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3 Min Lesezeit 21 Kommentare

Ergebnis: So smart ist Euer Zuhause

Über tausend Leser haben uns geantwortet, als wir fragten, ob sie ein Smart-Home-Gerät besitzen. Die Mehrheit hat bereits mindestens eins, und ein großer Teil der bislang Abstinenten plant die Anschaffung. Wir haben auch herausgefunden, welche Gerätetypen und Marken besonders angesagt sind. Schaut rein in unsere Umfrageauswertung.

Smart Home ist eines der aufstrebenden neuen Themengebiete bei AndroidPIT. Jede Woche liefern wir einen neuen Test oder ein Infothema rund um Alexa, Google Assistant, Hue und Konsorten. Der Anklang war bislang durchaus positiv und die Diskussionen unter den Artikeln inspirierend. Doch dann wollten wir es schwarz-auf-weiß haben.

Seid Ihr schon Smart-Home-Early-Adopter oder wartet Ihr noch, bis die ganze Sache ein wenig etablierter ist? Mehr als 1.000 Einsendungen später - an dieser Stelle vielen lieben Dank an die Teilnehmer - zeichnet sich ein klares Bild ab. Das ist natürlich eingefärbt von der Tatsache, dass der Großteil von Euch ohnehin Technik-affin ist. Doch diese Anmerkung vorweg wollen wir einen Blick auf die Ergebnisse werfen:

smart home survey response de
Der Großteil der AndroidPIT-Leser sagt schon jetzt Ja, ein weiterer Teil später. / © AndroidPIT

Knapp 60 Prozent nutzen schon Smart-Home-Geräte, von den 40 Prozent der Neinsager planen 27 Prozent die Anschaffung später. Beide Teilnehmergruppen haben wir mit den weiteren Fragen zu Gerätetypen und Marken konfrontiert. Während die Teilnehmer jeweils ihr Interesse für mehrere Geräte-Kategorien bekunden konnten, durften sie nur eine einzige Marke auswählen, die sie am ehesten mit Smart Home verbinden.

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Da ging den Holländern früh genug ein Licht auf. / © AndroidPIT

Philips scheint auf dem Smart-Home-Markt die größten Erfolge zu erzielen, da sowohl Beleuchtung als auch Philips in beiden Teilen der zweiten Frage als Top-Antworten hervorgehen. Die weiteren großen Interessengebiete liegen bei Thermostaten und Überwachungskameras, die jedoch von unterschiedlichsten Herstellern kommen. Ein wiederkehrender Beitrag in den per Textfeld eingereichten Vorschlägen waren automatische Jalousien oder Rollläden, die rund die Hälfte im Bereich "Andere" ausmachen.

Umgekehrt klingelt bei der Marke Samsung ebenfalls für Viele das Smart-Home-Glöckchen. Zwar hat der Hersteller ein breites Portfolio auch an Haushalts-Großgeräten, doch noch ist er uns den einheitlichen Plattform-Ansatz schuldig, der des Labels Smart Home würdig wäre. Der Bixby-Launch zieht sich hin, und die Koreaner warten lieber seine Fertigstellung ab als mit Konkurrenten aus dem Hause Amazon oder Google zu kooperieren. Doch vielleicht erweist sich diese Strategie noch als die richtige. Den Glauben daran scheinen genügend unserer Umfrageteilnehmer zu teilen.

Werft noch einmal einen Blick auf die Umfrage und die anschließende Diskussion und sagt uns im Licht der Ergebnisse, welche Zukunft Ihr für Smart Homes ausmalt. Ist der Fortschritt nicht aufzuhalten oder werden die Zweifler Recht haben? Im Übrigen werden wir eine zweite Auswertung zu den Gegenstimmen zu Smart Home vorbereiten und wichtige Kritikpunkte aufgreifen. Bis dahin dürft Ihr fleißig kommentieren!

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21 Kommentare

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  • Smarthome könnte okay sein, wenn man es wirklich ausschließlich Lokal im Haus/in der Wohnung nutzt, ohne Verbindung zum Internet .....vielleicht fürs Steuern des Lichtes .... aber wirklich brauchen tut das aus meiner Sicht keiner, ist moderner Firlefanz, der Faulheit fördert und vielleicht noch Besucher beeindrucken kann.....


    • ich denk da vor allem an "ungebetene Besucher". Wenn ich gerade zur Urlaubszeit tagsüber Häuser mit komplett heruntergelassenen Rolläden sehe ist das wie eine Einladung für diese Zielgruppe. Da finde ich Rolladen- und Lichtszenarien, die einen "Normalzustand" simulieren, schon nicht schlecht. Mal abgesehen von meinem smarten Nachbarn, der mir den Briefkasten leert ... :)


      • Für so naiv, auf so was reinzufallen, halte ich die Einbrecher nicht. Der moderne Einbrecher hat selber ein Smarthome^^, oder weiss zumindest, dass Rolladen- und Lichtszenarien kein Indiz mehr für echte Bewohner sind.
        Der Effekt könnte sogar so sein, dass der Einbrecher denkt:

        "Wenn jemand Geld für ein Smarthome hat, dann ist da sicher noch mehr zu holen!"


    • Hallo,
      ich finde es reichlich anmassend, deine Sicht der Dinge als Maßstab anzunehmen.
      Wie immer, gibt es Leute, die es mögen und wollen und solche, die es eben,nicjt mögen und wollen. Ich für meinen Teil finde das Thema sehr spannend und sehe für mich da durchaus passende Szenarien.
      Allerdings möchte ich nicht soweit gehen, meine Präferenzen hier zur Allgemeingültigkeit zu erheben...jeder wie er es mag.


  • Zukunft hat es, aber nicht bei mir. Meine Sicherheitsbedenken sind zu groß, als das ich mir so etwas bewusst anschaffe. Vom Preis mal ganz abgesehen.


  • Das Thema Smart Home ist gefühlt am ehesten beim "Neubau" im Immobilienmarkt interessant...

    Finde es sollte erst in allen Bereichen der BRD schnelles Internet geben, bevor das Zuhause überhaupt Smart werden kann! 😁

    Ohne Netzwerk sind nämlich alle Geräte so "smart" wie ein Toaster in der Küche 😂


    • Bin ganz deiner Meinung zum Thema Neubau. Richtiges Smart Home ist für mich EIB und solche Sachen. Der Rest, allen voran Smarte Leuchtmittel und Steckdosen sind für mich nur Spielzeug. Ich besitze zum Beispiel keine Lampe, in die ich ein solches Leuchtmittel einbauen könnte.


      • Was EIB/KNX betrifft gebe ich Dir recht, ist aber auch im Vergleich zu Funklösungen wie Homematic, Zigbee, FS20, ... so richtig teuer ... Und Sicherheit: Man kann auch einen EIB an einer Außenleuchte abgreifen ....


      • Wenn der Aktor für das Außenlicht in der Unterverteilung sitzt, kann ich an der Außenlampe nix abgreifen, weil dann dort nur ein Stromkabel ist, dass entweder Strom führt oder nicht.
        Und wenn ich deine Lösungen vernünftig machen will, kosten sie auch Geld, ja, nicht so viel wie EIB aber dafür, dass es nur Spielzeug ist und immer eine Bastelei bleibt für mich zu viel.


      • Oh! Das möchte ich sehen, wie du EIB an einer 230V Außenlampe abgreifst! :) Kannst du mir das bei mir bitte vormachen?! :)


    • Smart Home geht zunächst doch auch ohne (schnelles) Internet: Rolladen-, Heizungs-, Lichtsteuerung ist m.E. schon allein "von zuhause" interessant (zeitgesteuert, ...)


  • als Early Adopter setze ich hier auf den Perl Server FHEM (GPL), da dieser die Geräte fast aller Hersteller integrieren kann und somit eine herstellerunabhängige übergreifende Platform bietet.


  • Mir fehlt da eine klare Definition eines Smart-Home-Gerätes.
    Streng genommen sind ja schon Funksteckdosen (bzw. Steckdosen, die man per Fernbedienung), die man an- und abschalten kann, Smart-Home-Geräte, denn nichts anderes machen ja auch teils ebendiese Geräte. Des weiteren ist für mich noch die Frage, ob ein Smart-Home-Gerät selbst regelt oder steuert oder ob es geregelt bzw. gesteuert werden muss. Oder geht alles davon? Ist es unabdingbar, dass ein solches Gerät grundsätzlich selbst mit dem Internet verbunden sein muss oder mit einem Gerät (Sender/Empfänger), welches mit dem Internet verbunden ist?


    • Der Begriff wird auch ziemlich willkürlich verwendet. Die Begriffsdefinition eines Smarthomes meiner Vorstellung kommt der von "Wikipedia" ziemich nahe, nämlich das ein Smarthome sich durch die Vernetzung seiner "Organe" eben jener Smarthomegeräte auszeichnet.

      Die Vernetzbarkeit (und damit verbunden, die funktionelle Steuerbarkeit) sehe ich deshalb als wesentliche Voraussetzung dafür, aus der Kooperation unterschiedlicher Geräte einen Synergiegewinn zu ziehen. Zwei oder mehr Smarthomegeräte sollten durch die Vernetzbarkeit mehr sein als die Summe ihrer Teile, Fähigkeiten, die sie eben nur in der Kooperation miteinander, aber nicht als von einander isolierte Problemlösungen aufweisen. Dass die Vernetzbarkeit alleine diesen Mehrwert nicht generieren kann, sondern einer Steuerlogik bedarf, die überhaupt "weiss" wie der Vernetzungsmehrwert definiert ist, versteht sich von selbst.

      Ein Smarthome ließe sich demnach alleine über die Vernetzung smarter Geräte in einem Intranet realisieren, aber die Vernetzung mit dem Internet erweitert den potentiellen Mehrwert u.U. erheblich. So ist ein Fernzugriff genauso möglich, um z.B. den Zustand smarter Geräte abzufragen, wie aus der Ferne Aktoren zu betätigen, also z.B. vor der Rückkehr aus dem Winterurlaub die Heizung hochzudrehen.
      Smarte Lautsprecher können cloudbasierte Rechenleistung und KI nutzen, die man selber in der Form nicht bereitstellen kann.
      So könnte man ein Smarthome und smarte Geräte definieren, und das hört sich dann auch sehr anstrebenswert und komfortabel an, und verspricht Gewinne in den Bereichen Komfort, Sicherheit und Energieverbrauch.

      Versucht man aber alle Aspekte eines Smarthomes in Betracht zu ziehen, so trübt sich das Bild halt auch wieder schnell.
      Die Synergieeffekte lösen Probleme, die man bisher u.U. gar nicht hatte.
      Eine Steuerlogik, die nie alle Widrigkeiten und Wendungen des Lebens von vornherein berücksichtigen kann, verspricht ewiges Basteln, Optimieren und Frickeln. Zudem macht die Vernetzung und die Steuerlogik das Ganze auch komplexer und damit anfälliger für Störungen.
      Wenn ein durch eine smarte Lampe verursachtes Netzwerkproblem im Winter verhindert, dass die Heizung in Betrieb geht, dann weiss man vielleicht um den Unterschied zwischen Komfort und Luxus zu unterscheiden.
      Nicht zuletzt stellt die Verbindung mit dem Internet ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko dar, das niemals enden wird, weil sich Bedrohungen aus dem Internet ständig weiterentwickeln und neue Sicherheitslücken ausnutzen. So könnte das Smarthome Teil eines Botnetzes werden, oder Spassvögel die Heizung im Winter runter und im Sommer hochdrehen.
      Zumindest potentiell bieten smarte Lautsprecher und Kameras die Möglichkeit, ausspioniert zu werden.
      Letztlich könnte die Installation mit weniger Komfort und Sicherheit verbunden sein, als zuvor.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Smart_Home

      Quelle: wikipedia


      • Danke für den Artikel. Jedoch sehe ich immer noch folgendes Szenario, welches smart sein kann oder auch nicht:
        Man kommt aus dem Urlaub wieder und möchte eine warme Wohnung vorfinden. Holt sich das a) Thermostat die Info, wann ich wieder in der Wohnung sein werde, aus den Flugdaten bspw. aus GMail oder muss ich b) vorher dem Thermostat mitteilen, wann ich wieder da bin oder c) beeinflusse das Thermostat via Internet vor meinem Abflug? b) wäre die am wenigsten smarte Lösung und bei c) würde ich auch nicht von smart reden und bei a) wäre wohl ein großer Aufwand nötig - aber ggf. smart.


      • Vielleicht holt es sich den Rückkehrtermin aus meinem Terminkalender, ändert der sich, kann ich aber auch über das Internet oder per SMS aus der Ferne zugreifen.
        Das Beispiel zeigt aber die Fragwürdigkeit des Komfortgewinns an sich, sobald eine der erwähnten, in der Steuerung nicht vorgesehenen "Lebenswidrigkeiten" auftritt.

        Zunächst muss ich den Urlaub und sein Ende überhaupt irgendwo hinterlegen. Ändert sich das unplanmäßig muss ich den Kalender wieder ändern. Die Frage ist natürlich, hat das Smarthome überhaupt Zugriff darauf. Dann bleiben Fernzugriffsmöglichkeiten per Web-Interface oder SMS. Vergesse ich das rechtzeitige Hochfahren der Heizung, nutzt mir das Smarthome auch nichts.
        Hab ich erst gar kein Smarthome, dann muss ich halt die Heizung manuell hochfahren, und die Wohnung ist 1 bis 2 Stunden ungemütlich. Wäre das jetzt so schlimm, im Vergleich zum administrativen Aufwand für das Smarthome?


      • Das mit der Heizung nach dem Urlaub ist für mich auch kein Thema. Vielmehr steuere ich meine Heizkörper nach einem an die Bewohner angepassten Wochenplan (den jeder auch bei Bedarf manuell abändern kann. Wer zuletzt das Haus verlässt, betätigt einen Schalter, mit dem die Heizkörper auf "abwesend" gestellt werden. Und nicht zu unterschätzen die Kombination von Fensterkontakt und Heizkörperventil. Na ja, und für Urlaub gibts bei den meisten programmierbaren Heizkörperventilen eine "Unterbrechungsfunktion" für längere Abwesenheiten wie Urlaub, Party etc ...


  • Ist für mich nicht interessant... muss auch sagen das ich mich mit dem Thema noch nicht richtig befasst habe.


  • Kommt mir nicht ins Haus !
    Finde nichts interessantes an der ganzen Geschicht.


  • [[[[Ist der Fortschritt nicht aufzuhalten oder werden die Zweifler Recht haben?]]]]]

    Na ja ob es Fortschritt ist sei mal dahin gestellt.
    Jedenfalls wird in Zukunft immer mehr Angebote in die Richtung geben.

    "Wie schon an anderer Stelle geschrieben, willkommen im Glashaus" 😁

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