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HTC Hero - 7 Tage, 7 Helden, 7 Abenteuer - der letzte Tag

 

Ein komisches Gefühl wieder auf deutschem Boden zu sein, um dann über eine Woche in New York zu berichten. Zunächst: es war eine tolle Woche! Ich habe unheimlich viel erlebt, wahnsinnig viele Eindrücke mitgenommen und auch neue Bekannte - oder vielleicht sogar Freunde - gefunden. Ich hatte Erlebnisse, die ich bislang noch nicht hatte. Und gleichzeitig war es so anstrengend, da ich natürlich dort ganz normal arbeiten musste. Es war es aber wert!

 

Donnerstag, unser letzter voller Tag in New York. Es ist immer ein komisches Gefühl, das man da hat, wenn man weiß, dass sich eine Reise dem Ende neigt. Es kreisen die Gedanken um das was man erlebt hat. Man denkt auch schon darüber nach, was alles in der Heimat zu tun ist. Oder aber auch ans Koffer packen...

Wie auch immer: es herrscht in der Früh eine zunächst gedrückte Stimmung! Wir sitzen alle in der U-Bahn, alle verteilt über die Sitze des Waggons hinweg. Und während ich alle beobachte, fällt mir auf, das alle Luftlöcher starren. Das Ganze hat schon etwas Skurriles. Die Stadt steckt allen in den Knochen.

Heute geht es nach Brooklyn zu einer Stunt-Schule. Ehrlich gesagt hatte ich eigentlich keine Lust zu dem Ganzen. Ich stelle mir vor, wie ich mich ordentlich blamiere, während alle anderen sämtliche Übungen in Perfektion und filigranen Bewegungen meistern. Schwanensee in der Stunt-schule, sozusagen. Und eine richtige Vorstellung habe ich ebenfalls nicht. Müssen wir aus einem fahrenden Auto springen? Bekommen wir ordentlich von einem Bud Spencer-Double eins auf die Zwölf? Oder werden wir vielleicht gar von einem Bruce Willis-Zwilling angezündet? Quasi zur falschen Zeit am falschen Ort...

In Brooklyn angekommen, müssen die erstmal suchen. Keiner weiß so ganz genau wo es zur Schule hingeht. Die Umgebung sieht "interessant" aus. Auf Englisch könnte man auch "scary" sagen. Zu diesem Zeitpunkt beschließe ich, dass mein zweiter Vorname "Gefahr" lautet, und fange an mich auf das Ganze zu freuen. Bei der Schule - nach langem Durchfragen - angekommen, sehe ich mich vor meinem geistigen Auge als eine Mischung aus Jack Bauer und McGypher. Hätte ich zufällig ein Stück Tesa, ein Stückchen Faden und eine Bürokklammer dabei gehabt - die Stadt wäre jetzt nur noch Schutt und Asche! Überhaupt: wir sind alle so cool, dass die gefühlte Außentemperatur merklich zurückgeht!! Könnte natürlich auch daran liegen, dass mittlerweile New York völlig Wolken behangen ist. Ich nehme meine Sonnenbrille ab... und es wird wärmer!

 


Die Stunt-Schule ist in Wirklichkeit eine Lagerhalle. Viel befindet sich darin nicht. Ein paar Matten, ein großes Gerüst, eine große steile Treppe, die ganz offensichtlich zu den Toiletten führt, ein paar Schließfächer und eine Hand voll Leute... Wir werden begrüßt! Vor lauter Aufregung merke ich mir den Namen des Mannes nicht. Ich weiß aber, dass es sich um unseren Lehrer handelt, der uns gleich beibringen soll, wie eine Kampfszene beim Film entsteht. Rein vorsorglich lass ich schon mal meine Finger knacken. Es soll ja nicht nur cool aussehen, sondern auch so klingen!

Jeder bekommt einen Partner. Thaddeus, von engadget.de, und ich sind ein Team. Man zeigt uns wie man sich anrempelt, ohne sich dabei weh zu tun. Wir bekommen gezeigt, wie man das Auge durch geschickte Kameraeinstellungen täuschen kann und ein Schlag, der gar nicht ins Gesicht geht, so aussieht als würde sich meine Faust in Thaddeus Gesicht graben. Thaddeus und ich haben an diesen Übungen durchaus Spaß. Wir heizen uns gegenseitig an, indem wir uns Herstellernamen bekannter Handymarken (die kein Android haben) ans Gesicht werfen. Sehr schön...

Neue Übung, neuer Trainer! Wir springen Trampolin! Auf die Frage, warum wir Trampolin springen sollen, sagt Yahya - unser sympathischer Trainer - das wird dadurch Körperbeherrschung erlernen. Körperbeherrschung macht ganz offensichtlich Spaß. Auch wenn der Anfang nicht ganz einfach ist. Jeder meistert die Übungen mit Bravour.

Das Film-Double von Ice-T zeigt uns in der nächsten Übung wie man richtig fällt. Hierzu müssen wir auf ein kleines Trampolin springen, um uns dann auf einem Haufen von Matten in verschiedene Posen abzulegen. Nee, das ist nicht meine Stärke! Ohne es mit Bestimmtheit zu wissen, ahne ich wie ich aussehen muss. Nein, ich möchte nicht weiter darüber nachdenken!

Deswegen gleich zur nächsten Übung: der Sprung vom 10 m Turm! Ich habe etwas gutzumachen und melde mich freiwillig als Erster. Wir sollen in eine etwa 2,50 m hohe Matte springen. Oben angekommen merke ich, dass ich meinen Mund etwas voll genommen habe. Ich suche Halt am Geländer und wage mich nur langsam an den Rand des Turms. "F..., geht es da runter!!", denke ich. Dann denke ich an Jack Bauer! Und ich springe. Manchmal ist es so einfach die Welt zu retten. Zumindest im Film... Denn die Coolness des Sprungs wird dadurch kompensiert, dass man sich ewig aus dem Luftkissen rausrobben muss.

Der Tag ist schnell vorüber und abends geht es ab ins Hotel, Koffer packen und - bei mir zumindest - Testberichte schreiben! Zwischendurch, vor dem Insbettgehen, noch kurz amerikanisch essen am Times Square. Es gibt gefühlte 10 Kilo Fleisch, fünf Kilo Kartoffeln und 20 l Bier zu trinken und zu essen. Und das für jeden! Unglaublich...

Freitags brechen wir alle auf und fahren in Richtung Flughafen. Noch einmal einen Blick auf die Skyline. Schön sieht sie aus, ihre Häuser sind so majestätisch. Selbst wenn ich nun schon öfters dort war - ich kann mich gar nicht satt daran sehen! Jeder von uns hat sein Handy in der Hand, sein HTC Hero, dass jeden von uns die ganze Woche über begleitet, und natürlich auch jeden von uns nach New York geführt hat! Danke dafür, liebes Hero! Du bist nicht nur ein tolles Telefon, sondern du bist mein Held! Denn du hast mir einer der aufregendsten Wochen überhaupt beschert!

Die Skyline wird kleiner, der Flughafen kommt näher, aber die Erinnerung an alles bleibt!

 

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