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83 mal geteilt 79 Kommentare

LeEco-Smartphones ohne Kopfhöreranschluss

Ein Smartphone ohne den klassischen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss haben wir eigentlich zuerst von Apple erwartet. Stattdessen zeigt das chinesische Unternehmen LeEco - ehemals LeTV - dem Unternehmen aus Cupertino, wie solch ein Smartphone ohne Kopfhöreranschluss gebaut werden kann.

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Der Aufstieg von LeEco begann in China nicht als Hersteller von Smartphones, Tablets oder Set-Top-Boxen, sondern als eine Art chinesisches Netflix mit Streaming-Content. Schnell hatte das Unternehmen erkannt, dass man mit entsprechender Hardware in Form von Smartphones und Tablets seine Kunden noch besser an sich binden kann. Um auch dem Endkunden zu zeigen, dass das Unternehmen nicht mehr nur ein Streaming-Unternehmen ist, wurde Anfang 2016 der Firmenname von LeTV auf LeEco umgewandelt. 

LeEco Le 2, Le 2 Pro and Le Max 2: die ersten Smartphones ohne Kopfhöreranschluss 

Zurück zu den Smartphone-Neuvorstellungen von LeEco: Das günstigste Model der Le-2-Serie ist das 5,5 Zoll große und mit Full HD auflösende LeEco Le 2. Als Prozessor kommt ein MediaTek Helio X20 mit 3 GByte RAM und 32 GByte internem Speicher zum Einsatz. Auf der Kameraseite verwendet das Einsteigermodell eine Hauptkamera mit 16 Megapixel und eine Frontkamera mit 8 Megapixel. Der festinstallierte Akku ist mit 3.000 mAh ausreichend groß.

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In der Le-2-Serie von LeEco gibt es die ersten Smartphones ohne 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss. / © LeEco

Die zweite Neuvorstellung heißt LeEco Le 2 Pro und ist im Grunde genommen eine leistungsstärkere Variante des Le 2. Die Ausstattung wurde nur beim Prozessor und dem Kamerasensor gegenüber dem Einsteigermodell verändert. Statt des Helio X20 nutzt die Pro-Version den höher getakteten Helio X25 und der Bildsensor, es handelt sich dabei um einen Sony IMX230, macht Fotos mit maximal 21 Megapixel.

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Das LeEco Le 2 Pro ist bis auf den Prozessor und die Hauptkamera identisch mit der Version ohne Pro im Namen. / © LeEco

Das Topmodell der LeEco-Le-2-Serie bildet das Le Max 2. Es verfügt über ein 5,7 Zoll großes WQHD-Display, das laut Hersteller für VR-Erlebnisse optimiert wurde. Was sich dahinter verbirgt, ist noch unklar. Für mehr als ausreichend Leistung sorgt der Qualcomm Snapdragon 820 mit wahlweise 4 GByte RAM und 32 GByte Speicher oder 6 GByte RAM und 64 GByte Speicher. 

Statt einem normalen Fingerabdrucksensor nutzt das Le Max 2 Qualcomms SenseID-Technik. Diese Technik nutzt Ultraschall, um die biometrischen Merkmale Eures Fingers zu scannen. Der Vorteil bei dieser Technik ist, dass man den Ultraschall-Sensor hinter dem Abdeckglas des Displays verstecken kann.

Bei der Kamera handelt es sich um die Versionen, die schon im Le 2 Pro zum Einsatz kommen, nur, dass beim Le Max 2 zusätzlich ein optischer Bildstabilisator verbaut wurde. 

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Das LeEco Le Max 2 kostet mit der angegeben Ausstattung umgerechnet 342 Euro.  / © LeEco

Kein analoger Audioausgang mehr

Alle drei Smartphones haben eine Gemeinsamkeit: einen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss für den Kopfhörer oder das Headset sucht man bei diesen Smartphones vergebens. Stattdessen bietet LeEco zwei neue digitale USB-Type-C-Kopfhörer - eine In-Ear-Version und eine Over-Ear-Variante. Diese besitzt auch eine aktive Geräuschunterdrückung. 

Wie wichtig ist Euch der analoge 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss bei einem Smartphone?
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Durch den Wegfall des analogen Anschlusses, müssen bei den LeEco-Smartphones nun Audiodaten nicht mehr erst in analoge Signale umgewandelt werden, sondern können direkt digital über den USB-Typ-C-Anschluss ausgeben werden. Dabei spart sich der Hersteller den notwendigen Wandler und die Qualität der Audioausgabe sollte im Idealfall besser sein.

Ab dem 20. April 2016 nimmt LeEco Vorbestellungen für alle drei neuen Smartphones an. Die Preise beginnen dabei bei 1.099 Yuan für das Le 2, über 1.499 Yuan für das Le 2 Pro, bis zu 2.099 (4GByte/32GByte) oder 2.499 Yuan (6GByte/64GByte) für das Le Max 2. Umgerechnet wären das 150 Euro, 205 Euro, 286 Euro und 342 Euro. 

Was haltet Ihr von den drei Smartphones von LeEco? Seid Ihr der Meinung, dass ein Smartphone weiterhin einen analogen 3,5-Millimeter-Audioausgang benötigt oder ist der Schritt von LeEco der richtige? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare.

79 Kommentare

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  • Ich habe das 2Pro seit ein Juli und bin extrem zufrieden, im Urlaub in Asturien gut 600 Fotos in einer Woche geschossen, sehr gute Qualität der Aufnahmen, tolles Display und der Empfang trotz fehlendem Band 20 sehr gut vergleichbar mit dem Ulefone meiner Frau, welches Band 20 hat. Da gab es fast keine Unterschiede beim 4G Empfang.
    Auch die Verarbeitungsqualität ist 1a, das LeTv braucht keinerlei Vergleich zu Samsung und Co. scheuen, die nur wegen dem "Namen" gleich das doppelte kosten, aber auch nicht mehr können.

    Für mich eine klare Kaufempfehlung und als Sahnehäubchen gibt es auch schon einige Custom ROM

    Zusätzlich habe ich noch die Kopfhörer von LeEco gekauft mit USB-C Stecker, das Laden mit Quick Charge liefert in ein paar Minuten genug Saft für Stunden Musik, so dass das "Totschlagargument" Kein gleichzeitiges Laden und Musikhören absolut zu vernachlässigen ist.

  • Ohhh..., sehr ansprechendes Gerät.
    Ich glaube, ich habe noch nie Kopfhörer genutzt an einem Smartphone von daher ist die Geschichte für mich petsönlich unrelevant.
    Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass es für andere User durchaus relevant ist.

  • Zwei Punkte, die hier noch gar nicht in die Diskussion eingebracht wurden:
    1. Warum überhaupt noch mechanische (Audio-) Anschlüsse?
    Die letzte Generation Bluetooth überträgt - meinem Empfinden nach - schon sehr hohe Qualität! Natürlich kommt's immer drauf an, welche Qualität von Geräten man/frau verwendet, ob sie die höchstmögliche Übertragungsqualität nutzen und was man/frau damit hören will.
    Es gibt ja nicht nur Kopfhörer! 😉
    (... und HiFi-Fanatiker fangen sich sowieso nix an mit Handy als Tonträger! Oder?)
    Laden geht auch kabellos (z. B. Qi-Standard) und Datenübertragung & -sicherung geht auch relativ schnell über WLAN oder Ähnliches.
    Ohne offene Anschlüsse wäre dann vielleicht auch Wasserdichtheit o. Ä. leichter herzustellen ...
    2. War/ist nicht eigentlich das "hands free" telefonieren das wesentliche bei jeder Form von Headset für Mobiltelefone, egal ob mit oder ohne Kabel? Auch bei jeder Form & Qualität von Audioaufnahme & - wiedergabe?
    Sprachaufnahme/-wiedergabe braucht ja dann auch ganz andere Qualitäten als Musik!

    Mir ist schon klar, das Smartphones heute für viele verschiedene Aufgaben verwendet werden!
    =>Heißt für mich auch, daß ich mir vor dem Kauf noch viel mehr überlegen muß, wozu ich das Gerät verwende und was ich dafür ausgeben kann/will!
    Dazu würde ich das Gerät gern ausgiebig im Alltag ausprobieren, aber diese Möglichkeit bietet leider kein Händler oder Hersteller! 😠

  • So ein Quatsch. Ein zusätzlicher Klinkenstecker hätte nicht viel mehr gekostet. Demnächst kommt ein Smartphone Telefonfunktion schließlich kann man mit Whatsapp und Skype auch telefonieren...

    Ich verweise noch auf einen interessanten Kommentar bei Heise:
    www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/USB-Typ-C-Buchse-soll-analoge-Klinkenstecker-ersetzen/finger-weg-von-der-klinke/posting-28490880/show/

    • Wir (also die Bewohner in DE) telefonieren alle seit Jahren über VoIP, Fest- wie Mobilnetz, VDSL wie auch "analog"-nur-Telefon.Und, überall nur noch Echo, Hall, Verzögerungen, blecherner Klang usw.?

      Es geht primär nicht um die Kosten sondern um die analogen Bauteile. Die sind groß, verbrauchen vglw. viel Energie und sind dann, in dritter Linie, auch teuer.

      Ich habe schon etliche Kopfhörer entsorgt, weil das Kabel hinterm Stecker gebrochen ist. Dies ist, unabhängig vom Steckertyp, immer der neuralgische Schwachpunkt.

      • Da man mit den Geräten auch in Zukunft wird ohne Headset telefonieren können, werden für den Hörer- und Mikrofonpfad weiterhin analoge Bausteine benötigt. Die von sämtlichen Sensoren primär gelieferten Werte sind ebenfalls analog und werden, entweder noch im Sensor oder eben im SoC, in digitale Werte gewandelt. Einen nicht benötigten Kopfhörerverstärker kann man auch deaktivieren, wenn kein Kopfhörer angeschlossen ist, um seinen Stromverbrauch bis auf 0 zu reduzieren. Und schließlich: Auch ein externer D/A-Wandler und Kopfhörerverstärker im Kopfhörer selber braucht Strom, wenn er verwendet wird.
        Insgesamt kann das Stromspar-Argument also nicht überzeugen. Und auch USB-Kabel können natürlich brechen. Die Kosten für den neuen Kopfhörer sind dann aber höher, weil neben den akustischen Wandlern und dem Kabel eben noch der D/A-Wandler und der Kopfhörerverstärker ausgetauscht werden muss.
        Hier spart der Hersteller, sonst niemand.

      • Es geht um notwendige und um verzichtbare Bauteile. Und die analoge 3,5mm Klinke mit den zugehörigen Komponenten ist verzichtbar. Im High-End-HiFi-Bereich mag das anders sein, aber um den geht es hier nicht.

        Und auch dass USB-Kopfhörer aktuell teurer sind... Wenn die Marktpräsenz da ist werden die Preise fallen - wie bei allen elektronischen Bauteilen.

        Wie ich es schon schrieb... hier ist sehr viel "früher war alles besser".

      • Die Klinke an sich ist kein analoges Bauteil, sondern ein elektromechanisches. Man kann da auch digitale Signale drüber leiten. So eine Buchse ist auch nur ein Centartikel.
        Und ob sie verzichtbar ist, darüber kann man sich streiten. Ich halte sie nicht für verzichtbar. Da würden mir andere, teurere Komponenten einfallen, auf die ich eher verzichten könnte. Die Frontkamera brauche ich überhaupt nicht, und man könnte sie auch durch eine USB-Aufsteckkamera ersetzen.
        Ich wüsste auch nicht, wofür ich den Drehratensensor je gebraucht hätte.
        Darum geht es aber nicht. Andere brauchen beides. Das Smartphone ist ein Universalgerät, das möglichst viele Anwendungen möglichst vieler Anwender abdecken soll. Abspecken von Funktionen ist die falsche Richtung, neue Funktionen sind gefragt. Niemand ist eingeschränkt, wenn die Klinke bleibt, USB-Kopfhörer funktionieren ja auch wenn die Buchse bleibt. Wenn sie aber fehlt, ist die analoge Verbindung zu einer HiFi-Anlage nicht mehr möglich, oder nur mit Adaptergebamsel. Man braucht auch spezielle Kopfhörer bzw. Headsets, die eben nur noch am Smartphone oder PC funktionieren, aber nicht mehr an Geräten ohne USB-Anschluss. Gleichzeitiges Laden und Musikhören geht auch nicht mehr. Alles Nachteile ohne einen Vorteil, nur damit der Hersteller 10 ct spart.
        Natürlich war nicht früher alles besser, aber nicht alles ist besser, nur weil es neu ist.
        Diese tolle Neuerung ist es, meiner Meinung nach, jedenfalls nicht.

      • Es ist natürlich richtig, weder Klinke noch Klinkenstecker sind analoge Bauteile.
        Der Satz sollte "Und die 3,5mm Klinke mit den zugehörigen analogen Komponenten ist verzichtbar" heissen...

        Ich bräuchte vieles nicht was im Smartphone steckt, Kameras zum Beispiel gar nicht. Aber darum geht es nicht. Auch wird keine Funktion abgeschafft, man kann ja weiterhin über (drahtgebundene) Kopfhörer Musik hören.

        Und im restlichen Text wird nicht viel weniger als die Quadratur des Kreises gefodert.
        Mehr Funktionen ohne Abspecken, hier der 3,5mm Klinke? Also größere und schwerere Geräte?
        Und das bei AP wo schnell von Ziegelsteinen die Rede ist wenn ein Smartphone 131 statt 130 Gramm wiegt.

        Und was das Zusammenspiel Smartphone - HiFi-Anlage betrifft.
        a) Stimmt, kümmert die Smartphone-Hersteller nicht. Sie bauen Smartphone, keine HiFi-Komponenten. Und bei Sony sind es unterschiedliche Konzernteile.
        b) Ggf. werden die Hifi-Hersteller ihre Geräte um die USB-Audio-Schnittstelle erweitern.
        So wie in vielen Anlagen zwischenzeitlich HDMI mit an Bord ist.

        Beim gleichzeitigen kabelgebundenen Laden und Musikhören, ja, da sehe ich aktuell das größte Konflikpotential. Andererseits setzt sich dann vielleicht Qi durch oder die Hersteller bringen ordentliche Cradles ähnlich denen von Sony Xperia Z-Reihe auf den Markt.

      • Doch, es wird eine Funktion abgeschafft, das analoge, kabelgebunde Hören. Hören über Bluetooth ist kein Ersatz, genauso wie drahtgebundenes Hören über USB, denn das geht ja jetzt auch schon und kommt nicht stattdessen dazu.
        Ausserdem ist es nicht das selbe. Ich will keine Bluetooth Kopfhörer, weil sie eine separate Stromversorgung haben, also zusätzlich geladen werden müssen. Außerdem sind sie teurer. Das bisschen Kabel stört mich nicht.

        Die 3,5 mm Klinke wiegt vielleicht 2 Gramm und ist ja schon eingebaut. Neue Funktionen kommen in Software oder in Hardware auf kleinere, und damit leichtere Chips, machen das Gerät also nicht schwerer. Also keine Quadratur des Kreises. Ausserdem habe ich nicht geschrieben, dass ich mir die Geräte leichter wünsche, mich würden auch ein paar Gramm mehr nicht stören.

        Wer Geräte mit Hi-Res Audio verkauft, verkauft gewissermaßen schon HiFi-Geräte. Vor allem im mobilen Einsatz bringt Hi-Res Audio wegen der Umgebungsgeräusche nicht viel.
        Man genießt es am Besten im stillen Kämmerlein mit Kopfhörer, oder über die Stereoanlage.
        Ob Bluetooth-Kopfhörer überhaupt Hi-Res fähig sind, ist noch eine ganz andere Frage (kein Protokoll, welches das unterstützt?)
        Und neue HiFi-Komponenten kaufen, nur damit der Hersteller ein 10 ct Teil spart, erscheint mir auch nicht sonderlich sinnvoll. Und als was die Hersteller die Geräte verkaufen, ist völlig egal, wichtig ist, als was die Käufer sie nutzen. Es sind Universalgeräte.
        Ich bleib dabei, der Wegfall der Klinke reduziert Funktionalität ersatzlos und bringt niemanden einen Vorteil, ausser dem Hersteller, der ein paar Cent spart.

      • Die Hersteller sparen (mindestens?) eine Millionen mal 10 Cent.

        Davon ab... Was hat man gegen den Sparsinn der Hersteller?
        Hier wird doch auch jedes mal eingeworfen, dass man kein Geld für neue Kopfhörer oder Adpater oder gar Highend HiFi-Ausrüstung kaufen möchte.

        Gilt etwas selber sparen gut - andere Sparen böse?

      • Als Käufer vertrete ich meine Interessen und kaufe entsprechend. Die Sparentscheidungen des Herstellers interessieren mich nicht, es sei denn, sie betreffen, wie im vorliegenden Fall, das Produkt selber, und damit meine Kaufentscheidung. Wenn die Herstellung eine Smartphones 100 € beträgt, wäre seine Ersparnis bei 10 ct gerade mal 0,1% oder 1 Promille pro Gerät. Meine Kosten für den Neukauf einer Stereoanlage betragen mindestens ca. 1000 €.
        Also schlechtes Sparen, aus meiner Perspektive jedenfalls. > Kein Kauf solcher Geräte, falls Alternativen bestehen.

      • Jeder mag kaufen was er möchte.
        Jeder mag liegen lassen was er nicht möchte.
        Jemanden ein Vorgehen zum Vorwurf machen welches er für sich selber aber als gut und richtig erachtet...

      • In solchen Foren werden Vor- und Nachteile solcher Geräte i. A. aus Anwendersicht diskutiert, der jeweilige Teilnehmer gibt schließlich seine persönliche Ansicht zum Besten. Insofern ist Vorwurf der falsche Begriff. Die Hersteller sind mir bezüglich ihrer Entscheidungen keine Rechenschaft schuldig, insofern kann ich ihnen auch nichts vorwerfen. Hier geht es eigentlich auch in erster Linie um die Designentscheidung als solche, der Grund dafür ist eher zweitrangig. Sollte das Ersparnis sein, wir wissen es letztlich nicht, habe ich allerdings wenig Verständnis für eine solche Entscheidung.
        Ich selber würde jedenfalls kaum eine Entscheidung von einer Ersparnis von nur 0,1% abhängig machen.
        Vielleicht empfindet es der Hersteller ja auch nur hip, eine vermeintliche "Legacy-Schnittstelle" wegzulassen. Dann hätte ich allerdings noch weniger Verständnis dafür.

      • Mir ist noch kein einziger Stecker eines Kopfhörers gebrochen. Irgendetwas muss ich falsch machen....

  • Tenten vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Ich finde das nicht so prickelnd. Als Vielhörer nutze ich zwar zuhause gute Kopfhörer, aber unterwegs einfach Inears mit Kabel. Da ich an die Dinger aber oft erst unterwegs denke, habe ich welche in beinahe jeder Tasche und jeder Jacke von mir. So kann ich sicher sein, immer welche dabei zu haben. Laden muss ich die ja auch nicht. Unterwegs ist mir die Qualität auch recht egal, ich kann Musik auch sehr gut in schlechter Qualität noch genießen (bei etlichen Bootlegs in meiner Sammlung lässt sich die Musik vor lauter Rauschen auch nur erahnen und trotzdem sind die extrem begehrt).

    Tim

  • a) Die analoge 3,5mm Klinke ist weder dem digitalen BT noch USB-Audio im Klang per Definition überlegen.
    a.a) Bei verlustbehaftet kopmprimierten Audiodateien schon mal gar nicht.

    b) Es gibt eine USB-Audiodefinition
    b.a) An die sich LeEco wohl nicht hält.

    c) Zumindest in der Überangszeit werden die Kopfhöhrer wohl einen USB-Klinkenadapter mitbringen. Will LeEco nicht sogar welche in die Verpackung legen? War ja beim Wechseln von 6,35mm auf 3,5mm ja ebenso.

    c.a) Wenn USB-Audio sich dann durchgesetzt hat kräht kein Hahn mehr nach der Klinke.

    d) Einige der Kommentare erinnern mich an "Früher war alles besser".

    Ich sehe das Problem eher darin, dass das Klugfon wohl nur eine USB Schnittstelle spendiert bekommt.
    Dann fällt aber kabelgebunden Laden und Hören weg und man muss sich für einen entscheiden.

    • Ich Vergleiche die Situation mit der Smartwatch, für einige und zumeist wenige ist sie toll und unentbehrlich. Der Rest will einfach wissen wie spät es ist ! Wenn ein Hersteller meint er müsse auf den Ausgang für Klinke verzichten, soll er es versuchen. Aber ich schätze für die meisten Nutzer wird es einen inakzeptablen Einschnitt darstellen.
      Bei so einem kleinen China Phone wird sich da aber am Markt ohnehin nichts abzeichnen, das wird man erst sehen, wenn Samsung, LG, Sony oder Apple das machen und die werden sich das 2x überlegen mit dem nächsten Flagship auf eine Technik zu setzen die sehr wohl zum Bumerang werden kann.

      • Der Vergleich Kopfhörer -> SmartWatch hinkt aber.

        Bei dem Kopfhörern geht es um das Musikhören. Wer über Kopfhörer Musik hören möchte hat also einen wie-auch-immer gearteten Kopfhörer dabei. Ob In-Ear, On-Ear oder Over-Ear. Ob BT, Klinke oder USB. Ob Kopfhörer oder Headset... Wichtigstes Merkmal ist "Musik über Kopfhörer".

        Bei einer SmartWatch ist das anders, diese soll(t)en sich als neue Geräteklasse etablieren. Es geht hier nicht um die Zeit- und Datumanzeige oder Messung. Es geht darum, Anzeige und Funktionen des SmartPhone auf die SmartWatch auszulagern.

  • Der Anschluss kann einem also nur sehr wichtig sein, wenn man teure Kopfhörer benutzt? Tzeee. :D

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