Faltbare Smartphones: Doch komplizierter als gedacht?

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Bastian Siewers
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17.06.2019, 10:39:17 via Website

Das ganze Chaos rund um das Samsung Galaxy Fold hat wohl jeder mitbekommen, der sich im Ansatz mit Smartphones auseinandersetzt. Die ersten Modelle gingen an die Medien raus, und die Probleme zeigten sich schon in den ersten Stunden. Kaputte Displays, weil eine Folie entfernt wurde, die nicht entfernt werden durfte, und deutliche Probleme mit der Faltmechanismus wurden schnell offensichtlich.

Nun wurde bekannt, dass auch Huawei sein Mate X erst später auf den Markt bringen wird. Scheinbar sind nicht die aktuellen Probleme durch Druck aus den USA daran Schuld, sondern ähnlich wie bei Samsung die Produktion. Jetzt ist ein weiteres Konzept von Huawei für ein faltbares Smartphone aufgetaucht, das ein wenig an die Idee von OnePlus erinnert.

Werden dieses Jahr wirklich noch ein faltbares Smartphone zu sehen bekommen? Sind die Hersteller zu früh in die Öffentlichkeit damit gegangen?

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17.06.2019, 10:47:05 via Website

Wenn man bedenkt, dass feste Materialien bei relativ kleinem Biegeradius nur endlos viele Faltvorgänge durchhalten können, ist hier auch nicht viel mehr zu erwarten, als bisher von den Firmen gezeigt wurde. Ob in dem Fall Kunststoffe wie Thermoplaste, Duroplaste, Elastomere oder Mischformen wie Elastoplaste - keiner davon hält endlos viele Faltvorgänge durch (siehe auch "gestreckte Faser" und "gestauchte Faser"). Ich glaube, bei dem Thema wollte jeder Hersteller der Erste sein, der so etwas auf den Markt bringt oder zumindest dem Markt zeigt.

— geändert am 17.06.2019, 10:49:59

Bastian Siewers

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