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Die besten WhatsApp-Alternativen für Android

Mit über einer Milliarde Nutzer ist WhatsApp der am weitesten verbreitete Messenger. Andere Dienste mit ähnlich vielen Nutzern haben aber mehr Funktionen und sollten nicht außer Acht gelassen werden. Darum zeigen wir Euch hier die besten WhatsApp-Alternativen für Android und zeigen, was sie besser machen als WhatsApp.

Magerer Speicher und lange App-Ladezeit? Das hat selbst in der Mittelklasse nichts mehr zu suchen!
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Was kann das Original, was fehlt ihm?

Bevor wir Euch WhatsApp-Alternativen vorstellen, wollen wir uns einen Überblick über die Fähigkeiten des Originals verschaffen. WhatsApp gehört zu Facebook und hat eigenen Angaben zufolge eine Milliarde Nutzer. Der Dienst ist für alle Android- und iOS-Nutzer Ende-zu-Ende-verschlüsselt, gilt also theoretisch als abhörsicher.

whatsapp screeenshots dec 2016 de
WhatsApp erreicht fast jeden, bietet aber vergleichsweise wenige Funktionen. / © AndroidPIT

Ihr meldet Euch bei WhatsApp mit Eurer Handynummer an. So verknüpft Ihr Euch automatisch mit den Kontakten aus Eurem Adressbuch. Da die meisten Smartphone-Besitzer auch WhatsApp verwenden, könnt Ihr mit WhatsApp die meisten Leute sofort mit dem Dienst erreichen.

Bekannte Schwächen von WhatsApp sind die folgenden:

  • Es kann keine SMS versenden
  • Ihr könnt es nur auf einem einzigen Smartphone verwenden
  • Es ist fest mit Eurer Handynummer verbunden
  • Der Chat lässt sich nicht einfach von Gerät zu Gerät übertragen; insbesondere nicht von Android zu iOS oder umgekehrt
  • Die Identität Eures Gegenübers wird nicht verifiziert
  • Es steht wegen seiner Verbindung zu Facebook bei Verbraucherschützern in der Kritik

Alternativen greifen diese Schwächen auf. Was sie besser machen, erfahrt Ihr in den folgenden Abschnitten. Wir haben uns vorerst auf Alternativen mit ähnlich guter Verbreitung beschränkt.

WhatsApp Messenger Install on Google Play

Facebook Messenger

Der Facebook Messenger hat ebenfalls rund eine Milliarde Nutzer, sodass Ihr mit ihm ähnlich viele Freunde erreichen solltet. Er lässt sich auf Basis einer Handynummer auch ohne Facebook-Konto nutzen. Seine Stärken sind vielfältig. Zum Einen könnt Ihr ihn auf allen Geräten gleichzeitig verwenden, zum Anderen werden die Chats automatisch synchronisiert. Falls Ihr mal Euer Handy wechselt, sind Bilder und Gesprächsprotokolle noch da, wo Ihr sie hinterlassen habt.

facebook messenger screeenshots dec 2016 de
Der Messenger kann mehr als WhatsApp. / © AndroidPIT

In Sachen Datenschutz kommt man mit dem Messenger natürlich vom Regen in die Traufe. Zwar gibt es geheime Chats für abhörsichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, aber die müsst Ihr erst aktivieren. Außerdem sind diese an ein Gerät gebunden und lassen sich nicht synchronisieren.

Facebook garniert den Messenger mit Spielen und Add-ons. Auch Chat-Bots werden in Zukunft im Service-Sektor eine größere Rolle spielen.

Messenger Install on Google Play

Skype

Skype wird noch immer von 300 Millionen Leuten genutzt und ist in vielen Büros im Einsatz. Der Microsoft-Dienst ist auf Andorid werbefrei und kostenlos, bietet jedoch Bezahl-Features für Internet-Telefonie. Leider hat die App Synchronisierungsprobleme und es gibt ein Spam-Problem.

skype screeenshots dec 2016 de
Das alte Skype will nicht so recht auf Android. / © AndroidPIT

Ihr könnt Skype auf beliebig vielen Geräten einsetzen, am besten aber funktioniert noch der Windows-Client. Wichtigstes Feature dürfte für viele die Video-Telefonie in Skype sein. Dass es hierzu jedoch gute Alternativen gibt, zeigen wir im separaten Vergleich mit WhatsApp, Duo und anderen.

Skype Install on Google Play

Telegram

Telegram hat angeblich 100 Millionen monatlich aktive Nutzer. Somit solltet Ihr mit zahlreichen Freunden auf diese kostenlose WhatsApp-Alternative umsteigen können. Sie bietet Cloud-Synchronisierung, lässt sich auf all Euren Geräten gleichzeitig verwenden und hat geheime Chats mit optionaler Selbstzerstörung.

telegram screeenshots dec 2016 de
Sicher, synchronisiert, schnell: Telegram. / © AndroidPIT

Telegram hat aber keine Audio- oder Video-Anrufe. Euch bleiben allenfalls Sprach- oder Videonachrichten. Telegram hat stattdessen Sticker und Bots, erinnert also an die Verspieltheit und Vision vom Facebook Messenger.

Telegram Install on Google Play

Threema

Threema ist keine kostenlose WhatsApp-Alternative. Das dürfte der Hauptgrund sein, warum bislang nur 4,5 Millionen Nutzer die 2,99 Euro teure App aus der Schweiz nutzen. Die Nutzer befinden sich allerdings hauptsächlich im deutschsprachigen Raum, sodass Ihr trotzdem mit vielen Eurer Freunde auf Threema umsteigen könnt.

threema screeenshots dec 2016 de
Threema verschlüsselt Chat und Metadaten. / © AndroidPIT

Alleinstellungsmerkmal bei Threema ist ganz klar die Prüfung der Identität in drei Stufen, die dem Dienst seinen Namen gibt. Erst wenn Ihr den QR-Code Eures Chatpartners einscannt, bekommt sein Kontakt drei grüne Punkte. Kennt Ihr nur seine ID, hat er einen roten Punkt. Habt Ihr neben der ID auch die übereinstimmende Nummer oder die E-Mail-Adresse in Euren Kontakten, gibt es zwei gelbe Punkte.

Threema Install on Google Play

Die übrigen Messenger

Es gibt etliche weitere WhatsApp-Alternativen, die wir uns in der Vergangenheit angeschaut haben. Leider haben sie keine ausreichende Nutzerbasis, um sich als Ersatz für WhatsApp zu qualifizieren. Aus Gründen der Vollständigkeit wollen wir die Kandidaten jedoch weiterhin aufführen.

Signal: Er vergisst alles

Bei Signal meldet Ihr Euch wie in WhatsApp über Eure Handynummer an. Ein Nickname wird nicht angefordert. Die App bietet einen zusätzlichen Passwortschutz, wenn Ihr das wünscht. Ab Werk ist es nicht möglich, Screenshots von der Signal-App zu machen. Diese Einstellung lässt sich deaktivieren.

signal messenger de
Signal löscht auf Wunsch alles, was Ihr geschrieben habt. / © ANDROIDPIT

Ihr könnt einstellen, dass Nachrichten automatisch gelöscht werden. Dazu könnt Ihr in den Einstellungen eine maximale Länge von Gesprächen festlegen. Wird diese überschritten, werden alle älteren Nachrichten automatisch abgeschnitten.

Signal verwaltet auch Eure SMS, wenn Ihr das wollt. Mit der integrierten Datensicherungs-Funktion könnt Ihr nicht nur die Textsecure-Nachrichten, sondern auch Eure SMS sichern. Die App bietet ein Gruppenchat-Feature.

SIMSme: Sicheres Chatten Made in Germany

SIMSme von der Deutschen Post nutzt eine AES-basierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, bei der ein benutzter Schlüssel zuvor asymmetrisch (RSA) verschlüsselt wurde. Auch will die deutsche WhatsApp-Alternative mit dem Standort seiner Server punkten, denn diese befinden sich allesamt in Deutschland. Die Zahl der Nutzer ist in den vergangenen Monaten stark angestiegen.

SIMSme bietet ansonsten die klassischen Messenger-Funktionen wie Einzel- und Gruppenchats, Versand von Fotos, Videos oder auch den Standort. Außerdem habt Ihr noch eine sogenannte Selbstzerstörungsfunktion. Mit ihr könnt Ihr sensible Nachrichten für immer löschen. Dabei habt Ihr wie in Signal die Wahl zwischen manueller oder zeitgesteuerter Selbstzerstörung. All das bekommt Ihr bei dieser App komplett kostenlos.

SIMSme – der sichere Messenger Install on Google Play

Bleep: Der Messenger ohne zentralen Server

Stellt Euch vor, Ihr könntet mit Euren Freunden chatten, ohne dass ein zentraler Server alle Gespräche aufzeichnet und speichert. Das ist jetzt möglich, denn Bleep von BitTorrent hat gar keinen zentralen Server. Das System hält sich über ein dezentrales Peer-to-Peer-Netzwerk aufrecht. Und darin ist BitTorrent bekanntermaßen ungeschlagener Experte.

Die Einrichtung ist einfach: Denkt Euch einen Benutzernamen aus, scannt Euer Adressbuch nach Kontakten, die ebenfalls Bleep nutzen, ladet die restlichen Kontakte zu Bleep ein und chattet los. Leider ist die Community für den Client noch nicht sehr groß und wächst sehr langsam.

bleep
Bleep verschlüsselt, hat keinen Zentralserver und vergisst alles, wenn Ihr das wollt. / © BitTorrent, Inc.

Die Chats in Bleep sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Ihr könnt auch einen Voice-Chat abhalten und Ihr könnt flüstern. Hinter Flüstern verbirgt sich ein Chat, der Eure Nachrichten nach wenigen Minuten aus dem Protokoll entfernt. Es gibt Bleep-Clients für Android, iOS, Windows und Mac OS.

Bleep Install on Google Play

Line: Große Community und Video-Chat

Auch die Line-Community ist sehr groß. Der Messenger bietet Videoanrufe. Zu Kontakten und Chats führt der Line-Messenger zusätzlich eine Timeline. Auf Ihr könnt Ihr geteilte Fotos hinzufügen. Videos könnt Ihr direkt in Keep Videos aufnehmen und hochladen. Außerdem lassen sich unter Benachrichtigungen ausführliche Nachrichten anzeigen, Gruppeneinladungen annehmen und Freunde direkt zurückrufen.

line list chat de
Bei Line ist hierzulande wenig los, dennoch ist der Messenger eine gute WhatsApp-Alternative. / © ANDROIDPIT
LINE: Gratis-Anrufe Install on Google Play

Viber: Telefoniert ins Festnetz

Früher galt Viber als Alternative zu Skype, denn der Messenger begann als VoIP-Telefon-App. Mittlerweile hat sich der Messenger zu einem WhatsApp-Konkurrenten entwickelt, mit dem man mit seinen Kontakten Text-, Bild-, Video- und auch Sprachnachrichten austauschen kann. Es ist mit Viber auch möglich, klassische SMS zu versenden, da man vom Betreiber von Viber eine Telefonnummer erhält. Mit dieser Telefonnummer ist es weiterhin möglich, Telefonate per VoIP an Festnetz- oder Mobilfunknummern zu tätigen.

Seit dem 19. April 2016 werden sämtliche Daten zwischen Viber-Gesprächteilnehmern nach dem Ende-zu-Ende-Verfahren verschlüsselt, so dass der Inhalt Eurer Chats nur der Empfänger lesen kann. Die Verschlüsselung greift dabei, ähnlich wie bei WhatsApp, plattformübergreifend.

Der Vorteil gegenüber WhatsApp bleibt die Telefonfunktion, denn solch ein Feature besitzt WhatsApp aktuell nicht. Voice-Over-IP-Guthaben für Telefonate ins Fest- und Mobilfunknetz müssen erworben werden. Das ist das Geschäftsmodell von Viber. Wie sich Viber im Vergleich zu WhatsApp schlägt, erfahrt Ihr im nachfolgenden Vergleich:

viber list chat de
Viber wird unterschätzt. / © ANDROIDPIT
Viber Install on Google Play

Hangouts: Der Vorinstallierte

Bei Android meistens schon vorinstalliert, aber auf jeden Fall schnell und dauerhaft kostenlos im Play Store verfügbar, liefert Google Hangouts in Sachen Funktionen wesentlich mehr als andere Messenger. Video-Konversationen und VoIP-Guthaben für günstige Gespräche ins internationale Telefonnetz machen Spaß und Gruppenchats sind ebenso intuitiv erstellt. Auch sehr angenehm ist die perfekte Synchronisierung diverser Hangout-Instanzen auf allen Geräten, in denen Ihr das Programm geöffnet habt.

Chattet Ihr am Tablet, macht Euer Smartphone keine Geräusche wegen eingehender Nachrichten. Leider scheitert es oft an der Bereitschaft der Leute, sich einen Google-Account zu erstellen, so dass der Nutzer nie wirklich ganz auf Hangouts umsteigen kann. Unser Direktvergleich geht mehr ins Detail und zeigt, dass Hangouts eine der besten WhatsApp-Alternativen ist.

hangouts list chat de
Hangouts haben viele Nutzer schon vorinstalliert. / © ANDROIDPIT
Hangouts Install on Google Play

MySMS: Die SMS-Fernbedienung

Was zunächst nach einer reinen SMS-App klingt, ist eine vollwertige Instant-Messenger-App, mit der Ihr auch Nachrichten an Netzwerk-Mitglieder über das Internet senden könnt. Der Clou an MySMS ist, dass Ihr damit auch in Eurem Desktop-Browser SMS versenden könnt. Die App ist kostenlos, bietet aber ein Freemium-Modell an.

mysms list chat de
MySMS könnt Ihr auch am PC verwenden. / © ANDROIDPIT
mysms - SMS vom Computer Install on Google Play

Welche WhatsApp-Alternative könnt Ihr uns und der AndroidPIT-Community empfehlen? Welche Funktionen sollten beim perfekten Messenger-Dienst unbedingt dabei sein, welche Funktionen sind überflüssig? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentarsektion!

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Top-Kommentare der Community

  • Jorge B 07.05.2015

    das witzige ist ja, das Telegram von all den Apps am meisten bietet und auch die absolute Nummer 1 ist, aber AP über das Programm nur schriebt ist ne 1 zu 1 Copy, was völliger BUllshit ist.

    Senden von Dateien bis zu größen von 1,5 Gb gar kein Problem. Völlig egal welcher Datei Typ.
    Videos und Bilder können in voller Auflösung geschickt werden, aber auch Komprimiert, frei entscheidbar.

    gib noch einige weitere dinge.

  • Lindi 23.11.2014

    Diese Diskussion ist für diejenigen interessant, die auch mal ein bisschen über den Tellerrand schauen und mal Alternativen ausprobieren wollen statt ausschließlich jeden Schrott zu akzeptieren, der vor die Nase gesetzt wird.

  • Lindi 22.11.2014

    Vermutlich bin ich einer der ganz wenigen, die WhatsApp tatsächlich bewusst nicht mehr einsetzen und trotzdem zufrieden sind. Die meisten Chats mache ich sowieso über FB, einen Teil der Kontakte hab ich tatsächlich zu Telegram gebracht (auch wenn die weiterhin WA parallel haben) und wer noch übrig bleibt, der muss mich halt anrufen oder smsen wenn derjenige was von mir will - ganz einfach.

    Die weite Verbreitung ist tatsächlich der einzige Pluspunkt für WhatsApp, und da hörts nach meiner Sicht auch schon auf! Technisch hinkt der nach wie vor hinter allen anderen Messengern her, da werden wohl lieber Ressourcen in die Entwicklung unnötiger Features investiert ...
    Von der Verbreitung her, aber auch vom Murks her, in meinen Augen der Marktführer der Messenger.

  • U Mü vor 2 Monaten

    Tja,habe wegen dem Datenschutz WA auch komplett gelöscht. Nutze auch keine Facebook App. Gehe gelegentlich via Website rein. Narürlich nutze ich Android u Google und die sind keinen Deut besser. Aber irgendwo wollte ich mal anfangen und der erpresserische Zwang des Auslesens meiner Kontakte war mir einfach zu dreist. In der Phase habe ich allen Viber empfohlen. Und viele sind auch mitgegangen und nutzen Viber. Einige löschen inzwischen wieder Viber. Gefällt denen wohl nicht bzw haben dort zuwenig Kontakte und dann wird WA wieder installiert. Aber vor allem nutzen bis auf 1-2 Viber immer alternativ zu WA. Es hat sich somit ja nichts vervessert wenn WA weiterläuft. Ich habe denen allen das mit dem Datenschutz erklärt. Aber so ziemlich die Meisten meinten unisono, sie hätten nichts zu verbergen. Die Leute raffen es einfach nicht was WA da betreibt bzw Facebook. Das ist ja das Geschäftsmodell: schaffe ein Quasimonopol, mache die Leute abgängig, denn sie werden zu faul sein etwas zu ändern. Einige die kein Viber nutzen, sondern nur WA sind auch zu faul SMS zu schreiben. Die Kommunikation ist mit denen abgebrochen. So wie das läuft, bekommt man echt Angst vor der Zukunft. Eine kalte Digitale, zunehmend auf Cloudbasis. Völlige Kontrolle und niemand wehrt sich. Hauptsache Comfort Zone. Irgendwie werden alle düsteren Sci-Fi Filme langsam real. Wir machen uns freiwillig zu komplett erpressbaren Lemmingen bzw sind es schon! Hallo George Orwell.

  • MajorTom vor 10 Monaten

    Der Kampf gegen WA ist derzeit hoffnungslos. Wie viele dutzende Kommentare in Foren hab ich geschrieben zu Datenschutz.
    Und eigentlich dürfte man auch kein Android nutzen. Denn ich hab keine Ahnung was Google da alles hinter meinem Rücken so ausließt.
    Facebook und WA sind mir halt besonders ein Dorn im Auge.
    Was wir da tun, werden wir wohl erst verstehen oder begreifen wenns scheppert.
    Die Menschen legen sich selbst an eine digitale Kette.
    In Zukunft wird fast alles digitalisiert.

    Aber das schlimmste werd ich wohl nicht mehr erleben. Wenn wir unsere Natur fast völlig abgelegt haben.
    Die Zukunft wird genau so kommen wie in all den Filmen. Die Filme sind immer eine Vorausschau, Idee. Der Umsetzung erfolgt Jahre später. Eine trostlose kalte digitale Welt.

    Es macht mir jetzt keine Angst, aber Bedenken habe ich schon. Der Eigendynamik gibt es keine Kontrolle.
    Ist zwar nicht fair das alles zu WA schreiben, aber es ist ein Teil davon.

    Ich spuck mal trotzdem in die Suppe. In der Familie wo privates kommuniziert wird nur threema. Sucht eure Opfer woanders.

398 Kommentare

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  • M. W. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    @C.F.

    Das dürfte dich freuen😉 Unter den meistverkauften Apps für IOS auf Platz 2. Threema👍

    www.horizont.net/tech/nachrichten/Jahresrueckblick-Apple-kuert-die-besten-Apps-fuer-iPhone-und-iPad-144709

  • C. F. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    BKA kann Telegram ausspionieren - und tut dies ohne Rechtsgrundlage

    Der Messenger Telegram wird von einer Reihe von Nutzern dem populären WhatsApp vorgezogen - auf Grund seiner besseren Datenschutz- und Verschlüsselungs-Features. Deutsche Behörden haben aber längst Zugang zu den Gesprächsverläufen - wenn wohl auch nicht gerade auf legalem Weg.
    Im konkreten Fall, von dem das Magazin Vice-Motherboard berichtet, geht es um Ermittlungen gegen die "Oldschool Society" (OSS). Dabei handelte es sich um eine rechtsterroristische Vereinigung, die im Mai vergangenen Jahres von den Polizeibehörden zerschlagen und vom Bundesinnenministerium verboten wurde.

    Eine Rolle bei den Ermittlungen spielte das Ausforschen der Kommunikation zwischen den Mitgliedern der Organisation. Diese fanden ursprünglich wohl auf Facebook zusammen und setzten anfangs auf WhatsApp. Aufgrund der vemeintlich höheren Sicherheit wechselten sie später aber zum Telegram-Messenger. Dieser wurde seiner Zeit wegen der integrierten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vielfach gelobt. Was den Beschuldigten aber wohl nicht klar war: Die Krypto-Funktionen waren nur bei Gesprächen zwischen zwei Teilnehmern aktiv, nicht aber in Gruppenchats.

    Um herauszufinden, was dort geschrieben wird, entwickelten Programmierer des Bundeskriminalamtes (BKA) eine Software, die eine Schwachstelle in der Telegram-Infrastruktur ausnutzte. Mit dieser konnten sie die Systeme dazu bringen, die Gesprächsverläufe an die Ermittlungsstellen zu kopieren, berichtete das Magazin unter Berufung auf einen Entwickler, der führend an der Sache beteiligt war. Wenige Tage nachdem man mit dem Tool aktiv wurde, folgte eine großangelegte Aktion, bei der die Behörden diverse Mitglieder der Gruppe verhafteten.

    Keine Rechtsgrundlage
    Das Problem: Nach Einschätzung verschiedener juristischer Experten gab es für das Vorgehen in dieser Form schlicht keine Rechtsgrundlage. Man kann hier durchaus die Ansicht vertreten, dass der Zweck in dem Fall die Mittel heilige und man schon einmal ein Auge zudrücken kann, wenn Beamte gegen die Rechtslage verstoßen - immerhin erfuhren die Ermittler aus den Chatprotokollen, dass ein Verdächtiger gerade Sprengstoff von einer Reise nach Tschechien mitgebracht hatte und es geplant wurde, mit diesem Sprengsätze für Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte zu bauen. Daraufhin handelten die Behörden schnell und setzten die Personen fest.

    Auf der anderen Seite kann das illegale Vorgehen jetzt weitere Probleme aufwerfen. Denn natürlich wissen auch die Strafverteidiger der nun Angeklagten vom Vorgehen des BKA und werden dies vor Gericht zum Einsatz bringen. Gut möglich, dass dadurch wichtige Beweismittel gegen die Beschuldigten ihren Wert verlieren. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass die fragliche Software beim BKA nicht nur in diesem Fall zum Einsatz kam, sondern bis heute in diversen anderen Ermittlungsverfahren genutzt wird.

    http://winfuture.de/news,95315.html

    • M. W. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Zwei-Faktor-Authentifizierung für seinen Account aktivieren, Problem gelöst. Denn dort liegt die Lücke, nicht an der eigentlichen Verschlüsselung. Wollte ich bloß mal erwähnt haben😉 Klassischer Man-in-the-Middle Angriff. Das gab's schon bei mehreren Diensten. Soll aber die Gefahr nicht mildern.

      • UbIx vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Bist Du sicher das mit Zwei-Faktor-Authentifizierung wirklich verhindert / erschwert wird? Die Methode ist Sicherheitstechnisch keine Verbesserung, sie kann nur eine Authentifizierung verbessern!

  • U Mü vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Tja,habe wegen dem Datenschutz WA auch komplett gelöscht. Nutze auch keine Facebook App. Gehe gelegentlich via Website rein. Narürlich nutze ich Android u Google und die sind keinen Deut besser. Aber irgendwo wollte ich mal anfangen und der erpresserische Zwang des Auslesens meiner Kontakte war mir einfach zu dreist. In der Phase habe ich allen Viber empfohlen. Und viele sind auch mitgegangen und nutzen Viber. Einige löschen inzwischen wieder Viber. Gefällt denen wohl nicht bzw haben dort zuwenig Kontakte und dann wird WA wieder installiert. Aber vor allem nutzen bis auf 1-2 Viber immer alternativ zu WA. Es hat sich somit ja nichts vervessert wenn WA weiterläuft. Ich habe denen allen das mit dem Datenschutz erklärt. Aber so ziemlich die Meisten meinten unisono, sie hätten nichts zu verbergen. Die Leute raffen es einfach nicht was WA da betreibt bzw Facebook. Das ist ja das Geschäftsmodell: schaffe ein Quasimonopol, mache die Leute abgängig, denn sie werden zu faul sein etwas zu ändern. Einige die kein Viber nutzen, sondern nur WA sind auch zu faul SMS zu schreiben. Die Kommunikation ist mit denen abgebrochen. So wie das läuft, bekommt man echt Angst vor der Zukunft. Eine kalte Digitale, zunehmend auf Cloudbasis. Völlige Kontrolle und niemand wehrt sich. Hauptsache Comfort Zone. Irgendwie werden alle düsteren Sci-Fi Filme langsam real. Wir machen uns freiwillig zu komplett erpressbaren Lemmingen bzw sind es schon! Hallo George Orwell.

  • Wie stehts mir WIRE , die App vermisse ich in der Aufstellung

  •   10

    Wa hat halt jeder, aber je nachdem wie oder wo man anderweitig aktiv ist , braucht man eventuell auch sowas wie threema und mit bestimmten Leuten zu kommunizieren .

  • ja , hat sich Eric viel Arbeit gemacht um Alternativen zu zeigen mit allem an plus und minus. Und recht ausführlich.
    Für Videotelefonie benutze ich schon vor Androids Zeiten das Skypeprogramm unter Windows und auch auf dem Tablet seit dem ich so etwas benutze. Auf meinem Chuwi HI12 habe ich unter beiden OS Skype installiert. Mein Familienkreis - und nahestehender Freundeskreis benutzt auch Skype für videokommunikation seit eh und je (es Skype gibt) , sonst wäre das ja ohne Sinn. Haben alle ein Notebook oder PC zu Hause.
    Ja und irgendwann kam die WhatsApp Schwemme, die auch an mich aus meinem Kommunikationskreis herangetragen wurde und vereinnahmt hat. Also, was soll ich anderes tun als WhatsApp installieren und inzwischen für das WhatsApp-Nutzen während der PC Arbeit unter Windows, das synchronisieren mit dem WhatApp unter Windows. Das bedeutet, ich habe und hatte gar keine Wahl irgendein anders Programm, auch wenn es besser wäre zu benutzen, meine Enkelkinder whatsappsen nunmal und basta.
    Damit erübrigt sich allerdings die viele Arbeit mit Vergleichen, was besser und schlechter sei, die Auswahl wird von draussen und dort von den Massen bestimmt.

    Erinnern tut mich das an Word und Excel mit seinem Office. Egal, es kostet, aber es wird trotzdem jede neue Version im Unternehmen gekauft, weil die Mitarbeiter das kennen und nichts anderes wollen, dass das Libre Office genau so gut ist, die Erkenntnis hilft nicht weiter.
    Was mich zum Thema interessiert, ist: wie haben die Betreiber von WhatsApp das geschafft, die Millionen von Smartphone Benutzern dazu zu bewegen, eben Whats App und nicht was anderes zu benutzen. Microsoft ist es gelungen durch seine Schulversionen die Kinder zu Office zu bewegen und dann weiter zu tragen in die Betriebe .... und durch das anfängliche Augen zu drücken, bei den zu tausenden raubkopierten Versionen, mit dem Erfolg, in dem die Lizenzen per Raubkopien sich in der Benutzung derart geschickt eingefädelt vervielfältigt hatten, bis Word und Excel und Outlook in den Gehirnen der Schreib und Kalkulationssoftwareanwender eingebrannt waren.
    Weiss jemand von Euch was dazu hinsichtlich zur WhatsApp Geschichte?

    • M. W. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      @Wolfgang Porcher

      Also erstmal besten Dank für deine ausführliche Veranschaulichung.

      War sehr interessant zu lesen, jedoch ein Argument welches ich nicht gelten lasse ist, dass man nicht die Wahl hat und gezwungen ist es zu installieren da es ja jeder hat. Das heißt nicht, dass ich es verurteile wenn man WA "noch" nutzt aber es hört sich immer so an als würde jemand mit einer Pistole hinter einem sitzen und gezwungen werden. Wie du aber richtig erwähnst, lässt man sich lediglich von der Masse beeinflussen und von der Welle mitreißen. Die eigenen Prinzipien werden dabei völlig über Board geworfen, wenn man denn einen Gräul gegen diesen Dienst hegt.

      Die heutigen immer wieder genannten Datenschutzbedenken haben noch vor 3 oder 4 Jahren niemanden interessiert, auch mich nicht. Ebenso verhält es sich mit der End-to-End Verschlüsselung, was selbst heute viele nicht wissen, was genau das eigentlich ist. Mein und das ist der einzige Beweggrund, von WA weg zu sein ist, dass ich ein absoluter FB Verfechter bin und diesen Konzern meide wo es nur geht. Mit all seinen Konsequenzen. Da gibt es auch keinen Kompromiss für mich bezüglich Erreichbarkeit und das Argument: " Es hat aber jeder." Da hab ich mein Prinzip und das werde ich für keinen Dienst aufgeben.

  • Ich persönlich finde den Blackberry Messenger am besten, aber dieser taucht ja nicht mal mehr in der Übersicht hier auf. Echt schade für diese Gute Arbeit die Blackberry mit dem Messenger leistet.

  • Sue H
    • Blogger
    vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Ich kann mich gar nicht erinnern, seit wann ich kein WhatsApp mehr habe.
    Vielleicht einen Monat? Oder zwei?

    Zumindest macht es bei mir eigentlich keinen Sinn, da ich an anderen Stellen nicht sehr datensparend bin, zum Beispiel habe ich einen Instagram-Account.

    Die Folgen vom Löschen von WhatsApp?
    Als Alternative habe ich Telegram, Threema und Signal installiert, bei allen Messenger eine kleine Anzahl Kontakte.
    Mit ein paar Leuten hab ich seither kaum einen Kontakt, aber vorher war der auch eher sporadisch.

    Also ich muss sagen, man kann gut auch ohne WhatsApp leben, es ist halt praktisch einen Messenger für alle Kontakte zu haben.
    An der Stelle ist eben für die meisten WhatsApp dieser Messenger.
    Wenn jeder sagt, aber alle haben doch, dann bewegt sich ja nie was.

    Ansonsten, lustig war: Wir sollten einen Bericht schreiben, dann hieß es aber doch, eigentlich kann man den auch zu einem späteren Zeitpunkt abgeben.
    Diese Info ging über die Klassengruppe bei WhatsApp.
    Ich whatsapplos wusste natürlich von nichts und hab mich hingesetzt und den Bericht geschrieben.
    Ehrlich gesagt war ich froh drum, sonst hätte ich die Sache mit dem Bericht vor mir hergeschoben.
    Gleichzeitig bin ich erschrocken, dass selbst im schulischen (in dem Fall Ausbildung) Bereich die Information so stark über WhatsApp geht.

    • WhatsApp nicht verwenden, aber Instagram schon. Wirklich sehr konsequent 🤔

      • M. W. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        @Thorsten

        Eigentlich würde ich dir sofort zustimmen aber man liest halt bei Sue H nicht genau heraus, was genau die Beweggründe sind um WA nicht zu nutzen. Sollte es dem Boykott von FB dienen, dann bin ich absolut bei dir und es wäre tatsächlich inkonsequent.

      • Sue H
        • Blogger
        vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Ich hab ja gesagt, es macht keinen Sinn :P WhatsApp hab ich aufgrund der Datenschutzdebatte (AGB Bedingungen) hier im Forum gelöscht, mit dem Hintergedanken das Social Messaging in den Hintergrund rücken zu lassen und stattdessen mehr mit persönlicherem Kontakt zu arbeiten.
        Ich hab zwar Ersatzapps, aber nur mit dem Zweck, dass eine grundsätzliche Möglichkeit mittels Kurznachrichten besteht (SMS nutze ich nicht)
        Verstehen? Müsst ihr nicht.
        WhatsApp wieder installieren?
        Nicht, weil Prinzip.

      • M. W. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Somit würde deine Erklärung dafür geliefert ;-) Danke und verstanden!

  • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    1. "Es ist fest mit Eurer Handynummer verbunden"
    Jein. Man braucht eine Handynummer, um den Account zu verifizieren. Danach kann man WhatsApp aber problemlos auch ohne die Handynummer betreiben. Man kann WhatsApp auch ohne SIM-Karte im Gerät nutzen, über WLAN...

    2. "Der Chat lässt sich nicht einfach von Gerät zu Gerät übertragen; insbesondere nicht von Android zu iOS oder umgekehrt"
    Ehm... doch... Zumindest in Android ist das über Google Drive überhaupt kein Problem... einfahc Backup machen und alle Chats inklusive Bilder und Co. werden übertragen... ich habe das die letzten Tage mehrfach gemacht, weil ich mein Handy zurückgesetzt habe... bei iOS leider keine Ahnung, aber bei Android ist das problemlos machbar.

    3. "Es steht wegen seiner Verbindung zu Facebook bei Verbraucherschützern in der Kritik"
    Und weil dass so ist, empfehlt ihr als Alternative zu WhatsApp den Facebook eigenen Messenger... Ehm, macht Sinn? Oder?

    4. Es ist nun mal Fakt, dass es keine nennenswerte Alternative zu WhatsApp gibt und das liegt an einem ganz speziellen "Feature", dass sonst keiner bietet:
    Jeder nutzt den Dienst...
    Man könnte die Eierlegende Wollmilchsau unter den Messengern rausbringen, aber was bringt mir dass, wenn ich dann nur mit 1-2 von 100 Kontakten kommunizieren kann?

    • M. W. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      @Tim

      Ich nehme auf deinen Punkt 4 Bezug und gehe auch nur darauf ein.

      Stimmt, ein Messenger lebt von den Nutzerzahlen. Absolut unbestritten. Aber macht es die Anzahl oder nur die, mit denen ich auch wirklich regelmäßig in Kontakt stehe?

      Aus meiner Sicht:
      Ich habe insgesamt ca. 120 Kontakte in meinem Telefonbuch. Die meisten verwenden WA. Nun habe ich nach der Übernahme durch FB am 21.04.2014 den Dienst umgehend gelöscht und suchte mir anschließend eine für mich geeignete Alternative. Die Leute, mit denen ich wirklich regelmäßigen Kontakt hatte geworben und auch teils mit Mühe und Überzeugungskraft ins Boot geholt. Somit stehen auf meiner Liste etwa 40 Kontakte. Hört sich zwar im ersten Moment nicht viel an aber wenn man bedenkt mit den restlichen 80 nicht wirklich im ewigen Kontakt gestanden zu haben, ist das verschmerzbar und auch fehlen mir diese in meiner Liste nicht. WA würde ich auch heute noch nutzen wenn es nicht durch FB übernommen worden wäre aber da ich mit dem Verein nicht auch nur annähernd das geringste zu tun haben möchte, blieb mir keine Wahl. Und jetzt kommt der Punkt, den ich so oft an Leuten kritisiere. Man hat doch seine eigenen Prinzipien und auch Überzeugungen an denen man fest hält und auch vertritt. Die müssen nicht bei jedem gleich sein aber aufgrund eines Herdenzwangs darauf zu verzichten oder sich dahin gehend erweichen zu lassen über diese hinweg zu sehen, finde ich schon verächtlich und wer dem Trieb nachgibt, hat auch nie welche gehabt behaupte ich. Dies käme mir nie in den Sinn.

      Ergo, jeder kann aber man muss auch wollen. Der aber nicht will, wird auch nie können.😉

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