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2 Min Lesezeit 15 Kommentare

5G bei 1&1: United Internet bietet mit bei Frequenzvergabe

Auch wenn drei deutsche Netzbetreiber gegen die Bedingungen bei der Frequenzvergabe für 5G klagen, muss es doch langsam vorwärts gehen mit dem neuen Mobilfunkstandard. Nach anfänglicher Skepsis ist nun auch 1&1-Mutterkonzern United Internet an Bord.

Ralph Dommermuth hat, so die Wirtschaftswoche, entschieden: United Internet bietet mit um die 5G-Frequenzen in Deutschland und wird als vierter Netzbetreiber die bestehende Phalanx aus Deutscher Telekom, Vodafone und Telefónica/O2 herausfordern. Entsprechende Vorverträge mit Kooperationspartnern sollen bereits abgeschlossen worden sein. "Dabei wirkten die Führungskräfte sehr entschlossen", so die WirtschaftsWoche unter Berufung auf eben diese zukünftigen Partner.

Bis die Entscheidung offiziell verkündet wird, dürfte es aber noch eine Weile dauern. Bis zum 25. Januar haben die Unternehmen Zeit, zu entscheiden, ob sie um 5G-Frequenzen mitbieten und ein entsprechendes Netz aufbauen wollen.

Qualcomm 5g car demo
Für den Verkehr der Zukunft ist 5G unerlässlich. / © Qualcomm

Die Industrie braucht 5G

Der neue Mobilfunkstandard ist für viele Branchen entscheidend, um bei der Entwicklung neuer Technologien nicht abgehängt zu werden. 5G wird unter anderem für die Vernetzung von Fahrzeugen und das autonome Fahren benötigt, aber auch für die Steuerung von industriellen Anlagen und Robotern, die Priorisierung und Kanalisierung von Datenströmen und das Internet der Dinge. Dank der geringen Latenzzeiten und der deutlich steigenden Zahl an Geräten, die mit 5G ins Netz gehen können, wird der neue Standard zu einer deutlich intensiveren Vernetzung in allen Bereichen führen. Dafür muss das Netz allerdings möglichst flächendeckend sein. Mit National Roaming, also der Möglichkeit, das Netz eines Konkurrenzanbieters zu nutzen, wenn kein eigenes verfügbar ist, ginge das leichter als ohne. National Roaming ist trotz Kritik vieler Experten jedoch kein Zwang für die Netzbetreiber.

Übrigens: Der LTE-Ausbau muss und wird trotz 5G weiter voran getrieben, denn 4G ist die Basis des neuen Netzes. Zudem haben - abhängig von den jeweiligen Frequenzen - die LTE-Antennen eine deutlich größere Reichweite als die für 5G. Für Privatanwender dürfte es noch einige Jahre dauern, bis 5G eine so wichtige Rolle im Mobilfunk-Alltag spielt wie LTE derzeit.

Quelle: Wiwo

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15 Kommentare

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  • National Roaming klingt eigentlich mega praktisch, jedoch hat ein ähnliches Beispiel in Kanada gezeigt, das einige Regionen gar nicht ausgebaut wurden, weil niemand das Netz für andere freigeben wollte, denn da wo jemand ausbaut, baut dann plötzlich kein anderer mehr hin und man hat als Betreiber die hohen Kosten. Lässt sich bestimmt irgendwie lösen, wenn die Gesetzgebung ordentlich gemacht ist.


  • 1&1 hatte eine starke Infrastruktur aber auch miese Tarife.


  • "1und1 hat eine starke Infrastruktur"? Also ich stelle immer wieder fest, das wenn ich mich in großen Ansammlungen von Menschen befinde, ich 4 G angezeigt bekomme, aber sich keine einzige Seite aufbaut. Wenn es überhaupt funktioniert, dann dauert es Minuten, je nach Seite. Denke es werden andere im selben Netz, von anderen Providern, bevorzugt.


  • Häää...? Wie soll jemand der nur 5G Lizenzen ersteigert 4G aufbauen können? Rs geht nur um 5G Lizenzen bei der Versteigerung...


    • Bastian Siewers
      • Admin
      • Staff
      vor 4 Tagen Link zum Kommentar

      Bei 4G haben sie doch schon Vereinbarungen mit Anbietern für 4G. Sie brauchen daher nicht unbedingt ein eigenes Netz, auch wenn das die Situation natürlich wohl vereinfachen würde. Ich bin auch gespannt, was 1&1 da genau vor hat.


  • 1&1 hat eine starke eigene Infrastruktur. Ich bin mir sicher das die ein sehr gutes Netz an den start bringen werden, wenn Frequenzen ersteigert werden. Allerdings bin ich gespannt ob auch 4G ausgebaut werden soll oder nur 5G.


    • Wie soll das funktionieren, wenn Sie aktuell nur das E und VF Netz nutzen. Und aktuell nichts eignes am Start haben. Mit 5G allein können Sie beim Verbraucher nichts reißen.


    • 1&1 hat fast überhaupt keine eigene Infrastruktur sondern schmarotzt sich zu 95 % durch die Netze der anderen Anbieter.


  • Und dann in e Netz Qualität?


  • Oha damit hätte ich jetzt nicht gerechnet.

    Aber es ist ein konsequenter Schritt sich weiter unabhängig zu machen und neue Kunden zu gewinnen.

    Sarah

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