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Neue Datenschutzrichtlinien: Spotify will deutlich mehr von Euch wissen
2 Min Lesezeit 66 Kommentare

Neue Datenschutzrichtlinien: Spotify will deutlich mehr von Euch wissen

Der Musik-Streamingdienst Spotify hat seine Richtlinien für den Umgang mit den persönlichen Daten deutlich verändert. Grund dafür ist laut Spotify, den Usern noch besser die passende Musik zu empfehlen. Dadurch werden jetzt aber auch deutlich mehr Daten abgegriffen.

Spotify möchte möglichst viel über seine Nutzer wissen, um ihnen noch schneller und besser die richtigen Musiktitel vorzustellen. Das klingt erst mal sympathisch, und darin unterscheidet sich das schwedische Unternehmen nicht von anderen Firmen, der Umgang mit den sensiblen Daten war aber bislang eher zurückhalten. Bislang! Denn Spotify hat mittlerweile die Datenschutzbestimmungen erweitert und dadurch erfährt man, dass der Musikdienst nun auch auf Kontakte, Fotos oder Mediendateien zurückgreifen wird. Konkret heißt es in Punkt 3.3 der Richtlinien:

3.3 Auf Ihrem Mobilgerät gespeicherte Daten

"Mit Ihrer Zustimmung erfassen wir Informationen, die Sie auf Ihrem Mobilgerät gespeichert haben. Dazu gehören Kontakte, Fotos oder Mediendateien. Die lokale Gesetzgebung kann vorsehen, dass Sie die Zustimmung Ihrer Kontakte zur Übermittlung ihrer personenbezogenen Daten an Spotify einholen. Spotify kann diese Daten zu den in diesen Datenschutzbestimmungen genannten Zwecken verwenden."

Aber auch an Eurem Standort und Euren Bewegungsdaten ist Spotify sehr interessiert. Laut dem Unternehmen möchte man so erfahren, ob sich der User schnell bewegt und ihm zum Beispiel beim Workout die passende Musik vorstellen. Hierzu heißt es in Punkt 3.4:

3.4 Daten zum Standort und Sensordaten

"Abhängig von der Art des Geräts, über das Sie auf die Dienste zugreifen und von Ihren Einstellungen, können wir auch Informationen zu Ihrem Standort über beispielsweise die GPS-Daten Ihres Mobilfunkgeräts oder andere Formen der Lokalisierung mobiler Geräte (z. B. Bluetooth) erfassen. Wir können ebenfalls Sensordaten (z. B. Daten über die Geschwindigkeit Ihrer Bewegungen, beispielsweise, ob Sie laufen, gehen oder unterwegs sind) erfassen."

spotify update teaser
Wird nun auch Spotify zum Datenkraken? / © ANDROIDPIT

Diese Bestimmungen wurden mittlerweile für die iOS-App von Spotify übernommen und auch für die Android-Variante gelten die neuen Regelungen. Bislang bietet Spotify keine Möglichkeit an, den Zugriff von Seiten der User nicht zu erlauben. Wer die neuen Datenschutzrichtlinien ablehnt, dessen Account wird auf absehbare Zeit nicht weitergeführt.

Wie steht Ihr zu der Sache? Ist das für Euch ein Grund, Spotify zu verlassen oder habt Ihr nichts gegen die neuen Bestimmungen.

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66 Kommentare

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  • Ich geh schon mal Aluhüte basteln...


    • Dann nutze mal weiter und fördere dieses System im Glashaus.
      Dass dies nicht vereinbar ist mit Privatsphäre sollte eigentlich jeder verstehen, oder wie 99% hartnäckig ignorieren, weil's ja so praktisch ist und man sich schon daran gewöhnt hat.
      Hier gehts ums Prinzip.
      Ist nicht böse gemeint. Nur meine Meinung dazu und ich hoffe dass sich auch mal einer Gedanken darüber macht. Verbieten will ich auch niemanden was.
      Auch mir kann man vorwerfen ein Smartie zu nutzen. Aber ich gebe nur dem nötigsten meine Daten. Und Kritik schließt sich ja nicht aus mit dem benutzen. Und genau das mache ich. Ich kritisiere die digitale Ausschlachtung der User.

      Man könnte auch sagen: ich lese von allen meinen Nachbarn die private Post, und kopiere die erst mal. Dann Verkauf ich die infos an eine Werbefirma oder sonstwem, damit dann gezielt Werbung im Briefkasten landet, oder dem Verfassungsschutz der dann die Tür meiner Nachbarn eintritt weil er ein falsches Wort hatte.

      Wir sind soweit dass investigative Journalisten ohne Smartie weitgehend arbeiten. Menschen nicht mehr frei kommunizieren können, um nicht in ein Raster zu rutschen. Natürlich nimmt man das nicht so wahr im Alltag. Aber es ist immer da. Seitens des Staates und freier Wirtschaft. Ich würde darauf wohl auch nicht näher darauf eingehen, aber der Großteil der User sucht nur seinen Spass am Handy.
      So. Schluss mit Spassbremse


      • Glaubst du tatsächlich, nur weil du im Menü irgendein Häkchen setzt, dass niemand mehr deine Nachrichten lesen, auf deine Daten oder deinen Standort zugreifen kann? Das, was du hier beschreibst, ist bereits längst Alltag. Dagegen hilft nur eines: Smartphone abschalten und gegen die Wand knallen.


      • So isses. Aber wo ist die Kritik der User ? Ich kritisiere das Verhalten der Hersteller die keine Grenzen der Privatsphäre mehr kennen. Benutzen schließt Kritik nicht aus oder ?


  • Wenn ich um Musik zu genießen meine Privatsphäre aufgeben muss, dann stimmt etwas ganz und garnicht !! Dann halt old-school Musik konsumieren.

    Wenn ich ne Pizza beim Italiener esse, dann geb ich ihm auch meine privaten Daten ?
    Also bevor du isst, erst sagen woher du kommst gerade, bei wem, und was du dort gemacht hast ?? Also dort werde ich bestimmt nicht mehr essen, oder ?! Angeblich um die Pizza besser zu machen...schon klar oder ?!

    Gelöschter AccountGelöschter Account


  • Android 6 im November...Rechtemanagment.
    Ich selber zeige Diensten mit unverhältnismäßigen Rechten gleich die Rote Karte. Platzverweis


  • Na, zum Glück kann ich bei meinem Xiaomi MI4 für jede App festlegen, welche Rechte sie haben darf. Dann werde ich mich gleich mal an die Arbeit machen und Spotify ein bisschen zurechtstutzen 😀


    • Wie ist das eigentlich rechtlich zu bewerten?
      Man willigt in die AGB ein, und beschneidet sie dann....
      Erlischt damit nicht auch das Nutzungsrecht?


      • Du willigst ein, und Spotify beschneidet es bzw. ändert es.
        Das Nutzungsrecht am Dienst hast Du, warum sollte Spotify da was ändern? Die bisher eingeräumten Nutzungsrechte an den Nutzerdaten ohne Zustimmung des Nutzers zu erweitern, sollte aber nicht so ohne Weiteres gehen. Deutsche Firmen verschicken in der Regel Mitteilungen über Änderungen in den AGB's, wobei auch die Möglichkeit eingeräumt wird, diesen zu widersprechen. Das hat dann ein Sonderkündigungsrecht zu Folge, bzw. die Firma kündigt, oder die alten AGB's gelten für einen selber weiter.
        Keine Ahnung, inwieweit das auch für Spotify gilt.


      • Vielleicht ist meine Frage nicht ganz richtig formuliert gewesen.
        Spotify bietet mir die Nutzungsrechte an ihrem Dienst an, und fordert dafür meine Zustimmung für Ihre AGB 's. Darunter auch den Zugriff auf meine Bewegungsdaten etc.
        Jetzt beschneide ich die Zugriffsrechte der App, unterbinde das senden diverser Daten. Damit entziehe ich "nachträglich und ohne Einwilligung von Spotify" der App gewisse Rechte, welchen ich vorher einvernehmlich zugestimmt habe.
        Wie ist das rechtlich zu bewerten?


  • Immer erstmal viel Wind machen. Ok es war auch ungeschickt gemacht von Spotify aber trotzdem, man kann doch erstmal schauen was, wie und warum?

    Es ist übrigens endlich mal ein Unternehmen aus Europa das den US Unternehmen mal richtig Konkurrenz macht. Schon alleine deswegen haben die einen Bonus bei mir.

    Ich kann leider keinen link Posten da ich scheinbar zu neu bin. Muß ich das verstehen Androidpit?!
    Aber auf Spotify gibt es eine Stellungnahme dazu. Mit Entschuldigung und Erklärung.

    So dann hier im Wortlaut:

    SORRY.
    August 21st, 2015 10:02 by Daniel Ek
    A blog post by Spotify CEO Daniel Ek

    We are in the middle of rolling out new terms and conditions and privacy policy and they’ve caused a lot of confusion about what kind of information we access and what we do with it. We apologize for that. We should have done a better job in communicating what these policies mean and how any information you choose to share will – and will not – be used.

    We understand people’s concerns about their personal information and are 100 percent committed to protecting our users’ privacy and ensuring that you have control over the information you share.

    So let me try and clear things up.

    In our new privacy policy, we indicated that we may ask your permission to access new types of information, including photos, mobile device location, voice controls, and your contacts. Let me be crystal clear here: If you don’t want to share this kind of information, you don’t have to. We will ask for your express permission before accessing any of this data – and we will only use it for specific purposes that will allow you to customize your Spotify experience.

    Photos: We will never access your photos without explicit permission and we will never scan or import your photo library or camera roll. If you give us permission to access photos, we will only use or access images that you specifically choose to share. Those photos would only be used in ways you choose and control – to create personalized cover art for a playlist or to change your profile image, for example.

    Location: We will never gather or use the location of your mobile device without your explicit permission. We would use it to help personalize recommendations or to keep you up to date about music trending in your area. And if you choose to share location information but later change your mind, you will always have the ability to stop sharing.

    Voice: We will never access your microphone without your permission. Many people like to use Spotify in a hands-free way, and we may build voice controls into future versions of the product that will allow you to skip tracks, or pause, or otherwise navigate the app. You will always have the ability to disable voice controls.

    Contacts: We will never scan or import your contacts without your permission. Spotify is a social platform and many people like to share playlists and music they discover with their friends. In the future, we may want to give you the ability to find your friends on Spotify by searching for Spotify users in your contacts if you choose to do that.

    Sharing: The Privacy Policy also mentions advertisers, rights holders and mobile networks. This is not new. With regard to mobile networks, some Spotify subscribers sign up through their mobile provider, which means some information is shared with them by necessity. We also share some data with our partners who help us with marketing and advertising efforts, but this information is de-identified – your personal information is not shared with them.

    Again, we have heard your concerns loud and clear. We are also going to update the new Privacy Policy in the coming weeks to better reflect what we have explained above. If you have any questions or concerns, please let us know by emailing us at privacycomments@spotify.com We’re listening to you and we take your concerns very seriously.

    Daniel

    Leon


  • Danke für die Info. Ich habs deinstalliert und nutze es nur noch über den Webbrowser


  •   16
    Gelöschter Account 22.08.2015 Link zum Kommentar

    Ich vermute mal, dass auch die meisten der 'Hilfe-meine-Daten-werden-geklaut'-Phobiker mal mindestens Google als Suchmaschine nutzen und das nicht immer im Incognito-Modus. Dann vielleicht noch ein Android-Handy, ein iPad, ein bisschen Facebook und WhatsApp etc. Diverse mehr oder weniger sichere Email-Konten gar nicht zu erwähnen. Und dann fangen sie bei einem Musik-Streaming-Dienst an in Panik zu verfallen? 😔

    Auch ich versuche den Daten-Hunger von Anwendungen möglichst einzuschränken, kritisch zu hinterfragen, warum ich welche Informationen ich öffentlich machen soll und alle Sicherheitsfunktionen zu nutzen, aber wenn ich mich im Netz bewege, bin ich nun einmal nicht mehr privat.
    Wenn ich vor die Tür gehe, darf ich mich auch nicht beschweren, wenn mich Leute ansehen und kann auch nur begrenzt steuern wer und wie.


    • Auch nochmal für die, die keine Kommentare lesen, aber genau diese kommentieren: Das kostenlose Dienste irgendwie Geld verdienen müssen ist auch klar. Es geht hier aber darum das Premium Nutzer 120€ im Jahr bezahlen! Und das geht gar nicht. Was ist den wenn die kostenlosen Dienste jetzt auch auf die Idee kommen Geld zu nehmen, hey, bei Spotify klappt das doch auch...


    • Sehr gut zusammengefasst!


  • Was regt ihr euch so auf? Ihr nutzt Facebook? Dann habt ihr schon alles mögliche aus eurem Leben preisgegeben...


  •   40
    Gelöschter Account 22.08.2015 Link zum Kommentar

    bestenfalls saudumm, schlechtenfalls Datenabzocke der üblen Sorte.
    Und der CEO kann jetzt viel erzählen...

    Das beste an Spotify ist der Webplayer der im Browser läuft. Dank Adblock auch ganz entspannt ohne Werbung ;-) Und wird auch meine einzige Spotify-Nutzung bleiben... so alle paar Wochen mal

    s kl


  • Ein Wort: "unakzeptabel". Die meisten Leute können leider nicht wie ich, den LBE nutzen und die Rechte der App kontrollieren.


  •   54
    Gelöschter Account 21.08.2015 Link zum Kommentar

    Was will Spotify mit Fotos ohne Musikbezug anstellen?! 😨👎😱👇😡


  • Michael K. du hast recht


  • Habe mich abgemeldet. Die verkaufen meine Daten und verdienen damit vermutlich nochmal Geld. Das ist ja ok bei kostenlosen Diensten, aber ich bezahle 120€ im Jahr!!! Gehts noch?


  • Habe mit den ganzen Musikanbietern nix am Hut ist doch eh nur eine Abzocke.


  • Vielleicht hätte der Autor auch einfach hierdrauf verweisen sollen:

    https://news.spotify.com/de/2015/08/21/sorry-2/

    Dann hätten sich manche Kommentatoren hier ihren puren Aktionismus sparen können...


    • Einziger sinnvoller Kommentar bisher hier. Den Rest kann man leider im die Tonne werfen.


    • Was da steht ist völlig egal. Auf die Nutzungsbedingungen denen du zustimmst kommt es an. Für mich hat Spotify das Vertrauen verloren. Und ich kann alle anderen verstehen bei denen es genau so ist!


      • Na dann erklär mir doch mal wie man z.b. die Jogging-Funktion umsetzen will ohne auf die Sensoren zuzugreifen?

        Die Nutzungsbedingungen werden übrigens in den nächsten Tagen noch einmal neu formuliert, dann darfst Du da gerne noch mal reinschauen...


      • Nochmal, es geht hier um die Weitergabe der Daten an Dritte! Mich interessiert auch nicht mehr das irgendwas neu formuliert (schöngeredet) werden soll, das Ding haben die Verbockt und ich bin weg und mit mir wahrscheinlich viele andere.


      • Seltsam, vorher hat es Dich nicht gestört, da hat es Spotify aber auch schon gemacht. Anscheinend die Bedingungen doch nicht so gründlich gelesen...


      • wann kam Internet raus? ?? die sind nur am daten sammeln und du regst dich bei spofity auf?? was ist mit Dropbox oder icloud??? sind das nicht Daten die man freiwillig schenkt?


      • Wer is denn die? Meinst du die vom Internet? Und nein Dropbox sind keine Daten die man freiwillig schenkt! Ganz schöne Paranoia man!


    • Ich frage mich in solchen Fällen immer, warum steht das dann nicht auch so in den AGB? Warum kommentiert man nicht mit Veröffentlichung solche Statements?


      • Stand es teilweise doch. Spotify hat bisher immer Daten an Werbepartner weitergegeben, nur keine personalisierten - und das passiert auch nach wie vor nicht...


      • Es geht hier doch darum, dass der CEO die AGB kommentiert hat und deren Auswirkungen abschwächt. Nur darauf bezog sich mein Kommentar. Das könnte man auch gleich entsprechend formulieren oder nicht erst nach einem Aufschrei kommentieren.

        Personalisierte Daten dürfen sie nicht sammeln. Sie müssen anonymisieren. Aber das repersonalisieren ist auch möglich. Auch vorbei an allen Wirtschaftsprüfern!

        Allerdings ist der Name des Users auch gar nicht nötig. Es reicht die User-ID, um gezielt Werbung zu schalten. Und das passiert auch beim Bezahl-Programm in Form von Vorschlägen. Wenn man den Vorschlag anhört, klingelt beim Produzenten, dem Label und dem Künstler die Kasse.

        Und wenn das Label, der Produzent oder Künstler an Spotify zahlt, bekommen nur die User Vorschläge, die in das vorgegebene Raster des Auftraggebers passen.

        So passiert das nicht nur bei Spotify, sondern überall im Internet. Wäre auch auch nicht schlimm, wäre da nicht die schiere Masse, wo wir unsere Daten lassen und die immer leistungsfähigere IT, die die Daten auswerten kann.


    •   40
      Gelöschter Account 21.08.2015 Link zum Kommentar

      Gibt es das auch irgendwo auf deutsch?


    •   25
      Gelöschter Account 22.08.2015 Link zum Kommentar

      Da es bei den meisten hier (und in Deutschland allgemein) nicht für die einfachste Fremdsprache der Welt reicht, werden sie mit dem Link leider nicht viel anfangen können.


  •   39
    Gelöschter Account 21.08.2015 Link zum Kommentar

    Es will irgendwie jeder immer mehr von allen wissen.


    • Du weißt doch: Wissen ist Macht!

      Würde ein Ladengeschäft solche Informationen von den Käufern erfragen, würde sich jeder empören oder zumindest skeptisch zucken. Bei Apps wird die Frage in kurzen Zusammenfassungen beschönigt und in langweiligen juristischen Texten verklausuliert, so dass kaum jemand es liest. Dennoch wird man rechtsverbindlich festgenagelt. Auch von der Rechtsprechung.

      Wenn dann noch das Wörtchen "kostenlos" vorkommt, wird alle Vorsicht über Bord geworfen. Selbst Hinweise, dass man keine Ware kauft, sondern selbst die Ware ist, wird mit "Ich habe nichts zu verbergen" totargumentiert.

      Gelöschter Account


      •   26
        Gelöschter Account 21.08.2015 Link zum Kommentar

        Nicht wissen macht nichts.


      • Ach der Vergleich hinkt doch wie sau. Welchen Gegenwert würde ich denn vom Ladengeschäft erhalten wenn ich so supersensible Daten wie "jogge ich gerade oder bewege ich mich mit dem Auto vorwärts" preisgeben würde.


      • Was hinkt daran? Nur weil ein Ladengeschäft es gar nicht logistisch abwickeln kann, was Spotify bietet? Es geht nicht um die Realisierung. Es geht darum, was wir bereit sind preiszugeben. Ich bin mir sicher, dass Du mir persönlich auf der Straße keine der Infos gibst, auch wenn ich Dir dafür noch so eine interessante Gegenleistung gebe. Stelle ich aber eine App in den Play Store, die die gleichen Informationen abfragt, ist kaum jemand skeptisch.


      • Wo hab ich denn gesagt das sie das selbe bieten müssen wie Spotify. Mir ging es um Daten generell. Du sagst ich würde sie keinen geben. Ich sage du tust es doch eh sobald du dich in der Öffentlichkeit bewegst. Wer dich sieht wie du aus dem Haus gehst in dein Auto steigst "vielleicht ein beschrifteter firmenwagen" hört wie du zur Musik pfeifst und deiner Freundin einen abschiedskuss gibst weiß auch net viel weniger über dich als die meisten Dienste. Und natürlich würde ich diese Infos auch in meinem Lieblings laden angeben wenn dadurch irgendein Komfort Zuwachs zu erwarten wäre. Persönliche Begrüßung schon am Wagen. Bereitgestelltes Lieblings Getränk, und sämtliche Produkte und Infos für mich zusammen gestellt!


      • Wenn ich mich in der Öffentlichkeit bewege gebe ich Informationen über mich preis. Aber ich lasse niemanden in mein Adressbuch schauen. Ich habe auch keine ID an der Stirn. Man kann mich an diversen Kriterien wiedererkennen. Aber ich posaune sie nicht raus. Genau das passiert aber bei sehr vielen Apps. Über Werbenetzwerke sind zudem Querverbindungen von Organisationen möglich, mit denen ich nie aktiv Kontakt aufgenommen habe.

        Der Mitarbeiter im Laden, der Dich persönlich anspricht und Deine Vorlieben kennt muss wirklich etwas dafür leisten. Das was uns die Apps als persönliche Ansprache liefern, ist nichts weiter als Datamining und geschickte Auswertung, was in Sekundenbruchteilen in großer Menge zur Verfügung steht. Das strengt sich niemand für Dich an. Du bist die ID 0815.


  • Eine super Idee, sowas jetzt zu machen, wo Apple mit seinem Dienst gerade die Bühne betritt. Etwas besseres kann Apple ja kaum passieren, als das Spotify jetzt anfängt seine (zahlenden!!) Nutzer zu gängeln.


  • Ich habe meinen Account bei Spotify bereits gelöscht. Langsam geht mir der Datenhunger diverser Anbieter gewaltig auf die Nerven.
    Dann höre ich halt wieder meine auf dem Telefon gespeicherte Musik und Radio gibt's ja auch immer noch! 😉


  • Da ich eh, entweder die UKW Radio Funktion an meinem Smartphone nutze und ansonsten Musik auf dem Offline Speicher des Handys habe...
    benutze kein Spotify


  • Da kann man fast sagen: Typisch Facebook, denn Spotify ist ja seit einiger Zeit eine Facebook-Tochter.

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