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3 Min Lesezeit 68 Kommentare

Diese Daten gibt WhatsApp an Behörden weiter

Ein Bericht über eine mögliche Backdoor zu den Nachrichten von WhatsApp sorgte vor knapp zwei Wochen für Aufregung. Sicherheitsexperten widersprachen der Interpretation des Magazins The Guardian. Und auch WhatsApp dementierte den Bericht in einer Stellungnahme. Nun zeigt ein Medienbericht: WhatsApp gibt Behörden durchaus Daten weiter.

Grundsätzlich ist es wenig überraschend, dass IT-Firmen wie WhatsApp, Facebook oder auch Google (um nur einige wenige zu nennen) Daten über Ihre Nutzer an Behörden weitergeben. Das ist nicht einmal verschwörerischer Wille der Firmen, sondern in vielen Ländern schlicht die Gesetzeslage - so auch in den USA.

Vor rund zwei Wochen kam WhatsApp ins Fadenkreuz von The Guardian. Die Zeitung berichtete über eine mögliche Hintertür für Behörden und Regierungen, die es sogar ermögliche, verschlüsselt übertragene Nachrichten abzugreifen. Sicherheitsexperten widersprachen dieser Interpretation, auch WhatsApp dementierte. 

Eine Recherche von Forbes zeigt, dass WhatsApp durchaus Daten weitergibt - was, wie bereits erwähnt, nicht grundsätzlich überraschend ist. Spannend ist nun, welche Daten es konkret betrifft. Weil es keine offiziellen Verlautbarungen von WhatsApp dazu gibt, hat ein Forbes-Reporter Gerichtsakten durchstöbert und ist fündig geworden.

Auf gerichtliche Anweisung hin habe WhatsApp Metadaten gesammelt und zur Verfügung gestellt - in den USA als pen trap order bezeichnet. Bestandteil einer solchen Datensammlung sind keine Inhalte von Nachrichten, sondern vielmehr Daten darüber, mit welchen Usern der überwachte Account kommuniziert hat, in welcher Frequenz und auch die Sendezeiten der Nachrichten sind darin enthalten. Auch IP-Adressen und sogar Ortsdaten können Bestandteil der Überwachung sein. Jede einzelne Maßnahme hat einen eigenen Umfang. In einem beschriebenen Fall durfte WhatsApp dem betroffenen User nicht mitteilen, dass eine entsprechende Überwachung stattgefunden hat.

Aus den Gerichtsakten geht hervor, dass WhatsApp offenbar tatsächlich viele Daten nicht speichert. Auch vor dem großen Rollout der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sei es schwer gewesen, Nachrichteninhalte abzugreifen, weil diese nach der Zustellung beim Empfänger von den WhatsApp-Servern gelöscht wurden. Seitdem WhatsApp die Nachrichten verschlüsselt, sind deren Inhalte gar nicht mehr abrufbar.

Der Mutterkonzern Facebook ist übrigens ebenfalls für entsprechende Behördenanfragen offen. Weil hier keine Verschlüsselung zum Einsatz kommt, sind der Informationslust kaum Grenzen gesetzt: Forbes berichtet über ein Dokument, das zeigt, welche Daten über eine Facebook-Userin weitergegeben wurden: Private Nachrichten, Aktivitätsstatistiken, Likes, Kontakte, sogar abgelehnte Freundschaftsanfragen.

AndroidPIT omar loves facebook messenger
Facebook hat genügend Daten, die ein Personenprofil ergeben. / © AndroidPIT

Die Rechtsanwältin der American Civil Liberties Union (ACLU) Neema Singh Guliani sagte Forbes, dass die von WhatsApp geteilten Metadaten dafür ausreichen, ein Bild des überwachten Users zu zeichnen. Notwendig wäre nicht einmal die Speicherung von Metadaten, denn der Messenger Signal verzichte darauf, sodass hier gerade auch im Nachgang kaum Informationen der User abzugreifen wären.

Erstaunlich ist vor allem die Informationspolitik von WhatsApp: Facebook veröffentlicht regelmäßig Transparenzberichte, die Informationen über Behördenanfragen enthalten. WhatsApp, die im Gegensatz zu Facebook nur wenige Daten weitergeben können, verhält sich zugeknöpft. Unnötig zu erwähnen, dass sich Facebook und WhatsApp zu den Details des Forbes-Berichts nicht äußern wollten.

Der Forbes-Bericht zeigt die Grauzone der digitalen Kommunikation auf: Die Anordnung auf Datenweitergabe betrifft zunächst vor allem Verdächtige in Strafsachen, viel zu leicht geraten aber natürlich auch Unbescholtene in den Fokus der Ermittlungen. Der Aufklärungswille von Behörden sollte trotzdem nicht unerwähnt bleiben - der Forbes-Bericht speist sich unter anderem aus Gerichtsakten über Drogenkriminalität und Terrorismus.

Es bleibt letztlich den Usern überlassen, welche Schlüsse sie aus den Datenabflüssen Richtung Behörden ziehen. Alternativen zu WhatsApp oder dem Facebook Messenger gibt es viele, allerdings mangelt es ihnen oft an Zuspruch. Schade, denn private Daten sollten eben genau das bleiben: privat.

Welche Einstellung habt Ihr zur Datenweitergabe an Behörden? Trefft Ihr Maßnahmen dagegen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

Quelle: Forbes

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Top-Kommentare der Community

  • Izzy
    • Blogger
    24.01.2017

    Ich schalte ja normalerweise nach der Zeichenfolge "Whats" ab – aber diesen Artikel habe ich mit Interesse gelesen: Neutral, Fakten, Hintergründe – offenes Ende zur Bildung einer eigenen Meinung. Fettes 👍 dafür!

  • Fabien Roehlinger
    • Admin
    • Staff
    23.01.2017

    Ich sehe es wie Du: meine Privatsphäre ist ein Grundrecht. Und das will ich geschützt wissen. Ich will selbstverständlich, dass ich über jeden Generalverdacht erhaben bin. Und mir ist auch wichtig, dass es alternative Ermittlungsmethoden gibt.

    Gleichzeitig ist das Geschrei auch in der Bevölkerung riesengroß, wenn Behörden keine durchgängige Überwachung (bspw. von Gefährdern) oder von Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen durchführen. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es natürlich nicht. Trotzdem wollen wir in Sicherheit leben. Ich bin mir sicher, dass viele, die heute ihre Privatsphäre geschützt sehen wollen, anders argumentieren würden, sollten sie irgendwann betroffen sein.

    Der rasante technische Fortschritt bringt einiges an Herausforderungen mit. Jobs werden durch Technologie unwiederbringlich ausgelöscht, Privatsphäre wird immer theoretischer und sogar Wahlen können gegebenenfalls manipuliert werden. Wir Menschen tun uns augenblicklich sehr schwer mit der technischen Revolution umzugehen.

    Ich persönlich habe auch keine gute Antwort darauf. Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass wir – also die Gesellschaft – noch sehr viel mehr darüber diskutieren muss. Wir benötigen eine neue (oder überhaupt eine) Ethik, die sich mit den neuen technologischen Gegebenheiten auseinandersetzt.

    Wir dürfen einfach nicht vergessen, dass dieses "Neuland" mit inzwischen exponentiellen Schritten Einzug in unser Leben hält. Kein Bereich wird dabei ausgelassen. Die Gesellschaft dürfte sich in den nächsten 20 bis 30 Jahren radikal verändern. Es klingt immer erstmal cool, wenn Autos selber fahren können. Im zweiten Schritt heißt es aber auch, dass der Beruf der Taxifahrer verschwindet, deutlich weniger Autos abgesetzt und gebaut werden müssen. Dass sich die Autos miteinander unterhalten und weniger Staus produzieren. Aber auf der anderen Seite wiederum Möglichkeiten für Angreifer bieten, katastrophale Unfälle und Anschläge zu provozieren.

    Kurz gesagt: nur zu sagen, dass Staaten Kommunikation nicht überwachen dürfen, ist zu einfach gedacht. Zukünftig ist quasi ALLES Kommunikation – und nicht noch wie vor zehn Jahren Briefe, E-Mails, SMS oder Telefonate. Sollten Behörden nirgends ermitteln dürfen, wären die Schurken in einem immensen Vorteil und der Anarchie wären Türen und Tore geöffnet.

    Ich will mit meiner Eröffnung schließen: unsere Grundrechte, zu der unsere Privatsphäre und auch die Unschuldsvermutung gehört, sind unser höchstes Gut. Aber es fehlen dennoch gute Antworten auf drängende Probleme unserer Zeit.

  • MajorTom 23.01.2017

    Privatsphäre ist für mich ein Grundrecht.
    Vertuschung und heimliche Hintergrundaktivitäten sorgen bei mir für sehr viel Argwohn.
    Ja es ist eine Gratwanderung der Zwist zwischen privat und Strafverfolgung. Trotzdem sollte der freiheitliche Gedanken immer im Vordergrund stehen. Dann muss eben anders ermittelt werden. Warum werden meine Grundrechte beschnitten, obwohl ich nichts getan habe ?
    Die Stasi konnte das ohne Digitale IT.
    Da stellt sich mir die Frage was hier eigentlich alles überwacht und ausspioniert wird. Vor wen und was schützt dieses System. Den Staat (Verfassung), Industrie, Geldadel, das establishment das regiert, oder nur das Volk ? Schutz vor Konterrevolution ?
    Niemand kann garantieren zu was das alles irgendwann genutzt wird. Regierungen wechseln, Zeiten ändern sich, Geschichte wiederholt sich. Weil der Mensch Mensch bleibt.
    Ich hab leider keine Zeit jetzt mehr zu schreiben. Arbeit 😉

    Es gibt noch viel zu tun bezüglich der Thematik.

  • Frk 24.01.2017

    Hoch interessantes Thema, sehr gerne mehr davon.
    Leider interessiert dieses Thema nicht so viele, wie es eigentlich sollte. Und es geht ja nicht nur um die Daten, die an Behörden weiter gegeben werden. Genausoviel Kopfzerbrechen bereitet mir die Datensammelwut der Konzerne. Wenn ich dann sehe, wieviele Verbraucher Chrome, Whatsapp, Facebook etc. nutzen oder sich ein Pixel holen, kann ich nur den Kopf schütteln. Sicher, man kann dem nicht entgehen, aber allzu leicht sollte man es denen auch nicht machen.
    Für diese Thematik fehlt bei uns die Sensibilität, deshalb begrüße ich diesen Artikel.

68 Kommentare

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  • C. F.
    • Blogger
    28.01.2017 Link zum Kommentar

    Der 28. Januar ist Datenschutztag (Data Privacy Day). Dieser Aktionstag wurde ins Leben gerufen, um die Sensibilität für Datenschutz-Themen zu schärfen und auf die Gefahren der wachsenden Aufweichung unserer Privatsphäre hinzuweisen. Sensibilität für Datenschutz ist heute wichtiger denn je. Neben staatlichen Abhörprogrammen und Datendiebstählen tragen Datenschutzverletzungen durch Unternehmen dazu bei, dass die Privatsphäre von Internet-Nutzern zusehends ausgehöhlt wird.

    Oft sind sich Nutzer nicht bewusst, welche Daten sie bei der Verwendung bestimmter Online-Dienste preisgeben. Vielfach fehlt auch das Bewusstsein für die weitreichenden Folgen, welche mit der Preisgabe der eigenen Privatsphäre einhergehen können. Daten bedeuten Macht. Sind sie einmal gesammelt, können sie für alle Zeit gespeichert und beliebig oft vervielfältigt werden. Überdies können Daten völlig ungeahnte Rückschlüsse auf ihre Erzeuger zulassen, insbesondere wenn sie in grossen Mengen erhoben und mit Daten aus anderen Quellen kombiniert werden.

    Threema wurde mit der Leitidee konzipiert, von vornherein nur so wenige Daten wie möglich entstehen zu lassen. Denn wo keine Daten sind, können auch keine missbraucht werden.

    Der Data Privacy Day ist der ideale Zeitpunkt, sein eigenes Kommunikationsverhalten zu überdenken. Threema ist ein wertvolles Werkzeug, um die Sicherheit und Vertraulichkeit der Kommunikation zu gewährleisten. Wir bieten daher die Threema-App im Rahmen des Datenschutztags (Data Privacy Day) für alle Plattformen zum halben Preis an.

    Die 50%-Rabatt-Aktion endet am Sonntag, 29. Januar, um 22:00 (MEZ)

    Quelle: https://threema.ch/de/blog

    UbIx


  • WhatsApp ? Schon vor langer Zeit deinstalliert. Per Push email bin ich sofort und sicher erreichbar und kann Fotos u.a. jederzeit in Topqualität verschicken - ohne Datenkrake...

    UbIx


  • C. F.
    • Blogger
    25.01.2017 Link zum Kommentar

    Passend zum Thema:

    Datenhändler: Wir sind gläsern – Datensammler Teil1:

    https://www.kuketz-blog.de/datenhaendler-wir-sind-glaesern-datensammler-teil1/

    Big-Data: Jeder hat etwas zu verbergen:

    https://www.kuketz-blog.de/big-data-jeder-hat-etwas-zu-verbergen/


  • Hallo "Smartphoner",
    Ihr redet sehr viel über Datensicherheit und -weitergabe. Einerseits zu verstehen. Doch wie sieht es in der Nicht-EU aus?
    Mich würde interessieren was für AGBs etc. in den Asiatischen, Afrikanischen oder den Hersteller-Länder generell steht.
    Die kann ich leider nicht lesen ... Doch weiß ich, dass in diesen Ländern ein anderes Sicherheitsdenken ist. Schon alleine durch die vielen Pseudohersteller oder Cloner? die auch mit "getürkten" Systemen arbeiten? Vorinstalliert mit X Schad-Apps.
    Denn wie kann es sein dass die Menschen keinen Gedanken an eben diese Sicherheiten stellen ...
    Nicht mal Virenscanner benutzen. Aber den ganzen Tag, sofern sie nichts zu arbeiten haben, mit FB und Co im Internet rumgeistern? Und vieles Andere mehr ...


    • Was haben die Nutzung von Virenscannern am Smartphone (unnütz) mit Facebook & Co. zu tun?


      • Izzy
        • Blogger
        26.01.2017 Link zum Kommentar

        Mimimi... Beide verbrauchen unnütz Akku?

        (Sorry, konnte ich mir jetzt nicht verkneifen – und ist natürlich subjektiv)


  • @Blowfly:

    Es gilt eben, einen vernünftigen Kompromiss zu finden, zwischen Effektivität der Terrorbekämpfung einerseits, und dafür unvermeidlichen Einschränkungen freiheitlicher Grundrechte anderseits.
    So wenig, wie es Sinn macht, Polizei und Verfassungsschutz mit "stumpfen Schwertern" gegen Terroristen und Verfassungsfeinde kämpfen zu lassen, so wenig sinnvoll ist, die freiheitliche Grundordnung bis zur Unkenntlichkeit einzuschränken, um sie vor ihren Feinden zu schützen und sie somit "zu ihrer Rettung zu vernichten [1]".

    [1] Zitat umgewandelt aus: Peter Scholl Latour "Der Tod im Reisfeld"

    Frk


    • .... genau! So seh ich das auch.
      Dann geht es aber schon wieder los ... denn "was ist vernünftig".
      Da wird jeder eine andere Ansicht haben. Und einige werden beleidigt sein wenn ihre Ansicht es nicht geschafft hat jemand anders zu überzeugen.


  • Wenn gemault wird muss auch gelobt werden !
    Sehr guter Artikel.
    Sehr gute Kommentare.


  •   40
    Gelöschter Account 24.01.2017 Link zum Kommentar

    Wenn ich mir die Quoten anschaue bei den Antworten zu den Fragen wundere ich mich wie viel Naivlinge es immer noch gibt. Würde sagen: Da ist Hopfen und Malz verloren bei Leuten die noch bei FB und WA verkehren.
    Wer nicht hören will muss fühlen. Der eine früher, der andere später. Viel Spaß dann noch bis es auch da dann bei Euch einschlägt. Man hat ja nichts zu verbergen, selbst wenn es der ganze Lebenslauf mit seinen Hochs und Tiefs ist. Wer einmal einen Fehler macht kann sich dann nicht mehr heraus reden es wäre ja nur 1-er gewesen. 1-er ist keiner, Nöhhh, 1-er= 1-er zuviel.


  • Ich lese hier sehr viel von Privatsphäre und unseren Grundrechten. Nur scheinen viele nicht zu wissen, zu begreifen, oder begreifen zu wollen das diese Rechte im Internet oder Messengern nicht vorhanden sind. Die dortigen AGB und Nutzungsbedingungen weisen jeweils auf das entsprechende Land hin welches Recht bei der Nutzung Anwendung findet.

    Bei Facebook, Whatsapp und vielen anderen ist der Hauptsitz in den USA. Facebook Deutschland z. B. ist nur eine Zweigstelle und die Server stehen in Irland. Somit greift auch dort durch den Hauptsitz US Recht. Will also ein US Gericht Deine Daten haben weil Du etwas in deren Sinn bösartiges getippt hast, bekommt sie diese auch.

    Stünden die Server in Deutschland, würden sie auch Deutschem Datenschutz unterliegen.......


    • MIr ist nicht bekannt, dass Gesetzbücher irgendwo stehen haben, dass die Paragraphen nicht für Internet oder Messenger gelten. Falls Dir entsprechendes bekannt ist, bitte ich Dich um eine Quellenangabe.

      Vielmehr ist es doch so, dass es nicht sein kann, dass durch WhatsApp und Facebook die Rechte Dritter beschritten werden, die Achtung der Rechte Dritter auf die Nutzer abgewälzt wird, die noch nicht mal voll geschäftsfähig sein müssen und die Erwachsenen die AGB als lästiges Beiwerk ansehen, das getrost ignoriert werden kann.

      Mir geht es nicht um staatliche Überwachung bei Straftaten oder deren Aufklärung. Mir geht es um permanente Überwachung. Egal ob vom Staat oder von Firmen. Und vor allem geht es mir darum, dass die Daten derjenigen, die WhatsApp und Facebook nicht nutzen, dennoch bei bei diesen Firmen landen.

      Da braucht man mir nicht mit Aussagen kommen wie "Nur scheinen viele nicht zu wissen, zu begreifen, oder begreifen zu wollen das diese Rechte im Internet oder Messengern nicht vorhanden sind." Wenn wir das zuende denken, können wir uns ja auch gegenseitig straffrei umbringen. Schließlich gibt es trotz Gesetze immer noch Morde und für jedermann Messer zu kaufen.


  •   18
    Gelöschter Account 24.01.2017 Link zum Kommentar

    "Das ist nicht einmal verschwörerischer Wille der Firmen, sondern in vielen Ländern schlicht die Gesetzeslage - so auch in den USA." - komisch. Apple zeigt ständig, dass es auch anders geht.


  •   15
    Gelöschter Account 24.01.2017 Link zum Kommentar

    Mich würden Vergleiche mit anderen Diensten stark interessieren! Persönlich nutze ich kein WhatsApp, finde es jedoch trotzdem sehr interessant welche Art von Daten weiter gegeben werden.


  • Ich glaube nicht, dass andere Messenger keine Informationen weiter geben. Und u.U. halte ich es für richtig.
    Wenn man solche Meldungen in den Nachrichten lesen muss https://www.google.de/amp/amp.n-tv.de/politik/BKA-warnt-vor-Chemie-Anschlaegen-article19627667.html?client=ms-android-om-lge ist es mir lieber, wenn die Behörden davon VORHER Wind bekommen. Persönlich habe ich keine Angst vor Behörden, sondern vor privaten Personen, die meine Nachrichten abfangen und mir schaden könnten.

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