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Wir sind die Roboter: Das haltet Ihr von Chatbots

Update: Auswertung der Umfrage

Chatbots sollen die Service-Welt auf den Kopf stellen und Suchmaschinen, wie wir sie kennen, ersetzen. Google hat mit Assistant auf seiner Entwicklerkonferenz I/O 2016 einen sprachgesteuerten Chatbot vorgestellt. Doch was genau erwartet uns mit solchen Chatbots? Und was wisst Ihr schon über sie? Wir haben Eure Antworten ausgewertet.

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Auswertung der Umfrage

Wir wollten zunächst von Euch wissen, ob Ihr schon einmal Kontakt mit dem Thema oder mit einem Chatbot hattet. 11 Prozent von Euch haben bereits einen Chatbot verwendet - und weitere 49 Prozent sind dem Thema schon einmal über den Weg gelaufen. Und obwohl Facebook und Google Chatbots als wichtiges Zukunftsthema ansehen, haben 40 Prozent von Euch noch nie etwas von Chatbots gehört.

Besonders spannend sind nun die Ergebnisse der beiden nächsten Fragen. Denn hier wollten wir einerseits wissen, ob Ihr der Ansicht seid, dass Chatbots im Alltag nützlich sein können. Und wir wollten von Euch wissen, ob Ihr Chatbots nutzen würdet. Eine klare Mehrheit ergibt unsere Umfrage jedoch nicht. Im Gegenteil: 46 Prozent beantworteten unsere Frage nach der Nützlichkeit im Alltag mit Ja, 54 Prozent hingegen lesen das erste Mal davon, dass Chatbots im Alltag eine praktische Rolle spielen können. Eine knappe Mehrheit von Euch würde einen Chatbot im Alltag einsetzen. Und zwar 51 Prozent. 49 Prozent wiederum können sich das nicht vorstellen.

Chatbots: Das steckt hinter dem neuen Trend

Chatbots werden die neue Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine sein. Die Chat-Apps WhatsApp, Facebook Messenger und Telegram, die bereits von Millionen von Menschen täglich verwendet werden, verwandeln sich somit in Service-Apps und lösen die Google-Suche, Apps und Websites ab.

Im Bot Store von Telegram etwa findet man bereits etliche Anwendungen, die sich umgehend verwenden lassen. Sie verraten Euch, wie das Wetter wird, spielen mit Euch Poker oder suchen Memes, die zum Gespräch passen. Die Ein-Zweck-Apps sind die Chatbots der bisherigen Generation.

Was wusstet Ihr vor dieser kurzen Einführung über Chatbots?
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Eine der neueren Anwendungen wäre der Service im Alltag. Begibt man sich in ein Restaurant, könnte man das menschliche Personal mit maschinellem unterstützen. Der Kunde spricht in natürlicher Sprache mit dem Chatbot und gibt seine Bestellung auf. Der Chatbot verhält sich dabei dank standardisierter Fragen wie sein humaner Kollege, bis es für die Maschine zu kompliziert wird.

Lasst den Bot für Euch arbeiten

Bots können auch für Euch arbeiten. Bisher begibt man sich zum Pizza-Bestellen auf eine spezifische, mit Google gefundene Website und schaut dort nach dem Angebot. Falls alles für Euch passt, tippt Ihr manuell Eure Zahlungsinformationen ein, hinterlegt Eure Adresse und schickt das Formular ausgefüllt ab. Den letzten Teil des Prozesses könnte Euer Bot für Euch erledigen.

Wusstet Ihr, dass Chatbots im Alltag nützlich sein können?
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Einheitliche Programmier-Schnittstellen könnten den Aufwand deutlich senken, solche Chatbots zu erstellen. Dass Nutzer ihre ohnehin schon verwendete Chat-App für die Interaktion mit bestehenden Dienstleistungen verwenden können, senkt die Hemmschwelle, dann auch das Produkt zu kaufen.

Chatbots regen zum Kauf an

Der bisherige Weg über die Google-Suche könnte, falls Facebook und Telegram mit ihren Modellen erfolgreicher werden, bald an Bedeutung verlieren. Somit ist Google im Zugzwang, eine ähnliche Plattform zu starten. Und genau dies erwarten wir von der heutigen Eröffnung der Google I/O.

Google sollte heute Bot-Dienste für seine Messenger vorstellen

Google hat noch eine gute Chance, zur Konkurrenz aufzuschließen. Facebook hat erst im April mit der Entwicklung von Bots für den Messenger begonnen. Telegram war schon im Juni 2015 so weit. Aber echte Anwendungen sieht man noch nicht. Zumindest keine, die den bisherigen Visionen gerecht werden.

telegram bots
Telegram-Bots sind reichlich - schwachsinnig. / © ANDROIDPIT

Googles großer Vorteil liegt in seiner Erfahrung mit künstlicher Intelligenz. Manch einer von Euch nutzt sie jeden Tag, ohne es zu bemerken. Google Now wird schon jetzt von vielen Entwicklern dazu verwendet, mit Apps und Diensten zu interagieren. Hunderte Dienstleistungen erlauben der Google-App schon jetzt Zugriff auf ihre Dienste.

Die nächste Frage wird also nur noch sein, in welcher Form Google den Bot-Trend mitmacht. Ein Chat-Client klingt fast ein wenig abwegig, schließlich können weder Hangouts noch der Google Messenger mit dem Erfolg des Facebook Messengers oder WhatsApp mithalten.

Also erwarten wir, dass Google seine Plattform-Apps Suche, Maps, Kalender sowie Google Now um eine neue Form der Interaktion erweitern wird. Und diese wird der Dialog zwischen Mensch und Maschine sein.

Würdet Ihr Chatbots verwenden?
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Dieser Text ist ein Kommentar, der die Meinung eines Redakteurs wiedergibt und nicht immer die Gedanken der gesamten Redaktion abbildet. Kommentare können kritische, mahnende oder humorvolle Anmerkungen sein.

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Top-Kommentare der Community

  • Ludy
    • Mod
    • Blogger
    18.05.2016

    Demnächst unterhalten sich dann nur noch die Bots, und wir als Nutzer lesen nur noch mit. *Sarkasmus off*
    Ist zwar alles schön und gut, aber wenn dadurch Arbeitsplätze im Restaurant oder sonstwo weg rationalisiert werden, ist das was, was wir nicht brauchen.

  • Jan 19.05.2016

    Ich bin mal gespannt wie lange es dauert bis der 1. Japaner einen Chatbot heiratet.

  • Michael K. 18.05.2016

    Ich rufe an, gebe alle Daten schnell durch, und zahle dann an der Haustür.

41 Kommentare

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