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Asus ZenWatch im Test: Android Wear kann auch elegant sein

Update: Preis der ZenWatch wurde deutlich reduziert

Der bloße Anblick der ZenWatch löste bei mir wenig Freude aus. „Zu Groß“, „Kompliziert“ und „Unnötig“ waren die ersten Begriffe, die mir dazu in den Sinn kamen. Doch als ich sie mit einem einzigen Klick des Metall-Schnappverschlusses an meinem Handgelenk hatte, begann eine Zeit, von der an eine Smartwatch nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken war. Wie es zu dem Sinneswandel kam, erfahrt Ihr im Test der Asus ZenWatch. Ein Kritikpunkt an der Asus Zen Watch gilt ab heute nicht mehr. Um was es genau geht, erfahrt Ihr im Bereich Preis und Verfügbarkeit.

 

Entertainment am Smartphone an der Haltestelle ist für mich...?

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Bewertung

Pro

  • Elegantes Design
  • Makellose Herstellung
  • ZenWatch Manager App

Contra

  • Android Wear mit Zen UI ist noch immer instabil

Asus ZenWatch: Preis und Verfügbarkeit

Die Asus ZenWatch ist über verschiedene Wege erhältlich, unter anderem im Einzelhandel, im brandneuen Google Store oder im Online-Shop von Asus

“Der Preis von 229 Euro ist noch immer zu hoch”. Das war einer von zwei Kritikpunkten an der Asus Zen Watch. Da dieser Preis nun nicht mehr aktuell ist, können alle zugreifen, die sich deswegen nicht die Asus Zen Watch gekauft haben. Der offiziell Verkaufspreis wurde nämlich im Google Play Store von 229 Euro auf 169 Euro reduziert. Der Versand ist natürlich kostenlos. Hier geht’s zum Angebot.  

Asus ZenWatch: Design und Verarbeitung

Im Vergleich zu den anderen Smartwatches, die man so sieht, muss man sich an Asus' Form mit den abgerundeten Ecken erst einmal gewöhnen. Ich wollte zunächst nicht glauben, dass sie an meinem schmalen Handgelenk gut aussehen würde. Doch nach meine Test muss ich feststellen, durch die weichen Linien sieht die ZenWatch auch an dünnen Ärmchen okay aus.

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Asus  ZenWatch im Test: Das Design erregt Aufsehen, da es elegant und klassisch anmutet. / © ANDROIDPIT

Das leicht gekrümmte Display ist von einem polierten Stahlrahmen umgeben. Zwischen dem Rücken und der Front befindet sich ein Einsatz aus Rotgold, der den Body der ZenWatch insgesamt dünner aussehen lässt. Ein ziemlicher Geniestreich.

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Asus  ZenWatch im Test: Das rotgoldene Band trennt die Stahlplatten. Hier erkennt man auch den physischen Knopf. / © ANDROIDPIT

Das Lederband bringt uns mit seinen Nähten in Sachen Design fast nach Italien. Die Schnalle lässt sich Eurem Handgelenk entsprechend enger oder weiter einstellen. Ein fast unsichtbarer Hebel auf jeder Seite erlaubt es Euch, das Band abzunehmen und durch ein beliebiges anderes mit 22 Millimetern Breite auszutauschen. Das Leder des Original-Armbandes ist ziemlich empfindlich und hat sehr schnell Kratzer und Brüche, die ihm früh einen Used-Look verleihen werden.

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Asus  ZenWatch im Test: Das klingt vielleicht komisch, aber der Verschluss ist eines der besten Features der ZenWatch. / © ANDROIDPIT

Der Body der ZenWatch ist wasserabweisend nach IP55. Um das Display haben wir einen relativ breiten Rahmen, in dem sich die Sensoren für den Herzmonitor befinden. Hinten befinden sich Pogo-Pins für das Ladegerät und der physische Knopf, ober den sich das Gerät ein- und ausschalten lässt.

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Asus  ZenWatch im Test: Der physische Knopf der ZenWatch ist eher unglücklich platziert. / © ANDROIDPIT

Asus ZenWatch: Display

Das AMOLED der ZenWatch hat eine Diagonale von 1,63 Zoll, was der von anderen Smartwatches in etwa entspricht. Jedoch fällt der schwarze Rand darum sehr auf. Hinter dem Gorilla-Glas 3 löst das Display mit 320 x 320 Pixeln auf, was in einer Pixeldichte von ordentlichen 278 ppi resultiert. In unserem Test der ZenWatch zeigte sich: Direkter Lichteinfall und Blickwinkel können den Anblick nicht trüben.

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Asus  ZenWatch im Test: Die Kurven der ZenWatch kaschieren ihre wahre Größe. / © ANDROIDPIT

Die Pixel sind auf dem Display deutlich erkennbar (wie bei jeder anderen Smartwatch), aber Kontrast und Sättigung der Anzeige wissen sehr zu gefallen. Wir müssen uns dabei wieder auf den Zweck der Smartwatches zurückbesinnen, nämlich ihren Einsatz als Benachrichtigungs-Zentrale am Handgelenk und verlängerter Arm des Smartphones. Spiele und Filme sollte man sich also lieber auf dem großen Display anschauen und nicht am Handgelenk.

Die Helligkeit kann man manuell regeln und das Display bleibt immer an, außer Ihr stellt das ab. Sprachbefehle lassen sich immer an die Uhr senden. Um das abgeschaltete Display einzuschalten, muss man das Handgelenk lediglich dem Gesicht zudrehen, wie man es ohnehin tun würde, um die Uhr abzulesen. Um es wieder abzuschalten, muss man es mit der Hand bedecken.

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Asus  ZenWatch im Test: Auch für die ZenWatch gibt es eine Reihe von Ziffernblättern. / © ANDROIDPIT

Asus ZenWatch: Software

Im Gegensatz zu den meisten anderen Android-Wear-Smartwatches präsentiert Asus die ZenWatch mit einer modifizierten, eigenen Software-Oberfläche. ZenUI hat ein paar eigene Features und einen eigenen Stil.

Der Hauptbildschirm präsentiert allerdings Android-Wear-typisch die Benachrichtigungen, den Schrittzähler, den Ladestand und so weiter in vertikaler Anordnung.

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Asus  ZenWatch im Test: Die Software der ZenWatch basiert auf Android Wear, bietet jedoch Erweiterungen des ZenUI. / © ANDROIDPIT

Einstellungen erreicht man über einen Doppel-Tap des Hauptbildschirms oder indem man lang den physischen Knopf berührt. Letzteres erwies sich im Test der ZenWatch also nicht optimal, denn der Button ist wenig komfortabel platziert. Von oben herbeiziehbare Schnelleinstellungen bieten Raffinessen wie den Kino-Modus, der Eure Smartwatch verdunkelt, bis Ihr sie doppelt antippt, oder den Sonnen-Modus, der sie maximal hell erstrahlen lässt, um an sonnigen Tagen ablesbar zu bleiben.

ZenWatch Manager Install on Google Play

Der ZenWatch Manager ist eine zusätzliche App von Asus, mit der Ihr das Ziffernblatt (Watchface) anpassen könnt. Dort werden Euch auch andere Apps für die Smartwatch vorgeschlagen, die Ihr ansonsten vielleicht gar nicht finden würdet.

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Asus  ZenWatch im Test: Der ZenWatch Manager versorgt die Android-Wear-Uhr mit neuen Features. / © ANDROIDPIT

Asus bietet unterschiedliche Apps an; manche davon im Play Store, andere im eigenen Ökosystem. So könnt Ihr mit der Wellness-App einen Fitnessplan aufstellen. Da sich der Pulsmesser an den Seiten befindet, könnt Ihr die Uhr einfach kneifen, um anschließend recht genau zu wissen, wie schnell aktuell Euer Herz schlägt.

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Asus  ZenWatch im Test: Ihr könnt Euer Ziffernblatt ändern oder Asus-Apps installieren. / © ANDROIDPIT

Asus ZenWatch: Performance

Während meines zweiwöchigen Tests erledigte die ZenWatch alle Aufgaben schnell und reibungslos, seien es Apps oder die Bluetooth-Verbindung. Bloß die Ersteinrichtung gestaltete sich als kniffelig. Die Smartphone-App für Android Wear wollte die Uhr zunächst nicht erkennen, worauf hin ich sie manuell zurückgesetzt habe. Anschließend tauchte sie wie magisch in der Liste verfügbarer Uhren auf und ich konnte mein Smartphone sofort mit Ihr verbinden.

Wie Ihr wahrscheinlich wisst, funktioniert Android Wear lediglich über Touch- und Sprachbefehle. Und die „OK Google“-Anfragen funktionierten stets problemlos. Natürlich muss man sich zunächst mit dem Gedanken anfreunden, in der Öffentlichkeit mit seinem Handgelenk zu reden und damit seine E-Mails zu beantworten. Wer das kann, der will es nicht mehr missen.

In der ZenWatch steckt ein Snapdragon 400, also ein Quad-Core-Prozessor. Er wird von 512 Megabyte RAM unterstützt und die Uhr kann auf 4 GB Flash-Speicher zurückgreifen. Zusätzlich ist ein 9-Achsen-Sensor und ein Mikrofon eingebaut. Alles zusammen wiegt 75 Gramm inklusive Armband.

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Asus  ZenWatch im Test: Die ZenWatch ist gewöhnlich ausgestattet und arbeitet zuverlässig. / © ANDROIDPIT

Asus ZenWatch: Akku

Asus verspricht mit dem 369-mAh-Akku über einen Tag Laufzeit und hält dieses Versprechen. Ich habe in meinem Test der ZenWatch regelmäßig Benachrichtigungen geprüft, hin und wieder Sprachbefehle benutzt und Nachrichten beantwortet und hatte den „Immer aktiv“-Modus deaktiviert und kam damit weit in den zweiten Tag. Wenn man die ZenWatch achtlos neben dem Bett liegen lässt, hält sie auch einmal vier Tage. Um sie aufzuladen, steckt man sie einfach in den mitgelieferten Dock, der seinerseits direkt oder über einen USB-Stecker am Stromnetz angeschlossen wird.

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Asus  ZenWatch im Test: Die Ladestation der ZenWatch ist schöner als die der anderen Smartwatches, die wir bis jetzt kennenlernten. / © ANDROIDPIT

Asus ZenWatch: Technische Daten

Abmessungen: 39,8 x 50,6 x 7,9 mm
Gewicht: 75 g
Akkukapazität: 369 mAh
Display-Größe: 1,63 Zoll
Display-Technologie: AMOLED
Bildschirm: 320 x 320 Pixel (278 ppi)
Blitz: Nicht vorhanden
Android-Version: Android Wear
RAM: 512 MB
Interner Speicher: 4 GB
Wechselspeicher: Nicht vorhanden
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 400
Anzahl Kerne: 4
Max. Taktung: 1,2 GHz
Konnektivität: Bluetooth 4.0

Abschließendes Urteil

Die Asus ZenWatch erwies sich im Test als ein schönes Spielzeug für das Handgelenk. Und dass sie schön ist, lässt sich nicht von allen Smartwatches behaupten. Das Design ist elegant, hat Klasse und kann sich trotzdem in weniger förmlichen Situationen sehen lassen. Das Armband ist ein Kunstwerk. Das ZenUI auf Android Wear zeigt noch ein paar Probleme, aber da bin ich mir sicher, dass sich das mit der Zeit verbessern wird. Und dann erwarte ich noch mehr nützliche Funktionen. Die Akkulaufzeit ist gut und da man die Uhr wahrscheinlich eh jede Nacht lädt, wird sie absolut ausreichen. Die ZenWatch lohnt sich als Einstieg in die Welt der Smartwatches.

Top-Kommentare der Community

  •   12
    Aleks Koß 03.09.2014

    Der Artikel ist meiner Ansicht nach echt schlecht verfasst und spiegelt die ZenWatch in keinster Weise wieder. Sie wird hier mehrfach abgewertet und soll nicht gut durchdacht sein.
    Das kann ich wohl von diesem Artikel auch behaupten. So kennt man Androidpit!

48 Kommentare

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  • RBL 25.09.2015 Link zum Kommentar

    Hab nix zu Staubdicht gefunden??

  • Na, was wird bei der nächsten Version mal wieder nicht funktionieren? Die erste Version war für so einen eckigen Klotz mit dicken Rand schon recht teuer und dann stellte sich auch noch heraus, dass es die einzige Android Wear am Markt ist, bei welcher Asus keine Antenne verbaut hat. Somit liess sich die WLAN Funktionalität, eingebaut im snapdragon 400, nicht nutzen.

    Das Rotgold gefällt, das Armband (übrigens wie erwartet die billige China-Ausführung) gefällt auf den ersten Blick auch, aber halt der übliche Rohrkrepierer von Asus. Analog zu HTC hat Asus bisher zu alter Stärke nicht zurückgefunden.

    Es gibt gute Alternativen und persönlich würde ich das eine oder andere Vorgängermodell eines anderen Herstellers bevorzugen.

  • Hab die Uhr derzeit im Test.
    Coolea Ding und sone Smartwatch hat schon was praktisches.

    Nur leider ist die Performance bei der Asus noch etwas mager.

  • Echt cool die Uhr. Leider sind die Rahmen mal wieder zu groß, deswegen wirkt sie weniger elegant.

  • Bitte mal "Über Daria Lombardi" aktualisieren.

    "...Selbstredend verbrachte sie Tage damit, die verschiedenen Einstellungen und Funktionen zu erfroschen..." Frosch? Wie jetzt?

    "...Aus diesem Grund schloss sie sich dem AnxroidPIT-Team an..." Ups, AnXroidPIT, falsche Seite?

    So was sollte in einer Personenbeschreibung eigentlich nicht passieren. Korrekturlesen = Null. ;-)

    Mfg.

  • Das Ding ist sogar noch hässlicher als die Apple Watch.

  •   24

    Ich hätte zu viel Muffe😨 dieses Ding öffentlich in der City🏭, Zug🚞, Bus🚌 und Bahn🚝 zu tragen. Da kommen dann so "Vögel🐣" in der Gruppe 🐣🐤🐦🐥 und wollen mir das Ding klauen weil sie neidisch sind👄 oder Geld💶 für ihre scheiß Drogen💉 brauchen. Alles schon erlebt😢. Wenn das Ding einen eingebauten Laser hätte wie die James Bond Uhr eventuell💪...

  • Ich habe die ZenWatch seit März in meinem Besitz und bin mit dem Teil sehr zufrieden. Das Einzige was störend ist sind die täglichen Verbindungsabbrüche zu meinem Note3,was aber sicher am Handy liegt. Ein Resetten der ZenWatch bringt keine Abhilfe. Wenn ich aber beim Note3 in den Flugmodus gehe und anschließend wieder die Verbindungen aktiviere ist alles wieder im Lot. Das nervt zwar aber ist auch bisher der einzige Makel den ich feststellen konnte. Hat vielleicht jemand gleiche Erfahrungen gemacht ? Mit einem anderen Handy hab ich aber noch nicht getestet. . .

  • Was mich interessiert: kann man Smartwatches mit mehreren Telefonen verbinden? Also Benachrichtigungen von zb Firmen- und Privathandy empfangen?

  •   26

    Man sind hier noch alte Kommentare...

  • Hatte vor zwei Tagen mal bei Idealo geschaut,Da waren gerade mal zwei Anbieter...Der eine 500,00 EUR der andere 299,00 Euro und hier nur begrenzt - Vertrauenswürdig - wenn man die Kommentare dazu liest.Von daher ist -zumindest aktuell -Google die beste Adresse....wenn es um die Asus-Watch geht.Bei den anderen weiss ich es nicht.Allerdings....habe gerade noch mal nachgeschaut,soll die Akku-Leistung bei 1100 mAh liegen.Zumindest wird's genau so ausgezeichnet .Was jetzt richtig ist....weiss ich im Moment auch nicht.Vielleicht hat hier noch jemand eine Info zu.

    • Es wurde schon mal erwähnt, ich versuche es aber nochmals. Bitte mach doch nach den Satzzeichen noch ein Leerzeichen mit rein, sonst wird das immer als Link markiert und wirkt ausserdem unleserlich. ;) Vielen Dank :D

  • Erneuter Uhrenartikel, erinnert permanent an euer asoziales Newsletter "Gewinnspiel". Denkt an sowas zurück, wenn ihr in einem Jahr auf der Straße sitzt :)

  • Die SW3 find ich viel viel besser

  •   22

    phone liebhaber trifft auf....Uhr? Nachrichtenzentrale? minibildschirm to wear a la coffee to go? wenn man den netten satz über das ARMBAND liest......., sorry! schätze der autor hat vorher nur SMARTWATCH getragen, plastikuhr mit dem ruf einer schweizer uhr. SO ETWAS NENNT MANN FALTSCHLIESSE. UND JAAAAA, ES GIBT TOLLE SCHLIESS UND ARMBÄNDER SCHON LANGE. ZUMINDEST BEI RICHTIGEN UHREN.

  • Ich kann die Zenwatch seit Ende 2014 mein Eigen nennen. Abgesehen vom stolzen Preis, bin ich stolz sie zu besitzen. Klar stecken alle Smartwatches noch in den Kinderschuhen. Ich habe sie hauptsächlich wegen den "geilen" Design gekauft und bis heute absolut nicht bereut.

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