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Redmi Note 9 Pro: Preiskracher lässt die Konkurrenz erneut blass aussehen

Redmi Note 9 Pro: Preiskracher lässt die Konkurrenz erneut blass aussehen

Allmählich muss man sich wohl erneut die Frage stellen, ob es überhaupt gerechtfertigt ist, ein Tausend-Euro-Smartphone von Samsung, Huawei oder Apple zu kaufen. Denn Xiaomis Tochter-Marke Redmi hat mit der neuen Note-Reihe Mittelklasse-High-End-Technik zum absoluten Spitzenpreis im Repertoire. Wir schauen uns das Redmi Note 9 Pro und Note 9 Pro Max an. 

Wie macht Xiaomi das nur? Diese Frage haben sich insbesondere in den vergangenen zwei Jahren wohl zahlreiche Tech-Fans und die drei großen Smartphone-Hersteller Samsung, Huawei und Apple gestellt. Die chinesische Marke, die längst kein Underdog aus der sparte "China-Handys" mehr ist, hat sich zur etablierten Tech-Marke gemausert. Das ist in China schon sehr lange so – nahezu alle technischen Gegenstände, die dort genutzt werden, stammen von Xiaomi oder Sub-Marken. Haushaltsgeräte, E-Bikes, Laufbänder, Fernseher oder eben Smartphones. Das ist wohl auch der Grund, warum Xiaomi die Preise so unglaublich niedrig halten kann auf hiesigen Märkten – und führenden Herstellern extrem gefährlich wird.

Bereits mit dem Xiaomi Mi 10 Pro bewies das Unternehmen, dass ein Smartphone mit Top-Ausstattung entgegen der Preisgestaltung von führenden Marken keine 1.000 Euro oder mehr kosten muss. Es bleibt wohl nur eine Frage der Zeit, bis Xiaomi sein Premium-Falthandy für ähnlich günstige Preise in Europa anbieten wird. Spätestens dann werden Samsung und Co. umdenken müssen.

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Redmi Note 9 Pro: Vierfach-Kamera hinten, Loch-Selfie-Kamera an der Front. / © Redmi

Doch vor der Vorstellung eines faltbaren Handys hat Xiaomi nun mit seiner Tochter-Marke Redmi ein klassisches Smartphone vorgestellt: Das Redmi Note 9 Pro und Redmi Note 9 Pro Max. Beide Geräte siedeln sich im oberen Mittelklasse-Bereich an. Die Namenszusätze verwirren ob der identischen Gehäusegröße. Die Unterschiede finden sich in den verbauten Kameras. 

So kommen beide Modelle der neuen Redmi-Note-Reihe mit einem großen 6,67 Zoll IPS-Bildschirm mit einer Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln daher. Für die Selfie-Kamera wurde mittig oben ein kleines Loch ausgestanzt. Statt eines In-Display-Fingerabdrucksensors setzt Redmi auf einen physischen Sensor am seitlichen Gehäuserand. Im Inneren taktet ein Snapdragon 720G Octa-Core-Prozessor mit maximal 2,3 GHz. Strom liefert der üppige 5.020 mAh-Akku, der sich außerdem per 33-Watt-Schnellladegerät zügig aufladen lässt. Soweit zu den Gemeinsamkeiten. 

Unterscheid Redmi Note 9 Pro und Redmi Note 9 Pro Max

Wir verstehen das Redmi Note 9 Pro Max als Premium-Modell in der Reihe. Denn bereits an der Front kommt eine 32-Megapixel-Selfie-Kamera zum Einsatz (16 Megapixel-Frontkamera beim Redmi Note 9 Pro) und auf der Rückseite setzt die Xiaomi-Tochter auf eine 64 Megapixel-Hautpkamera mit großer f/1.89-Blende, einem Ultraweitwinkel-Sensor mit 8 Megapixel Auflösung mit f/2.2-Blende sowie einer 5-Megapixel-Makro-Kamera und einem Tiefensensor mit 2 Megapixeln. Besonders: 4K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde sind ebenso möglich wie die Aufnahme von Fotos im RAW-Format. Ein Feature, das bisher nicht in einem Smartphone unter 200 Euro zu finden ist.

Die Kamera des Redmi Note 9 Pro kommt hier mit marginal abgespeckter Kamera-Technik daher: Statt der 64-Megapixel-Kamera kommt ein 48-Megapixel-Sensor als Hauptkamera mit f/1.79-Blende zum Einsatz. Ultraweitwinkel-Objektiv, Makro-Kamera und Tiefen-Sensor sind mit dem Max-Modell identisch.

Während das Redmi Note 9 Pro Max in drei verfügbaren Speichervarianten verfügbar ist (6 GB RAM / 64 GB, 6 GB RAM / 128 GB & 8 GB RAM / 128 GB) können Interessenten des Redmi Note 9 Pro nur zwischen den beiden Varianten 4 GB RAM / 64 GB oder 6 GB RAM / 126 GB entscheiden.

Redmi Note 9: Preise und Verfügbarkeit

Beide Redmi-Smartphones sollen Ende März vorerst auf dem indischen Markt erscheinen. Das Redmi Note 9 Pro kostet umgerechnet rund 150 Euro (die günstigste Version). Das Max-Modell soll wohl unter 200 Euro auf dem Markt einsteigen. Ob und wann die Redmi-Reihe hierzulande erscheinen wird, bleibt abzuwarten.

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Top-Kommentare der Community

  • René H. vor 2 Wochen

    Damit es dem Namen "Note" gerecht wird sollte m.E. endlich eine Stift-Funktion eingebaut werden. M.E suggeriert das "Note" im Namen etwas was das Gerät in Wirklichkeit nicht kann. So manch ein Galaxy-Note-Nutzer kommt sich da ziemlich veralbert vor wenn das Gerät "Note" im Namen hat, aber in Wirklichkeit keine Stiftbedienung.

  • Aries vor 2 Wochen

    Dass Xiaomi in einen handfesten Datenschutzskandal verwickelt war, scheint vergessen zu sein. Sie haben, ohne Wissen der Nutzer, Fotos, SMS, E-Mails, etc. bei bestehender WLAN-Verbindung auf die eigenen Server in China übertragen.

    Komisch, dass man bei der NSA nicht vergisst, bei Herstellern billiger Unterhaltungselektronik aber schon.

26 Kommentare

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  • Bitte nicht die Marken / Firmen auseinandernehmen...da hat jeder sein Päckchen zu tragen.
    Ich selbst bin ab dem Redmi Note 5 eingestiegen und seither mehr als zufrieden mit Xiaomi...und selbst das Redmi Note 4 meines Arbeitskollegen bekommt immernoch sinnvolle Updates...Hut ab!

    Meine Frau hat die letzten Jahre immer die Kamera-Flagships gekauft (Hobby-Fotografin) und rückblickend immer das 3-4fache wegen Kamera und Display bezahlt.

    Muss am Ende jeder selber wissen...bei mir ist z.B. Samsung aus Qualitätsgründen und Apple aus Politik- und Kompatibilität zu Fremdmarken raus.

    Die Redmi Note-Serien sehe ich persönlich als die Preis-Leistungs-Flagships der letzten Jahre an.
    Gruß, Felix


    • Redmi Note 4 und Updates? Wo sind dann meine seit einem dreiviertel Jahr?


    • Was für Qualitätzgrünfe bei Samsung?

      Ich hatte 3 Samsung Smartphones (z.B. S2 und S5) im gebrauch und benutze aktuell noch ein S8+ und bin sehr zufrieden damit.


  • Könntet ihr dann auch mal die Fehler korregieren die die Anderen User unten gefunden haben?


  • Hallo. Ich habe aber gelesene das ein Super AMOLED Display eingebaut sein soll.


  • Ich bin vor ca 7 Jahren in China durch chinesische Freunde auf die Marke Xiaomi gestoßen und habe mir das Redmi Note 1 gekauft, weil ich nie im Leben 1000 € für ein Handy ausgeben würde.. 200 € ist ein angemessener Preis, dann kann man sich auch alle Jahre ein technisch neues Gerät kaufen.

    Dann habe ich für mich und meine Familie alle Redmis nacheinander gekauft und so werde ich mir sicher auch das redmi Note 9 pro max zulegen, allerdings für 200 €, denn das ist mein Limit. Man muss warten, bis man es in China für diesen Preis bekommt.

    Warum Xiaomi?
    - Weil es ein inhabergeführtes Unternehmen ist, welches Lei Jun als damals 30jähriger vor zehn Jahren gegründet hat.
    - Weil es Technik auf hohem Niveau zu einem sehr günstigen Preis bietet.

    Ich möchte nicht die Pak Chung Hi Clique von Samsung mit meinem Geld unterstützen und ebenso nicht die chinesischen Parteibonzen, die ihre Finger in Huawei drin haben.

    Apropos:
    Wer meine SMS oder E-Mails liest, ist mir letztendlich egal, irgendwer liest sie sowieso, ob nun der deutsche Verfassungsschutz die amerikanische NSA oder vielleicht der Papst.


    • Recht naiv.
      1. Auch bei inhabergeführten Unternehmen hat der Staat die Finger drin. Qua Gesetz.
      2. Wenn ich mit einem 200€ Mobiltelefon zufrieden bin, brauche ich auch nicht alle Jahre ein neues Gerät. Da ich offenkundig weder an der neuesten / besten Technik interessiert bin, noch sie brauche.
      3. Zu ihrem letzten Satz möchte ich Edward Snowden zitieren: Zu argumentieren, dass Sie keine Privatsphäre brauchen, weil Sie nichts zu verbergen haben, ist so, als würden Sie sagen, dass Sie keine Freiheit der Meinungsäußerung brauchen, weil Sie nichts zu sagen haben.


      • zu 2. Wie kommen Sie darauf zu entscheiden, wer in welchem Abstand ein neues Gerät braucht? Und warum ist man "offenkundig" nicht an neuester Technik interessiert, wenn sie doch in einem 200,-€-Smartphone angeboten wird. Und wie kommen Sie darauf zu entscheiden, welche Technik jemand braucht?

        zu 3. Wo schreibt er, dass er nichts zu verbergen hat? Er beschreibt lediglich, dass es eine Tatsache ist, dass unsere gesamte Kommunikation von verschiedensten Diensten mitgelesen wird.
        Sie sollten bei ihrem C&P schon darauf achten, dass die Zitate zum Inhalt passen.


  • Was versteht ihr denn darunter: Zitat "nahezu alle technischen Gegenstände, die dort genutzt werden, stammen von Xiaomi oder Sub-Marken." Das würde heißen in China gibt es nur Xiaomi-Produkte (oder Submarken) und weder Oppo (Konzern) noch Huawei noch andere Herstellern von Handys und sonstigen Produkten technischer Art, ganz zu schweigen von importierten Produkten (Apple, Samsung usw.) Ne, echt voll peinlich was ihr manchmal schreibt.

    Jetzt zum Gerät, super Ding zu einem echt guten Preis (in Indien) Wie das hier aussieht, naja abwarten.


  • Wenn Android seine Updates auf 5 Jahre ausweitet, lohnen sich Smartphones auch um die 1000€ (Siehe Apple). Dann lohnt sich auch heute noch das viel gekaufte S7(Edge).

    Tim


  • Xiaomi ist zwar bekannt für günstige Preise, aber vermutlich werden diese Geräte nicht nur wegen Zoll und Steuern noch um einiges teurer werden.

    Aber ich bin gespannt, da die Ausstattung wahrlich luxuriös ist. Hoffentlich wurde nicht das immer wichtiger werdende NFC eingespart.


  • Dass Xiaomi in einen handfesten Datenschutzskandal verwickelt war, scheint vergessen zu sein. Sie haben, ohne Wissen der Nutzer, Fotos, SMS, E-Mails, etc. bei bestehender WLAN-Verbindung auf die eigenen Server in China übertragen.

    Komisch, dass man bei der NSA nicht vergisst, bei Herstellern billiger Unterhaltungselektronik aber schon.


    • Das wundert mich nicht, denn die NSA setzt ihre Überwachungsaktivitäten trotz Snowden unvermindert fort und steigert ihre Fähigkeiten diesbezüglich noch mit jeder neuen Supercomputer-Generation, während für Xiaomi der Schaden durch die Rufschädigung zu hoch wäre.
      Zudem hat man gegenüber "Freunden" eine andere Erwartungshaltung als gegenüber "Geschäftspartnern".


  • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    das Non-Max unterstützt "nur" 18W Charging, kein 33W ^^ Das ist nur beim Max verfügbar.


  • Also das Note 9 Max wird mit 128 (!) nicht 126 GB bei uns sicher 300 Euro kosten aber das Ding ist trotzdem ein Hammer.
    Auf erste Tests bin ich gespannt, vor allem bezüglich der Kamera. Durch den SD Slot plus 2x Sim wäre das Ding auf meiner haben wollen Liste fest gesetzt, wenn die Kamera noch einigermaßen etwas taugt. Natürlich wird die bei allem Megapixel Hype nicht den "Flagschiffen" die Fahrt vormachen, aber wenn Xiaomi da jetzt nicht alles falsch macht, dann wird das Note 9 Max in den Amazon Verkaufscharts sicher den Thron erben.


  • Damit es dem Namen "Note" gerecht wird sollte m.E. endlich eine Stift-Funktion eingebaut werden. M.E suggeriert das "Note" im Namen etwas was das Gerät in Wirklichkeit nicht kann. So manch ein Galaxy-Note-Nutzer kommt sich da ziemlich veralbert vor wenn das Gerät "Note" im Namen hat, aber in Wirklichkeit keine Stiftbedienung.


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Genauso bei "Pro" und "Pro Max".
      Wenn man den Namen schon übernimmt, dann doch bitte auch deren Unterschied, nämlich die Display- und Gerätegröße... stattdessen sind beide einfach exakt gleich groß.


      • Ich hab jetzt auch gehofft das der Zusatz "Max" ein größeres Display bedeutet. Gerade weil Xioami ja schon die Max Reihe sehr groß gehalten hat.


      • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Ich hatte beim Non-Max eher auf ein kleineres Gerät gehofft. Und wenn es "nur" 6.2" oder ähnliches sind. Aber Pro und Pro Max beide mit 6.67" macht einfach keinen Sinn. Da wurde mal wieder einfach nur der bekannte Name übernommen, sonst gar nichts.

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