Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

Videokonferenz-Tool: Google verbietet die Nutzung von Zoom

Videokonferenz-Tool: Google verbietet die Nutzung von Zoom

Tech-Konzern Google hat Arbeitsgeräten von Mitarbeitern das umstrittene Videokonferenz-Programm Zoom für die Verwendung gesperrt. Das Programm erfülle nicht die Sicherheitsstandards. Zoom erfuhr in den vergangenen Wochen einen enormen Nutzeranstieg und machte Schlagzeilen mit verheerenden Sicherheitslücken. 

Google untersagt die feste Installation von Zoom auf Firmen-Computern seiner Mitarbeiter in den USA. Das geht aus einer internen E-Mail hervor, die dem Portal Buzzfeed News vorliegt. Demnach funktioniere das Programm ab sofort nicht mehr. Im Browser oder dem Smartphone sollen Google-Mitarbeiter Zoom allerdings weiter nutzen können, wie Jose Castanede, Google-Sprecher, gegenüber Buzzfeed sagt: "Vor kurzem hat unser Sicherheitsteam Mitarbeiter, die den Zoom Desktop Client verwenden, darüber informiert, dass es nicht mehr auf Unternehmenscomputern ausgeführt werden kann, da es nicht unseren Sicherheitsstandards für Apps entspricht. Mitarbeiter, die Zoom verwendet haben, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, können dies weiterhin über einen Webbrowser oder über das Handy tun."

Das Videokonferenz-Programm erlebte Anfang dieses Jahres einen regelrechten Hype. Schulungen, Parties oder Fitnesskurse finden per Zoom statt. Unternehmen halten tägliche Meetings, um auch aus dem Home Office heraus miteinander in Verbindung zu bleiben. Der Andrang sorgte jedoch auch für einen verstärkt kritischen Blick in die Infrastruktur des Programms. So gab das Unternehmen unter anderem Daten an Facebook weiter, obwohl Nutzer gar kein Facebook-Konto besaßen oder mit einem solchen verknüpft waren. Auch "Zoombombing" ist ein Begriff, der immer wieder mit dem Tool in Verbindung gebracht wird. So konnten Störenfriede in Konferenzen eindringen, um dort Nazi-Parolen oder pornografische Inhalte zu platzieren. 

Weg damit: So löscht Ihr Euren Zoom-Account

Google ist nicht das erste Unternehmen, das seinen Mitarbeitern die Verwendung der Desktop-Anwendung nun untersagt. Auch Elon Musk hat Sicherheitsbedenken und verbietet seinen SpaceX-Mitarbeitern das Konferieren via Zoom. Aus einer internen Mail, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, geht hervor, dass Mitarbeiter »alternative Kommunikationsmittel wie E-Mail, Text oder Telefon« verwenden sollen.

Quelle: Buzzfeed News

Neueste Artikel

Empfohlene Artikel

8 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Finde Videotelefonie echt overrated


  • C. F.
    • Blogger
    vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Dafür hat Threema jetzt Videotelefonie in der Beta-Phase:

    "Die aktuellen Beta-Versionen der Threema-Apps führen Threema-Anrufe in die audiovisuelle Dimension. Wie nicht anders zu erwarten, stehen bei Threemas Videoanrufen Sicherheit und Datenschutz im Zentrum. Und da Videoanrufe naturgemäss personenbezogene Daten beinhalten, sind sie besonders schützenswert."

    Den ganzen Artikel gibt's hier:

    https://threema.ch/de/blog


  • Die haben sehr schnell viel nachgebessert, was aber auch wieder zu Lasten der Usibility geht. Man muss jetzt einen Account haben und der Einladenden muss jeden akzeptieren. Vorher konnte man einfach einen Video Call starten, was schon geil war. Die Qualität ist auch meist super.


    • Ist aber dennoch ein Schnüffeltool par excellence.


      • Hab noch keinen Bericht gefunden, warum das so sein soll. Die ZOOM Bomben sind doch vermutlich aufgrund fehlender Zugangsbeschränkungen zustande gekommen. Das haben sie jetzt verhindert.

        Gelöschter Account


  • Bei uns bei der Bahn war das noch nie zugelassen. Das wird erst garnicht auf BKU-Rechnern installiert.


    • C. F.
      • Blogger
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Ich habe zwar Admin-Rechte auf meinem Firmenlaptop, würde sowas jedoch nie installieren.


      • Bei uns hättest Du keine Administratorrechte. 😉 Auf unseren BKU-Rechnern können wir sogar in Emails auf gefährliche Links klicken, passieren würde da nichts (die Links haben keine Zugriffsrechte auf das Internet).

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!