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Erstes Falt-Smartphone Royole Flexpai: Willkommen in der Zukunft

Schon seit Jahren halten uns Samsung, LG und Co. faltbare und flexible Displays vor die Nase wie dem Esel die Karotte. Doch nun stiehlt eine weitgehend unbekannte Firma namens Royole den Großen die Show, und zwar mit dem Flexpai, dem ersten echten Falt-Smartphone der Welt - und das könnt Ihr noch dieses Jahr kaufen!

Schon 2017 hatte Royole zu flexiblen Displays auf der IFA gesagt: "Die Technologie ist da!" Nun wird der neue Formfaktor Realität. Das Royole Flexpai ist das erste fertige Falt-Smartphone auf dem Markt, und auch wenn es nur in kleiner Stückzahl für Entwickler gefertigt wird: Es funktioniert, und man kann es schon bestellen und noch dieses Jahr in den Händen halten.

Was steckt drin im Royole Flexpai?

Wichtigstes Merkmal des Royole Flexpai: das faltbare AMOLED-Display. Das ist 7,8 Zoll groß und spielt damit in der Tablet-Liga. Die Auflösung beträgt 1.920 x 1.440 Pixel und 308 ppi - da geht bei normalen Displays längst viel mehr. Zusammengeklappt ähnelt das Flexpai einem Buch, die beiden Seiten lassen einen keilförmigen Spalt in der Mitte frei. Ein nagelneuer Snapdragon samt neuer GPU steckt in dem guten Stück ebenso wie viel Speicher und eine Dual-Kamera. Die Software ist Water OS auf Basis von Android 9 Pie.

Die Eckdaten des Flexpai im Überblick:

  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 8150 with Adreno 640 (SD 855)
  • Display: 7,8 Zoll AMOLED, 1.920 x 1.440 Pixel, 408 ppi, 4:3-Format
  • Speicher: 8 GByte RAM, 128 oder 256 GByte intern Speicher, microSD
  • Kamera: Dual-Kamera mit 16 & 20 Megapixel, f/1.8
  • Akku: 3.800 mAh
  • Maße: 134 x 190,35 x 7,6 Millimeter, 320 Gramm
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Das Royole Flexpai sieht ein bisschen wie ein Buch aus. / © Royole

Welche Vorteile hat das Falt-Display?

Mit dem Falt-Format spart sich Flexpai eine zweite Kamera, die Dual-Kamera lässt sich in beide Richtungen verwenden. Multitasking und das Einfügen von Daten von einer App in die nächste sollen mit dem großen Display deutlich entspannter werden, Spiele und Filme schöner zu genießen. Auf dem "Buchrücken" werden im zugeklappten Zustand Notifications dargestellt. Weitere Möglichkeiten, den neuen Formfaktor auszunutzen, werden mit der Zeit durch den Einsatz der Android-Entwickler sicher schnell zutage treten.

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Aufgeklappt ist das Display ziemlich groß. / © Royole

Was kostet das erste Falt-Smartphone?

Bis zum Start des ersten Falt-Smartphones wird es nicht mehr lange dauern, Royole will die ersten Exemplare des Flexpai Ende Dezember dieses Jahres ausliefern. Vorbestellen kann man es schon jetzt, doch ein günstiger Spaß ist das nicht. Der Preis für das Royole Flexpai beträgt 1.388 Euro für die Version mit 128 GByte Speicher, mit 256 GByte kostet das erste Falt-Smartphone 1.539 Euro. Pionier zu sein ist also teuer, aber eben auch ziemlich spannend.

Was haltet Ihr vom Royole Flexpai?

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Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 1 Monat

    Ich nutze das Smartphone wirklich sehr viel, sehe aber in dem hier gezeigten Gerät für mich nichts, was mir Vorteile brächte. Ich finde die Handhabung umständlich, das große Display bringt mir gerade bei den miserabel oder gar nicht angepassten Apps unter Android auch keinen Mehrwert. Brauche ich mal ein Tablet, nehme ich mein Ipad mit. Ein Case dürfte hier unmöglich sein. Und zuletzt der Preis! Viel zu hoch für etwas, das kaum Mehrwert mitbringt.

  • Tim vor 1 Monat

    1920 x 1440 auf 7.8" sind aber keine 408ppi, sondern 307 ^^ In Verbindung mit der wahrscheinlich genutzten PenTile-Matrix dürfte das WIRKLICH ein leicht unscharfes Bild ergeben. Zumindest wenn man es wie ein Smartphone nutzt und etwas näher ans Gesicht hält.

    Aber einen wirklichen Sinn sehe ich in diesem Teil nicht. Eine Machbarkeitsstudie, wenn überhaupt.

    Zudem macht mich der Punkt mit dem Prozessor irgendwie stutzig. Anfang November schon ein Gerät mit dem neuen SoC für nächstes Jahr ankündigen, welches man schon Ende Dezember kaufen können soll?
    Ich kann mir irgendwie schwer vorstellen, dass Qualcomm seinen neuen Premiumchip zu erst an einen mMn quasi unbekannten Hersteller vergibt. Wahrscheinlicher ist doch eher, dass ihn wieder Samsung zuerst im S10 verbaut, kurz darauf gefolgt von den anderen Herstellern.
    Macht sich Marketingtechnisch doch eigentlich mal gar nicht so gut, den Chip für 2019 schon Ende 2018 zu veröffentlichen, schließlich laufen dann alle Android-Flaggschiffe in 2019 im wahrsten Sinne mit einem Chip vom letzten Jahr.
    Ganz daovn abgesehen, dass der Chip soweit ich weiß doch noch nicht mal offiziell vorgestellt wurde...

50 Kommentare

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  • Ein Smartphone, das wie ein Buch zusammengeklappt wird, wird beim Kunden zwar Neugier, evtl. bewundernde Blicke einsammeln.

    Aber für eine Kaufentscheidung wird es in den meisten Fällen nicht reichen.

    Mehr Chancen sehe ich bei einem deutlich kleinerem Gerät, ähnlich wie ein dickerer Marker mit herauszieh-/rollbarem Display mit integrierter Tastatur.


  • Was stimmt denn nun >

    Im Absatz " Was steckt drin...." stehen 308 ppi:

    "Die Auflösung beträgt 1.920 x 1.440 Pixel und 308 ppi"

    Im nächsten Absatz liest man von > 408 ppi

    "Display: 7,8 Zoll AMOLED, 1.920 x 1.440 Pixel, 408 ppi, 4:3-Format"


  • Na ja, irgendwie uninteressant. Allein schon der Transport wird sich schwierig gestalten. Mein 6,2 Zoll Handy kann ich ja noch in der Hosentasche mitnehmen. Aber das Ding wird gefalten echt dick sein. Welche Displaydiagonale hat der Aparat denn zusammengeklappt?
    Sieht auch nicht besonders chic aus. Ich zweifel daran, das faltbare Handys das Ding der Zukunft sein werden. Egal von welchem Hersteller.


  • Das teil sieht aber sowas von porno aus, 🤣😂, was is eigentlich aus Samsung geworden? Hatten die letztes Jahr nicht sooo ne grosse fresse wir bringen nen faltbares display und bis jetzt? Nix 😂


  • 1388.- €, um zu testen, wie lange es dauert, bis das Display bricht, finde ich viel zu teuer.


  • Auch wenn das Ding im zugeklappten Zustand wie ein Verkehrsunfall ausschaut, ist es lobenswert, dass von anderen Herstellern Innovationen kommen.


  • Ich freue mich über neue Lösungen. Man sollte einfach mal abwarten, es ausprobieren und erst dann darüber urteilen. Ist aber irgendwie nicht mehr so in heutzutage.
    Zu Apple: Diese Company hat so was von absolut nichts mehr mit einem Innovator zu tun. Seit Jahren immer wieder derselbe lahme Aufguss von ewig gleichen Geräten (MacBooks seit Jahren das gleiche Design, Mac Mini ebenso). Seit Jobs' Tod ist das Überraschende, Coole und Neue verschwunden. Und kommt mir nicht mit der Watch. Hatte selbst das Modell 3 und fand es grauenhaft.


    • Dem ersten Teil stimme ich zu. Mal sehen was Samsung bringt und dann muss man es halt einfach ausprobieren aber ich könnte mir schon vorstellen das dereinst eine ausgereifte Lösung ankommen wird.

      Apple bringt zwar nicht mehr viel neues, ist aber Service mässig allen anderen meilenweit voraus. Die Produkte sind durchdacht und als consumer Kunde habe ich alles was es braucht (wahrscheinlich auch Prosumer). Beispiel ist das neue iPad. Das wurde diese Woche vorgestellt und ist ab dem 7.11 weltweit zu kaufen. Dem gegenüber steht Google (Android für mich nur Stock interessant) mit dem Slate das zwar auch interessant ist aber nur in ausgesuchten Ländern verkauft wird. So habe ich gar keine andere Möglichkeit als das iPad zu kaufen denn alles ander kommt nicht an die Apple Lösung heran.


  • Ganz ehrlich : Für das Geld lieber ein Phone das ich gut nutzen kann und ein richtiges 8" oder besser 10" Tablet. In der Regel wird sogar noch Geld übrig bleiben.

    Das Ding ist wie ein Schweizer Taschenmesser : Man kann im Notfall eine Dose öffnen, aber es ersetzt keinen Dosenöffner.

    Das Gerät ist für mich eher Show denn praktischer Nutzen. Das die Nutzung haptisch angenehm ist, wage ich arg zu bezweifeln. Das man aber überall der Hingucker ist, wo man es aus der Tasche zieht, da bin ich sicher.

    Ich würds mir aber nicht kaufen, damit andere was zu gucken haben und kann mir nicht vorstellen mit dem Formfaktor wirklich glücklich zu werden.


  • Optisch ist das Teil eine Katastrophe, Preislich auch, dafür bekomme ich ja schon ein Notebook der besseren Art. Das Teil ist zudem in meiner Vorstellung ziemlich unhandlich, ich glaube irgendwie nicht, dass das auf den Markt kommt.


  • Die Metapher mir der Karotte und den Esel finde ich sehr treffen und die Veröffentlichungen des Gerätes wird jetzt die großen Namen in Zugzwang bringen, doch gerade das man das Display nach außen faltet, wäre in meinen Händen ein Todesurteil für das Gerät.
    Kaufen würde ich es solches Gerät eher nicht.


  • Naja was soll man dazu sagen ? Es ist ein Prototyp und somit ein Test inwieweit es möglich ist das Ganze umzusetzen. Man muss auch bedenken dass hier nicht nur das Display flexibel sein muss sondern eben auch das Gehäuse sowie Platine dementsprechend positioniert sein müssen. Ich bin gespannt wie das Alles umgesetzt wird. Auch wenn es kein Gerät wäre was ich haben muss finde ich es gut dass man den Schritt wagt, das erste Flugzeug war schließlich auch nicht direkt fertig.


  • 1920 x 1440 auf 7.8" sind aber keine 408ppi, sondern 307 ^^ In Verbindung mit der wahrscheinlich genutzten PenTile-Matrix dürfte das WIRKLICH ein leicht unscharfes Bild ergeben. Zumindest wenn man es wie ein Smartphone nutzt und etwas näher ans Gesicht hält.

    Aber einen wirklichen Sinn sehe ich in diesem Teil nicht. Eine Machbarkeitsstudie, wenn überhaupt.

    Zudem macht mich der Punkt mit dem Prozessor irgendwie stutzig. Anfang November schon ein Gerät mit dem neuen SoC für nächstes Jahr ankündigen, welches man schon Ende Dezember kaufen können soll?
    Ich kann mir irgendwie schwer vorstellen, dass Qualcomm seinen neuen Premiumchip zu erst an einen mMn quasi unbekannten Hersteller vergibt. Wahrscheinlicher ist doch eher, dass ihn wieder Samsung zuerst im S10 verbaut, kurz darauf gefolgt von den anderen Herstellern.
    Macht sich Marketingtechnisch doch eigentlich mal gar nicht so gut, den Chip für 2019 schon Ende 2018 zu veröffentlichen, schließlich laufen dann alle Android-Flaggschiffe in 2019 im wahrsten Sinne mit einem Chip vom letzten Jahr.
    Ganz daovn abgesehen, dass der Chip soweit ich weiß doch noch nicht mal offiziell vorgestellt wurde...


    • Nur weil der Chip noch nicht den Medien vorgestellt wurde, bedeutet das nicht wirklich, dass die Firmen nicht bereits seit dem 1. Quartal des Jahres größere Samples bekommen haben! 'Dinge' geschehen nicht erst wenn die Medien darüber informiert werden, sondern 'das' ist in diesem Bereich das Ende des Prozesses...


      • Das ändert nichts an der Tatsache, dass es noch keinen mir bekannten Prozessor gab, der nicht erst vorgestellt wurde und DANACH die Geräte damit kamen. Dass die Smartphone mit dem Prozessor schon weit vorher bestückt und entwickelt werden, ist mir auch klar.

        Qualcomm hat bis Dato alle Prozessoren erst vorgestellt und einige Wochen bis wenige monate später kamen die Geräte und nicht umgekehrt (was auch irgendwie keinen Sinn macht).


  • Wer weiß.. Jetzt lachen wir noch drüber..


  • Auch wenn etwas technisch möglich ist, muss es noch immer nicht alltagstauglich sein. Mal sehen was Samsung so bringt und ob es einen Mehrwert hat, gegenüber den klassischen Formen. Ich habe bis jetzt noch keinen Bedarf verspürt mein Tablet oder mein Phone in der Mitte durchzubiegen. Bei manchen Windows-Kisten schon...
    Mal sehen ob Apple sowas bringt. Die packen das ganze in das übliche Reality Distortion Field und dann ist es mit Sicherheit ein unverzichtbares Feature. :D


    • letzteres liegt aber auch irgendwie daran, dass Apple meistens erst dann neues Zeug raushaut, wenn es auch wirklich Sinn macht und nicht nach dem Motto "wir wollen auf Teufel komm raus der erste sein - egal wie schlecht es umgesetzt ist".
      Klappt nicht unbedingt immer, aber meistens ist es eben so.


  • Während ich zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht interessiert bin, finde ich es gut, dass sich diese Firmen um diese Technologie kümmern. Irgendwo muss ja jemand damit anfangen. In 10 Jahren ist es absolut normal...

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