Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.
OnePlus 7 vs OnePlus 7 Pro: Das sind die Unterschiede
OnePlus 7 Pro Hardware OnePlus 7 5 Min Lesezeit 15 Kommentare

OnePlus 7 vs OnePlus 7 Pro: Das sind die Unterschiede

Erstmals hat OnePlus dieses Jahr gleich zwei Modelle vorgestellt: Das normale OnePlus 7 sowie die größere Variante OnePlus 7 Pro. Unterschiede gibt es vor allem bei der Kamera. Wir zeigen Euch, was die beiden OnePlus-Smartphones unterscheidet.

Für viele Hersteller ist es mittlerweile vollkommen normal, verschiedene Varianten des aktuellen Flaggschiffs vorzustellen. Meist eine normale, eine größere und dann auch noch eine abgespeckte Smartphone-Version erscheinen als Teil der selben Produktlinie. OnePlus hingegen hat bisher immer zwei Telefone pro Jahr veröffentlicht: Ein neues Flaggschiff im Frühjahr, gefolgt von einer aktualisierten T-Variante dieses Gerätes im Herbst. Doch 2019 macht es OnePlus anders - erstmals gibt es neben dem OnePlus 7 auch das OnePlus 7 Pro.

Springt direkt zum Abschnitt:

Design: Alt und neu

Wer das OnePlus 7 in den Händen hält, stellt fest, dass es dem OnePlus 6T verdächtig ähnlich sieht. Auch beim neuen Smartphone gibt es die tropfenförmige Notch, in der die Frontkamera sitzt. Der Lautsprecher am oberen Ende ist etwas größer als beim alten Modell.

Anders sieht es beim OnePlus 7 Pro aus. Das abgerundete 6,67 Zoll große Display, mit einer Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixel, ist nahezu randlos. Eine Notch gibt es hier nicht. Stattdessen setzt OnePlus auf eine Pop-up-Kamera, die automatisch ausfährt, wenn die Selfie-Kamera in der Kamera-App aktiviert wird.

androidpit oneplus 7 vs oneplus 6t cameras
Das OnePlus 7 und das OnePlus 6T. / © AndroidPIT

Display: Schneller beim Pro

Das bereits erwähnte Display ist beim OnePlus 7 Pro nicht nur größer, es bietet auch eine höhere Bildwiederholfrequenz als beim OnePlus 7. Letzteres bietet wie die meisten Smartphone-Panels eine Bildwiederholrate von 60 Hz. Es löst mit Full HD+, also 2.340 x 1.080 Pixel, auf.

Bei der Pro-Variante hingegen liegt die Bildwiederholrate bei 90 Hz. Das bieten bisher hauptsächlich einige Gaming-Smartphones. Allerdings sind auch selbst nicht alle Spiele auf 90 Hz optimiert. Zusätzlich ist das Display für HDR10+ optimiert. Bei Filmen und Serien verbessert diese Technik die Farbwiedergabe und den Kontrastumfang.

Technische Daten

  OnePlus 7 OnePlus 7 Pro
Display

6,41 Zoll mit Notch
2.340 x 1.080 Pixel, 60 Hz

6,67 Zoll
3.120 x 1.440 Pixel, 90 Hz, Fullscreen

Chip Qualcomm Snapdragon 855, Adreno 640 GPU
RAM 6 GByte, 8 GByte 6 GByte, 8 GByte, 12 GByte
Interner Speicher 128 GByte, 256 GByte
Kamera (Front) 16 Megapixel
Kameras (Hinte)

48 Megapixel
5 Megapixel (Tiefeninfos)

48 Megapixel
8 Megapixel (Zoom)
16 Megapixel (Ultra-Weitwinkel)

Akku 3.700 mAh 4.000 mAh
Preise 559 / 609 Euro 709 / 759 / 829 Euro

Kamera: Mehr Linsen beim Pro

Natürlich ist auch die Kamera beim Pro-Modell besser ausgestattet. Aber: Beide Modelle nutzen den Sony IMX586 mit 48 Megapixel als Hauptkamera (f/1.6 beim Pro, f/1.7 beim OnePlus 7). Sony setzt bei diesem Sensor auf kleine, aber dafür viele Pixel. Über das so genannte Pixel Binning kann der Sensor je vier Pixel zu einem zusammenfassen, um mehr Informationen einzufangen und Bildrauschen zu minimieren. Das soll auch zu besseren Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen führen. Durch die zusammengefassten Bildpunkte liegt die effektive Auflösung dieser Bilder dann bei 12 Megapixel.

androidpit oneplus 7 front camera selfie
Die Pop-Up-Kamera des OnePlus 7 Pro. / © AndroidPIT

Beim OnePlus 7 kommt eine zweite Kamera mit 5 Megapixel hinzu. Die sammelt Tiefenschärfeinformationen und ist damit für den Bokeh-Effekt zuständig. Beim Pro fehlt diese Kamera. Dafür gibt es als zweite Kamera einen 8 Megapixel-Sensor (f/2.4) mit Teleobjektiv für optischen dreifach Zoom.

Hinter der dritten Kamera sitzt ein Sensor mit 16 Megapixel (f/2.2), gebündelt mit einem Ultra-Weitwinkel-Objektiv, das einen Blickwinkel von 117 Grad einfangen kann. Videofreunde können mit der Kamera des OnePlus 7 Pro auch 4K-Bewegtbilder mit 60 FPS einfangen. Beide Modelle verfügen über einen Doppel-LED-Blitz.

Bei der Frontkamera hingegen gibt es keine Unterschiede. In beiden Smartphone-Varianten steckt der Sony IMX471, der eine Auflösung von 16 Megapixel bietet. Videos nimmt die Kamera mit 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde auf.

Innereien: Gleiche Leistung

Wer nicht zum OnePlus 7 Pro greift, muss bei der Leistung keine Abstriche machen. Der Hersteller verbaut erwartungsgemäß Qualcomms aktuellen Prozessor Snapdragon 855. Dazu hat man die Wahl zwischen 6/128 GByte oder 8/256 GByte Speicher - beim Pro gibt es zusätzlich die Kombination 12/256 GByte.

OnePlus verbaut außerdem schnellen UFS-3.0-Speicher im Pro. Wer sich für das einfacher OnePlus 7 entscheidet, muss zumindest nicht auf Performance verzichten.

Beim Akku hingegen gibt es wieder Unterschiede. 3.700 mAh groß ist er im OnePlus 7. Dazu gibt es die Fast-Charge-Technik. Das Pro hat im Unterschied dazu nicht nur einen mit 4.000 mAh stärkeren Akku, sondern kann auch Warp Charge 30, das auch beim OnePlus 6T McLaren zu finden ist.

Beide Smartphones laufen mit OxygenOS auf Basis von Android 9 Pie. Der im Display integrierte Fingerabdrucksensor ist ebenfalls in beiden Telefonen verbaut.

Verfügbarkeit: Pro hat Vorrang

Das OnePlus 7 Pro kommt zu erst in den Handel. Es ist ab dem 21. Mai verfügbar. Das einfache OnePlus 7 hingegen erscheint erst im Juni.

Preislich liegt der Einstieg bei 559 Euro für das OnePlus 7 mit 6 GByte RAM und 128 GByte Speicher. Wer das Smartphone mit 8 GByte RAM und 256 GByte Speicher kauft, zahlt 609 Euro. Das OnePlus 7 Pro beginnt preislich bei 709 Euro für 6 GByte/128 GByte. Die Variante mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 256 GByte ROM kostet 759 Euro. Die Top-Ausstattung mit ganzen 12 GByte Arbeitsspeicher kostet 829 Euro.

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern

15 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Zu Apple kann ich nur sagen das da garnicht geht, für jeden Mist brauchst du iTunes, da sind die Androiden deutlich komfortabler. Nach jahrelanger Nutzung beider Systeme kann man Apple eigentlich niemanden mehr empfehlen. Der einzige Vorteil von Apple waren die langen Updates, mittlerweile ist das kaum noch ein Vorteil, einige Updates machen die iOS Geräte dermaßen lahm das die kaum noch Spaß machen. Der Akku hält auch kaum länger als 3 Jahre, so das man mit um die 100€ Folgekosten rechnen muss. Der Datenumzug vom iPhone zu einem Androiden stellt kaum noch ein Problem da, zumindest bei einigen Herstellern. OnePlus sticht hier sogar positiv hervor. OnePlus bietet dem Umzug direkt vom iPhone zum neuen OnePlus Smartphone über eine Art App. Meiner Meinung nach sind die Androiden den iPhones oft technisch überlegen. iOS ist seit Jahren das selbe, Apple traut sich kaum Neuerungen einzubauen, die laufen nämlich meist nicht gut und es braucht meist ein paar Updates bis das iOS Update dann auch anständig läuft. Apple war mal gut, die Androiden finde ich mittlerweile besser. Das OnePlus 7 Pro ist ein richtig gutes Smartphone geworden, SD, Klinke und Wireless Charging ist mir nicht so wichtig, für 759€ kann das ruhig fehlen. Mein iPhone X hat 1319€ gekostet, dafür hatte ich fast 2 OnePlus 7 Pro bekommen.


  • SD Kartenslot? Braucht es das in der heutigen Zeit wirklich noch? Natürlich bin ich froh, dass ich bei meinem S9+ den Speicher um 128GB erweitern kann. Wenn ein Smartphone aber schon mit 256GB ausgerüstet ist, brauch ich keinen zusätzlichen Speicherplatz mehr, denn Cloud-Speicher ist das, was mich sehr flexibel macht. Meine ganze Musik, alle meine Dokumente und Bilder sind in einer Cloud gespeichert. Dadurch habe ich mit meinen 5 Geräten Zugriff auf alles und brauche nicht alles auf jedem Gerät zu speichern. Zudem sind dadurch alle Dateien immer auf allen Geräten aktuell. Meine 1TB-Cloud würde ich um keinen Preis mehr missen wollen.
    Müsste ich mir heute ein neues Smartphone kaufen, wäre das OnePlus 7 Pro ganz sicher unter den Top-3 meiner Wunschliste. Da bei mir dank Funktechnik alles kabellos ist, brauch ich auch keine Buchsen welcher Art auch immer an meinem Smartphone.


  • Tja, leider keine Klinke.. Mit wäre es interessant gewesen.


    • und keinen SD Kartenslot..also dann lieber ein iPhone.


      • Naja, das hat ja auch nix von beidem.


      • Ich schmeiß mich weg vor Lachen!
        Jemand der ernsthaft mit einem voll anpassbarem OnePlus liebäugelt soll sich ein "leb mit dem was WIR dir vorgeben"-iPhone kaufen?
        Noch zudem für den wahrscheinlich doppelt so hohen Preis...
        Der Brüller!!!


      • 2 Jahre Updatepolitik vs. 5 Jahre und nun rechne nochmal gegen....und ein Androide ohne SD Kartenslot ist in meinen Augen einfach nur eine billige iPhone Kopie .


      • Ernsthaft? Was bringen dir 5 Jahre Updates? Die meisten behalten ihre Smartphones kaum so lange. Sicherheitsupdates bekommst du auch bei Android im Normalfall recht lange und neue Versionen sind nicht zwingend nötig. Mal abgesehen davon dass die meisten Smartphone mittlerweile viel mehr bieten als ein iPhone zu günstigeren Preisen. Damals gab es wenigstens gute Gründe für ein iPhone trotz des Preises aber heutzutage lohnt sich das einfach nicht mehr.


      • Da verzichte ich aber gerne auf einen MicroSD-Slot, wenn ich dafür mein eigener Herr bin und nur die Hälfte zahlen muss.
        Zudem muss man erst mal 200 GB und mehr voll bekommen. Selbst dann gibt es in der heutigen Zeit Cloud-Lösungen und externe Sicherungsmöglichkeiten.
        Jemand der sich gerne gegen ordentlich Geld in einem System einsperren lässt, wird das aber nie verstehen. Da habe ich schon zu viele Fanboys/Girls kennengelernt, die sind gegenüber der freien Welt nicht aufgeschlossen (Wortwitz beabsichtigt). ;)


      • ein Androide muss ein SD Kartenslot haben ,sonst ist es einfach nur eine billige iPhone Kopie..und ich lade bestimmt nichts in ein Cloud wie du und ja ich bekomme sogar schnell 200 GB voll ,ist doch kein Problem ...oppo , Xiaomi und Pixel Geschichten den Müll würde ich mir nie kaufen ...und wenn die anderen Hersteller keinen SD Kartenslot verbauen sollten ,was ich nicht glaube ,aber dann werde ich mein erstes iPhone kaufen . Android kann den SD Kartenslot nutzen bzw. verbauen,also sollen die das auch machen.


      • und da gibt's weitaus bessere Androiden als oneplus mit SD Kartenslot ,wer sich den Schrott holt,kann man nur mit dem Kopf schütteln.


      • Bastian Siewers
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Hallo herrlich,

        bitte achte ein wenig auf deine Ausdrucksweise bei uns. Man muss es ja nicht immer gleich übertreiben ;)

        Ecki


      • Lieber herrlich, ich glaube du hast nicht verstanden das jedes Smartphone vor und Nachteile hat und nicht für jeden jedes Smartphone passt. Ich würde mir zum Beispiel kein iPhone kaufen weil es nicht auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist, ich würde trotzdem verstehen wenn sich jemand anderes ein iPhone kaufen würde. Einfach ein bisschen Rücksicht auf einander nehmen.


      • Ich ich war eigentlich immer ein verfechter von SD Slots, nachdem ich aber bereits einige defekt SD Karten hatte (auch Markenware), verwende ich keine mehr, da mittlerweile die internen Speichergrössen meinen Bedarf leicht decken.
        Ich bin auch der Meinung dass interne Speicher ausfallsicherer sind und schneller sowieso, (beim Oneplus 7 ja besonders)


      • ich hatte von 8 GB bis 256 GB alle Größen ,sogar die 200 GB Sandisk...alle waren von Sandisk und ich habe NIE einen defekt gehabt. SD Karte macht den Umzug auf ein neues Handy weitaus entspannter und schneller ,wie eins ohne Speicherkarte..ich teste viele Handys und da will ich bestimmt nicht jedes mal 180 GB vom PC auf das neue Handy kopieren,nur weil die keinen Slot verbauen können.

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern