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2 Min Lesezeit 38 Kommentare

e-tron: Audis Antwort auf Teslas Model X

Der Kampf um die automobile Zukunft nimmt Fahrt auf. Ob es Euch gefällt oder nicht, traditionellen Verbrennungsmotoren werden langsam aber sicher der Garaus gemacht. Praktisch jeder Hersteller, der was von sich hält, hat auf dem Pariser Autosalon entsprechend neue Modelle vorgestellt. Nach Jaguar mit seinem I-Pace und Mercedes mit seinem EQC präsentierte auch Audi stolz sein neues elektrisches SUV, den e-tron, der wohl stärkste Konkurrent des Tesla Model X.

Audi startet mit 100% elektrischer Energie

Trotz der im Vergleich zu den großen Herstellern immer noch sehr geringen Umsätze setzt Tesla die Branche unter Druck. Die Firma von Elon Musk hat in den letzten Monaten einen Anstieg ihrer Absatzmengen verzeichnet und legt deutlich zu. Auch Audi sieht diese Entwicklung natürlich und präsentierte entsprechend vor wenigen Wochen sein allererstes zu 100 Prozent elektrisches Fahrzeug namens e-tron.

Der Paris Autosalon ist der perfekte Ort für die Ingolstädter, um das neue schöne und vor allem emissionsfreie SUV zu präsentieren. Sowohl die Fachpresse als auch die Öffentlichkeit war auf Anhieb begeistert. Mit Preisen ab 74.800 US-Dollar, also knapp 80.000 Euro, ist er nicht gerade günstig, Audi konnte aber schon über 10.000 Vorbestellungen registrieren. Der potentielle Käufer muss dafür 2.000 Euro anzahlen.

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Die Außenspiegel wurden beim e-tron durch Kameras ersetzt. / © AndroidPIT

Typisches Audi-Design

Beim Design geht Audi nicht ganz so viel Risiko ein wie einige seiner Konkurrenten. Der e-tron passt perfekt in die Audi-Landschaft und erinnert an seine SUV-Brüder. Mit 4,90 Meter Länge und 1,93 Meter breite wirkt der e-tron beeindruckend. Neu ist allerdings die Möglichkeit, die Außenspiegel durch Kameras zu ersetzen. Hierfür befinden sich dann Bildschirme in den Türen, über die der Fahrer nach hinten schauen kann.

Mit 2,5 Tonnen ist der e-tron wahrlich kein Leichtgewicht, trotzdem schafft er es von 0 auf 100 km/h in 5,7 Sekunden, elektrischen Motoren sei Dank. Die Reichweite gibt Audi mit 400 Kilometern mit einer einzeigen Ladung nach dem WLTP-Zyklus (95 kWh Lithium-Ionen-Akku und 700 Kilogramm) an.

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Audi verpasst seinem ersten vollelektrischem Fahrzeug kein komplett neues Design. / © AndroidPIT

Nun muss sich der neue e-tron natürlich noch auf der Straße beweisen. Der SUV soll schon gegen Ende des Jahres ausgeliefert werden, sehr lange müssen wir also nicht auf ihn warten. 

38 Kommentare

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  • Design wie jeder Audi. Schade das der VW Konzern sich nix traut.


  • Wenns nicht stinkt macht es keinen Spaß!


  • Was hat der denn für einen Soc?? SD845??? Sonst kaufe ich den nicht.


  • Ich verstehe den ganzen Zirkus nicht!
    Wenn die Verbrennerliebhaber lieber V8 fahren wollen, kein Problem.....aber schickt dann bitte auch eure Kinder und die Kriege die wir führen müssen damit ihr das Öl bekommt.
    Mal ganz abgesehen davon, ist ohne die Verstromung von einem Teil des Erdöls auch keine Benzinproduktion möglich...die braucht eine Menge davon.
    Schön schwarz /weiß gedacht , stimmt's?
    Das mit den Verbrennerfahrzeugen klärt sich von ganz allein. Um so weniger davon rum fahren, um so teurer wird der Treibstoff....der Markt klärt das schon.


    • C. F.
      • Blogger
      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Und was für ein Auto fährst Du?


    • Den Markt schafft die Industrie. Die wird das also auch für uns klären. Auto zu fahren ist nicht emissionsfrei, auch nicht mit Strom. Viel Spaß noch zukünftig für deine Kinder.


    • Wo ist denn da die Logik? Wenn weniger Mineralölprodukte nachgefragt werden, sinkt der Preis dafür, jedenfalls solange nicht gleichzeitig die Förder-/Produktionsmenge gesenkt wird. Nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage sinkt bei einem Überangebot der Preis so lange, bis die durch den sinkenden Preis steigende Nachfrage wieder im Gleichgewicht mit dem Angebot steht.
      Und bei einem Überangebot an Öl wird auch niemand Krieg darum führen.


    • Nein, nicht wirklich.
      Je weniger davon rum fahren, desto Günstiger kann es werden, damit eben wieder mehr davon rum fahren.


  • C. F.
    • Blogger
    vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Wenn ich so die Teslas mit 100 km/h über die Autobahn schleichen sehe, um ihre knapp 400km Reichweite bis zur nächsten Ladesäule zu schaffen und dann stundenlang für die Weiterfahrt aufgeladen werden zu müssen, verballer ich lieber weiterhin mit meinem V8 Super Plus. Wenn wir von der Ladekapazität bei den Akkus so weit sind, dass ich mit einer Ladung ca 500km bei angenehmen 150km/h, Soundsystem und Klimaanlage komme, dann nur 30min für eine volle Akkuladung brauche, bei gleichzeitig europaweitem Händlernetz und bezahlbaren Ersatzteilen....ja, dann könnte ich über ein Elektroauto SUV nachdenken.


    • Sollten elektrisch angetriebene PKW's einmal eine Reichweite von etwa 500km erreichen und nicht im Schleichtempo wohlgemerkt, werden wir sehr wahrscheinlich keine elektr. Antriebe mehr bei den PKW's vorfinden .....


    • Stundenlang laden? An Super Charger (kann aktuell nur Tesla bewerten) ist der Akku von 20% auf 80 % in 20 Minuten und eine reelle Reichweite bei 130km/h von ca. 300km wieder geladen. Die Reichweite die tatsächlich genutzt wird inkl. Klima und dem Alltags Spaß sind minimal 300 km oft eher 450 km mit einem Verbrauch von 15-22 KWh/100km. Mit einem 85 KWh Akku.


      • @Nikolaus R.

        Und nach spätestens 5 bis 7 Jahren ist der Akku Schrott und damit auch das ganze Auto


      • nach 5-7 Jahren beginnen aber auch die Probleme mit jedem anderen Wagen


      • @Luka Nogalo

        Ja, da beginnen die Probleme, aber man kann sie meist leicht reparieren.

        Bei einem Tesla mit eingeklebten Batterien im Fußboden müsste man bei defekten Akkus den kompletten Innenraum ausbauen, um die Akkus zu wechseln, wenn man den Kleber überhaupt lösen kann.


      • vielleicht mal ne Kleinigkeit. aber ernste sachen sollten so früh nicht sein. und akku wäre ernst. ..


  • Off-topic: wer lachen will, sollte sich mal "étron" aus dem französischen ins deutsche übersetzen lassen und sich fragen, ob Audi besatges Fahrzeug mit demselben Namen auch in Frankreich verkaufen möchte ;-)

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