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Microsoft: Stoff mit Touch für Surface und HoloLens

Microsoft: Stoff mit Touch für Surface und HoloLens

Es ist nicht das erste Mal, dass berührungsempfindliche Gewebe im Gespräch sind, die in elektronischen Geräten eingesetzt werden. Der Google Home Mini zum Beispiel hat bereits einen solchen Touch-Stoff. Microsoft scheint den eigenen Geräten nun eine neue Art der Interaktion spendieren zu wollen, ein entsprechendes Patent wurde erteilt.

Microsoft hat bereits einige Erfahrung bei der Verwendung von Stoff für seine Produkte, man denke nur an die Tastaturbezüge in Alcantara für ihre Tablets der Surface-Linie. Ein neues Patent, das Ende Januar 2019 genehmigt, aber bereits Mitte 2017 eingereicht wurde, zeigt, wie das Unternehmen mit einem neuen berührungsempfindlichen Gewebe die Interaktion mit seinen Geräten verbessern will.

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Laptops und Tablets der Surface-Serie haben Alcantara an der Tastatur. / © Microsoft

Auf diese Weise wäre es möglich, Produkte zu schaffen, die auch von hinten gesteuert werden können, aber ohne zerbrechliches Glas oder einfachen Kunststoff. Dies würde es ermöglichen, diese Gerät zu bedienen, indem man einfach die weiche Stoffabdeckung des Gehäuses berührt. So ließe sich etwa durch die Seiten eines PDFs scrollen oder durch die Fotos blättern, ohne den Bildschirm zu verschmutzen oder die Sicht mit der Hand zu behindern.

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Wie üblich geben Patente nicht an, wann die Technologie eingesetzt werden kann. / © Microsoft

Das Patent gilt jedoch nicht nur für PCs oder Tablets. Microsoft hat auch an die AR-Brille Hololens gedacht. Das Patent beschreibt den Einsatz von Technologie auf AR/VR-Geräten ähnlich dem Microsoft-Headset.

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Hololens mit Stoff? Vielleicht ... / © Microsoft-Patent

Microsoft ist nicht der Erste, der an Lösungen für die Touch-Eingabe an anderen Stellen als dem Touchscreen selbst arbeitet. Man denke nur an Huawei und die Einführung von Gesten auf den Fingerabdruckscanner oder OPPO und sein N1 mit Touchscreen auf der Rückseite. Das neue und futuristische Nubia X verwendet ein zweites Display auf der Rückseite des Smartphones, das im ausgeschalteten Zustand weiterhin als Touchpad für die Navigation verwendet werden kann.

Was haltet Ihr von diesen neuen Möglichkeiten der Interaktion mit Smartphones und Co.? Nützlich oder doch nur Spielerei?

Via: HDBlog Quelle: FreePatentsOnline

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7 Kommentare

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  • "ohne den Bildschirm zu verschmutzen"
    Dann verschmutzt man eben den Stoff. Und der ist nicht so leicht zu reinigen. Mal davon abgesehen ist der Bildschirm so oder so verschmutzt. Denn die PDFs muss man ja öffnen. Ich persönlich möchte lieber sehen wohin ich klicke. Ich möchte aber nicht blind "von hinten" bedienen. Ich mag auch das Touchpad nicht. Zudem muss der Stoff antistatisch sein, und das dürfte nicht so leicht sein.


    • Also normalerweise weißt du wo dein Finger vor deinem Gesicht ist. Es sei denn du hast dauerhaft 3,0 Promille. Da gibts ja auch den Test mit geschlossenen Augen an die Nasenspitze zu tippen.


      • Wenn mein Finger hinter dem Smartphone/Tablet ist dann sehe ich ihn nicht. Bei dem hier vorgestellten Stoff geht es doch, wenn ich es richtig verstanden habe, darum dass man den Stoff hinten am Gerät streicht. Und da sehe ich meine Finger nicht.


      • Wenn du die Augen zumachst, siehst du deinen Finger auch nicht und weißt trotzdem wo er ist.


      • Sieht nicht so aus 😉


  • Die Frage die sich einem da aufdrängt... Kochwäsche: Ja oder Nein.
    😜😁


  • Sehr interessant

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