Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.
Wo bleiben die smarten Smartwatches?
Hardware Kommentar 5 Min Lesezeit 118 Kommentare

Wo bleiben die smarten Smartwatches?

2016 gab es kaum neue Smartwatches. 2014 und 2015 konnten wir uns kaum retten vor Testgeräten. Nun schläft der Markt ein. Gleichzeitig gibt es Analysen, die von einem enormen Rückgang der verkauften Smartwatches berichten. War der Ansatz der Smartwatches der falsche? Können Smartwatches durch Innovationen noch interessant werden, oder muss man dem Formfaktor eine komplette Absage erteilen? Ein Rückblick mit Ausblick.

2016 war es an der Smartwatch-Front still. Fangen wir bei den Android-Wear-Uhren an: Die Fossil Q kam in zwei Varianten auf den Markt. Die Huawei Watch Jewel ist technisch mit ihren Vorgängerinnen vergleichbar, glänzt aber schöner. Die ZenWatch 3 schließt technisch endlich zur Konkurrenz auf und bietet sich billiger an. Die LG Watch Urbane 2nd Edition (3G) beeindruckt mit einem SIM-Slot; ein Novum bei Android-Wear, das aber an den APN-Einstellungen einzelner Provider scheitert.

AndroidPIT lg watch urbane 2nd 1318
Android Wear und SIM-Karte, das geht einigermaßen gut. / © ANDROIDPIT

Samsung ignoriert Android Wear weiter und stellt indes seine Gear S3 vor. Die arbeitet genau wie Samsungs Fernsehgeräte und Kühlschränke mit Tizen und wartet nur darauf, sich mit Eurem kompletten Haushalt zu vernetzen. Apple macht seine zweite Apple Watch endlich wasserdicht und behebt damit ein totgeschwiegenes Manko des lächerlich oft verkauften Vorgängers.

AndroidPIT Samsung Gear Classic Frontier 1340 2
Die Gear S3 ist eine Augenweide und zeigt mit der Software, wie es geht. / © ANDROIDPIT

Wirkliche Erfolge feiert aber niemand mit Smartwatches. Die International Data Corporation will die Zahlen kennen. Der Organisation zufolge war der Markt nur kurz an Smartwatches interessiert. Die Verkaufszahlen der meisten Hersteller sind im Direktvergleich der jeweils dritten Quartale (Q3) 2015 und 2016 arg zurückgegangen. Wurde die Apple Watch im Q3 2015 noch 3,9 Millionen Mal verkauft, waren es im Q3 2016 nur 1,1 Millionen Exemplare. Insgesamt wurden statt 5,6 Millionen Smartwatches nur 2,7 Millionen verkauft. Einzig Garmin konnte zulegen.

Google ist auch schuld

Es war nett gemeint von Google, den Smartwatch-Herstellern mit Android Wear ein enges Korsett anzulegen. Die Software ist auf allen Smartwatches mit diesem Betriebssystem komplett gleich. Sichtbare Variationen wie beim Android für Smartphones gibt es mit Android Wear nicht. Das bringt viele Vorteile mit sich:

  • Android-Wear-Smartwatches haben in etwa dieselben Features.
  • Besitzer von Android-Smartphones können sich auf Kompatibilität verlassen.
  • Anwender müssen nur einmal die Bedienung erlernen.
  • Die Zahl kompatibler Apps steigt schnell.
  • Wartungs-Updates sind langfristig garantiert.

Die Nachteile sind aber auch klar ersichtlich. Teilweise sind sie mit den Vorteilen identisch, wenn man sie anders betrachtet.

  • Smartwatches unterscheiden sich fast nur noch im Design.
  • Das System arbeitet ineffizient und braucht zu viel Leistung.
  • Android Wear integriert sich nur schlecht mit iPhones.
  • Android-Wear-Uhren sind fast komplett abhängig vom Smartphone.

Was kann Android Wear 2 verbessern?

Google arbeitet an Android Wear 2, das die größten Mankos des Systems beseitigen soll. Developer Previews werden auf zwei aktuellen Android-Wear-Geräten getestet. Das gibt Hoffnung, dass das Update auch auf anderen Android-Wear-Uhren verfügbar sein wird.

Was es bringt, erörtern wir in einem separaten Artikel genauer. Zusammenfassend gesagt geht es um mehr Selbstständigkeit der Uhren sowie einen App Store, der direkt auf der Uhr gestartet werden kann. Insbesondere für iPhone-Nutzer werden Android-Wear-Uhren damit zu einer echten Option, weil sie dann endlich neue Features auf die ansonsten recht einfältigen Uhren bringen können.

androidpit Huawei Watch 9
Ladeschale vergessen? Pech gehabt! / © ANDROIDPIT

Viele Probleme sind noch gar nicht lösbar

Und selbst Smartwatches ohne Android Wear haben Nachteile, die die teuren Uhren schnell zur Fehlinvestition machen. Bekannte und viel beklagte Kritikpunkte gibt es viele:

  • Die Akkulaufzeit ist mit höchstens einer Woche lächerlich gering. Normale Armbanduhren arbeiten zum Teil jahrelang.
  • Die Software arbeitet zum Teil fehlerhaft.
  • Das Aufladen des Akkus gelingt oft nur mit einer proprietären Ladeschale.
  • Die Benachrichtigungen lenken im Alltag ab; ihre Verwaltung in der Software ist aber zu kompliziert.

Selbst wenn man eine Smartwatch wie die Sony SmartWatch 3 für 130 Euro vermeintlich günstig erstanden hat, tun diese Nachteile auf Dauer weh und sind einfach peinlich.

Was kann oder muss besser werden?

Nennen wir es Wunschkonzert, Blick in die Glaskugel oder wie auch immer: Die gute Idee mit den smarten Uhren muss smarter umgesetzt werden. Größere Akkus oder effizientere Displays sind da ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ich will ja auch keinen größeren Tank, wenn mein Auto nicht die gewünschte Reichweite hat. Mehr Reichweite ergibt sich aus weniger Ballast. Android Wear muss leichter werden. Und noch wichtiger: Die Uhren müssen Uhren bleiben, auch wenn der Android-Wear-Computer herunterfährt.

Bisher ist Android Wear nichts als ein um wenige Schnittstellen beschnittenes Android. Auf den Uhren läuft also ein komplettes Smartphone-Betriebssystem mit jeder Menge Kram, den die Uhr gar nicht braucht. Hier müssen Googles Software-Entwickler mit den Uhrenherstellern enger zusammenarbeiten und einen kleinsten gemeinsamen Nenner finden. Dasselbe gilt für die Prozessoren; jedoch ist Qualcomm mit den Snapdragon-Wear-Chips offenbar schon dran.

LG transparent OLED
Klebt das ruhig auf meine Casio F-91W. / © LG

Die Displays... wie wäre es mit E-Ink? Und wo bleiben deine transparenten Panele, LG? Würde man letztere über ein simples LCD wie das in einer alten Casio-Uhr kleben, könnte man Hybrid-Uhren bauen. Diese zeigen Android Wear an, bis der Akku des Smartwatch-Computers erschöpft ist. Der Uhren-Teil könnte dann mit einer Lithium-Batterie jahrelang uneingeschränkt weiterlaufen. Fossil und Withings arbeiten schon erfolgreich mit Armbanduhr-Fitnesstracker-Hybriden. Diese kann man aber nicht als Smartwatch bezeichnen.

Ich sehe großes Potenzial für Smartwatches und glaube daran, dass sie eines Tages einen Mehrwert haben. Bisher sind sie leider ein Spielzeug für technikbegeisterte Spezialisten. Langfristig müssen sie an ihren Schwächen arbeiten, damit sie auch von der Masse als normale Unterstützung im Alltag wahrgenommen werden. Das darf nicht nicht an so etwas simplem wie der Zeitanzeige scheitern, die zum Teil schon nach 18 Stunden erlischt.


Es handelt sich bei diesem Artikel um einen Kommentar. Die darin enthaltenen Wertungen reflektieren die Meinung des einzelnen Autors und nicht der gesamten Redaktion.

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern

Top-Kommentare der Community

  • Michael K. 31.12.2016

    Die Hersteller sollten gewarnt sein: Zumindest die nicht mehr ganz jungen Mitarbeiter dürften sich noch gut an den dramatischen Aufstieg und Niedergang der LCD-Quarzuhr in den achtziger Jahren erinnern:
    Als Nachfolger der schon mit markigen Begriffen wie "Abfallprodukt der Weltraumforschung" vertriebenen LED-Quarzuhr, die auf vier bis sechs Digits nur auf Knopfdruck die Uhrzeit anzeigen konnte, schienen die LCD-Uhren mit "Allways-on-Display", Funktionsvielfalt und langen Batterielaufzeiten das Potential zu besitzen, die klassische Analoguhr vollständig zu verdrängen. Wie man weiss, kam es anders. Besonders das Image der Billiguhr durch sehr günstige Massenware aus Asien, aber auch die Überladung mit Funktionen, die durch krude Bedienkonzepte kaum verwendbar waren, führten zu einem Revival der Analoguhr, die heute den Markt für Armbanduhren dominiert, auch wenn sie oft nur wenige Funktionen hat, und die Zeit so anzeigt, wie sie es schon vor hundert Jahren getan hat. Auch wenn es heute noch gute LCD-Uhren mit vielen Funktionen (Wecker, Stopuhr, Countdown, Beleuchtung auf Knopfdruck) von Markenherstellern wie Casio gibt, scheint vielen Käufern doch die Einfachheit der Analoguhr, in einem scheinbar zeitlos schickem Design, verbunden mit meist sehr langer Lebensdauer und nur selten nötigem Batteriewechsel doch völlig zu genügen.

    Allerdings sollte man die Smartwatch auch nicht jetzt schon totsagen, auch wenn die Umsätze einiger Hersteller in diesem Bereich deutlich zurück gegangen sind. Auch das Basisprodukt, das Smartphone, verkauft sich in den kaufkraftstarken, aber gesättigten Märkten Europas und Nordamerikas nicht mehr wie warme Semmel.
    Der Umsatz beim Schwesterprodukt der Smartwatch, dem Fitnesstracker stimmt und steigt. Die Armbänder sind im Schnitt kostengünstiger, simpel in Funktionsumfang und Bedienung, und viele bringen Basisfunktionen wie die Uhrzeitanzeige mit, manche zeigen sogar Benachrichtigungen an.
    Die Bänder werden aber von ihren Käufern nicht als Uhrenersatz wahr genommen, sondern als Gadget und Motivator zur sportlichen Betätigung oder überhaupt, um sich mehr zu bewegen. Gesundheit ist zurecht vielen ein hohes Gut.

    Die Smartwatches aber treten am Markt als Uhrenersatz auf. Ihr Design orientiert sich immer mehr an dem klassischer Analoguhren, und selbst der Name suggeriert, es handle sich um eine intelligente Uhr, mit der Betonung eben auf Uhr.
    So wie ein Smartphone ein mobiler Computer ist, mit dem man auch telefonieren kann, so ist eine Smartwatch ein Computer am Armgelenk, von dem man auch die Zeit ablesen kann.
    Auch klassische Handys haben viel längere Akkulaufzeiten als Smartphones. Deren Vorteile, Internetzugang, Nutzung von Messengern, Funktionserweiterung durch Apps, scheint die sich daraus ergebenden Nachteile (eben die durch hohen Energieverbrauch kürzere Akkulaufzeit), aber derart zu überwiegen, dass Smartphones klassische Handys weitgehend verdrängen konnten.
    Das ist den Smartwatches noch nicht gelungen, so dass viele Käufer sie mit klassischen Uhren vergleichen, und sie die Hersteller durch ihre Designs darin noch unterstützen. Dass sie gegen den Spezialisten auf seinem Spezialgebiet, der klassischen Uhr zur Zeitanzeige, mit kurzen Akkulaufzeiten, aber auch einer mit zwei bis drei Jahren eher kurzen Lebenserwartung, alt aussehen, darf nicht wundern, selbst wenn sie Vorteile wie variablen Watchfaces aufweisen.
    Die Smartwatches müssen da überzeugen, wo ihre Stärken liegen, in den Möglichkeiten, die ein mobiler Computer bietet.
    Dass sie in der Regel von einem zweiten mobilem Computer, dem Smartphone, begleitet werden, bietet einerseits neue Möglichkeiten, anderseits stellt das Smartphone aber auch eine Konkurrenz dar, die vielen die zusätzliche Smartwatch entbehrlich erscheinen lassen mag.
    Nur Benachrichtigungen anzuzeigen dürfte auf Dauer zu wenig sein, die Smartwatches müssten Dinge wirklich besser können, als die Smartphones. Räubern könnten sie im Fitnessbereich, indem sie nicht nur wasserdicht werden, sondern den Schwimmsport besser unterstützen, in dem viele Bänder noch schwächeln. Auch für UV-Warner, oder z.B. Ozonwarner oder Feinstaubwarner wären sie besser geeignet als Smartphones, die in Taschen verstaut diesen Umwelteinflüssen weniger direkt ausgesetzt sind. Die Funktionsvielfalt lässt sich durch die Deinstallierbarkeit nicht benötigter Apps ohnehin reduzieren, die Bedienbarkeit ist noch verbesserbar. Konzepte wie eine drehbare Lünette halte ich dabei für viel interessanter, als die überstrapazierte und überschätzte Sprachbedienung. Wer möchte schon im öffentlichem Raum, aber auch am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Hörsaal mit der Uhr sprechen?
    Wenn es nicht sogar andere stört, so ist es zumindest peinlich. Warum konnten Messenger die Sprachtelefonie zurückdrängen, obwohl letztere zweifellos bequemer ist?

    Letztlich sollte auch noch an der reinen Uhrenfunktion gefeilt werden.
    Die vom Autor vorgeschlagenen Hybridkonzepte wären ein Ansatz mit maximaler Laufzeit, aber wenig Flexibilität bei der Uhrenfunktion.
    Eine Reduzierung der Funktionalität auf reine Uhrzeitanzeige, bei Erreichung eines vorgebbaren Restakkustandes von z.B. 20%, ein anderes.
    Mit weniger Laufzeit als Hybriduhren, aber mehr Flexibilität, z.B. bei Watchfaces.

    Wie eingangs geschrieben, die Hersteller sollten gewarnt sein, und sie sollten die Krise nutzen, um zu handeln, mit neuen Ideen, Anwendungen und vielleicht auch Designs...

  • Thomas H. 31.12.2016

    Ich finde es immer wieder interressant, wie manche Dinge kommentiert werden. Dem einen zu teuer, kauft dann aber ein Iphone für 800€ wenn möglich alle 2 Jahre, muss ja immer das Neueste sein., für den anderen ist man ein Nerd. Wie nach den ersten Sätzen schon vermutet, bin ich Besitzer einer Smartwatch ( Zenwatch 2 ) und stehe auch dazu. Andere haben Sky, das habe ich nicht, anderen einen Kühlschrank, den sie mit dem Smartphone steuern können, habe ich auch nicht. Wieder ein anderer braucht 3D Fernseher und 4K dazu, habe ich auch nicht.
    Ich besitze meine Zenwatch seit 9 Monaten und bin zufrieden damit, wie sie ist. Ich kann Nachrichten lesen, werde an Termine erinnert, kann mit telefonieren ( sieht aber schon bescheuert aus wenn man mit dem Handgelenk spricht ), nutze Maps, habe verschiedene Design`s , kann antworten auf WhatsApp ohne das Handy rausholen zu müssen usw.
    Natürlich sind sie noch nicht ausgereift, aber wie sahen die ersten Handy`s aus? Und wie oft habe ich schon von Leuten gehört, das brauch ich nicht und das brauch ich nicht. Irgendwann hatten sie es dann doch.
    Man sollte den Dingen auch Zeit geben damit sie sich entwickeln können und nicht gleich alles verdammen. Die Erde ist auch nicht an einem Tag entstanden.
    Meine Zenwatch vibriert, muss mich für Silvester vorbereiten. Allen eine guten Rutsch und viel Spaß mit dem was sie gutfinden.

  • Tenten 31.12.2016

    Leider hast auch du nicht verstanden, dass eine Smartwatch eine Ergänzung und kein Ersatz sein soll.

  • Wolfgang L. 30.12.2016

    Ich kaufe mir eine Smartwatch und wissentlich ja keine Uhr, deswegen ist die Akku laufzeit für mich das geringste Problem!
    Mein Smartphone lade ich ja auch jeden Abend auf, deswegen verstehe ich das ständige angesprochene Akku Problem nicht.

  • Andy N. 30.12.2016

    Bei mir ist es gerade andersherum: nach über 15 Jahren ohne Armbanduhr bin ich erst dann Smartwatch wieder zum Uhrenträger geworden.

118 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Es wäre schon viel erreicht wenn die Technik funktionieren würde, so wie sie jetzt ist.
    Meine Sony SW3 funktionierte einige Wochen super, all die tollen Sachen wie Nachrichten diktieren und apps per Sprache steuern klappten . Dann beendete Huawei per Update die Freundschaft zwischen Uhr und Handy .
    Mit meinem Xiaomi klappte die Verbindung immer nur für wenige Sekunden und schließlich landete die Uhr bei eBay.
    Die 100€ China Uhren sind auch keine Lösung weil es eigentlich kleine Handys sind die nur wenig mit den großen Brüdern zusammen arbeiten.
    Jetzt habe ich ein Samsung Note 3, der Gedanke liegt nahe eine SW des gleichen Herstellers zu kaufen. Schaue ich mir jetzt den Preis des aktuellen Modells an wird klar : 1. kommt für mich nicht in Frage und 2. die spinnen, die Hersteller.


  • "Die Akkulaufzeit ist mit höchstens einer Woche lächerlich gering. Normale Armbanduhren arbeiten zum Teil jahrelang" ist für mich vollkommen irrelevant: mein Smartphone lade ich ja auch täglich (auch wenn´s meistens über 2 Tage halten würde, genauso, wie meine ZenWatch2).
    So what?

    "Die Software arbeitet zum Teil fehlerhaft" ist leider richtig, vor allem die Updates haben sehr viel Zerstörungspotential...

    "Die Benachrichtigungen lenken im Alltag ab; ihre Verwaltung in der Software ist aber zu kompliziert.". Soso, also, die Benachrichtigungen auf dem Smartphone lenken weniger ab? Wie das denn? Wenn ich eine SMS bekomme, kann ich die doch genauso ignorieren!
    Und wenn ein Anruf kommt, kann ich auch beim Autofahren oder in der Warteschlange vor der Kasse kurz auf die Uhr tippen und sagen "ich ruf Dich gleich zurück" (oder auch problemlos telefonieren) und muss nicht erst das Smartphone aus der Tasche pfriemeln. Ist doch wesentlich besser, als wenn dieses ewig in der Tasche klingelt!

    Also, ich möchte meine ZenWatch2 nicht mehr missen, v.a. wegen der Freisprechfunktion und so geilen Apps wie "Bees Recorder" (genial für ne Memo auf die Schnelle!).
    Was ich allerdings definitiv vermisse, ist das "totgeschwiegenes Manko": die Dinger müssen endlich RICHTIG wasserdicht werden! Die Zenwatch2 ist zwar IP67, aber IP 68 wäre doch wesentlich vertrauenerweckender und alltagstauglicher...


  • Also "Besitzer von Android-Smartphones können sich auf Kompatibilität verlassen" kann ich nicht bestätigen: durch das Update von Wear im Herbst ist meine ZenWatch2 für Android 4.4 unbrauchbar geworden!
    Das Update des Smartphones hatte auch ein Update der Uhr zu Folge, wodurch sie inkompatibel geworden ist. Rückgängig machen war lt. Asus nicht möglich und auch sonst keine Lösung.

    Nur mit einem neuen Smartphone mit Android 6 funktioniert sie wieder...


  • Leider wird immer nur über teure Smartwatches geschrieben und reine Android Versionen übergangen. Für ca. 130€ bekommt man z. B. eine Lem5 mit Android 5.1 1GB/8GB und 400x400 Auflösung; hält (wie jedes Smartphone) je nach Gebrauch bis zu 2 Tage. Zum Telefonieren, Navigieren, Informationen und Messages völlig ausreichend.


  • Ich werde die Asus Zenwatch 3 testen, sobald Android Wear 2 verfügbar ist. Jedoch muss ich vorneweg sagen, dass ich eine Smartwatch ausschließlich dazu nutze, um einige wenige Notifications zu bekommen, die Uhrzeit abzulesen und vielleicht mal einen Timer zu stellen. Weder browse ich darauf, noch schreibe ich darauf, dafür ist mir das einfach zu unhandlich.


  • Hatte schon alle gängigen Smartwatches einmal. Jedes Mal verkauft weil sie mir auf den Sack gingen. Jetzt hole ich mir keine mehr.


  • Hi. Ein frohes neues erst mal. Ich habe seit ein paar Tagen günstig eine Moto 360 1.Gen erstanden. Und muß sagen, das ich eigentlich positiv überrascht bin. Sie hält bei mir ein Tag durch (6-24 Uhr). Macht was die soll und ist schick. geladen wird sie per Induktion mit jeder beliebigen Ladeplatte.

    Das Problem vieler ist einfach das, das sie von der SmartWatch eine Smartphone Ersatz erwarten. Dafür ist sie doch gar nicht da. Sie soll das Smartphone ergänzen. Das Display muß nicht 4k sein. Die CPU/GPU Unit muß kein Oktakore sein. Der Speicher muß nicht 32 GB sein und der RAM 2 GB oder mehr. Viel mehr braucht es eine schöne Optik, was ja mittlerweile gegeben ist. Ein extrem stomsparendes Display mit einer Auflösung die für GoogleMaps reicht, auch die gibt es schon in Form von OLED. Die Prozessoren reichen mehr als aus die Funktionen zu ermöglichen.... spielen muß man auf der SmartWatch nicht können! Das aufladen per Induktion ist ok und die beste Art zu laden, da ja das langsam zum Standard wird. Die einzige Schwachstelle ist der Akku. Natürlich meckern die Leute, das die Uhren zu dick und klobig sind. Aber diese Leute tragen auch eine Diesel Uhr....Die fast das doppelte Volumen meiner Moto hat. Ich bin mit den Dimension der heutigen SmartWatches zufrieden. Die neuen Akkutechnologien dürften das Problem dieses Jahr richten.

    Also Leute nochmal gaaaaanz simpel gesagt: Eine SmartWatch ist eine Ergänzung nicht ein Ersatz!


    • Ich stimme Dir in fast allen Punkten zu.

      Nur 1 Tag Batterielaufzeit?
      Da ist meine Erwartung an eine Smartwatch deutlich höher.

      Wem dick und klobig nicht gefällt, sollte mal zur Pebble Round schielen. Sie ist - für Smartwatch-Verhältnisse - sehr flach. Allerdings hält bei ihr der Akku auch nur 2 Tage.


      • Also, die Zenwatch2 hält normalerweise locker 2 Tage durch. Das ist genauso lange wie mein Acer Liquid (und länger).
        So what? Bei mir hängen Beide nachts an der Strippe, beim Schlafen brauch ich die recht selten...


  • Einzig Pebble war für mich Smart genug. Hatte als Backer der Time 2 auf einen würdigen Nachfolger meiner Pebble Steel gehofft. Akkulaufzeit von bis zu 10 Tagen finde ich ok. Vector, SMA mit der Q2 versprechen bis zu 30 Tage. Was haben die alle gemeinsam? Ein Memory-LCD Display (auch e Paper genannt, nicht zu verwechseln mit e Ink). Auch wenn die Auflösung bei diesen Displays nicht sonderlich hoch ist, stehen sie aber für Strom sparen. Leider kann man mit der Vector und SMA-Q keine Messages beantworten. Damit fehlt Ihnen aus meiner Sicht eine wichtige Smart-Funktion.

    Aber vlt. sind ja Hybriden wie die Withings, Cookoo oder Martian die Zukunft der Smartwatches.


  • Der Nachteil: "Android-Wear Uhren sind fast komplett abhängig vom Smartphone", erschließt sich mir nicht ganz.

    Smartwatches sollen das Smartphone erweitern und nicht ersetzen, da brauche ich keine Unabhängige Uhr, wozu auch?


  • Schade, dass die Firma Pebble durch FitBit eingestampft wurde.
    ich bin bisher mit meiner Time Steel sehr zufrieden, und wollte mir eigentlich den Nachfolger kaufen.
    Nun heißt es, dass gegen Ende 2017 die Server abgeschalten werden, was für mich bedeudet, dass die Uhr zu einem teuren briefbeschwerer wird.
    Die Anbindung über die App Gadgetbridge ist in meinen Augen aktuell etwas wackelig und noch nicht optmimal. Es können zwar alle Apps und Watchfaces installiert werden, jedoch funktionieren diese dann nicht zu 100%.
    So ist es mir aktuell nicht möglich, auf meinem aktuellen Watchface via openweatermap das Wetter via GPS anzuzeigen.

    Und alternativen gibt es bestimmt viele, nur jetzt eine Android Wear Uhr kaufen, ist mir momentan zu heiß, da aktuelle Geräte nicht alle in den Genuss auf das Update der version 2.0 kommen, zum anderen kommen mit deren Vorstellung bestimmt neue und interessante Geräte auf den Markt.


  • Ich finde es immer wieder interressant, wie manche Dinge kommentiert werden. Dem einen zu teuer, kauft dann aber ein Iphone für 800€ wenn möglich alle 2 Jahre, muss ja immer das Neueste sein., für den anderen ist man ein Nerd. Wie nach den ersten Sätzen schon vermutet, bin ich Besitzer einer Smartwatch ( Zenwatch 2 ) und stehe auch dazu. Andere haben Sky, das habe ich nicht, anderen einen Kühlschrank, den sie mit dem Smartphone steuern können, habe ich auch nicht. Wieder ein anderer braucht 3D Fernseher und 4K dazu, habe ich auch nicht.
    Ich besitze meine Zenwatch seit 9 Monaten und bin zufrieden damit, wie sie ist. Ich kann Nachrichten lesen, werde an Termine erinnert, kann mit telefonieren ( sieht aber schon bescheuert aus wenn man mit dem Handgelenk spricht ), nutze Maps, habe verschiedene Design`s , kann antworten auf WhatsApp ohne das Handy rausholen zu müssen usw.
    Natürlich sind sie noch nicht ausgereift, aber wie sahen die ersten Handy`s aus? Und wie oft habe ich schon von Leuten gehört, das brauch ich nicht und das brauch ich nicht. Irgendwann hatten sie es dann doch.
    Man sollte den Dingen auch Zeit geben damit sie sich entwickeln können und nicht gleich alles verdammen. Die Erde ist auch nicht an einem Tag entstanden.
    Meine Zenwatch vibriert, muss mich für Silvester vorbereiten. Allen eine guten Rutsch und viel Spaß mit dem was sie gutfinden.


    • Also bis auf das " ( sieht aber schon bescheuert aus wenn man mit dem Handgelenk spricht )" hast Du absolut Recht.
      Ich finds tausendmal nerviger, wenn mir z.B. in der S-Bahn jemand gegenüber sitzt, der auf einmal ´was sagt... Bis ich dann wahrgenommen hab, dass der einen Stecker im Ohr hat, hab ich ihm schon 3x geantwortet... Ne, da wär mir lieber, wenn ich gleich sehen würde, dass der mit seinem Handgelenk spricht... ;-)

      Ich bin auch stolzer Besitzer einer ZenWatch2 und bis auf ein paar "Kleinigkeiten" seeehr zufrieden damit.
      V.a. seit es "Bees Recorder"gibt...


  • Die Technik ist noch nicht so weit es gibt ja nur eine die wasser fest ist und das ist die i watch


  • Die Lebensdauer einer Smartwatch ist halt der des Smartphone ähnlich. Ziemlich teuerer Spass auf Dauer. Mehr wie 100 Euro würde nicht zahlen für sowas. Bei einer analogen Uhr darf es gerne teuer sein. Meine nächste wird ein zwischending. Titan, Solar, Funkgesteuert.
    Aber das muss jeder für sich entscheiden wo er sein Geld lässt und was Spass macht. Ich sehe meine beiden Uhren auch als Wertanlage. Meinen Handyverschleiß hab ich radikal beschränkt. Und schon bleiben Scheine frei für anderes. Ich werde langsam älter, Prioritäten verändern sich.
    Im Alltag/Arbeit eine oldschool Casio Digiwatch.


    • Zwar halten Analoge Uhren länger, aber 300€ für eine Uhr die mir eben "nur" die Uhrzeit anzeigt ist mir ebenso zu teuer.
      Da habe ich lieber für gleichen Preis, mehr Funktionen aber eine niedrigere Lebensdauer.


      • 300,- Euro für eine Uhr die 20 Jahre und länger hält ist günstiger als eine billige Uhr die nur 5 Jahre hält, und Umweltfreundlicher obendrein. Meine Armbanduhr (Casio Edifice) hat sogar 500,- Euro gekostet (Funk-Solar, Analog, Stoppuhr-Funktionen).

        Casio hat auch eine Smartwatch herausgebracht für stolze 500,- Euro (Wasserdicht bis 5 Bar). Leider gibt es keine Informationen was die alles kann, insbesondere in Verbindung mit der Steuerung von Musik-Apps.


      • Ich glaube ich würde 20 Jahre lang nicht die selbe Uhr tragen, dafür bin ich zu individuell und brauche zu viel Abwechslung um das zu tun. Insofern lohnen soch 300€ dafür, dass ich nur problemloser auf die Uhrzeit gucken kann, die ich die hälfte des Tages eh im Blick habe, nicht. Da würde es sich eher für mich lohnen eine Smartwatch zuzulegen.


  • Die Hersteller sollten gewarnt sein: Zumindest die nicht mehr ganz jungen Mitarbeiter dürften sich noch gut an den dramatischen Aufstieg und Niedergang der LCD-Quarzuhr in den achtziger Jahren erinnern:
    Als Nachfolger der schon mit markigen Begriffen wie "Abfallprodukt der Weltraumforschung" vertriebenen LED-Quarzuhr, die auf vier bis sechs Digits nur auf Knopfdruck die Uhrzeit anzeigen konnte, schienen die LCD-Uhren mit "Allways-on-Display", Funktionsvielfalt und langen Batterielaufzeiten das Potential zu besitzen, die klassische Analoguhr vollständig zu verdrängen. Wie man weiss, kam es anders. Besonders das Image der Billiguhr durch sehr günstige Massenware aus Asien, aber auch die Überladung mit Funktionen, die durch krude Bedienkonzepte kaum verwendbar waren, führten zu einem Revival der Analoguhr, die heute den Markt für Armbanduhren dominiert, auch wenn sie oft nur wenige Funktionen hat, und die Zeit so anzeigt, wie sie es schon vor hundert Jahren getan hat. Auch wenn es heute noch gute LCD-Uhren mit vielen Funktionen (Wecker, Stopuhr, Countdown, Beleuchtung auf Knopfdruck) von Markenherstellern wie Casio gibt, scheint vielen Käufern doch die Einfachheit der Analoguhr, in einem scheinbar zeitlos schickem Design, verbunden mit meist sehr langer Lebensdauer und nur selten nötigem Batteriewechsel doch völlig zu genügen.

    Allerdings sollte man die Smartwatch auch nicht jetzt schon totsagen, auch wenn die Umsätze einiger Hersteller in diesem Bereich deutlich zurück gegangen sind. Auch das Basisprodukt, das Smartphone, verkauft sich in den kaufkraftstarken, aber gesättigten Märkten Europas und Nordamerikas nicht mehr wie warme Semmel.
    Der Umsatz beim Schwesterprodukt der Smartwatch, dem Fitnesstracker stimmt und steigt. Die Armbänder sind im Schnitt kostengünstiger, simpel in Funktionsumfang und Bedienung, und viele bringen Basisfunktionen wie die Uhrzeitanzeige mit, manche zeigen sogar Benachrichtigungen an.
    Die Bänder werden aber von ihren Käufern nicht als Uhrenersatz wahr genommen, sondern als Gadget und Motivator zur sportlichen Betätigung oder überhaupt, um sich mehr zu bewegen. Gesundheit ist zurecht vielen ein hohes Gut.

    Die Smartwatches aber treten am Markt als Uhrenersatz auf. Ihr Design orientiert sich immer mehr an dem klassischer Analoguhren, und selbst der Name suggeriert, es handle sich um eine intelligente Uhr, mit der Betonung eben auf Uhr.
    So wie ein Smartphone ein mobiler Computer ist, mit dem man auch telefonieren kann, so ist eine Smartwatch ein Computer am Armgelenk, von dem man auch die Zeit ablesen kann.
    Auch klassische Handys haben viel längere Akkulaufzeiten als Smartphones. Deren Vorteile, Internetzugang, Nutzung von Messengern, Funktionserweiterung durch Apps, scheint die sich daraus ergebenden Nachteile (eben die durch hohen Energieverbrauch kürzere Akkulaufzeit), aber derart zu überwiegen, dass Smartphones klassische Handys weitgehend verdrängen konnten.
    Das ist den Smartwatches noch nicht gelungen, so dass viele Käufer sie mit klassischen Uhren vergleichen, und sie die Hersteller durch ihre Designs darin noch unterstützen. Dass sie gegen den Spezialisten auf seinem Spezialgebiet, der klassischen Uhr zur Zeitanzeige, mit kurzen Akkulaufzeiten, aber auch einer mit zwei bis drei Jahren eher kurzen Lebenserwartung, alt aussehen, darf nicht wundern, selbst wenn sie Vorteile wie variablen Watchfaces aufweisen.
    Die Smartwatches müssen da überzeugen, wo ihre Stärken liegen, in den Möglichkeiten, die ein mobiler Computer bietet.
    Dass sie in der Regel von einem zweiten mobilem Computer, dem Smartphone, begleitet werden, bietet einerseits neue Möglichkeiten, anderseits stellt das Smartphone aber auch eine Konkurrenz dar, die vielen die zusätzliche Smartwatch entbehrlich erscheinen lassen mag.
    Nur Benachrichtigungen anzuzeigen dürfte auf Dauer zu wenig sein, die Smartwatches müssten Dinge wirklich besser können, als die Smartphones. Räubern könnten sie im Fitnessbereich, indem sie nicht nur wasserdicht werden, sondern den Schwimmsport besser unterstützen, in dem viele Bänder noch schwächeln. Auch für UV-Warner, oder z.B. Ozonwarner oder Feinstaubwarner wären sie besser geeignet als Smartphones, die in Taschen verstaut diesen Umwelteinflüssen weniger direkt ausgesetzt sind. Die Funktionsvielfalt lässt sich durch die Deinstallierbarkeit nicht benötigter Apps ohnehin reduzieren, die Bedienbarkeit ist noch verbesserbar. Konzepte wie eine drehbare Lünette halte ich dabei für viel interessanter, als die überstrapazierte und überschätzte Sprachbedienung. Wer möchte schon im öffentlichem Raum, aber auch am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Hörsaal mit der Uhr sprechen?
    Wenn es nicht sogar andere stört, so ist es zumindest peinlich. Warum konnten Messenger die Sprachtelefonie zurückdrängen, obwohl letztere zweifellos bequemer ist?

    Letztlich sollte auch noch an der reinen Uhrenfunktion gefeilt werden.
    Die vom Autor vorgeschlagenen Hybridkonzepte wären ein Ansatz mit maximaler Laufzeit, aber wenig Flexibilität bei der Uhrenfunktion.
    Eine Reduzierung der Funktionalität auf reine Uhrzeitanzeige, bei Erreichung eines vorgebbaren Restakkustandes von z.B. 20%, ein anderes.
    Mit weniger Laufzeit als Hybriduhren, aber mehr Flexibilität, z.B. bei Watchfaces.

    Wie eingangs geschrieben, die Hersteller sollten gewarnt sein, und sie sollten die Krise nutzen, um zu handeln, mit neuen Ideen, Anwendungen und vielleicht auch Designs...


    • Selten so einen ausführlichen, ausgewogenen und gut differenzierten Kommentar gelesen. Ihre Ausführungen sind intelligenter als die des Hauptartikels (in dem jedoch ebenfalls viel Wahres steht). Dass Sie Samsungs Lünette für interessant halten, finde ich interessant, denn ich bin seit kurzem Besitzer einer Gear S3 und so wie ich es im Vorhinein vermutet habe, ist die Bedienung damit derart intuitiv, dass das mehr oder weniger zum Standard werden sollte meiner Meinung nach.


      • Das hört sich interessant an. Kann man mit der Gear S3 auch durch Musikalben blättern, oder auch nur die vier Grundfunktionen? Müsste natürlich mit dem "USB Audio Player Pro" funktionieren.


      • Möglich ist mit der Lünette vieles. Die Gear hat einfach nur das Problem der Apps, denn davon gibt es viel zu wenige und vor allem viel zu wenig wirklich gute. Ich finde es so schade, dass Samsung und Google da nicht Hand in Hand gehen können, denn zusammen hätten sie da schon etwas tolles abliefern können.


    • Im Wesentlichen stimme ich zu, im Punkt Sprachsteuerung bin ich als Gleitsichtbrillengeplagter mit über 50 allerdings völlig anderer Meinung, sie ist für mich eine der wichtigsten Funktionen überhaupt .


  • Ich glaube auch das man so eine Smartwatch erst mal selbst ausprobieren sollte, mit all den Vorteilen die sie so hat. Erst dann kann oder sollte man sich ein Urteil bilden. Ich selbst hatte noch nie so eine Uhr. Aber ich kenne einige Leute, die sagen alle Einstimmig das sie es sich ohne nicht mehr vorstellen können.


    • Deck sich mit meinen Erfahrungen die, zugegeben wenigen, die eine SmartWatch haben und die man drauf anspricht, wollen sie nie wieder hergeben. Hierbei ist es im übrigen vollkommen egal, ob es sich um eine Apple watch oder eine Android wear basierte Uhr handelt.


  • Jeder muss seine Schwerpunkte selber setzen. Für mich persönlich haben schon die jetzigen Smartwatches eine ganze Reihe von sehr elementaren Vorteilen.
    Allein die gespiegelten Navigation aufs Handgelenk ist als Fußgänger äußerst praktisch, selbstverständlich kann ich bei -5 Grad auf dem Weg zu einem Weihnachtsmarkt mein Handy in der Hand halten, um den Weg zu finden. Ich kann aber auch einfach nur ab und zu auf mein Handgelenk schauen, weil mich meine SmartWatch dezent durch ein Vibrieren auf die nächste Kreuzung hinweist, an der ich abbiegen muss.
    Beim Einkaufen den digitalen Einkaufszettel in Form eines Handys in einer Hand halt zu müssen, während ich mit der anderen den Wagen schiebe ist äußerst unpraktisch, auch hier ist das Gerät am Handgelenk überlegen.
    Das Erstellen eines Einkaufszettel durch diktieren in die SmartWatch ist ohnehin eine praktische Sach, wenn man direkt am Kühlschrank steht und das Handy zwei Räume weiter liegt. Gleiches gilt für Erinnerungen an Ebay Auktionen die bald ablaufen. Wenn man das Handy nicht in unmittelbare Reichweite hat, werden diese gerne mal übersehen.

    Auch in meiner Wohnung kann das Handy meistens in seinem Platz liegen bleiben. Wenn eine Nachricht über WhatsApp oder Telegram herein kommt kann man diese direkt über die Uhr beantworten. Neue Nachrichten erstellen geht auch seit geraumer Zeit.

    Auch finde ich es ganz praktisch, wenn bei diesem winterlichen Temperaturen das Handy in der Jackeninnentasche, und somit diese zu bleibt, und ich trotzdem über meine Uhr meine MP3 steuern kann.

    Ja, eine SmartWatch ist lediglich eine Ergänzung zu einem Smartphone, aber eine die, in meinen Augen, die Arbeit mit einem Smartphone deutlich erleichtert.

    Muss jeder selber wissen...


  •   40
    Gelöschter Account 31.12.2016 Link zum Kommentar

    Smartwatches gehören zu den Erfindungen, auf die niemand gewartet hat und die zu den Dingen gehören, die man einfach nicht braucht. Sie sind und bleiben Nischenprodukte für Nerds - vor allem, weil diese Dinger eben überhaupt nicht smart sind.


    • Eigenartige Verallgemeinerung: Wenn "niemand" drauf gewartet hat und "man" sie nicht braucht, wie kann es dann gleichzeitig für eine (sei sie eine noch so kleine) Gruppe interessant sein...?!?


      •   40
        Gelöschter Account 31.12.2016 Link zum Kommentar

        Anscheinend möchtest du mal wieder eindrucksvoll demonstrieren, dass du im Umgang mit der deutschen Sprache und Umgangssprache noch äußerst ungeübt bist. Sehr schön, denn deine eigenartige Einwürfe sind immer wieder belustigend. Bitte weiter so! :)


      • Ach Rollo, darauf lass ich mich nicht ein - immer dasselbe, wenn du nicht weiter kommst.
        Guten Rutsch ;)

        Peter


      • Rollo was ist mit dir eigentlich falsch.

        Wenn sie niemand braucht, hätte sie niemand gebaut.

        Smartphones "brauch" auch niemand.


      • Leider hat Apit nicht nur ein Problem damit, dass immer mehr User abwandern, sondern auch damit, dass sich hier immer mehr Trolle und typische Hater versammeln. Vernünftige Diskussionen kommen so nicht mehr zustande, zumal viele der User mit Wissen und Ahnung auch keine Lust mehr haben, sich von solch unverschämten Leuten dumm anquatschen zu lassen und dann eben abwandern.


  • So leid es mir tut, aber auch ich sehe die Smartwatch eher als Technik-Gadget.
    Erstens wegen des Akkus, zweitens möchte ich auch nicht ständig sofort verfügbar sein. Damit versklavt man sich noch mehr.
    Mir reicht es so wie es jetzt ist. Wer was will ruft an, oder im engsten Umfeld threema.
    Natürlich soll das jeder handhaben wie er möchte. Und wem das Spass macht.. warum nicht.
    Aber was ich so in meinem Umfeld sehe und Meinungen gehört habe, so wird es sich nach derzeitigem Stand nicht großartig durchsetzen. Selbst Leute die viel am Handy sind, haben kaum eine Smartwatch. Der Prozentsatz ist verschwindend gering. Und wird sogar weniger statt mehr im meinem Umfeld.
    Es gibt sicherlich Einsatzmöglichkeiten wo es Sinn macht. Aber bei der breiten Masse ist es nicht angekommen.

    Jetzt irgendwem die Schuld zu zuweisen macht keinen Sinn.
    Es ist im gesamten das Konzept wo nicht ganz passt. Die Uhr bringt bis auf wenige spezielle Ecken keinen Mehrwert aus der Nutzung heraus. Also für die große Mehrheit kein Alltags-Ding.


    • Das liegt aber auch daran, dass alles auf Vorurteilen basiert und keiner, wie ich zum Beispiel, Situationen erkennt, in dem die Smartwatch sehr nützlich war.

      Wenn erstmal dieser Effekt auftritt und man merkt: "Aha, da war sie eben nützlich.", möchte man sie nicht mehr missen.

      Richtige Urteile kann man ersr nach Nutzung bilden.


    • Ach: "zweitens möchte ich auch nicht ständig sofort verfügbar sein"...
      Drum hast Du ja auch ein Smartphone, nicht wahr?

      Erst mal antesten (und über die Einsatzmöglichkeiten klar werden!), DANN Senf dazu geben!

      Peter


  • Habe schon immer gesagt dass die Dinger nur eine Spielerei sind.
    Früher oder später werden sie wie so vieles in der Versenkung verschwinden.
    Nicht einmal als dreingabe zum Smartphone wäre ihnen auf Dauer Erfolg beschert.

    Gelöschter Account


    • Damit dürftest du falsch liegen. Spätestens wenn faltbare Smartphones sich am Markt etablieren, werden Smartwatches oder ähnliche Geräte sich bewähren. Denn wer holt schon bei jeder Benachrichtigung das Smartphone aus der Tasche und faltet es auf?


      • Denke das faltbare Smartphones genauso wenig Verbreitung finden wie die SmartWatch eher dann Tablets.
        Zu unhandlich und zu dick für ein Phone, und außerdem wird man wegen einer Benachrichtigung nicht das ganze Display aufklappen müssen.
        Nebenbei brauchen die wenigsten unterwegs ein großes Display.

        Gelöschter AccountTim


    • Genau das hab ich auch um die Jahrtausendwende über Handys gesagt.
      Heute hab ich Smartphone und ne ZenWatch2 und seeehr froh darüber.
      Und ohne die ZenWatch2 wäre mein Acer Liquid nur halb so viel wert...


  • Apple Watches integrieren sich auch nur schlecht mit Android. Beide sind nicht dafür gedacht, also kann man das nicht wirklich als Negativ-Punkt zählen.


  • Mir erschließt sich der Sinn und der Nutzen einer Smartwatch nicht so ganz.

    Gelöschter AccountDiesel


    • Uhrzeit anzeigen lassen, beispielsweise ;)


      •   40
        Gelöschter Account 31.12.2016 Link zum Kommentar

        Sinn und Nutzen einer "Smart"watch ist, die Uhrzeit anzuzeigen? Ich glaube, dass du den Durchblick ein wenig verloren hast :o


      • Du nennst aber nun auch nicht einen weiteren Grund 🤔


      • @Rollo: Deshalb der Zusatz "beispielsweise" zzgl Smiley - du musst schon zuende lesen ^^


      • Oder die "Rollo" vor den Augen etwas nochfahren um überhaupt was zu sehen. 😉


      • @Peter
        made my day 🤣

        Sorry Rollo 🤗


      • Herrlicher Kommentar, Peter. :D

        Leider hat ihm niemand die Frage richtig beamtwortet.

        Der Sinn(?) oder Nutzen einer Smartwatch:

        Ich kann mir natürlich erstmal die Uhrzeit einfach anzeigen lassen, das ist klar.

        Im weiteren Ergänze ich damit (mMn.) das Smartphone perfekt.

        Ich kann mir Benachrichtigungen oder wichtige Hinweise bequem ohne das nutzen einer Hamd, anzeigen lassen.

        Beispiele:

        Kaufe ich zum Beispiel ein, habe alle Hände voll aber möchte meinen Einkaufszettel sehen, kann ich ihn einfach, energiesparend, anzeigen lassen, ohne mein Smartphone rausholen zu müssen oder Zettel rauszukramen und wohlmöglich etwas fallen lassen.

        Ich höre Musik, habe eine Jacke an oder irgendwelche anderen Hindernisse die meine Hosentaschen "blockieren" oder es ist mir schlicht zu unbequem mein Smartphone raus zu holen.
        Dann kann ich einfach auf der Uhr. Laut/Leise/Pause machen oder die nächsten Titel abspielen.

        Ich kann mir alle Benachrichtigungen anzeigen lassen, um so abzuschätzen ob es sich lohnt mein Smartphone jetzt zu benutzen ( wenn es nicht neben mir/bei mir ist )
        Und kann auch direkt auf Nachrichten antworten.

        Diese ganzen Funktionen verbessern sich noch wenn man ein sehr großes Display hat, was man nicht mit einer Hand händeln kann.


  •   54
    Gelöschter Account 31.12.2016 Link zum Kommentar

    Vielleicht verschwinden die Smartwatches wieder vom Gadgetmarkt, in relativ kurzer Zeit. Für viele User sind sie nicht brauchbar, da für viele Funktionen die Displaygröße zu winzig ist. Wir haben ja die Smartphones...😜

    Gelöschter AccountDiesel


    • Leider hast auch du nicht verstanden, dass eine Smartwatch eine Ergänzung und kein Ersatz sein soll.


      •   40
        Gelöschter Account 31.12.2016 Link zum Kommentar

        Leider verstehst DU nicht, dass kaum jemand diese "Ergänzung" will oder braucht.


      • Mit "kaum jemand" meinst du dich...?


      •   40
        Gelöschter Account 31.12.2016 Link zum Kommentar

        @Noack, auch du hast scheinbar noch nicht erkannt, dass nur ein sehr winziger, unbedeutender Teil der Bevölkerung ein Interesse an Smartwatches hat. Macht nichts. Ich will dir deine niedlichen Träume ja nicht nehmen :*


      • @Rollo: auch wenn du eventuell Recht haben magst, dass der Bedarf an Smartwatches gedeckt und damit das allgemeine Interesse gesunken sein mag: ich habe erstens erkennbar einen Vornamen und zweitens sind deine persönlichen Angriffe hier doch eher unangebracht.


      • Bitte unterlasse diese Provokationen.

        Was schert es mich, ob ein Produkt viele haben wollen oder nicht? Soll ich deswegen einen Gegenstand nicht kaufen?


      • @Rollo:
        Also, ich bin nicht "kaum jemand" und Du solltest nicht über Sachen urteilen wollen, die jenseits Deines Horizonts liegen.


  • Ich besitze seit ein paar Monaten eine Pebble, die mir kontinuierlich und energiesparend die Zeit und andere Daten anzeigt. Sie benachrichtigt mich zuverlässig per Vibration bei Anrufen und Nachrichten (die ich auch gleich an der Watch lesen und zum Teil beantworten kann), was mir persönlich die wichtigste Funktion ist, da ich wegen meiner Hörschädigung sehr viele Anrufe verpasst habe.
    Für mich gehören Pebble und Smartphone untrennbar zusammen und zeigen in der Summe ihrer Fähigkeiten und Laufzeit wohin der Weg gehen sollte. Autarke Uhren klingen erst mal gut, sind aber zumindest für mich in der Bedienung viel zu fummelig.


  •   33
    Gelöschter Account 31.12.2016 Link zum Kommentar

    Von mir aus können diese Uhren bleiben wo sie sind, nämlich weg.
    Ich sehe darin keinerlei Mehrwert, mag sie nicht und werde eine feine Herren Armbanduhr immer vorziehen. Darum bleibe ich bei meiner TAG Heuer.
    Ist aber auch nur meine bescheidene Abneigung dazu.

    Gelöschter Account


  •   16
    Gelöschter Account 31.12.2016 Link zum Kommentar

    Ich hätte noch ne Pebble time zu verticken :/


  • Meiner Meinung nach hätte die Pebble Time 2 alles gehabt, was ich von einer Smartwatch erwartet habe und wollte sie auch kaufen, aber das Ende kennen die meisten ja... Bisher haben viele Hersteller immer nach links und rechts geschaut, aber die Pluspunkte scheint niemand zu interessieren. Echt wasserdicht, wahnsinnige Akkulaufzeit, einfach zu handeln, keine Fingerabdrücke auf dem Display, Kompatibilität zu Android und iOS, ansprechender Preis, Herzfrequenzmesser... Hätte da mal jmd. über den Tellerrand geschaut, wäre der Smartwatch-Markt nicht derartig eingeschlafen und da wird Google mit seinen neuen Modellen Q1 2017 auch nicht viel ändern können 😒


  • Habe King Wear mit vollwertigen Android 5.1 Anpassungen nehme ich selbst vor wie es mir passt.


  • Ich liebe meine gear s2 und bietet für mich einen echten mehrwert. Selbst schuld wer sich android wear antut


  • Es kauft auch fast keiner eine Smartwatch. Eher eine Fitnesswatch von Garmin oder Fitbit. Die sind wesentlich nützlicher und der Akku hält bei den meisten auch länger.


    • Für mich sind die nicht nützlich, denn ich mache ("leider") keinen Sport. :D


    • Na, wenn Du ne Uhr braucht, die Dir sagt, wann Du Dich bewegen sollst, dann ist ja alles klar...
      Du wirst an mich denken das nächste Mal, wenn Du alle Hände voll hast und Dein Handy klingelt.


  • macht doch mal ne Umfrage ,wer hier SmartWatches nutzt, oder wer vorhat sich eine solche zuzulegen. wäre doch ganz interessant.


  • "Apple macht seine zweite Apple Watch endlich wasserdicht und behebt damit ein totgeschwiegenes Manko des lächerlich oft verkauften Vorgängers."
    Ähm, soweit ich informiert bin sind so gut wie keine Smart-Watches wasserdicht? Das sieht mir hier mehr nach krampfhaften rumhacken auf Apple aus, nur weil es Apple ist...
    Wegen lächerlich oft verkauft - Apple verkauft einfach viel; ist doch gut, dann werden Hersteller wie Samsung auch nicht nen Rückzieher vom Markt machen um Apple das Feld zu überlassen..
    Find Smart-Watches generell sehr interessant, aber mir fehlt (als Schüler xD) das Geld für solche "Gadgets".


    • Meine Rede.. Deswegen gefällt mir meine Sony eben auch so gut. Eine Smartwatch die nicht Wasserdicht ist finde ich hochgradig Schwachsinnig


    • Naja richtig Wasserdicht ist kein Gerät bisher, stimmt.

      Aber Apple ist in letzter Zeit schon ziemlich peinlich, im allgemeinen. :D


  • Meine Moto 360 liegt seit einer Weile ungenutzt rum... Aus Gründen :p


  • Mich haben die Smartwatches von Anfang an angesprochen. Als ich die Moto 360 gesehen habe, war klar, die will ich haben. Mein Killer Feature sind immer noch die Benachrichtigungen auf der Uhr. Nicht immer das Telefon rausholen, entsperren etc. Dafür alleine möchte ich die Smartwatch nicht mehr missen.
    Aber: es ist entäuschend, das es nicht mehr Apps mit echtem Mehrwert gibt. Ich vermisse z.B. einen Auslöser der Handy Kamera auf der Uhr. Auch die Abhängigkeit (App auf dem Telefon= App auf der Uhr) stört mich.
    Hinzu kommt bei mir, das ich weder bei der Moto 360 noch bei meiner jetzigen Sony SWR 50 das Gefühl hatte, ich kann mich auf die Bluetooth Verbindung verlassen. Immer wieder vermisse ich Benachrichtigungen auf der Uhr teilweise abhängig von der App.
    Ich denke, dass die Uhren noch einen Weg gehen müssen. Immer mehr Technik wird in die Uhr passen und die Akkus werden länger laufen. Die Smartwatch hat sicher Zukunft.


  • Moto 360-1 war eine Frechheit. Der Prozessor hat gar nichts gepackt. 360-2, kaum besser. AndroidWear 1 ist wohl bei beiden die Ursache. Mal ging's, dann ging's wieder nicht.

    Samsung Gear Fit 2 geht in Richtung SmartWatch. Ein paar gute Eigenschaften. Das Gummiarmband hat bei mir trotz Schlaufensicherung 'versagt'. In Bilbao unbemerkt über die Hand gerutscht ...

    Withings Steel - kann wenig. Und was sie kann, macht sie schlecht. Zeiger oft kaum ablesbar und mehr. Und meine Uhr möchte ich gerne mit einem Blick ablesen können. In allen Abbildungen und auch auf dem Smartphone wird dem User vorgegaukelt, die Ablesbarkeit sei gut.

    Withings Steel HR. Schon besser. Aber auch keine vollwertige SmartWatch. Zeit auch nicht besser ablesbar, die Alarmvibration ist so mickrig, dass man nicht zuverlässig bis gar nicht geweckt wird. Die Laufzeit wird mit ? drei Wochen angegeben. Derartige Angaben sind noch immer und überall eine knallharte Lüge. Aber nachdem die Uhr etwa eine Woche durchgehalten hat, scheint der Akku schon defekt zu sein. Nach dem ersten Aufladen war er nach drei Tagen leer und eben habe ich fünf Minuten gebraucht, um die Uhr auf der Ladestation zum Laden zu bringen. Fipselig ...

    Langer Rede kurzer Sinn:
    Die meisten User haben schnell erkannt, dass die Uhr(en)macher ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Und wer halbwegs objektiv ist, wird diese halbfertigen Produkte nicht weiter empfehlen.


    • Im letzten Jahr hat sich so einiges getan. Ich bin mit der ZenWatch2 zumindest soweit zufrieden, dass ich sie definitiv nicht hergeben werde. Armband kann man da z.B. auch beliebig wechseln...
      Verbesserungsmöglichkeiten wie bessere Wasserdichtigkeit und die Optik der Uhr gibt´s allerdings schon.


  • Also habe mir zum ausprobieren eine gebrauchte gear v 700 gekauft und muß sagen das ich doch recht begeistert bin . Habe auch immer gesagt,daß ich eine Smartwatch nicht brauche und auch keinen Sinn in den Uhren sehe aber muß meine Meinung revidieren. Werde mir mit Sicherheit demnächst eine gear 2 oder 3 holen. Die Akkuleistung bei meiner ist super komme ca. 3 Tage über die Runden. Das Display ist knackscharf und wenn man eine Nachricht bekommt und man nur ein vibrieren am Handgelenk merkt und eben auf das Display schaut um die Nachricht zulesen ist schon irgendwie cool. Ferner spart man Akku beim Smartphone weil man es nicht mehr so oft rausholt. Habe meine Lieblingsmusik auch immer am Handgelenk und kann die im Auto oder Zuhause über Bluetooth abspielen. Meiner Meinung nach haben die Uhren ihre absolute Berechtigung und auch Potenzial um sich am Markt zu etablieren. Ich bin auf jeden Fall Fan geworden.

    P.S Wünsche allen hier im Forum einen guten Rutsch und MORGEN viel Spaß beim feiern.
    Lasst es richtig krachen !!!


    • Schön, sowas mal von dir zu lesen. :)

      Das zeigt doch, dass viele Meinungen nur auf Vorurteilen basieren und man das meiste eben nicht beurteilen kann, bevor man es ausprobiert hat.


  • Keine Ahnung warum der Akku ein Problem sein soll, theoretisch würde er zwei Tage halten (wenn man mal unterwegs ist), aber laden tue ich sie trotzdem täglich über Nacht. Wie das Smartphone eben auch.
    Meiner Meinung nach ist die Sony swr50 noch immer die einzig wirkliche Smartwatch. Sie hat ganz simple Dinge die ich beim Kauf bei allen anderen vermisst habe.
    Transluzentes Display
    Normale ladebuchse
    Richtig Wasserdicht

    ...im Sinne davon das ich sie auch beim Schwimmen anbehalten kann. So einfach ist es für mich.

    Und man darf natürlich nicht vergessen das so eine Smartwatch trotzdem einfach ein Spielzeug ist. Wobei sie für mich aber auch die logische Entwicklung neben immer größer werdenden Smartphones ist, damit man gewisse Grundfunktionen einfach auf etwas praktisches und kompaktes auslagern kann. Sie kann viel, aber im Alltag nutzt man davon wenig. Könnte allerdings auch ein Henne-ei Problem sein, mal sehen was die Zukunft bringt.
    Klar ist es nett das ich meine gopro mit der Uhr steuern kann, oder das sie einen Taschenrechner Besitzt.
    Im Alltag nutze ich allerdings fast ausschließlich die Benachrichtigungsfunktion für WhatsApp/Facebook und für meine Termine. Dazu noch instaweather als watchface, und gut ist. Und ehrlich gesagt reicht mir das auch, gerade die Benachrichtigungen sind genau das was ich wollte.


    • Der Akku wäre kein Problem, wenn das Laden problemlos wäre. Ich habe eine Sony SWR50, die hat sogar einen Standard microUSB Anschluss. Das Anschließen ist aber sehr fummelig. Vorher hatte ich eine Moto 360 Gen1, da musste ich immer einen eigenen Adapter mitnehmen. Laden alle paar Tage ist okay, wenn nicht fummelig oder mit extra Geräten.


      • Fummelig ja, aber man gewöhnt sich dran finde ich. Dafür hat man eben den riesigen Vorteil ohne extra ladekabel aus zu kommen


      • Ich brauchte bisher keine extra Ladeleitung. Bisher ging alles pee Micro USB wie beim Smartphone nur eben auf die Ladeschale oder sowas in der Art und dann auf die Uhr.


  • Welches Modell ist die Uhr die auf dem Foto als "Gear S3" bezeichnet wird? (Dachte die S3 hat nur noch diesen Kranz mit den Zacken ringsum?)


  • Ich kaufe mir eine Smartwatch und wissentlich ja keine Uhr, deswegen ist die Akku laufzeit für mich das geringste Problem!
    Mein Smartphone lade ich ja auch jeden Abend auf, deswegen verstehe ich das ständige angesprochene Akku Problem nicht.


  • Die Smart-Watches können zu wenig, und auch wieder zuviel. Was ich nicht brauche können sie, was ich brauche können sie nicht. Ich wünsche mir eine bei der man seine Musik-App komplett bedienen kann, inklusive Bedienung der Titellisten. Derzeit können die smarten Uhren nur vor, zurück, laut und leise. Die letzten beiden Funktionen brauche ich garnicht da ich die Lautstärke am DAC regle.


    • Das liegt doch an der App und nicht an der Uhr.


    • Spotify macht es recht gut auf der Uhr. Lässt sich ohne Handy bedienen.


    • Seit gestern besitze ich die Zenwatch 3 und die sieht wirklich super aus, ist auch schön dünn und sehr angenehm zu tragen. Nach einigen Einstellungen am Handy ist die Verbindung stabil und die erste Whatsapp Nachricht konnte problemlos diktiert werden.
      Aber zum Player, es gibt Emma von Spotify und damit ist die Bedienung komplett per Uhr möglich.
      Jetzt kann ich nur hoffen daß nicht irgendein Update das Vergnügen jäh beendet, bei meiner SW3 war das leider so.


  •   45
    Gelöschter Account 30.12.2016 Link zum Kommentar

    Hatte mich noch nie allzu sehr für SmartWatches interessiert, gerade auch deswegen, weil ich einen sehr geringen Mehrwert in ihnen sehe.

    Klar, die Huawei Watch ist schick, aber dann doch lieber eine normale "echte" Uhr, die nicht ständig geladen werden muss.

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern