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Test 10 Min Lesezeit 24 Kommentare

Pixel 3 XL im Hands-On: Google steckt viel KI in eine Kamera

Die neue Generation von Googles Flaggschiff-Modell ist da und das Pixel 3 XL soll auch dieses Jahr mit aktueller Hardware überzeugen, die perfekt auf die Software abgestimmt ist. Ob das gelingen kann, prüfen wir in einem ersten Test.

So teuer ist das Pixel 3 XL

Google bietet das Pixel 3 XL in zwei Varianten und drei verschiedenen Farben an. Das Modell mit 64 GByte Speicher kostet 949 Euro. Wer doppelt so viel Speicherplatz benötigt, muss für die 128-GByte-Variante 1.049 Euro auf den Tisch legen. Damit sprengt der Hersteller auch dieses Jahr wieder die 1.000-Euro-Grenze, zieht aber nicht wie die Konkurrenz die Preise weiter an. Und natürlich tragen die Farbvarianten wieder so markante Namen wie Just Black (Schwarz), Clearly White (Weiß) und Not Pink (Pink).

Das Smartphone kann ab sofort vorbestellt werden und startet am 2. November in den Verkauf. Mit dabei sind USB-C-Kopfhörer und im Gegensatz zu einigen Konkurrenten auch ein Schnellladenetzteil.

AndroidPIT Google pixel 3 xl back
Das Design auf der Rückseite hat sich nicht stark verändert. / © AndroidPIT

Schlichtes Design im bekannten Format

Beim Design des nach IP68 wasserdichten Gehäuses des Pixel 3 XL hat sich auf der Rückseite im Vergleich zum Vorgänger wenig getan . Hier trennt Google erneut das obere Viertel optisch vom Rest ab. Allerdings besteht die Rückseite dieses Jahr komplett aus Glas und nicht nur die obere Einfassung. Der Google Imprint Fingerabdrucksensor sitzt erneut mittig in der oberen Hälfte des Smartphones und ist mit einer Diamantschliffkante eingefasst.

Auffällig sind die Neuerungen auf der Vorderseite: Hier setzt Google beim Pixel 3 XL wie mittlerweile viele andere Hersteller auf eine Notch. Damit schrumpft der obere Rand deutlich und zurück bleibt ein breites Kinn am unteren Ende. Power-Button und Lautstärkewippe platziert Google beim Pixel 3 XL wieder im rechten Gehäuserahmen.

AndroidPIT Google pixel 3 xl chin
Das Kin des Pixel 3 XL ist nicht auffällig schmaler geworden. / © AndroidPIT

Beim ersten Ausprobieren liegt das Pixel 3 XL gut in der Hand, fühlt sich aber ohne das abgerundete Frontglas etwas klotziger als der Vorgänger an. Mir persönlich gefällt das flache Displayglas mehr als die Rundungen des Pixel 2 XL, aber das bleibt Geschmackssache. Was sich nicht geändert hat: Das Smartphone ist nur schwer mit einer Hand zu bedienen. Hier muss entweder umgefasst oder die zweite Hand hinzugezogen werden, um wirklich alle Displaybereiche erreichen zu können. 

Großes Display mit ebenso großer Notch

Apropos Display, das fällt beim Pixel 3 Xl mit einer Diagonale von 6,3 Zoll (2.960 x 1.440 Pixel) im 19:9-Format größer aus, obwohl das Gehäuse im Vergleich zum Vorgänger ähnlich groß ist. Möglich machen das der etwas schmalere Rand unten und der deutlich dünnere Rand am oberen Displayrand. Und dann gibt es natürlich noch die Notch, die bereits im Vorfeld wohl umstrittenste Neuerung des Pixel 3 XL .

Und ja, sie ist zwar relativ schmal, ragt aber dafür auch enorm in das Display hinein. Die Folge: Es bleibt genug Platz für die Icons in der Benachrichtigungszeile, die wird aber wiederum unschön nach unten gezogen. Meiner Meinung nach präsentiert Google hier das hässlichste Notch-Design des Jahres. 

AndroidPIT Google pixel 3 xl notch
An diese Notch müssen wir uns wohl erst mal noch gewöhnen ... / © AndroidPIT

Neben SRGB deckt das Display wieder 100 Prozent des im Kinobereich eingesetzten DCI-P3-Farbraums ab und natürlich unterstützt das Pixel 3 XL auch wieder die Wiedergabe von HDR-Inhalten. Die Helligkeit scheint beim ersten Ausprobieren hoch genug, um auch im Sonnenlicht gut ablesbar zu sein. Aber das müssen wir natürlich in unserem abschließenden Test prüfen. 

Das Pixel 3 XL will gedrückt werden

Als besonderes Feature des Pixel 3 XL ist wieder Active Edge mit von der Partie . Durch Drücken des Rahmens ruft Ihr also entweder den Google Assistant auf oder schaltet eingehende Anrufe stumm. Das klappt auch bei ausgeschaltetem Display, womit sich der Assistant zum Beispiel starten lässt, während das Smartphone noch aus der Tasche gezogen wird. Das Feature mit einer anderen Funktion zu belegen, ist augenscheinlich erneut nicht möglich.

Pures Android und wenig mehr

Die Software ist auch dieses Jahr der eigentliche Star der neuen Pixel-Smartphones . Beim Pixel 3 XL ist natürlich die neueste Android-Version 9.0 Pie vorinstalliert. Hier ist nun auch Standard-mäßig die neue Wisch-Navigation aktiviert, die auf den Vorgängern noch manuell eingestellt werden musste. Ansonsten gibt es hier pures Android-Feeling mit zahlreichen vorinstallierten Google-Apps. 

Gemäß dem Motto "AI First" sind auch wieder Features wie Always Listening für Now Playing, die automatische Musikerkennung und Google Lens mit an Bord. Beim Pixel-Launcher scheint es auf den ersten Blick abseits der neuen Hintergrundbilder keine Pixel-spezifischen Neuerungen zu geben. Außer natürlich, dass Digital Wellbeing hier vorinstalliert ist. Die besonderen Features sind aber erst bei der neuen Kamera-App zu finden.

Spitzen-Performance und der unerfüllte Wunsch nach mehr Speicher

Beim ersten Ausprobieren liefert das Pixel 3 XL wie erwartet eine gute Performance ab . Hier macht sich erneut die Kombination aus Qualcomms aktuellen Spitzen-Chipsatz Snapdragon 845 und der schlanken puren Android-Oberfläche bemerkbar. Ruckler oder gar Aussetzer konnten wir im ersten Test nicht feststellen. 

Beim Arbeitsspeicher gibt es erneut nur 4 GByte LPDDR4x. Schade sagen wir, setzt doch die Konkurrenz stellenweise auf 6 oder gar wie OnePlus auf 8 GByte. Zwar reichen die 4 GByte derzeit erfahrungsgemäß aus, wird hätten uns aber mit Blick auf die Zukunft und immer anspruchsvolleren Smartphone-Anwendungen wenigstens 6 GByte gewünscht.

Beim internen Speicher haben Käufer wieder die Wahl zwischen 64 und 128 GByte. Auch hier ist es mit Blick auf die Konkurrenz schade, dass Google kein Pixel 3 XL mit zumindest auch 256 GByte Festspeicher anbietet, da sich der Speicher schließlich wieder nicht erweitern lässt. Aber der Grund liegt natürlich auf der Hand: Das Unternehmen will weiter seine Cloud-Dienste pushen und bietet deswegen auch wieder unbegrenzten Onlinespeicherplatz für Fotos und Videos für etwas mehr als drei Jahre.

AndroidPIT Google pixel 3 xl pixel 2 xl back
Zwei unterschiedliche Generationen, das Design erkennt man aber sofort wieder. / © AndroidPIT

Bei der restlichen Hardware gibt es im Übrigen das, was man von einem Flaggschiff des Jahres 2018 erwartet: NFC, Bluetooth 5.0 + LE, LTE und WLAN a/b/g/n/ac (2,4 & 5 GHz), GPS, Glonass, Beidou und Galileo sind alle an Bord. Der USB-Typ-C-Anschluss unterstützt auch USB 3.1 Gen 1 und sorgt so für höhere Übertragungsraten, als ein Typ-C-Anschluss mit USB-2.0-Spezifikation.

Gern gesehene Seltenheit: Stereo-Frontlautsprecher

Sie sind mittlerweile eine Seltenheit, aber beim Pixel 3 XL dürfen wir sie wieder begrüßen: nach vorne gerichtete Stereo-Lautsprecher. Davon ist einer am unteren Displayrand zu finden, der andere Speaker ist kombiniert mit der Hörmuschel in der Notch untergebracht. Sie sollen 30 Prozent lauter als beim Vorgänger sein. Beide liefern beim ersten Ausprobieren einen guten Sound ab und konnten auch etwa gegen die Umgebungsgeräusche beim Launch-Event ankämpfen. Ob dabei aber die Qualität nicht auf der Strecke bleibt, werden wir im ausführliche Test prüfen müssen.

Wer ein paar hochwertige Kopfhörer mit Klinkenstecker sein Eigen nennt, muss auch beim Pixel 3 XL wieder zu einem USB-C-Adapter greifen , denn die Klinke wurde mit dem Vorgänger gestrichen und bleibt es auch hier. Immerhin legt Google dem Smartphone aber auch ein Paar USB-C-Kopfhörer im Stil der Pixel Buds bei. Die bieten dann aber hoffentlich einen besseren Sound als die miserablen Pixel Buds.

Die Kamera steht im Vordergrund

Im Gegensatz zur Konkurrenz setzt Google auch dieses Jahr wieder auf eine einzelne Hauptkamera, die erneut mit 12,2 Megapixel auflöst und eine f/1.8-Blende besitzt. Natürlich hat der Hersteller hier aber wieder fleißig an der Software geschraubt und verspricht noch bessere Bilder als beim Pixel 2 XL, das zumindest bei aus der Hüfte geschossenen Bildern immer noch die Nase vor den Dual- und Triple-Kameras der Konkurrenten hat.

AndroidPIT Google Pixel 3 XL Hands on 12
Google setzt auch beim Pixel 3 XL auf einen einzigen Kamera-Sensor auf der Rückseite. / © AndroidPIT

So ganz ohne Dual-Kamera will Google dann aber doch nicht auskommen und steckt sie vorne in die Notch des Pixel 3 XL. Hier stehen zwei Sensoren mit jeweils 8 Megapixel bereit, von denen ein Sensor mit f/1.8-Blende knipst und die zweite für Weitwinkelaufnahmen (f/2.2) verantwortlich ist. 

Natürlich hat Google an den Algorithmen geschraubt, um den Porträtmodus zu verbessern und noch mehr aus HDR-Aufnahmen heraus zu holen. Videoaufnahmen in 4K-Qualität können aber weiterhin nur mit maximal 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Außerdem sind Full-HD-Aufnahmen mit 30, 60 oder 120 Bildern pro Sekunden sowie HD-Videos mit 240 Bildern pro Sekunde möglich. Eine Zeitraffer-Funktion fehlt weiterhin.

Die KI-Kamera ist der Star

Der wirkliche Star beim Pixel 3 XL ist aber die Kamera. Hier hat Google auch ordentlich an der Kamera-App geschraubt. Die verschiedenen Modi nun horizontal über dem Sucher aufgereiht und können durch seitliche Wischbewegungen gewechselt werden. Das machen mittlerweile fast alle Hersteller so, ich fand das Seitenmenü aber leichter zugänglich. Neu sind gleich mehrere Modi, die natürlich mit der Hilfe von künstlicher Intelligenz arbeiten.

Bei Top Shot nimmt das Pixel 3 XL statt nur einem, eine Vielzahl von Bildern im Burst-Modus auf. Anschließend schlägt die künstliche Intelligenz das passende Bild vor, in dem beispielsweise von mehreren Personen wirklich alle die Augen offen haben.

Group Selfies nutzt im Grunde nur die Frontkamera mit dem größeren Sichtwinkel, um dem Namen entsprechend Aufnahmen von größeren Gruppen für die Selfie-Kamera zu schießen. Außerdem ist es jetzt möglich, die Stärke der Retusche bei Selfies anzupassen. Bislang konnte man die immer nur an- oder ausschalten.

Mit einem Nachtmodus nimmt sich Google auch endlich speziell der größten Schwäche von Smartphone-Kameras an: Fotos bei schwierigen Lichtverhältnissen. Hier soll eine KI bei der Rauschunterdrückung helfen und mehr Details als bisher offenbaren. Per Update kommt das auch auf ältere Pixel Phones.

AndroidPIT Google Pixel 3 XL Hands on 15
Live von der Google-Veranstaltung in Berlin, geschossen mit einem Pixel 3 XL. / © AndroidPIT

Außerdem hat Google ein Feature der eigenen Sefissimo-App in das Pixel 3 XL integriert. Damit kann man automatisch Fotos über die Frontkamera schießen, wenn man in die Kamera lächelt, winkt oder andere Grimassen zieht. 

Der Akku ist geschrumpft

Beim Akku gibt es auf dem Papier mit dem Pixel 3 XL im Vergleich zum Vorgänger sogar ein leichtes Downgrade . Denn der Energiespender fällt mit 3.430 mAh etwas kleiner aus. Optimierungen bei der Software sollen aber für eine ebenso gute Akkulaufzeit sorgen.

Geladen wird der Akku des Pixel 3 XL dieses Jahr aber nicht nur über den USB-C-Anschluss auf der Unterseite des  Geräts. Nachdem Google einer der ersten Hersteller war, der kabelloses Laden in seine Modelle integrierte, dann aber vor einigern Jahren damit aufhörte, kehrt die Technik wieder zurück. Yippie.

AndroidPIT Google pixel 3 xl charger
Das Pixel 3 XL kann nun auch kabellos geladen werden, die passende Ladestation liefert Google gegen Aufpreis. / © AndroidPIT

Google Pixel 3 XL: Technische Daten

Abmessungen: 158 x 76,7 x 7,9 mm
Gewicht: 184 g
Akkukapazität: 3430 mAh
Display-Größe: 6,3 Zoll
Display-Technologie: AMOLED
Bildschirm: 2960 x 1440 Pixel (522 ppi)
Kamera vorne: 8,1 Megapixel
Kamera hinten: 12,2 Megapixel
Blitz: LED
Android-Version: 9 - Pie
RAM: 4 GB
Interner Speicher: 128 GB
64 GB
Wechselspeicher: Nicht vorhanden
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 845
Anzahl Kerne: 8
Max. Taktung: 2,5 GHz
Konnektivität: HSPA, LTE, NFC, Bluetooth 5.0

Vorläufiges Urteil

Das Pixel 3 XL ist ein solides, aber nach dem ersten Austesten kein überragendes Upgrade gegenüber dem Vorgänger. Ein schnellerer Prozessor, eine sicherlich bessere Kamera, jetzt auch mit Dual-Frontkamera und ein Display mit Notch sowie einige Software-Features und kabelloses Laden machen den Unterschied. Wer das Pixel 2 XL zufrieden sein Eigen nennt, findet hier wenig Gründe wieder knapp tausend Euro für das Smartphone auf den Tisch zu legen, auch wenn es sicher einige tun werden.

Wer von der ersten Pixel-Generation oder einem anderen Vorjahres-Modell zum Pixel 3 XL greifen möchte, bekommt hier voraussichtlich wieder ein gelungenes Paket aus aktueller Hardware, die perfekt mit der Software ineinander greift. Hier wird es aus meiner Sicht vor allem spannend zu sehen sein, ob Google mit der Single-Kamera auch gegen die anstehenden Flaggschiff-Modelle der Konkurrenz noch die Nase vorn haben wird.

Aber das werden wir natürlich ausführlich für Euch überprüfen, sobald unser Testgerät des Pixel 3 XL in der Redaktion einkehrt. Dann werden wir auch die Frage klären, ob das Smartphone dieses Jahr den hohen Preis wert ist. Bis dahin schreibt uns gerne in die Kommentare, welchen Aspekt wir bei unserem Test genauer beleuchten sollen.

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Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 1 Woche

    Oh man. Dieses Ding tut einem echt in den Augen weh, wenn man's sieht ^^

    Es ist mir einfach ein Rätsel, wie Google diesen Design-Abfall wirklich durchwinken konnte. Ich glaube jedem, der auch nur minimal Ahnung von Smartphones hat, wäre schon beim Anblick der Konzeptzeichnung klar gewesen, dass die Leute dieses Ding potthässlich finden werden.

    Und dann ist das Ding auch noch überteuert, bietet vergleichsweise wenig Speicher ohne SD und ernsthaft einen KLEINEREN Akku... Zwar nicht viel kleiner, aber dennoch kleiner. Vor allem in Anbetracht des größeren Akkus beim kleinen Pixel 3 ist das einfach nur unverständlich.

    "[...] zumindest bei aus der Hüfte geschossenen Bildern immer noch die Nase vor den Dual- und Triple-Kameras der Konkurrenten hat."
    Sehe ich nach wie vor komplett anders. Der Mehrwert von Dual- oder Triple-Kameras sind Dinge wie Zoom, Weitwinkel und Co. und nicht nur ein Bokeh-Modus...
    Und dem stimmt Google sogar selbst zu, schließlich verbauen sie eine Dual Kamera auf der Front - mit Weitwinkel. Aber Hauptsache behaupten, man brauche keine Dual Kamera...

    Es bleibt mir schleierhaft, was Google sich bei diesem Ding gedacht hat... Und ich kann mir fast gar nicht vorstellen, dass sich wirklich jemand dieses Teil kauft...

  • Gilles Quinet vor 1 Woche

    Das Ding ist richtig hässlich. Ein totaler Designunfall. Aber es zählen ja die inneren Werte, sagt man immer....

24 Kommentare

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  • Um Gottes Willen...nein...das ist wirklich ein Designfail!
    Bisher habe ich noch nicht mal ein Smartphone mit einer Notch😂, aber das Teil wäre Overkill😂😂, man schaut ja wirklich oft auf's Phone und sieht dann diesen Fail immer und immer wieder und wird dann immer daran erinnert, dass man für diesen Mist so viel Geld ausgegeben hat.


  • Das Pixel 3 XL sieht gar nicht so schlecht aus. Zumindest Standard Mainstream Einheitsbrei. Warum bei diesem 6,3 Zoll Display, gemessen an anderen Herstellern kein größerer Akku Platz hatte? Kamera ist bestimmt wieder sehr gut. Mal schauen.


  • Das Ding ist richtig hässlich. Ein totaler Designunfall. Aber es zählen ja die inneren Werte, sagt man immer....


    • Wieso? Es sieht aus wie ein Smartphone. Und ja, die inneren Werte sollten eigentlich zählen, was leider wie man an den Kommentaren sieht nicht so der Fall ist.


      • Die Frage ist, warum soll ich mir das Teil kaufen? Andere Hersteller bauen Geräte mit ebenbürtigen Spezifikationen und gleichzeitig sind sie vom Design her auch noch gelungener...
        Der Notch (eh ein Unding und peinlich kopiert von Apple) ist so riesig, so als ob Google diese Teile nicht los werden will.
        Da lob ich mir Samsung, die diese furchtbare Notch-Mode nicht mitmachen.
        ...und Stock-Android lieferen auch mittlerweile andere Hersteller.


      • @Peter
        Nur weil auch die inneren Werte zählen, heißt das nicht, dass es hässlich sein muss.

        Außerdem sind innere Werte mehr und mehr unwichtig. Eine gute Performance bieten heute eigentlich alle Smartphones, die Kameras sind alle auf gutem Niveau und so weiter... die technischen Daten allein sagen heute rein gar nichts mehr über die alltägliche Leistung aus...


      • @Tim, nur finde ich es nicht hässlich.
        Eigentlich sind Design und aussehen nach und nach unwichtig, weil dies absolut null über die eigentliche Leistung aussagt. Von einem gut aussehenden Smartphone hab ich nichts, wenn es die Leistung eines 80€ Gerätes hat. Die inneren Werte des Pixel 3 XL müssen sich aber auch erst beweisen. Besonders die Kamera müsste/sollte vor allem bei Nacht dem P20 zumindest recht nahe kommen.


      • @Peter
        Und damit bist du wahrscheinlich einer der 4 Leute mit dieser Meinung.

        Und das Design sollte bei Smartphones und zuvor Handys noch NIE etwas über die Leistung aussagen. Wie auch bitte? Anhand des Designs kann man generell fast nirgends die Leistung festmachen. Das war nie anders.


  • Bei der Riesen-Notch fällt einem nur ein herzhaftes "muahahahaha" ein, und damit ist eigtl alles gesagt.
    Wieviel Platz über den Icons (Uhrzeit etc. ) verschenkt wird ist unglaublich.
    Und 6GB hätten die Pixel 3 bestimmt nicht teurer werden lassen, hätten aber bestimmt nicht geschadet (allein marketingtechnisch)...
    Und das zu diesen Preisen...ähm, nein danke!


  • Bei dem Preis dann doch lieber was mit Obst.


    • Sophia Neun
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Die Preise haben sich nicht geändert und ich würde ein Smartphone nicht nur deshalb kaufen. Ich entscheide mich bewusst für ein System und Gerät.


      • Ich entscheide mich auch bewußt und in diese Entscheidung fließt eben auch der Preis und die gebotene Leistung mit ein.
        Ich mag iOS und das Apple Universum nicht besonders. Ich mag es aber auch nicht, nach 3 Jahren bereits das nächste Gerät zu kaufen, weil ich ansonsten mangels Updates sensible Apps nur noch mit einem Gerät mit bekannten und teils aktiv ausgenutzten Sicherheitslücken nutzen kann.

        Ja, man kann viele Android Geräte mit Costum Roms versorgen, hab ich selbst auch schon gemacht. Das ist für mich aber irgendwie so, als würde man die Bremsen am Auto vom Bekannten des Kumpels unter der Hand machen lassen, weil der das billig für'n Kasten Sterni macht und von sich behauptet er hätte Ahnung.
        (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel)

        Die Pixel und Android One gehen m.M.n in die richtige Richtung. Aber zwischen 3 und 6 Jahren klafft eben immer noch eine Lücke von 100% (je nachdem, wie man rechnet). Preislich aber eher von 10-20%.


  • "Design" ja nicht ALLES! Mein PIXEL first nach wie vor ne Klasse für sich! IPhone X MAX oder wie das heißt mag ich leiden! Doch das kommt gar nicht in Frage. Zu teuer - NIX dabei - dann bleibe ich doch besser bei meinem "Hauptgerät" Mate 10pro und freue mich auf das Mate 20 Pro am 16.! Obwohl das IPhone spart natürlich auch(Strom) ... - lädt ja nicht mal richtig! (Ironiemodus off)


    • Zu letzterem: Das wurde mit einem Update gefixt... Seit gestern gibt es iOS12.0.1 und das behebt dieses Problem.


  • Alle die hier immer jammern, dass die Displays immer größer werden, können doch jetzt bei dem 5,5 Zoller zuschlagen.


  • Ist...das...hässlich, omg


  • Oh man. Dieses Ding tut einem echt in den Augen weh, wenn man's sieht ^^

    Es ist mir einfach ein Rätsel, wie Google diesen Design-Abfall wirklich durchwinken konnte. Ich glaube jedem, der auch nur minimal Ahnung von Smartphones hat, wäre schon beim Anblick der Konzeptzeichnung klar gewesen, dass die Leute dieses Ding potthässlich finden werden.

    Und dann ist das Ding auch noch überteuert, bietet vergleichsweise wenig Speicher ohne SD und ernsthaft einen KLEINEREN Akku... Zwar nicht viel kleiner, aber dennoch kleiner. Vor allem in Anbetracht des größeren Akkus beim kleinen Pixel 3 ist das einfach nur unverständlich.

    "[...] zumindest bei aus der Hüfte geschossenen Bildern immer noch die Nase vor den Dual- und Triple-Kameras der Konkurrenten hat."
    Sehe ich nach wie vor komplett anders. Der Mehrwert von Dual- oder Triple-Kameras sind Dinge wie Zoom, Weitwinkel und Co. und nicht nur ein Bokeh-Modus...
    Und dem stimmt Google sogar selbst zu, schließlich verbauen sie eine Dual Kamera auf der Front - mit Weitwinkel. Aber Hauptsache behaupten, man brauche keine Dual Kamera...

    Es bleibt mir schleierhaft, was Google sich bei diesem Ding gedacht hat... Und ich kann mir fast gar nicht vorstellen, dass sich wirklich jemand dieses Teil kauft...


    • Wer sind denn "die Leute"? Zähl mal auf. Ich gehöre schon mal nicht dazu, denn ich finde das Design jetzt nicht aufregend, aber nicht schlecht. Bei allem anderen gebe ich dir recht. Vor allem die Aussage von Androidpit bezüglich der Kamera lässt sich einfach nicht nachvollziehen.
      Vielleicht hat ja der Autor ein Pixel und durfte noch kein anderes Phone aus der High-End Klasse testen.
      Anders kann ich mir das nicht erklären.


      • Bastian Siewers
        • Admin
        • Staff
        vor 6 Tagen Link zum Kommentar

        Keine Sorge, alle unsere Redakteure beschäftigen sich mit verschiedensten Smartphones ;)
        Und ja, die Single-Kamera des Pixel 2 konnte mit aktuellen Dual- und Tripple-Kameras mithalten. Natürlich haben letztere so ihre Vorteile, wie Tim ja schon angesprochen hat, wenn es aber rein um die Bildqualität geht, sind die Pixel-Smartphones nach wie vor vorne mit dabei. Das sagen nicht nur wir, sondern auch unsere Community, wie unsere Smartphone-WM gezeigt hat :)

        NilsD

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