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Faltbare Smartphones: Nicht mehr als eine Brückentechnologie

Faltbare Smartphones: Nicht mehr als eine Brückentechnologie

Oh man, diese faltbaren Smartphones. Nach Jahren der schlechten Renderbilder, animierten Videos und pixeligen Bilder scheint es endlich so weit zu sein. Und dann? Für mich sind die klappbaren Gefährten nicht mehr als die Mini-Disks unter den Smartphones.

Glaubt man der Gerüchteküche, arbeitet derzeit fast jeder Hersteller an einem eigenen faltbaren Smartphone. Samsung hat seines bereits auf der SDC gezeigt, Huawei will kommendes Jahr so weit sein und bei LG flattern schon die Patente durchs Office und auch bei Lenovo geht's ab. Und alle rufen auf: Das ist die Smartphone-Zukunft?

Ich sehe das allerdings etwas anders. Für mich sind die Falt-Smartphones nur eine Brückentechnologie und verschwinden hoffentlich so schnell wieder in der Versenkung wie die Midi-Disk seiner Zeit. Und die Gründe für meine zugegeben steile These sind vielfältig und beruhen natürlich viel auf persönlichen Präferenzen.

Klobig, Schwer und schwer zu bedienen

Es beginnt mit dem Formfaktor: Ein längliches Smartphone, dass sich in der vertikalen zusammenklappen lässt? Das erinnert mich nur an die Witze, die damals über das iPhone 10 kursierten und eher aussahen wie eine übertrieben Fernbedienung. In der horizontalen zusammenklappen? Dann doch lieber ein fettes 12-Zoll-Tablet, dass ich auf die Hälfte zusammenschrumpfen kann.

flexpai 2
Zugegeben, dass Flexpai ist kein Ziegelstein, aber auch nicht gerade dünn. / © Royole

Dann hätten wir da noch den Platz, den die ganze Technik im Inneren benötigt und die für ein Klapp-Smartphone neu aufgeteilt werden muss. Da führt bei allen bekannten Prototypen derzeit noch dazu, dass die Geräte deutlich dicker als aktuelle "normale" Modelle werden. Und was habe ich von einem Smartphone, dass eine kleine Fläche bietet, aber sich wie ein Ziegelstein in der Hosentasche anfühlt? 

Falt-Smartphone ≠ Falt-Tablet

Vor allem fehlt mir aber der Mehrwert eines solchen faltbaren Smartphones. Ein 6-Zöller mit schmalen Displayrändern reicht mir für unterwegs völlig aus, und wenn es eine Nummer größer sein soll, greif ich zum Tablet oder Ultrabook. Will man ein Smartphone bauen, dass im ausgeklappten Zustand ähnliche Dimensionen bietet, muss man wiederum einen größeren Akku einbauen, damit noch vier Stunden nicht schon das Licht ausgeht. Und dann sind wir wieder beim bereits erwähnten Ziegelstein.

huawei falt smartphone patent letgodigital 01Auch Huawies faltbares Smartphones sieht nicht gerade filigran aus.  / © LetsGoDigital

Nicht zu vergessen ist die Bedienung eines solchen Smartphones. Schon jetzt fällt es schwer, ein Smartphone im kompakten Format zu finden. Das wird mit Falt-Smartphones nicht leichter werden. Und hier ist es nicht einmal die Displaygröße, sondern auch die bereits bemängelte Dicke der Geräte, die eine Einhandbedienung erschweren bis unmöglich zu machen scheinen. Vom Preis der Geräte möchte ich erste gar nicht anfangen zu reden.

Meine Zukunftsvision sieht anders aus

"Was soll's", mag jetzt der ein oder andere sagen. Müssen wir uns halt noch einige Jahre gedulden, bis diese Probleme ausgemerzt wurden, die Technik so weit ist und auch nicht mehr so teuer ist. Meines Erachtens nach ist eine solche Zukunft aber mehr als ein, zwei Jahre, sondern eher ein gutes Jahrzehnt entfernt. Und bis dahin werden wir doch hoffentlich schon ganz andere Technologien sehen.

Ich denke da an die Zukunft, die sich bereits jetzt im Kleinen abbildet. Kameras und Fingerabdrucksensoren, die durch das Display hindurch funktionieren und natürlich das Auslagern von Sensoren. Einen Pulsmesser und GPS-Sensor im Smartphone? Weg damit, der stecken bis dahin ja wohl hoffentlich in jeder Billig-Smartwatch oder dem Fitness-Tracker. Kamera? Die hängt am Schlüsselbund, steckt in meiner Brille oder sonstwo.

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Handschuhe, mit denen man telefonieren kann. Das ist ein erste kleiner Schritt in die Zukunft. / © AndroidPIT

Ich möchte wie das Smartphone ein Gerät, mit einem Display - damit ich es überhaupt noch irgendwo anfassen kann. Und dann möchte ich das Gefühl haben, kaum mehr als dieses Display in den Händen zu halten. Und bis Falt-Smartphones so weit sind, gibt es doch bitte Displays, durch die man von einer Seite durchsehen kann. Schon allein, damit weniger Leute auf das Handy starrend irgendwo gegen laufen.

Damit sind faltbare Smartphones für mich nur eine Brückentechnologie, die lediglich aus dem Grund geschaffen wurde, weil die Technik für noch viel geilere Sachen bereit ist, aber der Markt schwächelt und die Menschen nach Innovationen schreien. Hier ist sie, die Innovation, die hoffentlich nicht lange halten wird.

Wie stellt Ihr Euch die Smartphone-Zukunft vor. Halten wir nur noch eine Kunststoffscheibe in der Hand, auf der Inhalte abgebildet werden? Werden alle Infos direkt auf unsere Netzhaut projiziert oder ist die Zukunft für Euch faltbar? Schreibt uns Eure Visionen der nahen und fernen Zukunft in die Kommentare!

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Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 9 Monaten

    Also ich hoffe ja ehrlich gesagt nicht, dass man Dinge wie GPS in Smartwatches auslagert... Sowas hat definitiv im Smartphone selbst zu bleiben. Das tolle an Smartphones ist eigentlich, dass man eben NICHT mehr dutzende Geräte für jeden kleinen Mist mitnehmen muss...

    Auch in Handschuhen zum Telefonieren sehe ich in der heutigen Zeit absolut keinen Sinn.
    1. Dann darf ich auch bei 35°C Handschuhe anziehen - toll.
    2. Was kann man mit solchen Handschuhen noch machen, außer zu telefonieren? So ziemlich nichts. Und da halte ich mir doch lieber direkt mein Multifunktionales Handy ans Ohr, statt einfach nur die leere Hand. Mit Handschuhen ist's nur umständlicher und man gewinnt nicht wirklich etwas.
    3. Selbst wenn es Handschuhe mit Display bzw. "integriertem Smartphone" wären. Dann kann man nur noch mit der anderen Hand Texte tippen. Auch nicht wirklich intuitiv.

    Jedoch stimme ich dahingehend zu und hoffe, dass das "Falt-Smartphone" bald wieder verschwindet. Ich sehe auch keinen Mehrwert in sowas und mMn wird das definitiv nicht die Zukunft der Smartphones, sondern höchstens eine Art Mischlingskategorie zwischen Smartphone und Tablet.
    Solche Mischdinger kosten wesentlich mehr (daran dürfte sich auch in Zukunft nichts ändern) und haben mehr Nach- als Vorteile.

    Für mich könnten aktuelle Smartphones bzw. der Formfaktort gern noch eine Weile so bleiben... In meinen Augen ist es so ziemlich die ideale Form. Was will ich mit einem fancy Falt-Display, auf dem ich dann nicht mal mehr anständig tippen kann o.Ä.?

  • Lefty vor 9 Monaten

    Nicht böse gemeint; aber mir geht dieses Geblubbere wie ätzend Faltphones werden echt unfassbar auf den Senkel. Wollen wir nicht so n Teil wenigstens mal in der Hand gehabt haben bevor das große Gemaule losgeht. Man sollte doch meinen, dass zumindest eine techorientierte Seite wie APit dem ganzen ne Chance gibt, sich zu zeigen oder gar zu entwickeln. Dass damit das Rad nicht neu erfunden wird, ist mir auch klar aber möglicherweise ist es ja zumindest der Einstieg in eine neue Entwicklung. Aber wenn wir das ganze eh von vorneherein ablehnen gibt es garantiert keine Entwicklung auf dem ausgelutschten Smartphonemarkt.
    Sollte das Faltphone sich letztlich nicht durchsetzen oder neue Möglichkeiten bieten, wird es eh wieder verschwinden. So what?
    Aber wie sagte doch schon der gute Dieter Nuhr über seinen Vater; wenn der schon als Einzeller gelebt hätte, hätte es die Evolution nie gegeben. "Zweite Zelle? Brauch ich nicht!"
    In diesem Sinne... ;-)

61 Kommentare

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  • Also das Bild mit dem "Telefonhandschuh" ist so was von Gaga und praxisfremd, dass ich es schon unseriös finde, so was in AP überhaupt ohne Ironie-Button zu zeigen.


  • Ich bin bloß gespannt, wie das Display nach mehr oder minder kurzer Benutzungszeit an der Biegestelle aussehen wird. Wird es der erste biegbare Gegenstand, der nicht abnutzt?! Werde ich darauf Videos ansehen wollen?
    Könnte interessant werden für industrielle/kommerzielle Nutzung wie vielleicht Politessen, Stuardessen, Mobile Lieferterminals, die man am Gürtel trägt.

    Aber erst mal soll der Privatverbraucher Versuchskaninchen spielen, damit die Produkte dann im ausgereiften Zustand der Industrie angeboten werden können. Ha! Guter Trick!🐏


  • Also polarisieren tun sie schonmal, diese Falthandys ;-)


  • Mit Interesse habe ich hier einige Beiträge zu technischen Fragen gelesen. Mir scheint jedoch, dass der Ansatz Funktionalitäten auszulagern ganze Zielgruppen ausgrenzt. Was ist mit Zielgruppen die gar nicht mehr in der Lage sind eine Smartwatch zu erkennen?
    Ich für mein Teil konnte mir erst ein Smartphone benutzen, als die Display Grösse bei 5“ lag. Ich erwarte mir von den faltbaren Smartphones eine Verbesserung.


  • Das perfekte Smartphone wäre eine Neuauflage des Nokia Communicator 9330i. Geiles Gerät. Von mir aus auch wie der New 2ds XL mit 2 Displays statt Tastatur drin.


  • Ein Faktum wird bei der Gerätegröße meist vergessen > Schneider/Designer von Herrensakkos und Mäntel haben offenbar gar keine aktuellen Smartphones dabei oder verstauen sie in externe Taschen. Eine Dame hat eine Handtasche dabei. Wo soll Mann seine techn. Utensilien einstecken ?

    Wenn ich Oberbekleidung kaufen geh, ist der Blick auf Innentaschen eine der ersten Aktionen. Was da manchmal angeboten wird, ist ein Witz. Da ist für eine normale Geldbörse zu wenig Platz vorgesehen. Geschweige denn für ein modernes Smartphone.

    Um zum Kernthema zu kommen: ich persönlich sehe, wie schon in einem früheren Beitrag angesprochen, im nächsten Schritt eine Art Zylinder, ähnlich einer Füllfeder, mit ausziehbaren/ausrollbaren Displays auf den Markt kommen.

    Ob das dann 6 / 7 oder 8" groß sind, ist bei so einen Zylinder irrelevant. Platz für eine Füllfedergröße findet sich bei jedem Mann in der Bekleidung und bei einer Frau sowieso in der Handtasche.

    Auf dieser Technologie würde sich dann der nächste Schritt aufbauen lassen, dessen Aussehen und Technologie aber heute noch im Dunkeln liegt.

    Gruß vom Rudolf


  • Naja- seit ich die 50 hinter mir gelassen habe werden die Arme länger. Aber gleich die Lesebrille herausfingern, wie ein alter Knacker - jetzt noch nicht :-) Zum Glück ist mit der Zoomfunktion noch etwas Luft. Die erste native Smartphone-Generation ist in meinem Alter und das sind - in vielen Ländern noch geburtenstarke Jahrgänge mit ordentlich Kohle unter dem Hintern für neuen Schnickschnack.

    Aber vielleicht haben Sie Recht: Eigentlich ist alles eine "Brückentechnologie"


  • Die Auslagerung von Funktionalitäten aus dem Smartphone in Wearables, also die Desintegration dieser Funktionalitäten, wäre genau das Gegenteil dessen, was Smartphones so erfolgreich gemacht hat. Es dürfte auch der Grund dafür sein, weshalb Wearables bis heute weit von den prognostizierten Milliardenstückzahlen entfernt bleiben.
    Alle diese Wearables brauchen eine Energieversorgung, und da kommt für fast alle nur ein täglich zu ladender Akku in Frage.
    Der müsste bei smarten Handschuhen nicht nur flexibel und, wie die restliche Technik auch, waschbar sein, er müsste auch, vielleicht mit einem dutzend anderer Wearables, täglich neu geladen werden. Wer will das, und für welchen Vorteil?
    Wer sich mal damit beschäftigt hat, welche winzigen Leistungen durch Energie-Harvesting, z.B. über Körperwärme, zu gewinnen sind, und dem entgegen hält, dass eine Smartwatch mit vergleichsweise sehr großem Energiespeicher auch im günstigsten Fall kaum länger als eine Woche durchhält, wird schnell einsehen, dass das für kaum ein Wearable eine Alternative ist.
    So wundert es nicht, dass Kuriositäten wie smarte Schuhe oder Unterhosen kaum oder gar nicht mehr zu bekommen sind, und mit vielem anderen vermutlich in der Mottenkiste der Technikgeschichte verschwinden werden.

    Tim


  • Die Argumentation des Authors erinnert mich ein wenig an Steve Ballmer als er 2007 zum iPhone befragt wurde. Auch wenn man nicht Steve Ballmer heisst, würde ich mich jetzt nicht mit einem beschränkten Weitblick outen.


  • Ich finde das Konzept generell in Ordnung, auch wenn es atm mehr eine early Adopter Technik ist und wohl auch noch eine Weile bleiben wird. Aber am Ende des Tages bleibt es wohl auch nur ein Zwischenschritt hin zu was anderem. Wenn man sieht, wie schnell Stellenweise die Technik voran geht, bin ich schon gespannt, was in 20x Jahren dann so anstehen wird. Habe natürlich keine Glaskugel, aber das dürfte sich schon siginifikant von dem Unterscheiden, was wir heute so haben an Devices.

    Allerdings finde ich die Handschuhgeschichte etwas, nun ja...ich sage mal diplomatisch nicht ganz optimal :-)

    Dann kannst du auch gleich einen Chip unter die Haut pflanzen, der ähnliches ermöglicht. Zumindest in ein paar Jahren sollte das gehen..aber das wirft dann noch mal ganz andere Fragen auf, das ist dann ein anderes Thema für sich.


  • Ich fand ja seinerzeit diese Smartphone / Tablet Dock Lösung "Padfone" ( so hies es glaube ich ) genial. Leider zum einen teuer und zum anderen ein Support, noch schlimmer wie Samsung zur damaligen Zeit.

    Diese faltbaren "Telefonbücher" um den Formfaktor mal scherzhaft aufzugreifen sehe ich nicht als Lösung für die Zukunft. Mehr als eine Designstudie, die es vielleicht in den Verkauf schafft, ist das für mich nicht.

    Ich hätte zudem wenig vertrauen in die Haltbarkeit. Selbst wenn das Display ingesamt nicht brechen sollte, rechne ich bei ersten Modellen mit vielen Pixelfehlern nach kurzer Zeit.

    Hier geht es in meinen Augen mehr darum das Machbare zu demonstrieren, als wirklich nutzbringende Technik zu erschaffen. Für mich bedeutet das : Lieber weiter ein Tablet in der Aktentasche und das Smartphone für den Rest.


  • Ich sehe schon den Vorteil das man nicht mehrere Geräte mit sich rimtragen muss, bzw. anschaffen muss. Ob die dicke stört, mal sehen. Früher gings mit nem gute alten Handy auch. Allerdings ist das mit der Brückentechnologie nicht ganz von der Hand zu weisen. Wobei ich eher auf ausrollbare Dispalys hoffe. Dann hat da gerät die Form eines dickern Stifts o.ä. und du ziehst das Display seitlich raus. Dann kann man sogar ne recht gute Kamera drehbar oben einpassen. Aber eigentlich sind doch fast alles Brückentechnologien in diesem Breieich. Kein Trend hält da ewig.


  • Ich denke und hoffe die Veränderungen der Zukunft beziehen sich mehr auf die Möglichkeit der Kommunikation mit eben diesen Geräten. Es wird egal sein ob 4,5 Zoll, 7,2 Zoll, faltbares Handy, Brille oder sonstige heute noch nicht bekannten Gerätemöglichkeiten.
    Sofern die Eingabe über eine Schnittstelle zum Gehirn erfolgt.
    Denn bis heute empfinde ich bei allen Geräten nicht, dass sie einem das Leben großartig erleichtern. Wie ging der Satz ?
    "Wenn ich mehr als 3 Sekunden auf meinem Gerät rum touchen muss, ist es keine Erleichterung sondern raubt mir Lebenszeit."
    Und die Sprachassistenten sind da bei weitem auch keine Hilfe bei, wenn ich ständig mit denen diskutieren muss, dass sie das tun, was ich will.
    Von daher Gedankenschnittstelle zur Kommunikation mit dem Gerät der Wahl.
    So stelle ich mir eine sinnvolle Zukunftsentwicklung vor.


    • Tim vor 9 Monaten Link zum Kommentar

      Das mit den 3 Sekunden bezieht sich aber nur auf eine Funktion. Es ist schlecht strukturiert, wenn du mehr als 3 Sekunden brauchst, um ein das "Ziel" zu erreichen (bspw. "WhatsApp öffnen"). Damit ist nicht die Bedienung des gesamten Systems gemeint.. ^^
      Smartphones sind in vielerlei Hinsicht eine Erleichterung, sei es Kommunikation, Dinge wie Taschenlampe, Rechner, Kamera uvm.


    • Unsere Schnittstelle für unsere Gedanken ist die Sprache. Deine eigentlichen Gedanken kann keiner lesen lernen. Die liegen nämlich nicht als ganzes und erst recht nicht genormt in deinem Hirn vor.

      Länger als 3s rumtouchen oder zur Litfaßsäule rennen, zum Reisebüro watscheln oder erst nach Hause, den Fernseher anmachen und auf den Sendestart warten, den Brief mit der Bestellung zum Briefkasten tragen - ach nee, erst morgen, vorher noch zur Post Briefmarken holen....Lebenszeit rauben??


      • Wenn die Sprache auf Grund von diversen möglichen Krankheiten nicht nutzbar und auch die anderen Eingabemöglichkeiten nicht optimal nutzbar sind, dann blieben nur die Gedanken.
        Aber jeder hat seine eigene Sicht auf Dinge.


      • Nein, dann hast Du gar nichts mehr. Unsere Sprache, egal in welcher Form ist unsere einzige Schnittstelle. Gedanken kann man nicht abzapfen wie die Daten einer Festplatte.


      • Heute noch nicht.


      • Das ist keine Frage von heute oder morgen. Das was ich sagen will, ist, daß Gedanken nicht in einer Form existieren, die überhaupt greifbar wäre. Für die Technologie, die nötig wäre um das doch zu bewerkstelligen, müsste man jede einzelne Hirnzelle und jede andere Nervenzelle ständig messen: Und zwar von vor der Geburt an. Das wäre, selbst wenn es ginge, etwas hinderlich für den Betreffenden.


      • Ja, so mag es aus heutiger Sicht aussehen.

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