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Wasserstoff-Tankstelle explodiert: Rückschlag für die Brennstoffzelle
Hardware Mobilität 2 Min Lesezeit 21 Kommentare

Wasserstoff-Tankstelle explodiert: Rückschlag für die Brennstoffzelle

Die Explosion einer Wasserstoff-Tankstelle in Norwegen hat zwar keine unmittelbaren Opfer gefordert, könnte aber der Technologie als Ganzes den Garaus machen. Als Folge des Unglücks brach die Versorgung mit Wasserstoff in ganz Norwegen zusammen.

Zahlreiche Unternehmen investieren derzeit in Wasserstoff-Autos, da sind Schlagzeilen wie eine explodierte Tankstelle wenig hilfreich. Der Vorfall ereignete sich in Sandvika bei Oslo. Zwei Menschen erlitten leichte Verletzungen. Sie saßen in einem Nicht-Wasserstoff-Auto in der Nähe, bei dem durch den Druck der Explosion die Airbags auslösten. Der Grund für die Explosion der Wasserstoff-Tankstelle ist noch unklar. Solche Tankstellen für Autos mit Brennstoffzelle müssen in Europa höhere Sicherheitsanforderungen erfüllen als normale Tankstellen.

Als Folge der Explosion brach die Versorgung mit Wasserstoff an Tankstellen in Norwegen komplett zusammen. Betreiber Nel Hydrogen schloss sämtliche Tankstellen für Autos mit Brennstoffzellen im Land. Sie öffnen erst dann wieder, wenn die Gründe für die Explosion geklärt sind.

Der Musterknabe der E-Mobilität

Norwegen gilt als Musterbeispiel für E-Mobilität, Elektroautos rollen hunderttausendfach über die Straßen des dünn besiedelten Königreichs im Norden Europas. Sowohl Elektroautos als auch solche mit Brennstoffzelle werden in Norwegen massiv staatlich gefördert, allerdings mit unterschiedlichem Erfolg: Insgesamt sind nur rund 170 Wasserstoff-Autos in Norwegen unterwegs.

Bei vielen Experten genießt die Brennstoffzelle ein hohes Ansehen, bringt sie doch die ökologischen Vorteile des Elektroantriebs mit der Reichweite und dem schnellen Auftanken der Verbrenner in Einklang. Allerdings sind die Wasserstoff-Autos teurer als Elektroautos mit Batterien, deren Lade-Infrastruktur zudem europaweit schneller ausgebaut wird als das Netz an Wasserstoff-Tankstellen. Die Explosion der Tankstelle dürfte der Brennstoffzelle als Technologie weitere Steine in den Weg legen, und das nicht nur in Norwegen.

Was denkt Ihr, ist Wasserstoff als Antriebsmaterial mit zu großen Gefahren verbunden?

Via: Spiegel Online Quelle: Tu.no

Top-Kommentare der Community

  • Uta vor 5 Tagen

    Wenns so weitergeht, werden wir alle wieder auf Pferde umsatteln. Ach, halt! Geht ja nicht - die Tierschützer. Dann Tretautos wie Fred Feuerstein. Ach, Mist! Geht ja auch nicht. Dazu müsste man einen Steinbruch mitten in einem Dorf herrichten. Also bleibt uns nur noch eines Übrig: laufen. Aber Hauptsache 4K Videos auf seinem 8K Smartphone anschauen. Ach verdammt! Geht auch nicht - dieser 5G-Ausbau. Kurzgesagt: die Menschheit steht am Rande der Existenz...

  • Willfried S. vor 5 Tagen

    Frage:
    Wieviele Benzintankstellen, Gastankstellen usw. sind schon explodiert?
    Bei wievielen E-Autos hat der Accu gebrannt?

21 Kommentare

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