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Lokale Multiplayer-Demo zeigt die mögliche Zukunft der Virtual Reality
Games Virtual Reality Oculus 2 Min Lesezeit 2 Kommentare

Lokale Multiplayer-Demo zeigt die mögliche Zukunft der Virtual Reality

Wer in die Virtual Reality steigt, schottet sich unter seinem großen Headset meist von der Außenwelt ab. Aber was, wenn man zusammen VR-Spiele zocken möchte, am besten in gleichen Raum? Eine beeindruckende Demo zeigt, wie das in der Zukunft aussehen könnte.

In einem knapp fünf Minuten langen YouTube-Video zeigt das Spielestudio “Thrust Vector” eine VR-Demo für zwei Spieler, die man innerhalb von nur acht Tagen entwickelt hat. Das Besondere: Hier befinden sich beide Spieler im gleichen Raum und bestreiten gemeinsam einen Coop-Shooter in der virtuellen Realität. Die Demo wurde bereits im September 2018 entwickelt, durfte aber erst jetzt veröffentlicht werden.

Doch nicht nur befinden sich hier beide Spieler in einem Raum. Dank der kürzlich in den Verkauf gestarteten Oculus Quest, die völlig kabellos ohne angeschlossenen PC funktioniert, können sich beide frei bewegen. Aber die Entwickler bei Thrust Vector haben das Spielerlebnis nicht nur auf einen Raum beschränkt, sondern den Grundriss des eigenen Büros als Basis für die VR-Umgebung genutzt.

Auch das funktioniert nur dank der Möglichkeit, mit der Oculus Quest ohne externe Sensoren den Spielraum frei zu definieren. Und so laufen beide Mitarbeiter mit Ihrem VR-Headset durch die Büroräume und befinden sich dabei in der Virtual Reality auf einem Alien-Raumschiff und müssen es mit anfliegenden Jägern aufnehmen. Sogar ein kleines "Rätsel", bei dem beide an räumlich voneinander getrennten Terminals einen Code eingeben müssen, gilt es zu lösen. 

Vollwertiges Spiel könnte bei Kickstarter landen

Laut des Technik-Chefs von Thrust Vector ist die Ganze Demo noch "Marke Eigenbau": Das gilt für die Vermessung des Raumes, der Import des 3D-Modells in Unity und das 3D-Modell der Raumstation. Auch die Software für die Synchronisierung zwischen beiden Headsets hat man selbst entwickelt und die Kalibrierung dauere nur 30 Sekunden.

Dank des massiven positiven Feedbacks von der VR-Community auf Reddit und anderen Plattformen, denkt das Studio derzeit darüber nach das Spiel und die Software zur Implementierung eigener Räumlichkeiten über Kickstarter zu finanzieren und Nutzern zugänglich zu machen.

Mit dem Ausbau einer solchen Technik und der Verfügbarkeit für Entwickler und Endnutzer ergeben sich in der Virtuellen Realität ganz neue Möglichkeiten. Hier könnte der Spielraum enorm erweitert und so ein großes Manko aktueller VR-Geräte beseitigt werden: die mangelnde Bewegungsfreiheit. Möglich ist das natürlich auch dank des bereits guten Trackings der Oculust Quest.

Würdet Ihr auch gerne Eure ganze Wohnung in einen VR-Spielplatz verwandeln?

2 Kommentare

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  • Ich sehe sie schon auf der Straße rumlaufen mit dem Ding auf der Ommel und mittels Kameras sich durch die Stadt bewegen. Ist ja interessanter wie das Original.😉


  • Ich würde ja gerne sehen wie einer der beiden im Max Payne Stil hechtet... Und dabei gegen eine Wand springt 😂