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WeShare: VW startet Carsharing mit E-Golf und E-Up in Berlin
Mobilität 3 Min Lesezeit 3 Kommentare

WeShare: VW startet Carsharing mit E-Golf und E-Up in Berlin

Volkswagen startet mit WeShare seinen eigenen Carsharing-Dienst - und das komplett elektrisch und mit Ökostrom. Zum Start ist WeShare richtig günstig, danach zieht VW allerdings die Preisschraube deutlich an.

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In Berlin gibt es ab heute einen neuen Carsharing-Dienst, und zwar WeShare von Volkswagen. Der Automobilkonzern aus Wolfsburg startet sein Angebot mit Leih-Autos in der Hauptstadt, dürfte aber bald auch weitere Städte mit seinen Elektroautos versorgen.

In der Pilotphase beginnt VW mit 400 Fahrzeugen in Berlin, alle vom Typ E-Golf. Spätestens wenn es dann ab Herbst richtig losgeht mit den Sharing-Elektroautos, sollen es 1.500 E-Golf und 500 E-Up werden. Getreu dem Freefloating-Modell können die Fahrzeuge frei im Geltungsbereich von WeShare abgestellt und gemietet werden, feste Stationen gibt es nicht. WeShare wird zum Laden seiner Flotte das öffentliche Ladenetz Berlins nutzen, inklusive neu entstehender Ladepunkte an 70 Filialen der Lebensmitteleinzelhändler Lidl und Kaufland. Die entsprechende App ist bereits im Google Play Store und im Apple App Store verfügbar.

"Mit WeShare haben wir Carsharing ganz auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt: einfach zu bedienen und 100 Prozent elektrisch mit Grünstrom betrieben", sagte Christian Senger, Volkswagen Markenvorstand für Digital Car & Services, heute in Berlin. "Mit einem Angebot in dieser Konsequenz und Breite heben wir uns vom Wettbewerb ab. Damit sind wir hervorragend aufgestellt, um am expandierenden Carsharing-Markt teilzuhaben."

Das Carsharing von VW ist ziemlich günstig

Der Carsharing-Markt ist ziemlich umkämpft, zumal auch die neuen E-Scooter, Leihfahrräder und Roller einen Teil des Kuchens für sich beanspruchen. Um hier einen Fuß in die Tür zu bekommen, hat sich VW dazu entschlossen, mit ziemlich knapp kalkulierten Preisen in den Markt zu gehen und diese dann später zu erhöhen, wenn schon ein Kundenstamm besteht. Zum Start kostet WeShare nur 19 Cent pro Minute für einen E-Golf, die einmalige Registrierungsgebühr sowie die Flughafengebühr fallen weg. Ab September steigt der Preis auf durchschnittliche 29 Cent pro Minute und die Gebühren für die Anmeldung sowie eine Nutzung am Flughafen kommen hinzu.

Vor allem der Startpreis ist sehr gering, da sollte es Volkswagen vergleichsweise leicht haben, die Kunden für sich zu gewinnen. Gerade für die kurzen Strecken in der Stadt und dann, wenn man wenig zu transportieren hat, gibt es jedoch auch günstigere Optionen. Ob WeShare auf Dauer erfolgreich sein wird, bleibt daher abzuwarten - auch angesichts der Tatsache, dass Sharing-Systeme, die auf Freefloating setzen, bisher den Nachweis der Wirtschaftlichkeit meist schuldig geblieben sind. Zunächst dürfte Volkswagen bei WeSahre kräftig draufzahlen.

3 Kommentare

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  • Ich lebe in Berlin. Und ganz erlich, seit einiger Zeit habe ich den Überblick verloren. Überall stehen Kreuz und quer Fahrräder, Roller, Mietwagen usw rum. Wie eine riesen Müllhalde. Da braucht man nicht mehr von E zu sprechen.


  • Oh, toll.
    Noch mehr Autos auf den Straßen.
    Super.


  • Seit wann sind Drive Now und co günstiger?

    Bis auf einen Smart, sind vergleichbar Modelle deutlich teurer.

    Im übrigen war zur Testphase der Preis gar bei 10 cent die Minute.

    Schaut euch auch mal Miles an, die bieten Kilometerabrechnung, was allerdings ganz schön teuer ist.

    ( beginnt bei 70 ct den Kilometer )

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