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Kommentar 6 Min Lesezeit 17 Kommentare

Wenn Black Mirror: Bandersnatch die Zukunft von Netflix ist, bin ich raus

Was Charlie Brooker und Netflix mit dieser interaktiven Choose-Your-Own-Adventure-Show erreicht haben, ist eine beeindruckende technische Leistung. Aber ich fand das ganze Erlebnis ziemlich frustrierend. Wenn interaktive Shows die Zukunft bei Netflix sind, werde ich wohl nicht mehr lange dabei bleiben.

Spoiler-Alarm: Dieser Artikel enthält kleinere Spoiler über die Handlung von Black Mirror: Bandersnatch.

Bevor wir zu einer kritischen - und ziemlich subjektiven - Analyse rund um Bandersnatch kommen, möchte ich noch ein paar Dinge klären. Ich bin 1986 geboren und damit zu jung für den Nostalgiefaktor und dafür, mich auf eigene Erfahrungen zu stützen. Bandersnatch findet im Jahr 1984 statt, und manche der Anspielungen an den damaligen Zeitgeist sind an mir vorbeigegangen.

Ich bin jedoch ein großer Black-Mirror-Fan und ein Bewunderer von Charlie Brookers Werk im Allgemeinen, das bis auf Nathan Barley aus dem Jahr 2005 zurückreicht. Die Serie war als Satire konzipiert, entpuppt sich jedoch mehr und mehr als Dokumentation aktueller "Was wäre, wenn..?"-Szenarien.

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Black Mirror hat sich mit Tech-Themen wie Überwachung und Social Rating beschäftigt. / © Netflix

Ich hatte mich schon lange auf die neue Folge von Black Mirror gefreut. Ich hielt den Umgang der Serie mit neuen Technologien schon immer für clever. Sie positioniert sich gerade weit genug in die Zukunft, um Science Fiction zu sein. Zugleich thematisiert sie Gefahren und Konsequenzen von Technologien, die wir schon heute nutzen. Das Ergebnis war immer die düstere Vorahnung dessen, wie morgen unsere Welt aussehen könnte. Die Beobachtungen über die moderne Gesellschaft und die Art und Weise, wie wir Technologie einsetzen, sind immer sehr auf den Punkt. Verzerrend und doch präzise. Brooker hat eine Art, das Schlimmste in den Menschen zu sehen, und ich liebe das.

Das geheime Ende von Black Mirror: Bandersnatch

Bandersnatch, bei dem David Slade Regie geführt hat, ist tiefgründig und gut durchdacht. Tatsächlich gibt es ein super geheimes Ende, bei dem Protagonist Stefan ein Tonband im Bus spielt, das nicht Teil der Originalauswahl war. Das Band spielt einen seltsamen Sound ab, der, wenn er über einen ZX-Spectrum-Computer läuft, einen QR-Code erzeugt. Der Code führt zu einer Website, auf der Ihr eine kostenlose, spielbare Kopie von Nohzdyve herunterladen könnt, dem Spiel, an dem der Entwickler Colin Ritman in der Show arbeitet.

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Will Poulter als Colin Ritman in Black Mirror: Bandersnatch / © Netflix (Screenshot)

Fast alles davon wird jedoch am Großteil der Zuschauer vorbeigehen. Und das ist irgendwie die Quelle meiner Frustration über das Projekt. Mein erster Versuch mit Bandersnatch begann mit schwindelerregender Aufregung. Als ich zum ersten Mal eine Entscheidung treffen musste und den auserwählten Mechaniker in Aktion sah, dachte ich mir: "Wow, ich hatte nicht erwartet, dass das Ganze so flüssig läuft".

Aus Spaß wird bei Black Mirror: Bandersnatch schnell Stress

Aber die anfängliche Euphorie lässt bald nach, und die ganze Sache wird ein wenig stressig. Bandersnatch verkörpert eine vorgegaukelte Freiheit, die zu "falschen" Entscheidungen führen kann. Das stellt man aber natürlich erst im Nachhinein fest, und probiert es einfach erneut, und das ist auch ok. Aber nachdem ich meinen Weg durch die Geschichte beendet und mein Ende gefunden hatte, fehlte mir irgendetwas.

Die Show leistet gute Arbeit, indem sie versucht, Euch den Inhalt, den Ihr verpasst habt, auf sinnvolle Weise zu zeigen. So sollt Ihr stets zu bestimmten Punkten in der Geschichte zurück gehen und einen anderen Weg einschlagen können. Doch das Ganze wird doch ziemlich stressig und lenkt oftmals zu sehr ab. Meine Lieblingsszene, eine bizarre Kampfszene, bekam ich so erst bei den Aufarbeiten der Handlungsstränge zum Schluss kurz zu sehen. Völlig aus dem Kontext gerissen, verfehlte sie komplett ihre Wirkung.

Netflix lässt mich nicht entspannen

Das Problem ist, dass es beim Fernsehen für mich vor allem darum geht, der realen Welt zu entfliehen. Ich möchte mich fallen lassen können, in eine andere, mir fremde Welt. Wenn auch nur für 45 Minuten. Ich will dabei nicht regelrecht arbeiten und mich engagieren müssen. Ich will mich entspannen.

Mein Kollege Nicholas hat mir inzwischen von einem Hinweis erzählt, der die Antwort auf dieses Problem sein könnte. Zu Beginn der Episode hört man als Erstes eine Zeile aus dem dem Song 'Relax' von Frankie goes to Hollywood. Da heißt es: "Relax, don't do it." Ist das ein Hinweis darauf, wie man sich die Show wirklich ansehen sollte? Indem Ihr Euren Controller links liegen lasst und die automatische Auswahl ihr Ding machen lasst, könnt die Serie völlig entspannter für Euch ablaufen.

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Fionn Whitehead als Stefan Butler in der Serie / © Netflix (Screenshot)

Es ist keine Überraschung, wenn Netflix mit neuen Arten von Inhalten experimentiert. Branchenexperten denken seit langem darüber nach, dass die Plattform bereits ihren Zenit erreicht hat. In den USA zum Beispiel sind 45 Prozent der Haushalte bei Netflix registriert, Wachstum wird da immer schwieriger. Es kostet Netflix durchschnittlich 170 US-Dollar, um einen neuen Kunden zu gewinnen. Bei einem Preis von 7,99 Euro muss der Kunde also mindestens 19 Monate weiter bezahlen, bis Netflix überhaupt Geld mit ihm verdient. Kündigt er schon früher, macht Netflix rechnerisch Verlust.

Es gibt natürlich noch Raum für Wachstum außerhalb der USA, aber Netflix braucht etwas Neues, wenn es seine hohe Bewertung rechtfertigen will. Ein Durchbruch mit einem neuen, wegweisenden Format würde da natürlich helfen.

Einer der Hauptgründe, warum Netflix in diese neue Art von Inhaltsformat investieren möchte, ist, dass interaktive Filme schwer zu kopieren sind. Entscheidet der Zuschauer mit seinen Entscheidungen, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt, wird das Kopieren grundsätzlich schwierig. The Walking Dead war 2018 die am meisten raubkopierte TV-Serie, obwohl alle acht Staffeln auf Netflix laufen. Es gibt eindeutig noch ein Publikum, das nur dann für Inhalte bezahlen wird, wenn es gar nicht anders geht.

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Asim Chaudhry spielt Mohan Thakur, den Chef von Tuckersoft (links). / © Netflix (Screenshot)

Nein, ich habe Black Mirror: Bandersnatch nicht noch einmal ohne eigenes Zutun angesehen. Sollte das Lied wirklich als kleiner Hinweis gemeint sein, verstärkt das aber nur mein Argument, dass diese Art von Serie nicht wirklich entspannend ist. Wenn diese Form des interaktiven Fernsehens der nächste große Schritt in der Unterhaltung sein soll, dann vermute ich, dass sie die Generationen spalten wird. Jüngere Zuschauer, die auf diese Art und Weise beschäftigt werden wollen, könnten begeistert sein. Meine eigentlich noch junge, aber eben ältere Generation, wird wohl einfach den Fernseher abschalten.

Habt Ihr Black Mirror: Bandersnatch gesehen? Wie hat es Euch gefallen?

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Top-Kommentare der Community

  • Ahoi vor 2 Wochen

    So langsam gehst du mir mit deinem *tagtäglich immer gleichen* "APit-ist-so-niveaulos" Geheul gehörig auf den Sack! Meine Bitte: Melde dich ab, dann hast du Ruhe vor APit und wir vor dir. Oder, wenn du das - aus welchen Gründen auch immer - nicht kannst, eröffne im Forum einen Thread mit dem Titel "Es ist alles so schlimm bei APit, ich muss hier tagtäglich darüber jammern".

    Übrigens: Der APit-Mann der ersten Stunde ist auch heute mit an Bord.

  • Conjo Man vor 2 Wochen

    Es war ein Experiment und als das sollte es eingeordnet werden.

    Netflix hat gute Serien wie Narcos, Stranger Things etc, die allemal besser sind als RTL & Co. Formate.

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  • Sehr spannend 😴.


  • ich habe Bandersnatch nach dem Hinweis einer Twitterkollegin aus Seattle angeschaut.
    Zunächst sehr neugierig, kamen mir die sich wiederholenden Elemente des Films bekannt vor. Was mich dann aber einerseits langweilte, war die Zeit in der es spielte, zum anderen das in den Filmen respektive den Games nur entweder-oder Entscheidungen zu geben scheint. NEU ist das Thema aber nicht. Zumindest was mir noch seit dem Film "EXISTENZ" in Erinnerung blieb. Da ging es auch um Entscheidungen, jedoch mehr um die These, ob das erlebte Game nun Realität oder Fiktion sprich wirklich Game sei. Dennoch ging das Spiel im Film nur dann weiter, wenn die korrekte Frage gestellt wurde.

    Das Netflix neue Wege auszuprobieren scheint, finde ich im Gedanken sehr anspruchsvoll, weil ich denke, dass die Zuschauer in Zukunft an einer Serie indirekt mit den zu klickenden Entscheidungen ggf mitwirken könnte.
    Also wären daher Thriller nicht nach Schema F zu drehen, sondern der Regisseur muss auch die generelle Stimmung betrachten die so eine Serie dann hätte und könnte nebenbei auf ganz neue Ideen kommen.

    Als wir damals bei EXISTENZ diskutierten, wurds mir dann iwann zu blöd, weil man das wunderbare Konstrukt, dieses erhebende Gefühl der Ungewissheit, das Fantastische wegdiskutierte und zerredete. Die verschiedenen Musikstücke als Hinweis zu sehen, die dann doch nur der Mutmassung unterliegen, weil nirgend bestätigt.. fraglich.

    Vielleicht ist Relax , dont do it.. einfach ein Song an den sich die damaligen Jugendlichen und heuer wohl Eltern jener Kinder sind, die sich ausschliesslich mit iPhone etc auseinandersetzen etc.
    Und der Song wurde damals einfach sehr sehr oft gespielt.


    • Realx, von der Band "Frankie goes to Hollywood" war ein echter Knallerhit. Wurde über Jahre ständig von den Radiosendern hoch und runter gespielt. Wer aus der Zeit kommt wird sich sicher gerne erinnern. Der Song rockte die Discos und brachte den Dancefloor zum glühen! So war das eben! ;-)


  • #Wasfehlt: ein "Kommentar" Artikel Filter fürs Internet. Da kommen idR so da Sachen raus bei denen man förmlich jemand in der Redaktion rufen hört "schreib doch bitte was kontroverses zu XYZ, so Game of Thrones ist doof oder Bayern steigt heuer ab, das klickt immer gut!"

    Also Bandersnatch. Wunderbar! Danke Netflix, denn ihr habt Black Mirror verstanden. Es geht bei dieser Serie um Technologie und ihr Potenzial alles besser und schlechter zugleich zu machen. Erklärt am Beispiel Interaktive TV: irgendwie geil weil neue Dimension der Spannung, aber auch irgendwie Mehr weil nix für die Couch. Das Ende von Bandersnatch ist nicht irgend einer der 300 Minuten Video sondern die anschließende Diskussion. Genial!


  • Ich finden Black Mirror allgemein überbewertet 🤐

    Ja die Serie möchte ungemütlich sein und teilweise zum Diskutieren anregen... Aber die Themen und Umsetzung wirkt irgendwie so... Weiß nicht wie ich das am besten beschreiben soll... Plump? Die Serie schürt doch mit ihren depressiven Grundton nur eine Abneigung gegen Veränderungen und die digitale Revolution. Als wäre Technik unser Feind.


  • Habe abgebrochen wegen Langeweile.Am Ende gibt es doch nur einen Handlungsfden, den man direkt oder mit Abweichungen begeht oder? Da ich keine PC Spiele mag ist das auch nichts für mich.


  • Es war ein Experiment und als das sollte es eingeordnet werden.

    Netflix hat gute Serien wie Narcos, Stranger Things etc, die allemal besser sind als RTL & Co. Formate.


  • Mir hat Bandersnatch als Experiment gut gefallen und ja - ich konnte mit den Anspielungen viel anfangen, da ich in den 80igern etwa im Alter des Protagonisten war. Am Ende blieb der große "WOW" Effekt bei mir aus, aber als interaktives Experiment fand ich die Folge dennoch gelungen und hatte Spaß, diverse Handlungsabläufe auszuprobieren und viele Anspielungen zu entdecken, an die ich mich aus meiner Jugend erinnerte. Der selbstmitleidige Ton des Autors nervt mich auch. Entweder meldest Du Dich bei Netflix ab oder Du lässt es - ganz allein deine Entscheidung. Diese "Drohung" im Artikel finde ich larmoryant - oder auf neudeutsch: zuviel mimimi. Hat Dir halt nicht gefallen, okay. Wir wissen alle, dass das nicht das neue Standardformat bei netflix wird. Also bitte: Get a life!


  • Ich fand es ganz interessant, mal auszuprobieren wie das mit den eigenen Entscheidungen funktioniert. Ich fand das tatsächlich aber schon bei der allerersten Auswahlmöglichkeit nervig. Jedes mal den Controller wieder in die Hand nehmen, vom Timer gestresst eine Auswahl treffen, restliche Zeit abwarten und dann weitergucken. Auf dauer hab ich da auch keine Lust drauf. Vor allem weil man ja jedes mal verpasst, was passiert wäre, wenn man sich für die zweite Option entschieden hätte, wobei man die ausgelassenen Entscheidungen ja am Ende der Folge nachholen kann.
    Ich freue mich eher nicht auf eine Zukunft mit Serien nach diesem Konzept.


  • Einmal gibt es etwas wirklich neues und schon wird nur drauf eingetreten und gedroht das Abo zu kündigen. Als ob Netflix so wenig Inhalt anbieten würde um gleich einen Artikel mit so reisserischem Aufhänger zu schreiben. Puh das Niveau ist hier aber schon hübsch gesunken.


  • Interaktive Filme sind für mich in etwa so, als wenn man einen Roman kauft, aufschlägt und darin statt Text nur den Hinweis "Raum für Notizen" findet; der Leser soll sich seine eigene Geschichte schreiben.

    Insofern teile ich die Meinung dieses Artikels: den Zuschauer die Arbeit machen zu lassen, finde ich eine Fehlentwicklung. Das Werk als Kunstwerk, mit raffiniertem Aufbau, Handlungssträngen, Überraschungen, etc., das ist es , was es ausmacht. Interaktive Filme interessieren mich Null, dafür gibt es das Genre Computerspiele.


  • Ich fands so la la.. Aber wenn ich mir einen Interaktiven Film reinhaue, dann zocke ich. Gerade Games a la Uncharted, die mich quasi wie ein Schlauch in Levels entführen sind äußerst Filmreif und im eigentlichem Sinne ein Interaktiver Film. Und zwar ein überaus guter.


  • Ich habe Bandersnatch gesehen und fand es ok, aber ehrlich - Aussagen wie "Wenn Black Mirror: Bandersnatch die Zukunft von Netflix ist, bin ich raus" sind doch auch als Kommentar nicht wirklich tragfähig. Ich geh ja auch nicht in meine Stamm Pizzeria die ich schon seit vielen Jahren kenne, probiere mal etwas neues und sage dann "Na wenn jetzt die Speisen bald so schmecken wie genau dieses eine neue Gericht, dann habt ihr einen Kunden weniger". Nehmt das doch mal als das was es ist - ein Einzelprojekt. Wenn es den Leuten gefällt werden sie davon mehr machen, wenn nicht eben nicht. Die bei Netflix sind doch nicht doof, die haben ausgefeilte Machine Learning Algorythmen und werden sicher nicht ihr GANZES Angebot an etwas ausrichten dass nur so la-la ankam ...


    • Vollkommen richtig, aber dieses Niveau darfst du bei APit nicht mehr erwarten. Vor längerer Zeit war es hier mal anders, viel besser und wesentlich niveauvoller. Vom damaligen APit-Team ist jedoch niemand mehr übrig. Leider. Und das merkt man hier tagtäglich.


      • So langsam gehst du mir mit deinem *tagtäglich immer gleichen* "APit-ist-so-niveaulos" Geheul gehörig auf den Sack! Meine Bitte: Melde dich ab, dann hast du Ruhe vor APit und wir vor dir. Oder, wenn du das - aus welchen Gründen auch immer - nicht kannst, eröffne im Forum einen Thread mit dem Titel "Es ist alles so schlimm bei APit, ich muss hier tagtäglich darüber jammern".

        Übrigens: Der APit-Mann der ersten Stunde ist auch heute mit an Bord.


  • Ich habe Bandersnatch noch nicht gesehen/gespielt, aber bisher für mich nur Positives darüber gehört. Als großer Twin Peaks Fan der ersten Stunde kann ich mit verstörenden oder surrealen Inhalten was anfangen und diese genießen, auch wenn ich ansonsten überhaupt kein Interesse an interaktiven Inhalten habe. Wenn ich Entscheidungen treffen soll, dann muss es dafür nachvollziehbare Hintergründe oder Umstände geben, sonst ist es einfach nur raten. Ein Großteil interaktiver Inhalte besteht aber meist aus blindem Tippen auf eine der angebotenen Alternativen, wenn zum Beispiel gefragt wird, ob man erst zum Postamt oder zum Bahnhof gehen möchte oder ob ich mich kurz aufs Ohr haue oder lieber einen Kaffee trinke. Ich sehe da nicht, wie ich etwas beeinflussen kann und damit macht es auch keinen Spaß. Ich fürchte, in Bandersnatch wird es nicht anders sein, trotzdem freue ich mich darauf.

    Zum anderen Thema, ich sehe Netflix nicht am Ende, man sollte allerdings lieber etwas weniger Masse und dafür wieder mehr Klasse produzieren. Der Serienmarkt ist überschwemmt mit langweiligem Mittelmaß. Interaktive Folgen oder gar ganze Serien werden daran nichts ändern und auch nur witzige oder interessante Solitäre bleiben, so wie auch Musicalfolgen, Stummfilmepisoden oder Zeitschleifen.

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