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E-Autos: Volkswagen will 97 Prozent der Batterien recyclen
Hardware Mobilität 2 Min Lesezeit 12 Kommentare

E-Autos: Volkswagen will 97 Prozent der Batterien recyclen

Volkswagen hat seine Pläne verkündet, in die Welt der Elektrofahrzeuge einzusteigen und neue Produktionsstätten dafür zu eröffnen. Mit der wachsenden Nachfrage nach Lithium-Batterien wird aber auch der Entsorgungsbedarf steigen. Der Automobilkonzern strebt eine Recycling-Quote von 97 Prozent für seine Batterien an. Die Vorbereitungen haben bereits begonnen.

Das Ziel von VW ist es, die seltenen und wertvollen Rohstoffe wieder in die Produktion zu bringen. Diese Entscheidung, noch bevor sie die Umwelt betrifft, beeinflusst auch die Kosten für die Lieferung dieser Rohstoffe wie Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium. Diese Materialien sind selten und teuer. Durch die Rückgewinnung aus den entsorgten Batterien könnte das Unternehmen einen wirtschaftlichen Vorteil erlangen.

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Ziel ist es, die Umweltbelastung und die Beschaffungskosten zu reduzieren. / © Volkswagen

Für die Entsorgung wird das VW-Werk in Salzgitter sorgen, in dem auch die Montagelinie zur Herstellung von Zellen für die Elektroautos des Volkswagen-Konzerns untergebracht ist. Die Anlage wird 1.200 Tonnen Batterien pro Jahr recyceln. Das Recyclingprogramm beginnt 2020 und zielt darauf ab, die Recyclingquote von Batteriematerialien von derzeit 53 Prozent auf 72 Prozent zu erhöhen.

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Noch gute Batterien werden wiederverwendet. / © Volkswagen

Die Quote von 97 Prozent ist das langfristige Ziel von Volkswagen für die Akkus der Elektroautos. Die zu recycelnden Batterien werden zwei verschiedene Wege durchlaufen: Bei positiven Materialtests werden die Zellen in den bereits angekündigten Ladestationen der Gruppe verwendet. Andernfalls werden sie entsorgt und recycelt.

Eine bemerkenswerte Initiative, findet Ihr nicht auch?

Quelle: HDmotori

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12 Kommentare

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  • Bisher ist mir nicht bekannt, dass bzw. Wie man zumindest die teuren und seltenen Rohstoffe effizient so wieder aufbereitet werden können, dass man sie wieder für gleichwertige produke verwenden kann. Ich habe bisher noch keine vertauensfolle Quelle gefunden in der zumindest die ennergieffizienz über Lebenszeit aufgeschlüsselt ist. Also wieviel man mehr Energie in die Zelle stecken muss um die über Lebenszeit gespeicherte Energie zu transportieren. Für normale Autos gibt es solche Berechnungen schon, für eAutos habe ichs wie gesagt noch nicht gefunden. Aber genau diese info erwarte ich mir von einem Technik-Magazin. Ich gehe aktuell rein chemisch / physikalisch bedingt von einem vielfachen aus.


  • @Saibot.
    Du hast aber nicht geantwortet, wie hoch die Recyclingquote beim Treibstoff, also dem größten CO2 Erzeuger beim Verbrenner ist.

    Das sich Fahrzeuge recyceln lassen, ist hinlänglich bekannt und auch beim Elektroauto nicht anders.


  • Klar, anstreben kann man viel. Die Abgase sind ja auch extrem sauber gewesen bisher ... ähm.... VW baut meist solide aber überteuerte Autos und die denken dabei in erste Linien an den Profit, und darum schreiben die sowas ..... Kein einziger Konzern auf der ganzen Welt auch Tesla nicht, baut Autos nur um der Umwelt zu helfen, sondern ausschließlich um Gewinne zu machen und das so gut wie möglich, dabei wird marketingtechnisch rausgeholt was geht um die oftmals viel schlechteren Produkte so gut wie möglich darzustellen, oder wer hat schon mal die angegebenen Verbrauchszahlen bei Benzin in echt erlebt ..... Darum, wenn ich etwas kaufe, dann versuche ich mich ohne das ganze Marketinggeschwätz zu informieren und das ist beileibe nicht einfach.


  • "Andernfalls werden sie entsorgt und recycelt." Das Wort "entsorgen" sollte hier mal erklärt werden.
    Bei uns wird "entsorgt", indem etwas der "thermischen Verwertung" zugeführt wird. Danach ist kein Recycling mehr möglich. Ich übersetze: die Müllabfuhr (Entsorgungsbetrieb) bringt das Gerümpel zur Müllverbrennung (thermische Verwertung). Wenn "entsorgen" dasselbe in diesem Kontext bedeutet, freut sich die Müllverbrennungsanlage bestimmt ein Loch in den Bauch - äh.. ins Gebäude.


  • Und die restlichen 3 % werden irgendwo verbuddelt für die Nachwelt oder verbrannt der Umwelt zuliebe.

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