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Amazon und Google: Echo und Home sollen Telefon-Funktionen erhalten

Amazon und Google: Echo und Home sollen Telefon-Funktionen erhalten

Amazon Echo und Google Home sind Smart-Home-Gadgets, die einen digitalen Assistenten in Euer Wohnzimmer bringen. Mit mehreren dieser kleinen Lautsprecher könnt Ihr Euer ganzes Zuhause in eine kleine Abhörstation verwandeln und überall Sprachbefehle geben, Musik abspielen und Informationen abrufen. Star Trek lässt grüßen. Eine Funktion fehlt noch, aber Google und Amazon arbeiten wohl daran: Telefonie!

Laut einem Bericht des Wall Street Journal sind beide Konzerne daran, ihren Smart-Home-Angeboten eine Telefon-Funktion zu verpassen. Google hat damit Erfahrung, Amazon dürfte eher mit Schrecken an Worte wie Telefon oder Smartphone denken. Aber das Feature könnte sich für Google Home oder Amazon Echo als enorm nützlich erweisen.

Google und Amazon sollen dem Artikel zufolge schon seit geraumer Zeit an Telefonfunktionen arbeiten. Amazon soll sogar schon seit 2015 daran arbeiten, es habe aber Verzögerungen bei der Entwicklung gegeben. Letztlich wäre es dann möglich, mit einem Sprachbefehl eine Telefonverbindung zu einem Kontakt aufzubauen. Die Telefonate würden dann über die integrierten Lautsprecher und Mikrofone laufen - quasi mit einer Freisprecheinrichtung.

Es gebe mehrere Wege, eine Telefonfunktion in Home oder Echo zu implementieren. Laut dem Bericht sind mehrere Fragen noch offen. Einerseits könnte die Telefonfunktion über Services wie Skype oder als eigener VoIP-Dienst eingerichtet werden. Auch Varianten wie Weiterleitungen aus dem klassischen Telefonnetz seien denkbar. Weil durchaus damit zu rechnen ist, dass die Funktion auf große Gegenliebe bei den Nutzern treffen könnte, gibt es ein Problem mit dem Notruf. Wer Echo oder Home verwendet, um damit Gespräche zu starten, wird möglicherweise auch Notrufe damit starten wollen. Diese sind aber über Dienste wie Skype nicht erreichbar. Dieses Problem müssten Google und Amazon lösen, wenn sie Home und Echo mit Telefonfunktionen ausstatten möchten.

Bevor Telefonfunktionen ins Wohnzimmer kommen, müssen offenbar noch regulatorische Hürden genommen werden. Außerdem seien Kunden bei Telefonaten besonders um die Privatsphäre besorgt, nicht gerade das Steckenpferd von Echo und Home.

Würdet Ihr eine Telefonfunktion in Echo oder Home verwenden? Oder bleibt Ihr Eurer Allnet-Flat am Handy treu? Schreibt es in den Kommentaren!

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Top-Kommentare der Community

  • Michael K. 16.02.2017

    Wie Du den Lautsprecher benutzt, hast Du ja in dem ersten Kommentar gar nicht beschrieben, also darf von einer Standardanwendung ausgegangen werden.
    Aber auch wenn die Mikrofone (scheinbar) per Software ausgeschaltet sind, und Du nur das Mikro der Fernbedienung nutzt, wer sagt Dir denn, dass die Mikrofone wirklich aus sind? Nur weil sie nicht auf die Triggerworte reagieren, oder das Indikatorlicht aus ist, heisst das nicht, dass sie wirklich aus sind, und nicht alles mithören.
    Es ist ja meistens nicht so, dass das Indikator-Licht wirklich die physikalische Fähigkeit der Mikros anzeigt, Geräusche aufzunehmen, weil es z.B. mit dem Biasstrom der Mikros gekoppelt wäre, sondern eher einen logischen Zustand des Gerätes, in dem keine Aufzeichnung erfolgt.
    In der Regel hängt die Biasbestromung der Mikros an einem Port, das Licht, das z.B. blinkend noch was anderes, z.B. einen Fehler, anzeigen kann, an einem anderen. Dadurch wird es viel flexibler verwendbar.
    Dann kann eine Software aber die Mikros einschalten, und dem Anwender gleichzeitig vorgaukeln, sie wären aus, indem das Licht aus bleibt.
    Ich behaupte ja nicht, dass es so ist, aber was, wenn es einem Hacker gelingt, den Lautsprechern eine Schadsoftware unterzujubeln, die die Audiostreams nicht nur auf die Server der Dienstleister schickt, sondern auch auf den eigenen, und für diese Umleitung noch ein paar Zusatztrigger verwendet wie "Seitensprung", "Geliebte", oder vielleicht auch "Steuererkläung" oder "schweizer Bankkonto", natürlich bei ausgeschaltetem Indikator, dann könnte er vielleicht die ein oder andere Grundlage für eine Erpressung finden.

    Von Fakten habe ich daher auch nicht geredet, sondern von potenziellen Bedrohungsszenarien. Ich sichere mein Haus nicht gegen Einbrecher, weil schon eingebrochen wurde, oder mir die Absicht dazu bekannt wäre, sondern weil ein Einbruch ein realistisches Bedrohungsszenario ist. Und so wie es mir Schutz vor dem Eindringen von Dritten bieten soll, soll es mir auch Schutz vor "Mithörern", auch vor potentiellen, bieten, wenn ich mal vertrauliche Gespräche führen will.

    Meine "Spitzen" waren übrigens nur eine Reaktion auf Deinen letzten
    Satz des ersten Kommentars, der indirekt impliziert, dass "Nicht-IT-ler" wohl nicht genug technikaffin sind, und sich deshalb mit "Aluhut-Fragen" beschäftigen, was solche ebenfalls als Spitzen empfinden müssen, vor allem, weil eine kritische Betrachtung der Geräte keine "Aluhut-Fragen" sind.

67 Kommentare

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  • Das Gerede um Datensicherheit und Privatsphäre halte ich für Augenauswischerei.
    Was da tatsächlich seit langem im Hintergrund getrieben wird, ist unglaublich - Stichwort Big Data und Videoüberwachung.
    Da kann sich keiner schützen - wird schließlich sehr intensiv vom Staat und der Industrie genutzt.
    Was Windoofs und Android so hintenrum kommunizieren außerhalb der messbaren Werte weiss nur der der es nutzt.
    Selbst der Fernseher führt da ein Eigenleben, ist schließlich smart...
    Da nutze ich lieber die netten und nützlichen Funktionen als Ausgleich für eine existierende Überwachung - schließlich habe ich nichts zu verbergen.
    Toll, wenn mich Alexa informiert, wer da gerade anruft, meine Lieblingsmusik abspielt oder mich mit Bequemen Bedienfunktionen fürs smarte Home entlastet (bin körperlich behindert).

    bogol01Gelöschter Account


  • Wenn es sowas von Threema oder Wire gibt...Immer her damit.
    Aber als reinen Telefon Standard.
    Muss jetzt nicht sein dass da was schräg läuft, aber Vertrauen hab ich absolut keins. Da ist so ein Gefühl des Unbehagen, dass ich das nie anschaffen würde. Mir fehlt nach all den aufgedeckten Machenschaften das Vertrauen für sowas. Das muss aber jeder für sich entscheiden.


  •   54
    Gelöschter Account 17.02.2017 Link zum Kommentar

    Abhöranlagen im Wohnzimmer scheinen im Trend zu sein. Coole Features, nettes Design und der Hersteller hört mit .... egal was er behauptet, er kann es und wenn er es kann, so wird er oder sonst jemand es auch tun..... wir werden uns wohl dran gewöhnen müssen .... ich werde mir so ein Ding aber nicht kaufen, neben der Tatsache, dass es für mich keinerlei nutzen hat, finde ich es auch nicht gerade hübsch .....

    Gelöschter Account


    • Wenn du jeden deiner Sätze mit "Alexa..." beginnst, ist es sicher eine tolle Abhöranlage.

      Gelöschter AccountGelöschter Account


    •   77
      Gelöschter Account vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Alexa ist höchstens ein guter Staubfänger.Ich hatte mir mal so ein Teil geholt. Innerhalb der ersten zwei Wochen hat es echt Spaß gemacht mit Alexa zu sprechen aber schnell habe ich auch die Faszination und den Spaß verloren. Ich habe es dann meinem Cousin geschenkt.


  • C. F.
    • Blogger
    16.02.2017 Link zum Kommentar

    Ermittler wollen Aufzeichnungen von Amazon Echo: Alexa als Zeugin einer Mordanklage?

    Im Rahmen eines laufenden Ermittlungsverfahrens verlangt die Polizei von Bentonville (Arkansas) von Amazon die Herausgabe von Daten und Audio-Aufzeichnungen eines vernetzten Echo-Lautsprechers.

    "Alles was Sie zu Echo sagen, kann vor Gericht gegen Sie verwendet werden." – diese oder eine ähnliche Warnung steht vielleicht künftig auf vernetzten Lautsprechern mit integriertem Sprachassistenten.

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ermittler-wollen-Aufzeichnungen-von-Amazon-Echo-Alexa-als-Zeugin-einer-Mordanklage-3582492.html


    • Der vermutliche Täter wird wohl kaum Alexa gefragt haben, wie man eine Leiche entsorgt. Ansonsten kann man die Fragen auch im der Alexa App nachschauen. Handy oder PC werden sicherlich auch beschlagnahmt worden sein. Ich sehe nicht das Problem hier, für mich nicht anderes als z.B. Google Now Assistent oder Siri

      DiDaDoGelöschter Account


    • hoffe es klappt. Das wäre doch super wenn das zur Aufklärung einer Straftat behilflich wäre.


      • Ist dass dann der moderne Mensch ?
        Der Jahrtausende frei lebte. Darf ich ein Micro bei euch in der Wohnung platzieren ? Ich schau auch in die Audiofiles nicht rein. Das E-Mail Passwort auch bitte.
        Yes we scan, bei einem Hack zerstöre ich euer Leben in 20 Minuten.
        Wehe wir kommen in solche Zeiten. Dann steht euer DatenPool als erster bereit.
        Es geht den großen nur darum Milliarden abzukassieren. Bedenken interssieren da nicht. Ich will mehr Geld. Und alles alles Kostenlos im Internet und Software.
        Das lebt sich klasse so.
        In anderen Zeiten bin ich SS Oberscharführer Tom. Ich kriege euch alle...
        Aber davor verkauf ich euch alle (euer Leben) an jeden der eine Hand voll Euro zahlt...
        Ich sollte mich aus solchen Artikeln raushalten, macht mich nur wütend. Weil das Grundproblem aus der Philosophie heraus kaum jemand hören und akzeptieren will.
        Und ja, es betrifft nicht nur die Dinger von Google und Amazon.
        Sorry wenn ich über den guten Ton hinaus gehe. Hab wieder eine Grippe und bin nicht gut drauf.


      •   17
        Gelöschter Account 18.02.2017 Link zum Kommentar

        Ich wünsche Dir gute Besserung, auch was Deine düsteren Gedanken betrifft...


      • Wieso? Er hat recht. Alexa ist nichts als ein weiterer Versuch die Kundschaft auszuspionieren, um zu wissen was ihnen gefällt. Amazon kann so erörtern was ich mir vielleicht noch wünsche und mich am Ende gezielt mit Werbung bombardieren. Was Google so mit den Daten macht? CIA, NSA? Datenschutz was ist das denn in den USA? Da wird nur ein Riesen-PR-Schau von den Herstellern vor Gericht veranstaltet und unter der Hand sind die Daten schon rausgegeben. Wer meint er müsse sich so ein Ding ins Wohnzimmer stellen soll das tun. Bei mir werden solche Sachen wie Cortana, Siri oder Google-Speak sowie die Sprach- und Gesten-Assistenten in anderen Geräten ausgeschaltet und fertig. Was die Industrie will interssiert mich nicht, schafft sie doch mit ihrem Datensammelwahn auch Einfallstore für ganz anderen Verbrecher die dann über diese Wege für andere Machenschaften spionieren können. Ich sage nur Billig-Überwachungscams von Discountern. Damit auch ja jeder mein Wohnzimmer sehen kann. Das sind Heute keine düsteren Gedanken mehr, das ist Real und das nicht zuletzt weil es heute vielen egal ist was mit ihren Daten passiert die sie über WhatsApp oder Facebook in die Welt setzen. Ich wünsche gute Besserung für die Grippe.


      •   17
        Gelöschter Account 22.02.2017 Link zum Kommentar

        Auch leider wieder so ein 08/15-Kommentar von Dir...

        Die Daten der deutschen Echo-Nutzer werden auf Servern in der EU gespeichert, nicht in den USA. Für Server in den EU gelten wiederum die wesentlich strengeren Datenschutzbestimmungen der EU.

        Bis heute gibt es keinen mir bekannten Fall, in dem die von Dir erwähnten Verbrecher einen Amazon-Server gekapert und Daten deutscher Kunden/Nutzer abgegriffen haben. Ich gebe Dir gerne Recht, dass man solches sehr wohl bei Billig-Herstellern von Netzwerkgeräten befürchten muss (ja selbst bei Qualitätsherstellern wie z. B. D-LINK gab es schon eklatante Lücken), aber zumindest ich vertraue auf die Datensicherheit und den Datenschutz bei Amazon. Auch klar ist natürlich, dass dies jeder für sich selbst entscheiden muss...

        Was die Bombardierung mit Werbung angeht: Bis heute kann ich auch das nicht im geringsten bestätigen...


  •   17
    Gelöschter Account 16.02.2017 Link zum Kommentar

    Ich finde es besonders witzig, wenn Android-User (wie auch ich einer bin) über mögliche Probleme mit dem Datenschutz räsonieren. Der Amazon Echo oder auch der Google Home dienen lediglich dazu, Tastatureingaben bzw. die App-Bedienung per Hand durch eine Spracheingabe zu ersetzen.

    Die von den genannten Geräten geleistete Interaktion mit Beleuchtungs-, Jalousien- oder Heizungssteuerung bzw. die Fernbedienung der Unterhaltungselektronik mittels Sprachbefehl sehe ich in keiner Weise als datenschutzkritisch. Bisher fand sich auch niemand, der mit erklären konnte, inwieweit hier Unheil drohen könnte...

    Der besondere Clou ist für mich der Umstand, dass man mehrere Aktionen auf einen Befehl hin auch in Folge ablaufen lassen kann (z. B. via Yonomi oder Conrad Connect). Oder die Einkaufsliste per Zuruf erweitern, ein Taxi anfordern oder einfach nur den Wetterbericht für das Wochenende abrufen kann. Die Möglichkeiten wachsen täglich, eine "Bedrohung" sehe ich darin nicht, zumal jeder für sich die Wahl hat, ob er daran teilhaben will oder nicht. Vielleicht bin ich als IT-ler aber auch einfach zu technikaffin, um mich mit Aluhut-Fragen beschäftigen zu wollen... ;-)


    • Wie AcWengler auch schreibt, ist es durchaus möglich, Sprache auch aufzuzeichnen, ohne zu signalisieren, dass dies der Fall ist. Damit könnte im Prinzip jedes gesprochene Wort auf den Servern der Dienstleister landen, und eben nicht nur das, was nach dem Triggerwort gesprochen wird. Sollte das der Fall sein, wäre das die völlige Aufgabe von Privat- und Intimsphäre. Und bevor wieder das Argument kommt, das wäre beim Smartphone nicht anders: die haben in der Regel keine Mikrophone, die Vorzugsrichtungen bündeln können, darüber hinaus kann man in bestimmten Situationen, insbesondere zu Hause, Smartphones auch ausschalten, ohne sie, anders als die Lautsprecher, ihres Sinnes zu berauben. Dass sie dann wirklich nichts mehr senden, kann man mit Software wie Wireshark und seiner Mobilfunkrechnung überprüfen.
      Von einem IT-ler, der mit Fragen der Softwaresicherheit einigermaßen vertraut sein sollte, und dem bekannt sein sollte, wie mannigfaltig Apps, Webseiten oder Schadsoftware Informationen erlangen, die sie nichts angehen, hätte ich eigentlich nicht erwartet, dass er solche Probleme als Aluhut-Fragen abtut. Die selbst unterstellte Technikaffinität würde ich in diesem Kontext dann auch eher als Technikblindheit auslegen.
      Ein Smarthome lässt sich auch komplett ohne externe Server steuern. Es ist dann nicht nur robust gegen Störungen der Internetverbindung und der externen Server, sondern auch leichter gegen externe Angriffe abzusichern. Das ist vielleicht nicht so einfach, wie mit den Lautsprechern, sollte aber einen IT-ler mitnichten überfordern.


      •   17
        Gelöschter Account 16.02.2017 Link zum Kommentar

        Dein Kommentar wäre sehr viel wertvoller, wenn er von echtem Wissen um die Umstände getragen würde. Wird er aber leider nicht...

        Würde ich - und das scheinst Du anzunehmen - den Echo im "Auslieferungsmodus" (also mit ständig aktiviertem Mikrofon) nutzen, dann gäbe es an Deinen Äußerungen nichts auszusetzen. Allerdings ist bei mir das eingebaute Mikro dauerhaft abgeschaltet und ich nutze die separat erhältliche Fernbedienung zur Sprachsteuerung - kein Aktivierungswort, kein Dauerlauschen, kein Aufgeben der Privatsphäre...

        Den meisten Anti-Kommentatoren scheint es aber wichtiger, einfach eine Meinung zu äußern, ohne sich mit der lästigen Erhebung von Informationen und Fakten aufzuhalten - Deine versteckten Spitzen lassen mich somit völlig kalt... :-)


      • Wie Du den Lautsprecher benutzt, hast Du ja in dem ersten Kommentar gar nicht beschrieben, also darf von einer Standardanwendung ausgegangen werden.
        Aber auch wenn die Mikrofone (scheinbar) per Software ausgeschaltet sind, und Du nur das Mikro der Fernbedienung nutzt, wer sagt Dir denn, dass die Mikrofone wirklich aus sind? Nur weil sie nicht auf die Triggerworte reagieren, oder das Indikatorlicht aus ist, heisst das nicht, dass sie wirklich aus sind, und nicht alles mithören.
        Es ist ja meistens nicht so, dass das Indikator-Licht wirklich die physikalische Fähigkeit der Mikros anzeigt, Geräusche aufzunehmen, weil es z.B. mit dem Biasstrom der Mikros gekoppelt wäre, sondern eher einen logischen Zustand des Gerätes, in dem keine Aufzeichnung erfolgt.
        In der Regel hängt die Biasbestromung der Mikros an einem Port, das Licht, das z.B. blinkend noch was anderes, z.B. einen Fehler, anzeigen kann, an einem anderen. Dadurch wird es viel flexibler verwendbar.
        Dann kann eine Software aber die Mikros einschalten, und dem Anwender gleichzeitig vorgaukeln, sie wären aus, indem das Licht aus bleibt.
        Ich behaupte ja nicht, dass es so ist, aber was, wenn es einem Hacker gelingt, den Lautsprechern eine Schadsoftware unterzujubeln, die die Audiostreams nicht nur auf die Server der Dienstleister schickt, sondern auch auf den eigenen, und für diese Umleitung noch ein paar Zusatztrigger verwendet wie "Seitensprung", "Geliebte", oder vielleicht auch "Steuererkläung" oder "schweizer Bankkonto", natürlich bei ausgeschaltetem Indikator, dann könnte er vielleicht die ein oder andere Grundlage für eine Erpressung finden.

        Von Fakten habe ich daher auch nicht geredet, sondern von potenziellen Bedrohungsszenarien. Ich sichere mein Haus nicht gegen Einbrecher, weil schon eingebrochen wurde, oder mir die Absicht dazu bekannt wäre, sondern weil ein Einbruch ein realistisches Bedrohungsszenario ist. Und so wie es mir Schutz vor dem Eindringen von Dritten bieten soll, soll es mir auch Schutz vor "Mithörern", auch vor potentiellen, bieten, wenn ich mal vertrauliche Gespräche führen will.

        Meine "Spitzen" waren übrigens nur eine Reaktion auf Deinen letzten
        Satz des ersten Kommentars, der indirekt impliziert, dass "Nicht-IT-ler" wohl nicht genug technikaffin sind, und sich deshalb mit "Aluhut-Fragen" beschäftigen, was solche ebenfalls als Spitzen empfinden müssen, vor allem, weil eine kritische Betrachtung der Geräte keine "Aluhut-Fragen" sind.


      •   17
        Gelöschter Account 17.02.2017 Link zum Kommentar

        Vielen Dank für die Klarstellung, natürlich darfst Du ausgehen, wovon immer Du möchtest. Sinnvoll werden Schlussfolgerungen aber erst dann, wenn sie von Fakten gestützt werden...

        Wie auch immer, es lassen sich natürlich die tollsten und wildesten Bedrohungsszenarien zeichnen, aber die gelten dann so genauso für den Gebrauch von Smartphone, Tablet, Computer usw. Während Du selbst im ersten Kommentar beschreibst, wie man sich darüber bis zu einem gewissen Grad Gewissheit verschaffen kann, ob hier Böse am Werke sind, werden Echo und Home von Dir und vielen anderen grundsätzlich verteufelt. Das ist zwar Dein/deren gutes Recht (im Sinne der Meinungsfreiheit), gleichzeitig aber - zumindest aber aus meiner Sicht - nicht wirklich ernstzunehmen (nur deshalb auch die Erwähnung des Aluhuts)...


      • Wenn ein Risiko erstmal ein Fakt ist, dann ist es zu spät, deshalb kann ich sinnvollerweise auch Schlussfolgerungen über Risiken ziehen, bevor sie zu Fakten geworden sind.
        Sonst könnte ich auch auf Updates verzichten, denn die Risiken die damit, zumindest für mich persönlich, verbunden sind, haben sich ja auch noch nicht realisiert, sind also keine Fakten, sondern nur eine Möglichkeit.
        Die Lautsprecher haben nun mal die Möglichkeit permanent in den Raum zu hören, und dabei noch bestimmte Richtungen aus den Umgebungsgeräuschen heraus zuheben (Technisch hervorragend gelöst mittels einer Art Mikrofon-Phasenarray). Also stellen sie bezüglich des Abhörrisikos eine größere Gefahr dar, als Smartphones, ich habe aber nie behauptet, dass da das Risiko Null ist. Nur ist es wegen der weniger guten akustischen Möglichkeiten geringer, und man kann dem Risiko durch Ausschalten oder Weglegen der Geräte begegnen, eine bei hochvertraulichen Besprechungen gar nicht unübliche Methode. Schalte ich die Lautsprecher nur vorübergehend ab, sind sie eigentlich sinnlos.
        Ich verteufle auch nichts, sondern analysiere nur Kosten, Nutzen und Risiken.
        Und ein Risiko muss ich auch unter dem Aspekt des ihm entgegen stehenden Nutzens sehen, und da schlägt Smartphone und Tablet die Speaker in fast allen Belangen.
        Selbst bei der Kernfunktion, der Assistenzfunktion, ist der Lautsprecher doch nur bei ganz einfachen Fragen schneller, wie "Was ist die grösste Insel der Welt?" oder "Wie heisst der 5. amerik. Präsident?" und im Vorteil, wobei ich Sprachassistenz natürlich auch bei den genannten Geräten haben kann. Will ich wissen wie ein Raketenmotor funktioniert, oder wie man eine Differentialgleichung zweiter Ordnung löst, dann will ich Bilder und Formeln sehen, und nicht endloses Gequatsche. Smartphone und Tablet bieten mir das, die Speaker nicht.
        Auch zur Steuerung eines Smarthomes halte ich eine Touchsteuerung viel besser geeignet, als eine Sprachsteuerung, weil sie viel mächtiger ist. Im Auto ist eine Sprachsteuerung vielleicht sinnvoll, weil die visuelle Steuerung für die Führung des Fahrzeuges benötigt wird. Diese Notwendigkeit entfällt aber in der Regel zuhause. Auch die neu angekündigte Telefonfunktion kann ich nur als sinnlose Redundanz sehen.
        Wer den für die Speaker ohnehin notwendigen Internetanschluss hat, hat in aller Regel auch einen Festnetzanschluss, oft mit Telefonieflatrate.
        Die dazu vorhandenen Telefone beherrschen in der Regel nicht nur den Freisprechmode, sondern auch Lauthören und telefonieren mit
        Hörer, dazu haben sie eine Wähltastatur. Einzig die Sprachbedienung beherrschen sie nicht, wohl aber das Smartphone. Das unterstützt dazu noch Bildtelefonie, was mit den Speakern nicht so ohne weiteres geht.
        Was soll das also? Soll ich einen zusätzlichen Vertrag mit einem SIP-Anbieter abschliessen, nur um manchmal mit den Lautsprechern zu telefonieren, meistens aber doch mit den schon vorhandenen Telefonen?
        Wenn ich das alles analysiere, sehe ich ein zusätzliches Risiko, zusätzliche Kosten, aber fast nichts, was nicht funktionell schon abgedeckt wäre, zudem meistens mit besserer Funktionalität.
        Was hat das mit verteufeln zu tun, wenn ich danach zu dem Schluss komme, dass die Anschaffung eines solchen Lautsprechers, zumindest aus meiner Sicht, absolut keinen Sinn ergibt?


      •   17
        Gelöschter Account 17.02.2017 Link zum Kommentar

        Wir werden alleine schon deshalb keinen wirklich gemeinsamen Nenner in der Betrachtung dieses Themas finden, weil Du - aus meiner Sicht - in Deiner Wortwahl nicht gründlich genug bist.

        Du sprichst von Schlussfolgerungen und Risiken, ich spreche - da Du weder das Produkt, das Du hier bewertest, besitzt noch es analysiert hast - vielmehr von Vermutungen und potentiellen Risiken. Angelesenes Wissen ist allenfalls (gefährliches) Halbwissen, solange die praktische Erfahrung dazu fehlt. Das mag nicht für alle Aspekte des Lebens gelten (mir reicht es z. B. zu lesen, dass man sich mit einem Pistolenschuss gefährlich verletzen kann, ich muss es nicht selbst erproben), aber wenn es um die Nutzung technischer Geräte geht, sollte man sich mit "Schlussfolgerungen" wie Du sie ziehst, ohne eine praktische Verifizierung besser zurückhalten.

        Es ist auch nicht so, dass ich dem Ganzen nur blauäugig gegenüber stehe (warum hätte ich sonst die Mikrofonfunktion dauerhaft deaktiviert?), allerdings bin ich neugierig genug, mich auf neue Technologien einzulassen und gleichzeitig bestrebt, die möglichen Risiken auszuschalten bzw. zu minimieren.

        Es macht also für Dich keinen Sinn, einen solchen Lautsprecher anzuschaffen; das kann auch daran liegen, dass Du den Sinn einfach (noch) nicht verstanden hast (möglicherweise auch nur deshalb, weil Dir zuhause geeignete ergänzende Komponenten fehlen).

        Was die mögliche Telefoniefunktion angeht: es ist durchaus denkbar, dass AVM einen Skill für den Echo bereitstellt, der dann einen sprachgesteuerten Anrufaufbau via Fritz!Box (und das dort hinterlegte Adressbuch) erlaubt. Wer wollte das heute ausschließen? Wir befinden uns heute erst am Anfang einer Entwicklung, die dem Menschen künftig lästige (weil heute manuell zu erledigende) Routinetätigkeiten (z. B. Licht einschalten, Heizung regeln) erleichtern soll, indem man sie per Sprachbefehl erledigen lässt. Fahrplanauskunft, Taxibestellung, Erweiterung der Einkaufsliste - einfach auf Zuruf...

        Und da ist es mir - mit Verlaub - s...ehr egal, ob Amazon weiß, wann ich zum letzten Mal Brot oder Tomatensaft auf meine Einkaufsliste gesetzt habe (das gilt so auch für alle anderen Dinge des täglichen Bedarfs)...

        Dabei kommt mir sicherlich zugute, dass meine Paranoia nur mittelmäßig ausgeprägt ist; beim Lesen der meisten Kommentare zu dem Thema hier muss ich zum Schluss kommen, dass es viele Menschen gibt, die eine Technik (hier Android-basierte Geräte, wegen AndroidPIT) nutzen, deren Nutzung sie aber insgeheim sehr skeptisch gegenüber stehen. Und das ist noch sehr zurückhaltend beschrieben. Es gibt eben solche und solche und das ist prinzipiell auch sehr gut so. Man darf nur den Fortschritt nicht nur von den Skeptikern abhängig machen, sonst wären wir alle heute noch zu Pferde und per Segelschiff unterwegs.

        Bei der Erprobung der Eisenbahn im 19. Jahrhundert gab es Wissenschaftler(!), die behaupteten, dass die Passagiere bei Geschwindigkeiten von mehr als 6 km/h zwangsläufig tobsüchtig werden müssten. Wenn die gewusst hätten, dass dies (zumindest heutzutage) vor allem bei ungewolltem Stillstand eines Fahrzeugs und sonst bei beliebigen Geschwindigkeiten passiert... :-)

        In anderen Punkten (z. B. der Nuklearforschung oder Waffensystementwicklung) hätte ich mir dagegen sehr gewünscht, wenn mehr Skeptiker wie Du diese Entwicklung begleitet hätten...

        Ich danke Dir sehr für die sachliche Diskussion und dafür, dass Du mir zu diesem Thema Einblick in Deine Gefühls- und Gedankenwelt gewährt hast!


      • Ein paar Punkte kann ich hier aber leider nicht so unkommentiert stehen lassen:

        - Ich bin keineswegs generell technikskeptisch oder ablehnend. Das könnte ich mir schon aufgrund meines Berufs nicht erlauben. Der erfordert aber eben auch die kritische Betrachtung von Technik und die Abklärung möglicher Risiken.

        - Natürlich habe ich die vorgesehenen Funktionen der Lautsprecher verstanden, und ich habe auch geschildert, warum ich für jede einzelne eine bessere, und schon vorhandene Alternative sehe.
        Dazu gehört aber auch, wie geschildert, dass ich Sprachsteuerung in fast allen Situationen nur als zweitbeste Alternative sehe.

        - Egal was Drittfirmen mit ihren Routern machen: Die Lautsprecher werden telefonieren können, aber mit ihrer derzeitigen Ausstattung eben ausschliesslich im Freisprechmodus, Telefonhörer und Wähltastatur sind zum Anschluss ja wohl eher nicht vorgesehen.
        Wenn ich mit Hörer telefonieren will, oder keine Spracheingabe zur Wahl wünsche, sind die schon vorhandenen Telefone überlegen.

        - Natürlich kann ich Produkte auch beurteilen, ohne sie selber zu besitzen. Bei jeder in Erwägung gezogenen Kaufentscheidung, die dann nicht so gefällt wird ist das der Fall. Über die Lautsprecher, jedenfalls den Echo, habe ich mich aus der entsprechenden Printliteratur schon ausführlich informiert. Ihn zu kaufen, nur um ihn beurteilen zu können, wäre ja nach vorangeganener Diskussion ziemlich unsinnig.

        - Im Fall eines Smarthomes befürworte ich eine dezentrale Systemarchitektur. Um wirklich smart zu sein, benötigt es wohl einen Internetzugang, aber der kann auch über einen lokalen Webserver realisiert werden.
        Eine Systemarchitektur, bei der ich, um mir zu ersparen den Hintern zu heben und zwei Meter zum nächsten Lichtschalter zu gehen, ein Sprachtoken über - sagen wir mal geschätzte 10 000 km - nach Denver/USA schicke, um von dort den selben Weg zurück den Befehl zum Einschalten meines Lichtes zu erhalten, finde ich, nun ja, zumindest krude, auch wenn sie prinzipiell funktionsfähig ist. Die Gewalt über mein Haus will ich auch innerhalb meines Hauses behalten. Ich halte dezentrale Architekturen auch prinzipiell für robuster.

        - Ich unterstelle den Dienstleistern nicht, dass sie bewusst Gespräche abhören, ohne dies zu signalisieren. Dies würde gegen geltende (deutsche) Gesetze verstoßen, und den Ruf der Dienstleister und ihrer Geräte auch ruinieren. Allerdings können die Geräte das Triggerwort auch verstehen ohne dass es gesagt wurde (Fehltriggerung), und wer achtet nach einigen Monaten Gebrauch noch auf das Signallicht.
        Und niemand kann garantieren, dass nicht durch Malwarebefall eine Ausspähung durch Dritte möglich ist.
        Für Singles ist das vielleicht nicht so wichtig, wenn sie keine Selbstgespräche führen. Innerhalb der Wohnung sollte aber innerhalb von Familien ein Bereich absoluter Vertraulichkeit herrschen. Wenn nicht garantiert werden kann, dass die Lautsprecher nicht doch unbeabsichtigt mithören, kann das nicht gewährleistet werden.
        Risiken lassen sich aufgrund von Erfahrung unterstellen, und aufgrund von Statistiken verifizieren. Bei einem neuen Netzwerkprodukt kann ich auf Grund von Erfahrung daher unterstellen, dass es prinzipiell anfällig für Malware ist. Anhand von Statistiken verifizieren kann ich das naturgemäß noch nicht. Deiner Argumentation folgend müsste ich jedem neuen Produkt unterstellen, dass es sicher ist, und erst bei Beweisbarkeit des Gegenteils davon abkommen. Das halte ich nicht nur für riskant, es deckt sich auch nicht im Geringsten mit bisherigen Erfahrungen.

        Gelöschter Account


      • Ohh Fakt ist und das ist so sich wie das Amen in der Kirche, Mikrofone kann ich genauso wie Webcams im Smartphone und Computer einschalten. Dazu gibt's Du gerade Google oder anderen Herstellern, mit vielen Apps die Erlaubnis wenn Du sie installierst. Schau nur mal die Software und deren Berechtigungen auf deinem Handy an. Ausgeschaltet heißt hier eben nicht ausgeschaltet. Meine Front-Kameras auf allen Geräten ziert ein Stück dunkles undurchsichtiges Klebeband. ;-) Ja nicht nur weil ich durch Hörensagen die wildesten Bedrohungsszenarien kenne, sondern sowas wie solche Fernsteuerungen von Mikrofonen und Kameras mit eigenen Augen auf einem Hackertag erleben durfte. Ich hacke Dir in 5 Minuten mit physischen Zugang eine Win-Server 2012 R2. Man muss die Sicherheitslücken eben halt nur kennen und Sie für sich zu nutzen wissen.

        Sage mir einfach wie leicht Amazon es haben möchte deine Gedanken zu lesen und ich sage Dir warum Echo oder Home sein müssen und auch genau das sind wofür Sie gedacht sind und wenn Du das nicht glaubst, dann sind Wireshark und Co. deine Freunde als IT-ler. Teste mal einfach den Datenstrom der dann nach deinen Befehlen über deinen Router nach Übersee oder etwaig in ein deutsches Rechenzentrum von Amazon und Co. geht.


  • Also ganz ehrlich. Gestern habe ich einen Bericht gesehen. Amazon echo lauscht auch mit wenn man nicht vorher Alexa sagt. Alles gesprochene in dem Raum wird permanent aufgenommen und mit den Servern von Amazon synchronisiert. So ein Ding kommt niemals in meine Privatsphäre. Völlig überflüssig so ein Quark


    • @Ac: Stell dir mal vor, dass ding würde dein liebes Nacht (also die Geräusche) aufnehmen, darauf freut sich doch Amazon besonders.


    • Quelle?


      • Gab es gestern gegen frühen Abend auf RTL2 glaube ich. Ich war gerade mal im Wohnzimmer bei meiner Frau die Fernsehen schaut, da mein frisch aufgesetzter Server 2012 R2 hier seine 196 Updates runterladen und installieren musste.

        Weitere Quellen: www.verbraucherzentrale.de/amazon-echo#aufnahmenwerdennichtimgeraetsondernaufamazonservernverarbeitet

        Und das ist meiner Meinung nach schon ein Verstoß. Weitere Beweise sind die Pannen bei Bestellung die Kunden nie getätigt haben aber Alexa das falsch verstanden hat und Amazon das zur Verwunderung der Leute natürlich gesendet hat. Oder bei einem Mordfall in den USA, verlangt die Polizei nun die Herausgabe der Aufzeichnungen von Amazon. Das heißt nichts Anderes als was die Verbraucherzentrale oben schreibt. Amazon hört mit. Zeichnet auf! Was Sie mit den Aufzeichnungen machen sei dahingestellt. Ein gutes Gefühl würde das bei mir als User aber nicht hinterlassen!


  • Also ich nutze den Echo Dot und seit viel längerer Zeit nutze ich Smartphones mit Google und Onlinedienste und Angebote wie Maxdome, Playstation oder auch seiten wie diese hier und natürlich greifen alle unsere Daten ab. Der Zug ist schon lang abgefahren. Sollte doch niemand glauben das die Konzerne wenn sie wollen nicht sowieso von uns bekommen was sie wollen. Und wenn es von der Stadtverwaltung den Ärzten, Versicherungen oder sonst wem ist. Ich würde die Telefonfunktion über Alexa begrüßen. Punkt

    Gelöschter Account


    • Ist dass die Kapitulation deiner Seite ?
      Prinzipien müssen verteidigt werden. Und da stellen sich mehrere Formen zur Verfügung.


    • >> Und wenn es von der Stadtverwaltung den Ärzten, Versicherungen oder sonst wem ist.

      Nur ein Bespiel. Rauchst Du? Treibst Du Extremsport? Skifahrer, Bergsteiger oder andere gefährliche Sportarten bei denen es leicht zu teueren Verletzungen kommt? Solltest Du das im Internet hinterlassen oder aus verkauften Daten bei dem Versicherer landen und es gäbe keinen Datenschutz so wie er dir ja anscheinend egal ist, dann könnte eine Versicherung entweder dich als Mitglied ablehnen oder dir höhere Beträge aufdrücken. Ist es das was Du möchtest? Alexa spioniert denn Amazon verarbeitet die Daten auf den eigenen Servern das ist Fakt. Was mit deinen Daten passiert ist eine andere Sache ich wünsche Dir viel Spaß bei Werbung die dir dann per Mail oder Post ins Haus flattert.

      >> Ich würde die Telefonfunktion über Alexa begrüßen. Punkt

      Amazons smarten Assistenten Alexa gibt es nun auch für Android-Smartphones, iPhones und den Desktop. Dank der App Reverb könnt ihr Alexa jetzt unterwegs Fragen stellen und eure Heimautomation steuern. Nachzulesen bei T3n.

      Das wußtest Du nicht? Du bist mir ein IT-ler. :-)) <- Nix für Ungut Herr Kollege.


      •   17
        Gelöschter Account 22.02.2017 Link zum Kommentar

        Ich weiß ja nicht, wem Du hier wieder mal vor das Schienbein treten wolltest, doch zum Thema Datenschutz nur so viel: Es werden von Amazon nur die nach Aufruf des Aktivierungswortes ausgesprochenen Befehle gespeichert. Diese werden auch nicht verkauft und selbst an Strafverfolgungsbehörden nur bei Vorlage eines richterlichen Beschlusses herausgegeben.

        Für die Speicherung der Befehle deutscher Echo-Nutzer werden übrigens Server mit Standort in der EU genutzt, keine in den USA. Von Spionage kann also so oder so keine Rede sein. Eine Zunahme von Werbezusendungen (ob elektronisch oder per Snailmail) findet bis heute ebenfalls nicht statt; was Du hier also wiedergibst, sind allenfalls Deine Befürchtungen, aber eben keine Fakten...


  • Sofort ... habe das Ding seit ca. 2 Wochen und telefonieren ala Star Trek wäre schon cool

    Gelöschter Account


  •   26
    Gelöschter Account 16.02.2017 Link zum Kommentar

    ich würde nicht einmal das Echo oder Home verwenden. Abhören im großen Stil danke nein.

    H G


    • Eine "Ok Google"-Wanze in der Hosentasche, aber sowas dann nicht akzeptieren :-)


      • "Ok Google" kann man deaktivieren - bei Amazon kann man dem Ganzen nur widersprechen, indem man besagtes Produkt nicht nutzt.


      • Es gibt einen Knopf zum Deaktivieren des Hotwords. Da muss man genauso vertrauen, dass es nicht trotzdem mithört, genauso wie bei deaktiviertem "okay Google".

        Ich frage mich nur was die Leute, die denken es würde pausenlos alles aufgezeichnet, denken wo der ganze Datensatz landen soll. Was müssten für Serverkapazitäten bereitstehen, um von x Millionen Alexa-Usern komplett 24/7 365 Tage im Jahr alle Audiospurdaten zu speichern? Für Amazon völlig ineffizient/unwirtschaftlich.
        Und die Geheimdienste haben da einfachere Möglichkeiten.

        Gelöschter Account


      • @DiDaDo Ich gebe Dir vollkommen Recht. Ist egal was für ein Handy ich in der Hosentasche habe. Es kann den Standort, deine Gespräche und sogar Videos mitschneiden. Es kann. Bei Amazon ist nunmal Fakt das Amazon grundsätzlich alles über Alexa auf seine Server aufzeichnet und das nicht nur in den USA und das aufkommen an Datenvolumen ist denen völlig Schnuppe. Glaub mir, die haben Rechenzentren die unsere Vorstellungskraft sprengen und ich kenne aus dem Job heraus einige Rechenzentren.


      •   17
        Gelöschter Account 22.02.2017 Link zum Kommentar

        Es wird gelauscht und - solange das Aktivierungswort nicht ausgesprochen bzw. erkannt wird - nach 3 Sekunden wieder gelöscht...

        Vielleicht solltest Du Dich erst einmal wirklich schlau machen, bevor Du - wie so manch anderer - Horrorszenarien zeichnest...

        Im übrigen wurde - trotz aller grundsätzlichen Bedenken, die man zum Thema Alexa hat - von deutschen Datenschützern grundsätzlich bestätigt, dass die Datenschutzanforderungen, die Amazon speziell hier beachtet, den EU-Standards entsprechen.

        Also kommt mal wieder auf den Teppich zurück, Freunde...


      • Wo kann man das nachlesen? Beweise? Wer das Ding nutzen möchte soll das tun ich für meinen Teil werde mir so ein Teil nicht ins Haus holen.


      •   17
        Gelöschter Account 22.02.2017 Link zum Kommentar

        Verstehe ich Dich insofern richtig, dass Du zwar meinem Statement in meinem vorangegangenen Kommentar nicht glauben willst, aber wenn ich Dir nochmal was dazu schreibe, vielleicht doch?

        Ich schlage vor, Du recherchierst selbst einmal gründlich, dann musst Du Dich nie wieder auf die Aussagen anderer verlassen - egal wie doof oder auch schlüssig diese klingen mögen.

        Gerne gebe ich Dir bei Bedarf Tipps dazu, wie man entweder das große Orakel oder auch andere Suchmaschinen (für den Fall evtl. Datenschutzbedenken Deinerseits) so befragt, dass man auch aussagefähige bzw. belastbare Suchergebnisse zurückbekommt...


      • Du kannst verstehen was du verstehen willst, aber Bedarf an Tipps von dir bei deinen Meinungen und das Verständnis an Datenschutz, habe ich sicher nicht und eine Suchmaschine konnte ich schon befragen da hast Du noch .. ..n W...... gelegen. Guten Abend noch.


      •   17
        Gelöschter Account 22.02.2017 Link zum Kommentar

        Mein Verständnis von Datenschutz kannst Du gar nicht ermessen und ebenfalls nicht, wie sehr ich mich mit dieser Materie befasst habe, bevor ich den Echo ins Haus holte.
        In keinem Deiner bisherigen Posts zu diesem Thema erkenne ich eine auch nur andeutungsweise Ahnung vom Echo und allem, was damit zusammenhängt. Ich lese aber von Dir jede Menge abwertender Äußerungen sowohl zu diesem Produkt, zu Amazon und jenen, die das Produkt nutzen - so also auch über mich.

        Sehr reif wirkt dies von Dir nicht, deshalb bezweifle ich, dass Du älter sein solltest als ich (geb. 1963, IT-aktiv seit 1988)...


  • Wer braucht den sowas? Spionage 2.0 ist das. Die wollen doch nur eure Daten, mehr auch nicht. Technik mag zwar gut sein, aber solch seeehr unsicheren Dingern, lass ich gleich mal die Finger von. Telefonnummer, IP Adresse, die ganzen (illegalen) Musik drauf, Informationen werden so oder so abgespeichert und an Amazon bzw Google übermittelt und den Rest kennen wir ja schon. TV berichtet von "Abhörskandal, Datentransfer usw..."


    • Was wird denn "gesendet" ? Bitte Fakten und keine Orwell-Horror-Szenarien .... der Echo macht auch nicht mehr als der Google-Assistent oder Siri oder Cortana und alles das tun sich die Leute freiwillig an.

      Gelöschter Account


      • Wenn ich dir (Nevatar N.) eine Machete für dein intellektuelles Dickicht leihen darf: s. Amazon-AGB https://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?nodeId=201909000
        "8 REZENSIONEN, KOMMENTARE, KOMMUNIKATION UND ANDERE INHALTE
        [...] Wenn Sie [...] Materialien einsenden, gewähren Sie, soweit nicht anderweitig geregelt: (a) Amazon das nicht-ausschließliche, unentgeltliche, unterlizenzierbare und übertragbare Recht zur Nutzung, Vervielfältigung, Änderung, Bearbeitung, Veröffentlichung, Übersetzung, Herstellung abgeleiteter Werke, Verbreitung und Wiedergabe dieser Inhalte weltweit in allen Medien[...]
        Sie garantieren, dass Sie alle Rechte an den Inhalten, die Sie verfasst haben, innehaben oder anderweitig darüber verfügen; dass, zum Zeitpunkt, an dem die Inhalte und das Material bereitgestellt wurden: (i) die Inhalte und Materialien fehlerfrei sind; und (ii) die Verwendung der Inhalte und Materialien, die Sie zur Verfügung stellen, keine anwendbaren Bedingungen und Richtlinien von Amazon verletzen und keiner Person oder Gesellschaft Schaden zufügt (einschließlich, dass die Inhalte oder Materialien nicht diffamierend sind). Sie stimmen zu, Amazon von allen Ansprüchen Dritter freistellen, die gegen Amazon geltend gemacht werden und aus oder im Zusammenhang mit den Inhalten oder Materialien entstehen, die Sie zur Verfügung gestellt haben, ausgenommen in dem Umfang, dass eine Haftung aus Amazons Versäumnis herrührt, die Inhalte angemessen zu entfernen, sobald Amazon.de auf die Rechtswidrigkeit hingewiesen wurde [...]"
        Bitte - danke!


      •   17
        Gelöschter Account 16.02.2017 Link zum Kommentar

        Deine sog. Machete ist allenfalls ein Brotzeitmesser (aus Plastik), die tatsächlich für Alexa geltenden Nutzungsbedingungen findest Du hier: https://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?nodeId=201809740


      • Auf der von dir genannten Seite wird Bezug auf die AGB genommen, die ich zitiert habe. Siehe vor allem Punkt 3.1 .
        Außerdem gelten die AGB immer, egal, bei welchem Zusatzbedingungen.


      •   17
        Gelöschter Account 16.02.2017 Link zum Kommentar

        Der von Dir zitierte Passus gilt jedoch nur für aktive Kommunikation zwischen dem Kunden und Amazon und dabei übermittelte Inhalte. Die bei Nutzung des Alexa Voice Service anfallenden Sprachbefehle willst und kannst Du doch wohl nicht allen Ernstes als Kommunikation mit Amazon betrachten!?


      • Klar fallen die über Amazon ausgewerteten Sprachkommandos darunter. Wer wertet die Alexa-Kommandos denn sonst aus?


      • Erstens kann ich AGB's selber lesen und zweitens ist meine Frage nicht beantwortet worden. Was, ausser dem, das man im Protokoll hinterher in der Alexa-App nachlesen kann, wird zusätzlich vom Echo (Dot) gesendet ? Die Fragen will man ja in der Regel schicken (Google merkt sich auch alles, was ich da eintippe, einspreche, etc. ... Siri ebenso). Warum ist zu befürchten, das Amazon jetzt die gesamte Kommunikation in die Cloud schickt. Hat das mal jemand vermessen. Meines Wissens gibt es im Gegenteil Meßprotokolle, die genau nachweisen, das erst ab dem Aktivierungswort Alexa gesendet wird und zwischendrin genau gar nichts. Wo ist also der Unterschied zwischen einer Alexa-Abfrage und einer Google-Suche. Wieso ist das eine Orwell-böse und das andere nicht?
        Das die Firmen dahinter inzwischen alles Datenkraken sind, steht hier nicht zur Debatte, das wissen wir inzwischen alle, oder?


      • "Warum ist zu befürchten, das Amazon jetzt die gesamte Kommunikation in die Cloud schickt." Du hast ein entspanntes Verhältnis zu technischem Gerät, kann das sein? Das primitive Gerät, welches du bei Amazon kaufen kannst, kann doch niemals sämtliche Kommunikation selbst auswerten, sondern braucht dafür ein Rechenzentrum, an das die Daten geschickt werden.


      • Ich habe Netzwerküberwachungsprogramme, die mir protokollieren, was vom Echo in das besagte Rechenzentrum geschickt wird. Und wenn keine Kommunikation geschickt wird, kann auch nichts ausgewertet werden. Die Anfragen, die ich nach dem Aktivierungswort an das Rechenzentrum schicke, will ich da auswerten lassen (natürlich wäre es mir viel lieber, das ginge alles lokal, aber soweit sind wir momentan leider noch nicht). Hast du einen lokalen Index des gesamten Internets bei dir auf dem Server oder schickst du Google gelegentlich auch eine Anfrage zur Auswertung in ihr Rechenzentrum. Warum ist das legitim und das Verhalten des Echo nicht.

        Wenn ich so paranoid wäre, Amazon nicht zu glauben, sie handeln so, wie sie es behaupten, müßte ich meinen Netzwerkverkehr dauerhaft überwachen, mich nur noch über TOR-Browser anonym im Internet bewegen und am Besten einen alten Nokia-Knochen zum mobilen Telefonieren verwenden (wenn überhaupt, wozu gibt es Telefonzellen ... ach nee, die gibt es schon lange nicht mehr :-). Das würde mir aber keinen Spass machen.

        DiDaDoGelöschter Account


      •   17
        Gelöschter Account 17.02.2017 Link zum Kommentar

        @Frank König

        Natürlich ist es Dein gutes Recht, einfach Recht haben zu wollen, aber wenn Du den von Dir zitierten Passus tatsächlich gelesen und verstanden hättest, würdest Du selbst über Dein Fazit lachen müssen.

        Es reicht eben nicht aus, wenn man juristisch geprägte Texte lesen kann, man muss sie auch verstehen und richtig anwenden. Davon bist Du (zumindest in diesem speziellen Punkt) leider unendlich weit entfernt...


      • Es erfordert nun wirklich kein Jura-Studium, um einen semantischen Zusammenhang zwischen den AGB unter 8 (die ich oben zitiert habe) sowie den Nutzungsbedingungen von Alexa unter den Punkten 1.3 und 3.1 herzustellen.
        Der geneigte Leser kann sich überzeugen:
        1.3 der Nutzungsbedingungen: "Alexa leitet Audiodaten in die Cloud, wenn Sie mit Alexa interagieren. Alexa verarbeitet und speichert Ihre Stimmeingaben und sonstige Informationen [...]"
        3.1 der Nutzungsbedingungen: "Durch Alexa übermittelte Informationen können auf Servern gespeichert werden, die sich außerhalb des Landes befinden, in dem Sie wohnen."
        Was, außer "[...] KOMMUNIKATION UND ANDERE INHALTE" der AGB soll die Übermittlung an Amazon von "Audiodaten", "Stimmeingaben", "übermittelte Information" usw. denn sonst sein?


      •   17
        Gelöschter Account 17.02.2017 Link zum Kommentar

        @Frank König

        Dann gerne noch einmal für Dich: Ein Sprachbefehl an den Echo ist keine Kommunikation mit Amazon im Sinne derer AGB. Damit ist die Heranziehung des Absatz 8 der AGB von Amazon als eine Grundlage der Nutzung der Alexa Voice Services schlichtweg hanebüchen. Um das festzustellen und nachzuvollziehen braucht es auch kein Jura-Studium (es würde gesunder Menschenverstand und ein Basiswissen in Handelsrecht reichen)...


      • Bitte um einen Beweis, dass Alexa von der "Kommunikation mit Amazon [im Sinne der AGB]" ausgenommen ist. Danke. Ich finde in den AGB keine Definition von "Kommunikation" außer der allgemein gebräuchlichen Bedeutung.
        Bei Datensammlern wie Amazon, Google, Facebook und co. wäre ich bei solchen Formulierungen sehr vorsichtig - auch im Hinblick auf den gesunden Menschenverstand.


      •   17
        Gelöschter Account 17.02.2017 Link zum Kommentar

        Unter Kommunikation ist doch wohl der bidirektionale (mitunter auch indirekte, weil zeitversetzte) Austausch zwischen Menschen zu verstehen. Hierbei kann man sich verschiedener Hilfsmittel bedienen, wie z. B.. Telefon oder Mail. Im Zusammenhang mit Amazon kommt es bei Anfragen oder Reklamationen zu einer Kommunikation, aber auch die Nutzung der Bewertungsfunktion ist eine Form der Kommunikation (dort dann eben indirekt).

        Wenn ich nun dem Echo einen Sprachbefehl erteile, dann tausche ich mich in diesem Moment nicht kommunikativ mit Amazon aus, sondern auf deren Server wird der Befehl interpretiert und zur Ausführung umgesetzt. Das der Echo die Ausführung verbal quittiert, fällt ebenfalls nicht unter die in den AGB beschriebene Kommunikation mit Amazon. Das sagt zumindest mir der gesunde Menschenverstand...

        Gegenfrage an Dich: Würde Deine Annahme zutreffen, würde ich bei Erteilung des Sprachbefehls einen Verstoß gegen die Amazon-AGB begehen, falls im Hintergrund gleichzeitig Musik laufen würde? Weil ich dann ja - natürlich ungewollt, aber zumindest fahrlässig - Inhalte übermitteln würde, an denen ich keine Rechte besitze? Siehst Du das tatsächlich so?

        Falls ja: sorry, aber das würde noch nicht einmal einem Rechtsverdreher, geschweige denn einem seriösen Juristen einfallen...

        Im übrigen hat in Deutschland noch immer derjenige, der eine Behauptung aufstellt, die Beweispflicht und nicht der, der die Behauptung bestreitet... ;-)


      • Ich kann nur deinem letzten Absatz beipflichten. Ansonsten warten wir einmal ab, wie sich Alexa bzw. Echo entwickelt und wer wann ggf. klagt. WhatsApp verstößt auch gegen Datenschutzrichtlinien mit der neuen AGB - aber solange niemand klagt....


      • @Nevatar Genau lesen, dann hast Du deine Fakten.

        www.verbraucherzentrale.de/amazon-echo#aufnahmenwerdennichtimgeraetsondernaufamazonservernverarbeitet


      • @ Frank König Nur mal so ganz kurz. www.zeit.de/digital/datenschutz/2017-01/verbraucherzentrale-klage-whatsapp-datenweitergabe-facebook


      • @Ronald Urban >> Die bei Nutzung des Alexa Voice Service anfallenden Sprachbefehle willst und kannst Du doch wohl nicht allen Ernstes als Kommunikation mit Amazon betrachten!?

        Ich bitte Dich was ist es denn sonst? Was kann ich denn bitte über Alexa machen? Ich kann eine Bestellung bei Amazon abgeben? Genau ich kommuniziere mit Amazon direkt um zu bestellen.


      • @Ronald Urban: Ihre Stimmeingaben und sonstige Informationen!? Was sind sonstige Informationen? Das sollte man dann schon genau aufführen.

        Aber wie gesagt muss jeder für sich selbst entscheiden. ;-)


      •   17
        Gelöschter Account 22.02.2017 Link zum Kommentar

        Du hast das Prinzip von Kommunikation nicht verstanden, deshalb kann man Dir den Fehlschluss auch nicht verdenken. Nochmal: Du sprichst mit niemandem bei Amazon (auch der Echo ist kein Angestellter von Amazon). Dein Sprachbefehl wird mit Hilfe eines Stückchens Software (=Skill) in Maschinensprache umgewandelt, die vom Zielsystem verstanden und umgesetzt wird. Das ist bestenfalls die Kommunikation zwischen zwei bis drei Maschinen, aber nicht solche, die in den Amazon-AGB beschrieben wird...

        Und auch gerne nochmal: Mache Dich erst einmal richtig schlau und plappere nicht nur anderen nach, die es genauso wenig wissen, dann kann man Deine Einlassungen auch etwas ernster nehmen...


      • Würde ich den Sinn von Kommunikation (die heute hauptsächlich über Maschinen, Server und andere Geräte läuft) nicht verstehen dann würden einige großen Firmen wohl keine Kommunikation mit ihren Kunden haben. Ich glaube eher du solltest mal die AGB von vorne bis hinten lesen und jedem Verweis zur Nutzung der Daten folgen und dann überlegen was bei Amazon als Kommunikation zählt. Dort steht nämlich das Daten aus jeder Kontaktaufnahme (= Kommunikation) egal ob per Telefon, Mail, Webformular oder oder oder mit Amazon, gespeichert wird und deren Ergebnisse auch an Dritte (Erfüllungsgehilfen, Werbetreibende usw.) weitergeben werden. Du siehst ich recherchiere schon sehr genau. Außerdem plappere ich hier nicht jedem was nach sondern schreibe. Sollte ich also einen vorherigen Thread der die gleiche Aussage enthielt, hier überlesen haben so entschuldige bitte.


      •   17
        Gelöschter Account 22.02.2017 Link zum Kommentar

        Es mag sein, dass Du recherchierst, aber Du ziehst zumindest hier die falschen Schlüsse. Bei der Nutzung von Echo läuft Kommunikation nicht einfach über Maschinen (mit Menschen als Empfänger), sondern Kommunikation zwischen Maschinen mit Maschinen als Empfänger. Diese Form der Kommunikation ist nicht in den AGB gemeint...

        Was ist daran so schwer - oder in Deinem Falle eben nicht - zu verstehen?


  • wiso nicht einfach über Bluetooth mit dem Smartphone verbinden

    HEB


    • Das mit BT per Smartphone geht ja schon, es ist aber bestimmt so gedacht das diese KI oder AI alleine über WLan eine Telefonfunktion bieten soll.


      • Das Hands-Free Protocol (Telefon Freisprecheinrichtung) wird auf dem Echo oder Dot nicht unterstützt. Finde ich auch sehr Schade, gerade der Echo würde sich sehr dafür anbieten.


    • Kommt jetzt in einigen Fahrzeugen. Mit zum Beispiel Mercedes. Da kann man mit Windows Continium dann sein Win 10 auf dem Fahrzeugbildschirm abbilden. Dann funkt zum Beispiel Cortana im Auto, wie Alexa daheim. "Cortana fahr mich Heim". LOL Demnächst lassen wir uns überall nur noch von Assistenten bedienen. Also das ist eine verrückte Welt.

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