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Bezahlen mit dem Smartphone: Keine Kompromisse!

Bezahlen mit dem Smartphone: Keine Kompromisse!

Die Sparkassen starten endlich mit Apple Pay. Da wollen wir von Euch wissen: Zahlt Ihr mit dem Smartphone? Unsere Umfrage zeigt, dass Begeisterung und Ablehnung nahe beieinander liegen. Die Wachstumschancen für mobiles Bezahlen sind aber wohl eher dürftig.

1.283 Leser haben an der Umfrage zum Bezahlen mit dem Smartphone mitgemacht. Das Ergebnis nach einer Woche ist erstaunlich, denn es gibt zwei große Lager – und wenig dazwischen. Doch der Reihe nach. Wir haben euch gefragt, „Nutzt Ihr Mobile Payment?“. Die Antwortmöglichkeiten waren:

  • Ja, fast immer.
  • Ja, eher selten.
  • Nein, ich wäre aber interessiert.
  • Nein, ich lehne es (noch) ab.

Mobile Payment: ein riesiger Markt 

Mobiles Bezahlen ist in Deutschland lange Zeit stiefmütterlich behandelt worden. Kundenreiche Geldhäuser wie die Sparkassen und Raiffeisen-Volksbanken verschliefen regelmäßig Neuentwicklungen und Kooperationen. Die Öffnung hin zu Apple Pay gelingt der Sparkasse erst seit dem heutigen Dienstag. 

Der Markt ist beim Umsatz und den Möglichkeiten riesig. Ebenso riesig wie die Anbieterfülle, die Stolpersteine und die technischen Hürden. Einen Überblick über die Anbieter haben wir euch in einem gesonderten Artikel zum Bezahlen mit dem Smartphone aufgelistet. Spoiler: An den Möglichkeiten für mobiles Bezahlen mit dem Smartphone, der Smartwatch oder dem Fitnessband scheitert es mittlerweile kaum noch.

Ressentiments sind aber bei der Unübersichtlichkeit des Marktes, den Datenschutzbedenken und der Sicherheit verständlich. Und diese Ressentiments machen sich auch in unserer Umfrage bemerkbar. 

Hop oder Top – Umfrage zeigt gespaltenes Echo

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen zwei weit auseinander gelegene Lager. Satte 43 Prozent von euch nutzen nicht nur Mobile Payment, sie nutzen es auch regelmäßig. Den Gegenpol stellen mit 28 Prozent Zustimmung die echten Skeptiker dar. Sie verweigern sich nicht nur, sondern lehnen mobiles Bezahlen auch (zumindest teilweise) zukünftig ab. 

Zwischen „Nur Bares ist Wahres“ und der Bargeldlosigkeit gibt es aber noch Graustufen. Immerhin nutzen 15 Prozent der Teilnehmer Mobile Payment, verzichten jedoch noch lange nicht auf das Bargeld. Sie greifen auf die elektronischen Bezahlmethoden aber eher selten zu.

Erstaunlich ist, dass die kleinste Gruppe der Leser noch kein mobiles Bezahlen über Smartphone oder Wearable benutzt, sich aber dafür interessiert. Sie stellen die potenziellen Neukunden der Anbieter dar. Frei interpretiert kann man dem Markt also kein großes Wachstumspotential mehr bescheinigen. 

mobile payment
Erstaunliche Ergebnisse: Wer nutzt eigentlich Mobile Payment? / © AndroidPIT

Wie geht es weiter mit dem Mobile Payment?

Klar ist aber auch, dass die Bereitschaft für mobiles Zahlen mit dem technischen Fortschritt wachsen könnte. Zu erwarten sind etwa sicherere biometrische Schranken gegen Missbrauch durch gestohlene Hardware. Andererseits könnten auch bessere Schutzmechanismen vor Angriffen aus dem Netz und Optimierungen der Funk-Schnittstellen wie NFC, Bluetooth, WLAN oder Mobilfunk das Vertrauen in eine bargeldlose Zukunft steigern.

Sicherheitslücken wie beim Fingerabdrucksensor in Samsung-Smartphones oder Datenlecks wie die „Collection-Reihe“ Anfang des Jahres 2019 sind für eine positive Entwicklung sicher Gift. Auch die Datensammelwut einiger Unternehmen steht beim mobilen Bezahlen über Google Pay, Apple Pay oder auch Samsung Pay einer beruhigten Nutzung im Weg.  

Was denkt also Ihr? Werden die aktuellen technischen Entwicklungen zu einer bargeldlosen Gesellschaft führen? Oder wird Bargeld für immer gebraucht? Was muss für euch passieren, damit sich mobiles Bezahlen durchsetzen wird? Schreibt es uns im Kommentarbereich! 

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Top-Kommentare der Community

  • Michael K. vor 2 Monaten

    Aber i.d.R. weiss niemand von denen, wer ich bin und wo ich wohne.

  • Ivan B. vor 2 Monaten

    Bullshit. Keiner von denen weiß wie ich heiße wo ich arbeite wo ich wohne wieviel ich im Monat ausgebe

  • Blaubär vor 2 Monaten

    Wir in Deutschland (und ich) sind da total Rückständig. War gerade in Oslo. Wirklich jeder zahlt da, angefangen beim Coffee to Go bis zum trockenen Brötchen alles mit Kreditkarte oder Smartphone. Deutsche scheinen allgemein ein Problem mit Veränderungen zu haben.

  • Ahoi vor 2 Monaten

    Mit "Rückständig" oder "Problemen mit Veränderungen" hat das nichts zu tun. Vielmehr ist das Vorsicht und Wachsamkeit, die der leidvollen Erfahrung geschuldet ist, die die Deutschen mit den Folgen von Überwachung und Ausspähung unter zwei totalitären Regimen in ihrer jüngsten Geschichte machen mussten.

72 Kommentare

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  • Also ich lehne es auf jeden Fall strikt ab dass es schon Leute gibt die Überlegen Bargeld komplett ab zu schaffen, ich nutze kein Bargeldloses bezahlen und werde es auch weiterhin nicht, ich schwöre komplett auf Bargeld und zwingen lass ich mich schonmal gar nicht von irgendwelchen Bankfritzen, bin gar nicht dafür meine Bankdaten irgendwo anzugeben, sei es auf PC oder Handy, wenn alles nur noch digital ist, ist man viel mehr angreifbar meiner Meinung nach. Nutze auch keinerlei Bankapps irgendwo. Die die es wollen sollen damit glücklich werden, ich werde es nicht tun.


  • Ich finde Bargeld wunderbar ästhetisch (vom Euro mal abgesehen) und fände es schade, wenn es irgendwann mal unsere Welt verlässt. Da ich aber auch ein Freund von Fortschritt und damit einhergehenden Komfort bin, verteufel ich auch ganz sicher nicht das bargeldlose Bezahlen.
    Wenn durch Google und Apple Pay eine weitere Alternative auf den Markt kommt, sehe ich es vorerst als eine Erweiterung meiner Möglichkeiten an, welche im Laufe der Jahre sicherlich an allem gewinnt: Sicherheit, Verbreitung und qualitativer Verbesserung!


  • Ich sehe keinen echten Vorteil davon mit dem Handy zu bezahlen. Schon heute ist Kontaktlos Zahlen mit der EC und der Kreditkarte möglich. Das mit Handy oder Uhr zu machen dürfte nur wenigen Fällen eine echte Zeitersparnis bringen. Klar wenn man joggen geht hat und sich was kaufen muss... aber für den normalen Bürger hälst es sich in grenzen. Einen Geldbeutel hat man in der Regel eh meistens dabei wegen Ausweis/Führerschein und diverser weiterer Karten.
    Hinzu kommen das die Diense mit Sicherheit jede Transaktion tracken und auswerten. Außerdem ist das Bertrugspotential durch Trojaner auf dem Handy zumindest nicht ausreichen Diskutiert. Kann zum Beispiel ein manipulierter NFC chip in einem Streaminglautsprecher bei Kontakt auch deine Kreditkartendaten auslesen ? Solange das schwer einzuschätzen ist, ist eine Analoge Karte zum bezahlen sicherer.


  • Ich hab nur noch die ersten vier oder fünf Beiträge gelesen, dann hat es mir schon gereicht. Da werden die haarsträubendsten Argumente herangezogen, um seinen Standpunkt zu untermauern und dem anderen zu zeigen, was für ein Vollversager/Technikfeind/Rückständiger oder was auch immer er doch ist. Als wäre das irgendwie von Belang, wie oder womit man bezahlt.


  • Hier bricht ja ein ähnlicher Glaubenskrieg wie bei der Frage "IOS oder Android" aus. Ich habe generell das Gefühl es gibt bei jedem Thema nur noch schatz oder weiß. Es gibt genügend Möglichkeiten Waren und Dienstleistungen zu bezahlen und jeder kann sich selbst die beste Variante aussuchen. Das ist doch Super.

    Anhand einer Sache fest zu machen, ob jemand rückständig oder technikhörig ist auch Mal völliger Quatsch. Alles hat vor und Nachteile, wichtig ist doch, dass ich mich bewusst zu etwas entschieden habe und nicht einfach nur weil ich Hipp sein will oder einfach nur gegen etwas.

    Und am Ende kommt immer ein gewisser technischer Fortschritt ob wir wollen oder nicht. Wir können nicht alles verhindern, sonst ist hier mit der Industrie irgendwann nicht mehr viel los. Die Sparkassen z.b. sind mit Sicherheit nicht freiwillig Apple Pay beigetreten, sondern weil der Kundenverlust etvl. größer ist als gedacht.


    • Klar war der Kundenverlust größer als die Spaßkasse das ursprünglich erwartet hat. Kann ja nicht jeder sein ganzes Leben lang so rückständig bleiben... Und jetzt mal ehrlich... Wer will denn noch freiwillig Kunde der Spaßkasse oder Volksbank sein, wenn es seit Jahren günstigere und vor Allem bessere Alternativen gibt? Da ist es dann auch kein Wunder mehr, dass man als Spaßkasse irgendwann mal seine Kunden mit diesem Hinterweltlerdasein vergrault... ;)


      • Penetrant von "Spaßkasse" zu sprechen, zeugt aber schon auch etwas von "Hinterweltlerdasein".

        Im Übrigen heißt es Hinterwäldler, nicht -weltler.


  • Ich zahle nur noch mit Google Pay und bin überaus zufrieden damit! Jeder, aber wirklich ausnahmslos JEDER, der sich weigert, Google Pay oder Apple Pay zu benutzen, trägt eine Mitschuld an der Aufhaltung der Digitalisierung unseres Landes! Sowohl Google Pay als auch Apple Pay sind nicht nur sicherer, sondern auch viel schneller als handelsübliches, veraltetes Bargeld! Und zudem auch noch besser für die Gesundheit, denn man muss sich ja nur mal überlegen, durch wieviele Hände dieses veraltete Bargeld schon geflossen ist...


    • Selten so einen verkrampften Schmarrn gelesen.
      Führst du hier einen Glaubenskrieg? Und das Hygieneargument ist einfach nur an den Haaren herbeigezogen und beinahe schon lachhaft.


  • Das Umfrageergebnis spiegelt aber auch ein bisschen die Diskussionskultur hier im Forum wider. In der Regel wird die eigene Sichtweise bis aufs geht nicht mehr verteidigt und alles andere als Schwachsinn abgestempelt. Natürlich hat alles Vor- und Nachteile, und ich würde mich auch nie zu 100 Prozent auf mein Handy verlassen, auch wenn ich allein aus Spaß an der Sache schon damit bezahle, einfach weil ich es kann :D

    Aber man sieht bei diesem Thema immer wieder, wie jemand ein Negativbeispiel nimmt (bspw. Akku leer) und deswegen gleich die ganze Technik verteufelt. Natürlich gilt das andersrum genauso für die Leute, die mobiles Bezahlen verteidigen.

    Aber wenn ich einkaufen gehe kann ich in der Regel vorher abschätzen, ob der Akku an der Kasse noch reicht oder nicht. Wenn ich mir aber mein Bahnticket per Handy kaufe, ist das Risiko doch ungleich größer, dass der Akku nach einer mehrstündigen Fahrt (auf der ich ja garantiert auch mit dem Handy spiele) leer ist.


  • Ich bleibe absehbar bei Bargeld und Maestro, habe auch kein Gerät mit dem der ganze Google Pay Schnickschnack funktioniert. Meine Galaxy Watch hätte zwar die Möglichkeit aber Samsung kriegt es in D ja nicht auf die Reihe, für mich kein Beinbruch. Außerdem ist der ganze elektronische Vorgang in meinen Augen der riskanteste, auch wenn dauernd Meldungen erscheinen und scheinbar alles kontrollierbar ist. Ich denke, hier gibt es die meisten Risiken, dass jemand da unbemerkt auf meinem Konto herumwurstelt. Wenn mir wer die Geldbörse klaut, klar dann ist sie weg und das ist sehr ärgerlich aber mehr wegen den Dokumenten wie Ausweis und Führerschein, die Bargeldmenge ist immer eng begrenzt.


  • Barzahlung kommt bei mir zuerst. Warum muss der Mensch mit allen Mitteln in die Online Welt getrieben werden ( Cloud, Streaming, Payment)? Kreditkarte und Debitkarte habe ich ja auch, aber ich muss nicht überall dabei sein. .........trau, schau, wem......


    • Tja, warum online? Warum faltest du im Auto nicht noch zur Navigation deinen alten Falk Atlas aus? Dann weiß wenigstens keiner wo du hinfährst. Am Ende könnte man noch direkt Tipps bekommen was man sich am Zielort anschauen könnte....


      • Und ja nicht blinken, geht ja schließlich auch keinen an wo man hin will :D


      • Der war gut xD


      • @Didado

        Wie ich weiter oben schrieb nutze auch ich Debitkarte, Kreditkarte PayPal. Und ja, auch Streaming, Navi etc. Was ich sagen wollte ist, ich muss und will nicht alles mitmachen was das Internet hergibt.


      • Nicht zu vergessen, dass man dann immer und überall das Smartphone dabeihaben müsste. Mich nervt es schon jetzt gewaltig, dass viele Kunden sich lieber mit ihrem Smartphone befassen, anstatt sich um die Schlange zu kümmern und die Waren so schnell es geht auf das Kassenband zu legen (manchmal ist vor lauter Handyspielerei das halbe Kassenband leer, und dann dauert es für die dahinterstehenden Kunden länger).


  • Ich will in Sachen Sicherheit mit technischer Weiterentwicklung einfach widersprechen, es wird immer, mit jedem neuen Schritt in Richtung mehr Sicherheit auch wieder eine neue Methode geben, das wieder zu umgehen. Das ist meine Ansicht und davon abgesehen, finde ich es auch überhaupt nicht praktisch, wenn ich meine persönliche subjektive Situation betrachte. Ich will auch nicht nur von einem rein elektrischen Medium abhängig sein, zumindest soweit ich es vermeiden kann und hier kann ich es komplett vermeiden. Das ist für mich mit ein Hauptgrund und geht gar nicht so gegen das mobile Bezahlen an sich. Aber ich bezahle ja auch mobil, ich habe ne Karte und Bargeld dabei wenn ich mobil unterwegs bin, ich brauche das Risiko des Smartphoneverlustes und dann kein Geld zu haben also gar nicht riskieren, ich habe nicht gerne alles an einer Stelle gebündelt, wenn mein Smartphone geklaut werden würde, hätte und habe ich noch irgendwo Geld und ne EC-Karte oder Kreditkarte, wobei ich nur Debitkarten nutze ... auch aus dem gleichen Sicherheitsgrund des Verlustes oder Diebstahls. Vor allem fürs Ausland halte ich das für sehr wichtig. Man glaubt ja gar nicht, was so in Brasilien z.B. für ein Aufwand getrieben wird um unbemerkt an Daten und Geld zu kommen, da staunt man echt. Also am sichersten ist ne Mischung und Verteilung und das geht für mich am besten ohne Payment over Smartphones.


  • Damit sich mobiles bezahlen durchsetzt, muss aktiv vor allem an den Kassen damit geworben werden. Außerdem muss man den Kunden durch z.B. extra Bonuspunkte bei Payback o. Ä. locken und der Einrichtungsprozess muss mit Girocard funktionieren und noch viel mehr vereinfacht werden. Am besten wird mobiles bezahlen gleich bei der Ersteinrichtung angeboten. All das wird aber wohl entweder gar nicht oder erst in 30 Jahren passieren. Ich glaube bis wir wirklich komplett bargeldlos sind (und das wird definitiv so kommen) dauerts noch eine sehr lange Zeit, gerade hierzulande.


    • <<< Außerdem muss man den Kunden durch z.B. extra Bonuspunkte bei Payback o. Ä. locken >>>
      Damit der Anbieter wieder weiß was der Kunde so alles kauft!? Auf der einen Seite soll die Datensammelei aufhören, und auf der anderen Seite sollen die Kunden mit Datensammelaktionen gelockt werden? Wenn schon mit Smartphone zahlen, dann absolut anonym. Die Betonung liegt auf absolut.

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