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Android L Preview für 64-Bit-Desktop-PCs erhältlich

Google rollt eine offizielle Vorschau-Version für 64-Bit-fähige Desktop-Hardware aus. Damit ist die letzte Schranke zwischen Smartphones und PCs aber noch nicht gefallen.

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Android L erobert weitere Plattformen. / © ANDROIDPIT

Google hat es fast geschafft: Das Smartphone-Betriebssystem Android landet bald auf den großen Computern. Mit seinem Support für 64-Bit-Architekturen ist Android L reif für die Hardware in den PCs und Servern. Desktop-Betriebssysteme wie Windows, OS X und andere Linux-Distributionen müssen dann einen weiteren Nebenbuhler neben sich dulden. Google könnte seinen Erfolg im Embedded-Bereich damit nutzen, um mit kompatiblen Apps auf Desktop-Systemen oder sogar im Server-Bereich zu punkten.

Intel und AMD haben bereits Bewegungen in diese Richtung gezeigt. Während AMD im Opteron A-1100 direkt ARM-Kerne verbaut, tüftelt Intel an eigenen Prozessoren, die auf die Aufgaben in Android spezialisiert sind. Ihre 64-Bit-MIPS-Architektur ist ein Eigenbau, der Intel softwareseitig zusätzliche Schmerzen bereitet hat. Denn Android hat diese Kerne bisher nicht nativ unterstützt, und die Intel-Ingenieure mussten selbst Anpassungen am Kernel vornehmen. Diese Schmerzen könnten nun aber beendet sein.

Für Android L ist endlich eine 64-Bit-fähige Developer Preview verfügbar gemacht worden. Zusammen mit einem Emulator können Entwickler Ihre Anwendungen auf herkömmlicher x86_64-Hardware in einer virtuellen 64-Bit-Android-Umgebung testen und debuggen. 

Der letzte Schritt fehlt aber noch: Es ist nach wie vor nicht möglich, Android nativ auf x86_64-Prozessoren zum Laufen zu bringen, wie sie in der Mehrzahl der handelsüblichen Desktop- und Server-CPUs zum Einsatz kommen. Wann dieser gegangen wird und in welcher Form die Chip-Hersteller darauf reagieren werden, wird sich in Zukunft noch zeigen. Intel scheint auf jeden Fall schon sehr viel Geld auf dieses Pferd gesetzt zu haben. 

Top-Kommentare der Community

  • DiDaDo 10.10.2014

    Was für manche so schlimm dran ist ne Kachel mit der Maus zum Programmstart anzuklicken, verstehe ich immer noch nicht. Der Desktobetrieb läuft unter Win8 wie bei seinen Vorgängern. Nur das Startmenü ist nun Fullscreen. Die Apps muss keiner nutzen.

45 Kommentare

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  • dieses gelabere hier wahnsinn,die finale android version für desktop pc's ist doch noch lange nicht fertig und die kompatiblen prozessoren auch noch nicht,wenn es soweit ist kann windows un co einpacken, keine chance ...die kommen dann an stabilität und leistung an einen android 64bit os nicht mehr ran, aber das dauert noch monate....also kriegt euch ein...

  • Wer sich etwas mit der Materie auseinandersetzt wird wie einige meiner Vorschreiber zu Schluss kommen, das Android als System nur für den Heimgebrauch nutzbar ist.
    Sobald man professionell arbeiten muss, Entwicklung und Konstruktion, kommt man an Windows oder Apple nicht vorbei. Teilweise auch im Grafischen Bereich.

    hinzu kommt häufig, das die Firmen Android wegen Sicherheitsgründen nicht in Ihre Infrastruktur aufnehmen.
    und dies ist dann wiederum nur möglich mit zusätzlichen apps und Programmen.


    ich habe nun lange mit den unterschiedlichen Systemen nebeneinander gearbeitet, Android auf dem Tablet und Handy, Windows auf dem Laptop und der Workstation plus Apple wegen der Grafik.
    Da die Grafik in Zukunft wegfällt, benötige ich Apple in Zukunft nicht mehr.
    Da ich den Wust an Geräten aber nicht mehr möchte werde ich mich ganz klar in Richtung Windows bewegen. Dadurch bin ich zumindest für die nächste Zukunft für alles gewappnet.
    und bis Android soweit ist, das wird noch dauern.
    ist halt open source..

  • Linux war Anfangs für Server konzipiert. Da lief ein Samba stabiler, schneller und besser als ein Windows NT Server.
    Seit 2001 gibt es unter Windows den Server 2000 und natürlich danach die weiteren Entwicklungen 2003, 7, 8.
    Da spielt Linux garkeine Rolle mehr.
    Microsoft hat 2001 ihr aktive direktory eingeführt. Und bis heute gibt es unter Linux nicht einen Server, der in der Lage ist, einen AD Server komplett zu ersetzen. Mit anderen Worten, nach über 12 Jahren der Entwicklung bei Linux, sind sie noch nicht mal annähernd dran.
    Das ist eines der größten Probleme von open source

  • Es ist ebenfalls erstaunlich wie sehr einige im Desktop Bereich immer noch auf Linux schwören.
    Linux hat einfach den Anschluss verpennt.

    • Viele Windows Programme laufen auch unter Linux, man kann die Benutzeroberfläche ändern, Linux ist kostenlos, die Systemanforderungen sind viel geringer, es ist viel sicherer...

      Ich finde Windows 8 zwar sehr gut, nutze aber lieber Ubuntu. Es wäre genial, wenn man sein Smartphone an den Pc anschließen und das Android vom Smartphone am Pc starten könnte!

      • Windows ist bei jedem neuen PC dabei... eine Windows 7 Lizenz haben die meisten Leute auch irgendwo rumliegen und Windows 8 war sehr günstig.
        Natürlich kann man Windows-Programme mit Linux ausführen, aber die haben immer Nachteile.

    • Den Anschluss an die Zukunft hat momentan eher Microsoft verpennt. Desktop Systeme werden im privaten Bereich immer mehr zur Nebensache. Somit setzt Linux mit Android doch auf das richtige Pferd

      • Die Konsequenz, dass es weniger Desktop-PCs gibt, als früher, nur weil weniger gekauft werden, halte ich für falsch. Für nicht-Gamer gibt es im privaten Bereich einfach keinen Grund sich neue Geräte zu kaufen, solange die alten noch funktionieren. Gamer hingegen kommen mit aufrüsten der alten Hardware günstiger.
        Tablets sind relativ neu und machen noch vergleichsweise große Fortschritte: Dadurch gibt es einfach mehr Käufer (die Summe aus Leuten, die kein Tablet haben und solche, die sich ein neues kaufen).
        Ich kenne in meinem Bekanntenkreis keinen, der nicht auch einen Laptop oder Tower-PC hat. Ebenso haben auch nicht alle ein Tablet.
        Auf dem Laptop wird meistens MS Office verwendet - das kann Android nicht. Nur Mac OS X ist noch im Genuss manchmal ein Office-Paket abzubekommen.
        Microsoft hat sicherlich den Übergang in den mobilen Mark nicht hinbekommen und scheint daran zu scheitern, aber mit Windows und MS Office dominieren sie wohl noch eine lange Zeit den Computer-Markt. Die Frage ist dabei nur, ob die normale Anwender seit Windows 7 Upgrades auf neuere Versionen braucht: Ich denke eher nicht.

  • schon komisch wie manche Leute von vornherein Android auf dem Desktop ablehnen ohne es je gesehen oder probiert zu haben. Es geht hier ja nicht um eine fertige Version bzw. eine für den Massenmarkt. Wer weiß wie sich Android noch entwickelt bzw. wie es am ende gestaltet sein wird.

  • Mir würde eine Desktop Version sehr gefallen, solange sie kostenlos ist.

    • genau, wie immer muss alles für umme, perfekt entwickelt und in alle Richtungen kompatibel sein... Mit ein Grund dafür, warum das meiste nicht aus dem Quark kommt.

  • meiner Meinung nach ( als Laie ) wird Windows im privaten Bereich irgendwann keine große
    Rolle mehr spielen.

    • Kein anderes Betriebssystem kann Spiele so gut darstellen. Kein anderes Betriebssystem hat so viele verschiedene Programme.
      Leute, denen der Umfang von Android reicht, können ihren PC auch durch ein Tablet ersetzen. Bei den restlichen PCs wird sich Android genauso gut durchsetzen wie Linux: So gut wie gar nicht.
      Der PC Markt wird weiterhin primär aus Windows und sekundär aus MacOS X bestehen.

  • Konsequente Fortsetzung der Chrome OS Strategie, das verkauft sich ja nicht so gut, weil es fast 100% Internet braucht.
    Da ist der Schritt konsequent. Und die M$-Fehler muss man ja nicht noch mal machen (Kacheln auf Handy gut, auf PC schlecht.. Für die meisten jedenfalls).

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