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Honor Band Z1 im Test: Mehr Fitnesstracker als Smartwatch

Mit dem Band Z1 bringt Huawei eine Mischung aus Smartphone und Fitness-Tracker auf den Markt, das in einem sehr unscheinbaren Look für die nötige Traningsanalyse sorgen soll. Doch welche Vorteile hält das in Asien als Band Zero vertriebene Gerät parat? Und für wen eignet sich das Band Z1 am besten? Kann der 80-Euro-Fitness-Tracker überzeugen? In unserem Test erfahrt Ihr alle Details.

 

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Bewertung

Pro

  • Minimalistisches Design
  • Lange Akkulaufzeit
  • Schnelle Aufladezeit
  • Intuitive Bedienung
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Sehr geringes Gewicht
  • Staub- und wasserabweisend nach IP 68

Contra

  • Sehr dunkles OLED-Display mit geringer Auflösung
  • Keine Helligkeitsanpassung für das Display
  • Kein GPS
  • Kein WLAN-Modul
  • Kein Herzfrequenzmesser
  • Nur wenige Funktionen ohne Companion-App

Honor Band Z1: Preis und Verfügbarkeit

Das Honor Band Z1 ist bereits seit Anfang November 2015 in Deutschland erhältlich und lässt sich über den offiziellen Huawei & Honor Store für 79,99 Euro erwerben. Drei Farbvarianten und zwei Größen stehen zur Auswahl: das große Modell in Schwarz mit längerem Armband und ein weiteres Modell in Beige und Weiß. Unter "Design und Verarbeitung" gehe ich nochmal auf die unterschiedlichen Modelle ein.

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Das Honor Band Z1: Eine Smarwatch oder ein Fitnesstracker? / © ANDROIDPIT

Honor Band Z1: Design und Verarbeitung

Das Gummi-Armband sowie das Gehäuse des Honor Band Z1 haben uns beim Tragegefühl etwas an die Smartwatches von Pebble erinnert. Beim Band Z1 kommt zwar Edelstahl als Rahmenmaterial zum Einsatz, das Gehäuse besteht jedoch aus Kunststoff. Bei der Pebble Time (zum Test) ist das Display komplett von Kunststoff ummantelt. Auch wenn die Z1-Schale rund ist, so wird doch auf ein eckiges Display gesetzt. Das kann aber mit dem der Pebbles nicht mithalten und erinnert zumindest bei der Zifferndarstellung an klassische monochrome LCD-Uhren und spendet Euch genügend Licht, auch wenn es stockduster ist.

pebble time vs honor band z1
Das Honor Band Z1 sieht aus wie die Pebble Time - nur in rund. / © PEBBLE, HONOR

Minimalistisch modern

Das Honor Band Z1 ist im Vergleich zur Konkurrenz eher minimalistisch gestaltet und schmückt - zumindest in der schwarzen Variante - das Handgelenk mit modernem Flair. Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, dass mir das Band Z1 in Bezug auf das Aussehen gut gefällt. Hätte ich das kleinere Creme-farbene Modell testen müssen, hätte sich das Blatt aber auch schnell wenden können, weil das Band Z1 dann irgendwie sehr damenhaft wirkt. Das ist wohl auch so gewollt, da zwei unterschiedliche Armbandlängen mit den jeweiligen Modellen angeboten werden. Das große Modell in Schwarz misst 244,4 x 38 x 95 mm, die kleinere Variante kommt auf kompakte 229,4 x 38 x 9,5 mm. Imgrunde liegt der Unterschied in der Farbauswahl und der Länge der Armbänder.

Billiges Plastik, gute Voraussetzungen

Einen Störfaktor in puncto Design stellt das billigwirkende Plastik-Armband dar. Bei einem Preis von 80 Euro wäre es schön gewesen, wenn Honor ein etwas wertigeres Armband mitgeliefern würde. Wen das Kunststoffarmband nicht stört, wird sich über den simplistischen Look des Band Z1 freuen. Außerdem konnten wir das Silikon-Armband nicht wirklich testen, da es Monate der Nutzung verlangt, bis sich erste Gebrauchsspuren zeigen. 

Leicht und robust

Die Smartwatch ist IP68-zertifiziert, hält also auch locker Staub und kurzen Schwimmbecken-Besuchen mit Tauchgängen Stand. Des Weiteren wiegt das Band Z1 samt Akku nur 25 Gramm, ein Federgewicht. Das Gadget war in der Praxis kaum am Handgelenk spürbar und sorgte so für maximale Freiheit. Auf der Rückseite des Displays befinden sich die Kontakte zum Aufladen des Gadgets, ein mitgeliefertes Ladeteil dockt dort per Magnet an und tankt das Honor Band Z1 auf. Darüber hinaus bietet Euch das Band Z1 keine Knöpfe an. Für die Bedienung muss das 0,7 Zoll große Touchdisplay reichen.

Honor Band Z1: Display

Kleines Display, wenig Pixel

Beide Varianten des Honor Band Z1 besitzen ein 0,7 Zoll großes OLED-Display mit einer Auflösung von mageren 128 x 128 Pixeln. Wie oben bereits kurz erwähnt, täuscht die runde schwarze Fläche innerhalb des Edelstahl-Rahmens des Band Z1 ein rundes Display vor. Allerdings ist das 0,7-Zoll-Display ein kleines Kästchen auf der schwarzen runden Fläche, das man jedoch nur bei genaurem Hinsehen erkennt. 

Wer außerdem satte Farben und ein superscharfes Display erwartet, muss sich woanders umschauen. Das Display des Honor Band Z1 ist auf das Minimum reduziert, was vor allem der Akkulaufzeit zugute kommt. In puncto Energiesparen hilft auch die sparsame OLED-Display-Komponente, das Ihr auch nachts dank Hintergrundbeleuchtung ablesen könnt.

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Bei sehr hoher Umgebungshelligkeit versagt das OLED-Display des Honor Band Z1 und ist nur schwer ablesbar. / © ANDROIDPIT

Kein Strahlemann

Was besonders stark irritiert, ist die geringe Helligkeit des Displays. Ob nun am Smartphone via Huawei-Gear-App oder direkt in den Einstellungen der Uhr, Ihr werdet keine Option finden, um die Anzeigehelligkeit nachzujustieren. Die Möglichkeit gibt es schlicht und einfach nicht. Das wird vor allem Sportler stören, die viel im Außeneinsatz sind und nicht im Studio trainieren. Als ich versucht hatte, die Zeit auf dem Band Z1 direkt unter der Sonne abzulesen, war wirklich nur mit Mühe etwas erkennbar. Nur im Büro oder bei Dämmerung war die Helligkeit optimal.

Weniger ist mehr

Zum Glück versucht das Honor Band Z1 nicht, zu viele Informationen zu liefern, sodass das Display in Bezug auf seine Funktionen ausreicht. Auch der Abstrich einer Helligkeitsanpassung sowie eines Farbdisplays wirken sich positiv auf den Preis und auf die Akkuleistung aus.

Honor Band Z1: Software

Kein GPS, kein Pulsmesser

Das Honor Band Z1 bietet vier zentrale Funktionen an, die Ihr per Wisch über den Touchscreen anzeigen lassen könnt: Schritte und verbrannte Kalorien zählen, den Schlaf analysieren und einen Timer. Ein Pulsmesser oder eine Standortbestimmung via GPS sind jedoch nicht dabei, was bei einem Preis von 80 Euro verständlich ist. Natürlich gibt es mit dem Xiaomi MiBand 1S (bei Amazon für 39,99 Euro) auch günstige Geräte mit einem Pulsmesser unter der 30-Euro-Grenze, doch das ist die Ausnahme. Außerdem fehlt bei der Konkurrenz ein Display.

Was kann das Band Z1 ohne Smartphone?

Vier Funktionen für die körperliche Ertüchtung und das war's! Na gut, ganz so drastisch ist das beim Honor Band Z1 dann doch nicht. Ohne Kopplung mit einem Smartphone bleiben nur wenige Funktionen übrig. So könnt Ihr etwa das Watchface ändern, das Band Z1 neustarten oder auf die Werkeinstellungen zurücksetzen. Der kleine Punkt neben den Kontaktpins zum Aufladen bietet außerdem die Möglichkeit, das Gadget beim Reindrücken ein- und auszuschalten oder es neuzustarten.

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Das Band Z1 kann eure zurückgelegten Schritte zählen. Das ist aber noch längst nicht alles. / © ANDROIDPIT

Doch seid beim Zurücksetzen des Band Z1 gewarnt, denn ab Werk spricht die Smartwatch chinesisch. Das heißt, Ihr solltet zumindest die Menü-Symbole kennen. Die helfen Euch bei der Bedienung und geben Euch entsprechende Hinweise.

Die latschenden Schuhe stehen für zurückgelegte Schritte, eine kleine Flamme zeigt die verbrannten Kalorien, ein schlafender Halbmond symbolisiert die Schlafanalyse und das rennende Strichmännchen ist der Timer. Das Vier-Quadrate-Symbol steht für weitere Funktionen, worunter Ihr etwa ein Uhren-Symbol für die Anpassung des Watchfaces nutzt, einen gestrichelten Kreis für den Neustart sowie ein weiteres Symbol für die Zurücksetzung auf die Werkseinstellungen vorfindet.

Watchfaces: Kaum Optionen

Bei den Watchfaces sind lediglich nur zwei analoge und zwei digitale Watchfaces dabei. Da das Display keine grafischen Höchstleistungen erbringt und die Auswahl ist auch nicht gerade prickelnd ist, habe ich mich also für die digitale Anzeige mit Uhrzeit und Datum entschieden. Weitere Watchfaces lassen sich wohl erst mit einem Update des propriäteren Betriebssystems ergänzen, mit der Huawei-Wear-App ist keine entsprechende Option geboten. Das liegt wohl hauptsächlich an dem kleinen 512 KB Speicher, der aber völlig ausreicht, um Eure Fitnessdaten zu sammeln.

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Das Band Z1 bietet alleine nur wenige Optionen. / © ANDROIDPIT

So kommen die Fitnessdaten auf das Smartphone

Um Fitnessdaten auf Euer Smartphone zu hieven, braucht Ihr nur Huawei Wear aus dem Google Play Store. Einfach die App herunterladen, mit dem Band Z1 koppeln und fertig. Die Kopplung via Bluetooth klappte im Test einwandfrei und erforderte keine Vorkenntnisse. Eine USB-Datenverbindung gibt es nicht. Bluetooth und Smartphone-App sind der einzige Weg, um die Uhr zu koppeln und auszulesen. Ich habe einfach die Android-App installiert, geöffnet und die Anweisungen befolgt. Mehr wird von Euch nicht abverlangt, abgesehen von den Funktionen, die mit Huawei Wear freigeschaltet werden.

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Das Band Z1 verbindet Euer via Huawei-Wear-App mit dem Smartphone. / © ANDROIDPIT

Mehr Details, Funktionen mit Huawei Wear

Das coole an der App ist, dass Ihr im Vergleich zum kleinen und recht dunklen Display der Smartwatch auf dem Smartphone einen recht detaillierten Einblick erhaltet, was die Aktivitäten für Eure Gesundheit bedeuten. Nach 3.500 zurückgelegten Schritten zeigte mir die App 139 verbrannte Kalorien an, wie auf dem Band-Z1-Display. Der Unterschied: Gleich unter der Anzeige erhaltet Ihr das Equivalent der verbrannten Kalorien in Form von Lebensmitteln. Bei meinem 2,57 Kilometer langen Wanderabenteuer habe ich also innerhalb von einer Stunde zwei Portionen Eis verbrannt.

Ihr könnt aber nicht nur die kurzfristigen Erfolge im Überblick ansehen, sondern auch die Zusammenfassung der letzten Wochen oder sogar Monate abrufen. Das Band Z1 ist darüber hinaus zu Jawbones App UP sowie myfitnesspal kompatibel und lässt sich via Huawei Wear mit den Anwendungen verbinden.

Push it!

Auch Pushnachrichten darf das Band Z1 Euch anzeigen. Das gilt sowohl für Anrufe, SMS und Benachrichtigungen von all Euren Apps. Die Uhr vibriert kurz und zeigt Euch eine kleine Vorschau an. Bei App-Updates wurde ein neuer Reiter angezeigt, der beim Öffnen die Infos preisgibt, was mit der App geschehen ist. Beim Update-Prozess zeigt die Uhr sogar an, wie viele Updates noch ausstehen. Pushen kann die Uhr schon gut, mir zumindest gefällt diese Funktion sehr gut auf dem Band Z1, wenn Ihr auch nicht alle Details gleich auf den ersten Blick erhaltet.

Weitere Funktionen

Mit der Huawei-Wear-App werden einige Optionen mehr geboten, um das Band Z1 anzupassen. So könnt Ihr Euch erinnern lassen, wenn Ihr Euch für länger als 30 Minuten nicht bewegt habt; die Funktion nennt sich Ruheerinnerung. Des Weiteren könnt Ihr auch den Bildschirm der Uhr anspringen lassen, wenn Ihr das Handgelenk dreht. Auch Push-Meldungen lassen sich über das Menü von Huawei Wear anpassen.

honor band z1 huawei wear
Das Honor Band Z1 bietet allein nicht so viele Anpassungsmöglichkeiten, als wenn sie mit Huawei Wear verbunden ist. Ihr könnt beispielsweise Push-Nachrichten auf dem Display anzeigen lassen. / © ANDROIDPIT

Honor Band Z1: Performance

Ich hatte die Gelegenheit, das Honor Band Z1 für einige Tage zu testen und das Gadget als Begleiter im Alltag mitzuführen. Die einzige Form von Sport, die ich jedoch in der Zeit betrieben habe, war das Radfahren im Park und die täglichen Fußmärsche von der Arbeit bis nach Hause und dann morgen wieder zurück in die AndroidPIT-Redaktion.

Einfach entspannt!

Das Band Z1 hatte mir zu keinem Zeitpunkt befohlen, mehr für meine Fitness zu tun. Na gut, ich muss zugeben, dass ich konstant aktiv war, sodass das Band Z1 niemals dazu kam, mir zu sagen, dass ich mich bewegen soll. Doch die Ruhe des Band Z1, wenn Ihr die Push-Nachrichten und Ruheerinnerungen abgeschaltet habt, gefällt mir sehr gut. Wo andere Fitnesstracker Druck machen, lehnt sich dieses Gadget entspannt zurück und informiert nur über den Erfolg, lässt aber auch keinen Alarm ertönen, wenn Ihr ein Ziel nicht erreicht habt.

Ziele könnt Ihr ganz einfach in der Huawei-Wear-App einstellen, drei Optionen stehen dabei zur Auswahl: Leichtes, mittleres und schweres Training. Ich habe mich für das mittlere Training  (5.000 Schritte) entschieden und das Band Z1 den lieben langen Tag lang meine Schritte sowie meine verbrannten Kalorien zählen lassen. Wie akkurat der Schrittzähler ist, kann ich nur schwer abschätzen. Aufgrund eines fehlenden GPS-Moduls kann das Band Z1 nur per Bewegungssensor erkennen, ob ich laufe oder nicht. Mir kam es so vor, als ob der Fitnesstracker auch meine Armschwingungen mitzählte und mich näher an mein Ziel brachte, ohne dass ich zu viel laufen musste. Doch als ich mein Ziel erreichte, empfand ich die zurückgelegten 2,4 km als richtiges Ergebnis. Ob die Kalorienanzeige stimmt, kann ich leider nicht beurteilen.

An oder aus!

Was mir jedoch nicht an der Uhr gefällt ist die Standby-Funktion, die bereits nach wenigen Sekunden anspringt und das Display abschaltet. Ist die Funktion aktiviert, dass das Band Z1 angeht, wenn Ihr Euer Handgelenk bewegt, könnt Ihr damit auch in den Menüs damit navigieren. Das klingt ja ganz praktisch, aber so schnell wie sich das Display von selbst abschaltet, so wenig Spaß macht das Navigieren auf der Uhr. Auch die manuelle Aktivierung per Fingertipp hat das Band Z1 nicht immer erkannt oder manchmal zu spät. Es ist einfach mühsam mit einem ständig selbst abschaltendem Display zu arbeiten, wenn der Touchscreen nicht zuverlässig arbeitet. Auch jeder Wisch über das Display muss präzise sein, ansonsten werdet Ihr Probleme bei der Bedienung erleben.

Honor Band Z1: Akku

Gute Akkuleistung

Der Akku des Honor Band Z1 misst 70 mAh und bietet laut Hersteller eine Betriebsdauer von rund drei Tagen bei normaler Nutzung und 14 Tagen im Standby-Modus. In der Praxis musste ich mir zu keiner Zeit Sorgen machen, dass die Uhr ihren Geist in den nächsten Stunden aufgibt. Der Akkustand blieb selbst nach zwei Tagen Nutzung bei rund 40 Prozent.

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Das Band Z1 ladet Ihr mit einem magnetischen Ladedock auf. / © ANDROIDPIT

Stromsparen in allen Ehren...

Die Ausdauer vom Hersteller kann ich zwar nicht nachweisen, doch lechzt das Gadget nicht ständig nach der Stromversorgung. Aber ganz ehrlich, Stromsparen in allen Ehren. Aber warum das Display ständig nach nur 2 Sekunden Aktivität in den Standbymodus wechselt, ist mir ein Rätsel. Man soll das Gadget ja noch nutzen können und so schnell blickt nicht jeder auf sein Handgelenk. So ist auch die Akkulaufzeit verständlich, denn öfter ist das Display aus, als es genutzt wird. Das nervt recht schnell und lässt sich zu allem Überfluss nicht ändern. Vielleicht bringt ein Update die Wende.

Strom tanken

Das Gerät ladet Ihr mit einem speziellen magnetischen Dock auf, das im Lieferumfang enthalten ist. Auf der Unterseite des Band Z1 sind vier Kontakte zu sehen, an denen das Ladegerät ansetzt. Das USB-Kabel an der Dockstation steckt Ihr dann einfach in ein Netzteil oder koppelt damit den PC und schon tankt das Band Z1 Energie. Jetzt zum Punkt, wie schnell das Band Z1 geladen werden kann: Als das Geräteakku noch 75 Prozent an Kapazität übrig hatte, konnte ich das Gerät innerhalb von knapp 5 Minuten auf 90 Prozent laden. Lange müsst das Band Z1 also nicht an Steckdose.

Honor Band Z1: Technische Daten

    • Typ:
    • Smartwatch
    • Modell:
    • Großes Modell (Schwarz)
      Kleines Modell (Beige, Weiss)
    • Hersteller:
    • Honor
    • Abmessungen:
    • 244,4 x 38 x 9,5 mm (Großes Modell (Schwarz))
      229,4 x 38 x 9,5 mm (Kleines Modell (Beige, Weiss))
    • Gewicht:
    • 25 g
    • Akkukapazität:
    • 70 mAh
    • Display-Größe:
    • 0,7 Zoll
    • Display-Technologie:
    • POLED
    • Bildschirm:
    • 128 x 128 Pixel (259 ppi)
    • Kamera vorne:
    • Keine Angabe
    • Kamera hinten:
    • Keine Angabe
    • Blitz:
    • Keine Angabe
    • RAM:
    • Keine Angabe
    • Interner Speicher:
    • Keine Angabe
    • Wechselspeicher:
    • Keine Angabe
    • Chipsatz:
    • Keine Angabe
    • Anzahl Kerne:
    • Keine Angabe
    • Max. Taktung:
    • Keine Angabe
    • Konnektivität:
    • Bluetooth 4.0

Abschließendes Urteil

Das Huawei Band Z1 ist ein minimalistisch gestalter Fitnesstracker mit dem Design und Funktionsumfang einer einfachen Smartwatch. Das runde Gehäuse sorgt für ein sehr ästhetisches Flair. Beim Silikon-Armband hätte sich der Hersteller aber mehr Mühe geben können, denn das wirkt billig. In puncto Bedienung muckte der Touchscreen manchmal auf und reagierte nicht immer präzise auf Wischgesten oder Eingaben per Fingertipp. Ein weiteres Manko stellt das sehr dunkle Display dar. Im Außeneinsatz bei hellem Tageslicht war das Display nur schwer abzulesen und eine Helligkeitsanpassung gibt es weder in den Einstellungen der Uhr, noch in Kombination mit Huawei Wear. Als positives Argument sollte dennoch erwähnt werden, dass der Umgang mit diesem Gadget sehr intuitiv ist, da das Band Z1 nicht sehr viele Funktionen anbietet und nur den Touchscreen für die Navigation zur Verfügung stellt.

Mehr Fitnesstracker als Smartwatch

Zwar kann das Band Z1 auf Push-Nachrichten, Anrufe und SMS via Vibration aufmerksam machen, doch eine Smartwatch wie die Android-Wear-Konkurrenten ist das Band Z1 nicht. Da vor allem Fitnessfunktionen im Vordergrund stehen, handelt es sich beim Band Z1 eher um einen Fitnesstracker für die nicht allzu sportlichen Menschen unter uns, dazu gehöre ich auch (zumindest in der Winterzeit). Denn das Band Z1 zwingt Euch nicht, sondern analysiert, was Ihr schafft. Dennoch lassen sich auch Ziele via Huawei Wear stecken. Mit der Companion-App Huawei Wear könnt Ihr zusätzlich weitere Funktionen für den Fitnesstracker aktivieren. So zeigt Euch das Gadget, wann es wieder Zeit ist, sich zu bewegen oder signalisiert den Verbindungsabbruch zwischen Band Z1 und Smartphone.

Die Fitnessdaten werden von Band Z1 zu Smartphone via Bluetooth und ausschließlich via Bluetooth synchronisiert, da das Gerät auch kein WLAN-Modul und keine USB-Schnittstelle besitzt. Dennoch klappt der Datentransfer einwandfrei und mit Smartphone zusammen bietet Euch das Band Z1 genügend Sportfunktionen. Aber auch Leute, die Ihren Schlafrhythmus messen wollen, können das mit der Uhr tun.

Die Abstriche bei dem Band Z1 sind offensichlich, spätestens dann, wenn Ihr es das nächste Mal mit zum Sport nehmt. Aber für den Preis bietet das Gerät alles, was man braucht, abgesehen von einem Herzfrequenzmesser. Hinzu kommt die gute Verarbeitung des Gehäuses sowie die klare Übersicht der Funktionen und die intuitive Bedienung. 

Echte Sportskanonen wird das Gerät weniger ansprechen, da Ihr bei den Konkurrenten nicht nur den Puls messen könnt, sondern auch eine detallierte Analyse Eurer Essgewohnheiten zu den anderen Daten ergänzen könnt. Auch Trainingspläne sind beim Band Z1 nur grob eingeteilt. Wer mehr Expertise und Analyse beim Training braucht, sollte unseren Artikel über die besten Fitness-Tracker anschauen.

4 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Kann man mit der Honor Band Z1 auch den MP3 Player Bedeinen

  • "Bei meinem 2,57 Kilometer langen Wanderabenteuer habe ich also innerhalb von einer Stunde zwei Portionen Eis verbrannt."

    Da würde ich mich nicht drauf verlassen. :-D

  • Ich habe meiner Frau für 69€ die Smartwatch2 von Sony mit Stahlarmband geschenkt. Der Akku hält locker 4 Tage durch und das Display ist trotz ausgeschalteter Beleuchtung klar, deutlich und scharf abzulesen. Das Display ist, um Nachtichten von irgendwelchen Messengern zu lesen, bei eingeschalteter Beleuchtung scharf und deutlich genug. Für den Rest gibt's ja eh das Smartphone. Eine smartwatch ist und bleibt eher eine Spielerei.

  • Ein bisschen wenig für 80€ :-(

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