicht, es sei denn Samsung muss in Hinkunft seine Überlebensstrategie drastisch ändern und einige Abstriche machen (was ich mir schon eher vorstellen kann bzw für sehr wahrscheinlich halte). Warum sollte man eine Serie, welche noch ein tatsächliches Alleinstellungsmerkmal hat, einstampfen?
    Ich hatte 3 von den Dingern (das 1, das 2 und das Note 4). Ich war damals sehr begeistert, erkannte aber bald, dass ich die S-Pen kaum benutze - also ist das Gerät für mich Vergeudung. Überhaupt macht das Gerät nur dann Sinn, wenn man dessen spezielle Funktionen häufig braucht und dem entsprechend nützt, ansonsten kann man sich gleich in den günstigeren Weiten der Mainstreamhardware bedienen.

    Wie ich schon schrieb, hat das Note für mich 3 Nachteile:
    1) es ist mir zu groß
    2) es ist mir zu teuer
    3) es ist von Samsung

    Bei dem Preis warte ich vorerst mal ab, was die neuen iphones bringen werden.
    Die haben zwar weniger Funktionsumfang, bleiben aber viele Monate aktuell.
    Aber solange mir die Äpfel keinen brauchbaren Widget-Launcher und eine Notification-LED einbauen.....


  • Tolle Kommentare- die einen jonglieren mit Prozentzahlen, um Scheingenauigkeiten in die Diskussion einzuführen und das eigene Argument zu unterstützen. Die anderen halten dagegen und bringen die Verkaufszahlen ein, die die vorgenannten Prozentzahlen ad absurdum führen sollen. Den einen ist es zu groß, den anderen zu teuer. Für andere ist es das beste Gerät, für andere das Ende ein Ära. Dann beschimpft man sich, findet manche Meinungsäußerungen unqualifiziert und erhebt die eigene Verkündung zur absoluten Wahrheit und tut so, als würde die eigene Meinung keine Meinung sein, sondern Fakt!
    Opel- und VW-Fahrer treffen sich an der Tanke und sinnieren, wer den meisten Sachverstand hat (weil ja NUR Sachverstand zur Kaufentscheidung geführt haben kann- Ironie OFF!)....
    Meine Meinung (Meinung!): Samsung ist technologisch mit an der Weltspitze, die Edges werden selbstverständlich mit der Formensprache von Samsung verbunden (ähnlich dem Apple-Notch) und viele Nicht-Nerds (scheingenau 90% aller Konsumenten) wissen gar nicht, warum sie zu Samsung oder Huawei oder sonstwas greifen... Es sieht halt toll aus, man kennt sich bei der Marke aus, mag sich nicht umstellen und "Mein Sohn richtet es mir sowieso ein, weil ich keine Ahnung habe!"...
    Ich finde Samsung langweilig, mag vieles (out of the box) nicht an Samsung und wurde keine 1000-1200 Euro für ein Samsung ausgeben- einfach aus dem Bauch heraus....


  • Das ist da beste Note, das Samsung gemacht hat. Wenn der Preis ja wirklich günstiger sein könnte, kann man das gerne kaufen.


  • Immerhin hat Samsung auf die 2 wohl meistgenannten Schwachpunkte des Note 8 reagiert.
    Der recht schwache Akku und der interne Speicher dürften nun keine Kritikpunkte mehr sein.
    Sogesehen bekommt man beim neuen Modell sogar mehr zum gleichen Preis.
    Sehr gut sogar, dass Klinke und SD Karten Support eben noch nicht ausgestorben sind.


  • 4000 mAh zu klein für die Gerätegröße.


    • Sooo, zu klein... ich hab das Galaxy Note 8 und ein zusätzlichen Akku mit 10.000 mAh (JETech).

      Wenn ich jetzt beide vergleiche, dann frag ich mich... wo soll der Rest der Technologie verbaut werden wenn ein "Note" einen so großen Akku bekommen könnte?!?
      Natürlich bei gleicher Qualität. Nicht zu vergessen das Gewicht!!!

      Sich aber dann beschweren wenn alles schwerer und größer wird, @Patrick Maiwald.
      Das Du für Deinen Eintrag von @Crysagon auch noch einen "Daumen hoch" bekommen hast, ist mir unverständlich oder ihr habt beide nix verstanden.

      Tim


      • Dann frage ich mich warum ich 4100 mAh in einem 5 Zoll Gerät habe und dies nicht größer als ein Galaxy s4 ist?

        Sagt ja keiner das es 10000 sein müssen aber 5000-6000 mAh wäre wohl drin.

        Für einen größeren Akku nehme ich gern etwas mehr Gewicht und Größe in kauf.


      • Nachdenken. ^^ In einem Note steckt der S Pen. Der allein verbraucht verdammt VIEL Platz. Und die einzige Komponente, die man nennenswert verkleinern kann, ist der Akku. Zudem verbaut Samsung, anders als bspw Huawei alles. Klinke, kabelloses Laden, SD-Slot etc. das alles braucht Platz. Es ist eher ein Wunder, dass Samsung ins Note9 4000 mAh bekommen hat, aber Huawei ohne das ganze Zeug in das P20 Pro nur die gleiche Größe.
        Viele denken anscheinend ein Smartphone besteht nur aus dem Gehäuse, Akku und Kamera... Alles andere funktioniert magisch ohne eine Komponente, die Platz verbraucht...

        Zudem widersprichst du dir. Du sagst 4000 mAh seien zu wenig für die Gerätegröße, aber für einen größeren Akku würdest du mehr Größe in Kauf nehmen... Dann wäre es deutlich größer und hätte 5000 mAh. Nach deiner Aussage wäre das aber auch zu wenig, für die nun entstandene Gerätegröße.


      • Keiner hat 5000-6000 mAh momentan eingebaut. Ich meine nur Flaggschiffe.

        Sogar Huawei kann das nicht. Laut Gerüchte soll Mate 20 Pro 4200 mAh bekommen. Das ist natürlich noch besser aber es ist trotzdem weit hinter von 5000 oder 6000 mAh. OnePlus hat immer noch 3300 mAh und für viele Nutzer ist es völlig ausreichend. Note ist großer und brauch natürlich mehr. Deswegen soll 4000 mAh das Problem lösen.


    • Das Display ist ja nicht signifikant größer geworden, der Akku sehr wohl um gut 20%.
      Viele Leute haben ja noch nicht einmal damit gerechnet, dass es 4000 mAh geben wird.


  • Wie auch immer, ist der Akku schon getestet ob er nicht explodiert oder ob Samsung andere Qualitätseinsparung vorgenommen hat dieses mal?
    Ich unterstütze nicht die Werbeetats durch praxisfremde Preise. Da gibt es Andere , genau so leistungskräftig, wo keine Akkus explodieren und wesentlich preiswerter.


    • Gerade Samsung wird wahrscheinlich 90% der Entwicklungszeit nur auf den Akku geachtet haben, damit da DEFINITIV nichts schief geht. Also wenn ich mir bei einem Hersteller keine Sorgen um die Sicherheit bzgl. des Akkus mache, dann bei Samsung.
      Für Samsung wäre es nach dem Note7 das Todesurteil, wenn es zu einem ähnlichen Fall kommt, wie damals.


    • Alles wird gut, man soll sich keine Sorgen machen. Es ist sowieso besser ein paar Monaten abzuwarten. Dann kann man Note 9 für ungefähr 800€ finden. Und alle Montagsgeräte überspringen.


  • Joa, ist bei MediaMarkt AT jetzt schon für 799€ vorbestellbar😂. Wenn der Preis also vor dem Verkauf schon 200€ unter dem UVP liegt bin ich gespannt wie er sich weiter entwickeln wird.

    Ansonsten mMn. endlich mal wieder ein rundum gelungenes Note. Das sich die Kamera zur S-Reihe nicht verändert ist ja leider nichts neues.


    • Habe ich auch schon gesehen.
      Das ist quasi jetzt schon ein Killer für die Preisstabilität. Die war schon beim Note8 nicht mehr auf Niveau der früheren Notes, aber so wird es noch schlimmer... Wenn es jetzt schon 200€ Rabatt gibt, wird das Gerät niemand mehr kaufen, wenn dieses Angebot dann vorbei ist und es wieder 999€ kosten soll. Macht niemand und dann fällt der Preis dauerhaft um die 200€.
      Mich würde nicht wundern, wenn das Note9 zu Weihnachten, also in gerade mal 4 Monaten, schon nur noch etwa 600€ kostet und die 512GB-Version um die 900...


  • Ahja, 4.000 mAh, dafür einen Strom hungrigen Stift, der alle 30 Minuten nach mehr Saft bettelt und aktives BT voraussetzt. Wirklich mehr DOT werden die wirklichen Note-Anwender dann auch nicht rauskitzeln können - jene die den Stift täglich und hauptsächlich einsetzen. Dazu die Abnutzung der nunmehr zwei Akkus. 😂

    Tim

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