Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.
Amazon Vesta: Alexa auf Rädern
Mobilität AI Smart Home 2 Min Lesezeit 2 Kommentare

Amazon Vesta: Alexa auf Rädern

Amazons Sprachassistentin Alexa wird immer mobiler - als Roboter namens Vesta soll sie sich sogar bald fortbewegen können, allerdings auf Rädern und nicht auf Beinen. Ob Alexa schon bald durch die Wohnung rollt und uns jeden Wunsch von den Lippen abliest?

Mit den Echo-Geräten und der Sprachassistentin Alexa hat sich Amazon eine sehr starke Position im Smart-Home-Bereich gesichert, und die gilt es auszubauen. Lautsprecher in allen Größen gibt es bereits, auch mehrere Echo-Geräte mit Display und Kamera. Da liegt der nächste Schritt fast schon nah: Alexa muss mobil werden. Unter dem Codenamen Vesta entwickelt Amazon einen Alexa-Roboter, der der Sprachassistentin zwar keine Beine, aber Rollen verpassen soll. Damit bliebe Alexa nicht mehr ausschließlich auf einen Standort fixiert, sonder könnte sich mehr oder weniger frei im Raum bewegen. Der ursprüngliche Plan von Amazon sah vor, Vesta noch dieses Jahr auf den Markt zu bringen. Nun soll es aber doch erst 2020 oder noch später soweit sein.

temi personal robot ok
Wird Vesta dem Temi ähnlich sehen? / © temi

"Alexa, komm sofort zu mir!"

Die aktuellen Prototypen von Vesta, die Amazon testet, sollen etwa hüfthoch sein. Mit computergesteuerten Sensoren erkennen sie die Welt um sich herum, damit sie nicht gegen Hindernisse stoßen. Ruft ein Mensch "Alexa" oder ein alternatives Codewort, sucht sich der Roboter seinen Weg zu seinem Herrn und Meister, so zumindest die interne Demo, die Bloomberg gesehen haben will. Die Funktionen, die Amazon Vesta zu bieten hat, sollen momentan denen der Echo-Lautsprecher gleichen. Allerdings dürfte Amazon hier noch weitere Pläne in der Schublade haben, denn ohne spezielle Features dürfte so ein vermutlich kostspieliger Alexa-Roboter kaum genügend Kunden anziehen.

Dass das Geschäft mit KI-gestützten Robotern kein einfaches ist, hat in der jüngeren Vergangenheit auch Bosch erfahren müssen. Das für den Roboter Kuri eigens gegründete Startup Mayfield Robotics wurde vor einem Jahr eingestampft und das Projekt eingestellt. Temi, der "Personal Robot" tut sich ebenfalls schwer.

Benutzt Ihr Alexa oder einen anderen Sprachassistenten? Was gefällt Euch daran? Und welche Funktionen könnte Alexa noch besitzen, wenn sie sich fortbewegen könnte?

Quelle: Techcrunch

2 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!