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Chrome OS bald mit wichtigem Profi-Feature

Chromebooks könnten bald Windows ein Feature voraus haben: Virtuelle Arbeitsflächen sind jüngsten Informationen zufolge "auf der Roadmap" und könnten die professionelle Arbeit mit Chrome-OS-Geräten deutlich beschleunigen. Diese Form der geräteübergreifenden Sitzungsverwaltung solle zusätzlich mit dem Google Assistant unterstützt werden.

Im Gespräch mit Googles Chrome-OS-Verantwortlichen Kan Liun im Rahmen der Pixel-Slate-Vorstellung konnte sich David Ruddock von Android Police über die Zukunft des Betriebssystems unterhalten. Hauptaugenmerk lag hierbei auf virtuellen Arbeitsflächen. Virtual Desktops seien eines der wichtigeren Mankos, die Chrome OS für die tägliche Arbeit im Vergleich zu Mac OS oder Windows weniger attraktiv machen. Der Virtual Desktop für Windows ist indes noch in der Mache und wird nicht "schon längst unterstützt", wie Ruddocks Artikel suggeriert.

Der Virtual Desktop sei auch auf der Roadmap für Chrome OS angekommen, heißt es weiter. Leider fehlen Details, wie die Implementierung aussehen soll und wann sie ausgerollt wird. Allgemein würden sie jedoch bedeuten, dass Chrome-OS-Geräte Eure geöffneten Anwendungen mitsamt deren Zustand und der Position einzelner Fenster in der Cloud speichern könnte und sich diese Sitzung auf einem anderen Chrome-OS-Gerät nahtlos weiterführen ließe.

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Der Assistant soll alle Google-Apps und -Geräte vernetzen. / © AndroidPIT by Irina Efremova

Der Google Assistant wird Teil der Chrome-OS-Bedienung

Googles KI-Sprachassistent Assistant solle hingegen schon bald Teil der Chrome-OS-Steuerung werden. Die für ihn verwendete künstliche Intelligenz soll Zusammenhänge in Eurem Arbeitsprojekt erkennen und entsprechende E-Mails, Dateien, Kalendereinträge und Kontakte vorsortieren und für Euch griffbereit machen. Über die Form dieser Unterstützung sei man sich jedoch noch nicht einig, aber dessen Umsetzung sei "am Horizont schon zu erkennen."

Zusammen mit den Virtual Desktops hat Google also noch zwei wichtige Asse im Ärmel, um Chrome OS zu einem Profi-Betriebssystem zu machen, das Windows und Mac OS an immer mehr Arbeitsplätzen ersetzen und teure Workstation-Computer unnötig machen könnte.

Quelle: Android Police

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3 Kommentare

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  • Äh bin ich jetzt blöd oder was? Aber dieses Feature soll Chrome OS anderen voraus haben?
    Windows 10 hat virtuelle Desktops inkl. geilen Shortcuts schon lange?
    Also das erstellen von mehreren Deskops mit getrenn geöffneten Fenstern?
    Virtuelle Desktop wie im den verlinken Artikel sind quasi Desktops aus der Cloud, das ist was ganz anderes und von mir aus leicht zu verwechseln ...

    Und auch schon davor gab es Zusatz Software für genau das.
    Und Alexa und Cortana gibt es auch für den Windows PC.


  • Auch dieses Feature bringt noch lange keine Windows-Programme auf Chrome-OS. "Professionelles Arbeiten" wird mit Chrome-OS nie so möglich sein wie unter Windows oder Mac-OS.


    • Ich denke das hängt von der Art der Arbeit ab, die man mit dem System erledigen will.
      Wenn man (wie ich) von Visual Studio abhängig ist, dann stimmt die Aussage natürlich, denn MS wird dieses Produkt wohl nie auf eine andere Plattform portieren.

      Wenn man stattdessen zB Visual Studio Code benötigt, dann kann man das in Chrome OS schon jetzt haben (ein Notebook mit Linux-Support vorausgesetzt), und eine native Unterstützung von Android Studio ist ja für Anfang nächsten Jahres angesagt.

      Für viele Windows-Anwendungen mag auch Crossover geeignet sein; die aktuelle Version (siehe Playstore) ist zwar noch sehr "beta", aber ein paar meiner privaten Projekte habe ich damit grundsätzlich ans Laufen bekommen.

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