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Wie zukunftssicher ist eigentlich die Motorola Moto 360?

Das neue Update für Android Wear wird eine WLAN-Unterstützung freischalten, außerdem ist es dann möglich Emojis zu zeichnen sowie die Smartwatch über Gesten zu steuern. In Zukunft werden sicher noch weitere Verbesserungen von Google kommen, die neuesten Updates sehen wir dann zum ersten Mal im Rahmen der Google I/O 2015. Ob auch die Motorola Moto 360 von diesen neuen Vorteilen profitieren wird, ist noch unklar. Fest steht, dass die Smartwatch bald mit einer WLAN-Funktion aufwartet. Damit ist die Moto 360 vorerst wieder auf dem aktuellen Stand, doch wie lange kann die Smartwatch noch überleben?

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Die Moto 360 sieht schick aus, die Hardware lässt aber zu wünschen übrig. / © ANDROIDPIT

Ein bahnbrechender Zeitmesser

Die Moto 360 war eine echte Befreiung: Sie war die erste Android-Smartwatch, die einfach sexy aussah und bei vielen Interesse an den neuen Geräten weckte. In Sachen Design kann sich die Moto 360 immer noch sehen lassen und ob Apples Smartwatch wirklich besser ist, muss sich erst noch zeigen. Das große Fragezeichen ist jedoch, wie langlebig die Moto 360 tatsächlich ist.

Schon bei unserem Test bemängelten wir, dass die Uhr von Motorola nicht mit der neuesten Software ausgestattet war. Zu kritisieren gab es unter anderem den eher lahmen Prozessor und die niedrige Auflösung. Und der schwache Akku war auch eine mittelgroße Spaßbremse. Immerhin wurden die anfänglichen Probleme mit dem Akku durch ein Update nahezu behoben und die Ankündigung, dass die Moto 360 bald auch ein WLAN-Feature spendiert bekommt, konnte zahlreiche Kritiker besänftigen. Und dass sie nun auch WLAN-Unterstützung bekommt, könnte die Moto 360 tatsächlich noch ein wenig am Leben halten.


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Geht Design über Leistung?

Wie geht es also weiter? Der Prozessor kann wohl nicht weiter verbessert werden und dadurch fällt die Moto 360 wohl unweigerlich hinter Modellen zurück, die den stärkeren Prozessor Snapdragon 400 verwenden. Die Unterschiede werden somit also immer größer und auch wenn man kleinere Performance-Probleme dem Moto 360 verzeihen kann, ist es doch fraglich, inwieweit man der Smartwatch angesichts der Power eines Modells mit Snapdragon 400 noch die Treue hält. 

Und dann ist da noch der Bildschirm des Moto 360, die wohl größte Schwachstelle bei der Smartwatch. Die Verbesserungen am Akku habe ich schon angesprochen, aber wirklich zufriedenstellend ist die bisherige Akkulaufzeit auch nicht, denn die LG Watch Urbane LTE verfügt mit ihrem 700-mAh-Akku über fast doppelt so viel Power. Früher oder später wird der Akku der Motorola-Smartwatch also zu einem riesengroßen Problem.

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Motorola muss einiges unternehmen, um den Anschluss nicht zu verlieren. / © ANDROIDPIT

Ein wunderbares Rezept

Zugutehalten muss man der Moto 360, dass sie sich bislang noch sehr gut gegen die Konkurrenz behaupten kann. Das sagt natürlich auch etwas über den derzeitigen Smartwatch-Markt aus, aber Ehre wem Ehre gebührt! Ihr durchaus gutes Aussehen wird die Moto 360 aber auch nicht ewig schützen, denn vor allem mit der Huawei Watch und der LG Watch Urbane stehen schlicht bessere Smartwatches zur Verfügung. Um nicht den Anschluss zu verlieren, muss ein Nachfolger also seine Hausaufgaben erledigen und nicht nur gut aussehen, sondern auch etwas in Sachen Leistung und Batterie abliefern. Ansonsten ist das Kapitel Moto 360 schnell erledigt.

Wie seht Ihr das? Hat die Moto 360 eine Zukunft und was sollte sich in ihrer nächsten Iteration ändern? Sagt es uns in den Kommentaren!

(Dieser Artikel wurde von Stefan Grund übersetzt.)

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16 Kommentare

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  • Wie dem auch sei, bei Saturn gibt es die 360 in silber/grau aktuell für 144,- Euro zu bestellen, abzüglich der 5,- Euro für die Newsletter Anmeldung sind das dann nur noch 139,- Euro.
    Ich denke für diesen Preis riskiere ich es einmal eine veraltete, aktuelle Smartwatch zu erwerben.
    Für mich, als Träger mechanischer Armbanduhren, ist es einfach mal ein versuch ob ich mich mit einer Smartwatch anfreunden kann.

  • Smartwatch und Zukunftssicher im selben Satz ist schon ein Widerspruch in sich.
    In 5 Jahren wird das Teil eh verschrottet.

  • Wenn man mal vom Akkusparenden Aspekt eines neuen Prozessor absieht...
    Es ist verdammtnochmal eine Uhr! Die brauch kein Asphalt 8 in HD ausführen können, die muss nur die Zeit und Benachrichtigungen anzeigen.
    Und mein altes Handy hatte den Prozessor der Moto 360 und konnte alles ganz gut.

  • Wer bereits eine Android Uhr besitzt sollte eigentlich wissen worauf er sich eingelassen hat. Die erste Generation wird garantiert nicht lange unterstützt werden, da die meisten Hersteller noch garnicht wussten was sie damit überhaupt machen sollen auf lange Sicht.

    Ich mag meine Moto 360 und bin mir dennoch sehr sicher das dieses Jahr bereits der Support eingestellt wird.

  • ich warte auf den Nachfolger von moto360

  • Tim 22.04.2015 Link zum Kommentar

    "die LG Watch Urbane LTE verfügt mit ihrem 700-mAh-Akku über fast doppelt so viel Power."
    Nicht fast, sondern mehr ^^ die Moto360 hat zwischen 290 und 320 mAh, aber die reine mAh-Zahl sagt nichts über die Laufzeit aus. Die Urbane LTE soll auch nur 2 Tage halten, genauso lang wie eine G Watch R mit 410 mAh-Akku

    Und wie zukunftssicher die Moto 360 ist.. nunja.. zumindest der Prozessor ist es ja schon mal nicht ^^

  • Besserer Prozessor, mehr Ausdauer, guten Bildschirm und Balken weg dann gehört der Nachfolger mir!

  • Ich bin mit meiner Moto 360 zufrieden. Der kleine schwarze Balken unten stört mich nicht. 48 Stunden Akku, reicht vollkommen aus. Das Display und die Performance ist für eine Uhr mehr als ausreichend. Weniger, ist manchmal viel mehr. Und das sieht man bei der Moto 360 sehr deutlich.

  • Die Uhr hat W-Lan? Ich glaube eher das Android Wear nun w-lan unterstützt für neuere geräte ...

  • die uhr war schon technisch weit übern zenit als sie erschienen ist.

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