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VW und Ford kooperieren: Gemeinsam in Richtung autonomes E-Auto
Mobilität AI 2 Min Lesezeit 14 Kommentare

VW und Ford kooperieren: Gemeinsam in Richtung autonomes E-Auto

Mit VW und Ford tun sich zwei der größten Autobauer zusammen, um gemeinsam die Autos der Zukunft zu bauen - autonom und elektrisch. Der Deal ist milliardenschwer und beinhaltet zwei wichtige Eckpfeiler.

In New York wurde der Deal unter Dach und Fach gebracht. Der US-Konzern Ford wird Volkswagens modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) nutzen, um bis zum Jahr 2023 ein Elektroauto auf den europäischen Markt zu bringen, von dem rund 600.000 Exemplare gebaut und verkauft werden sollen. Pläne für ein zweites Modell liegen bereits in der Schublade, beschlossen ist aber noch nichts. Für VW ist die Kooperation ein großer Erfolg, hat man damit doch einen der weltgrößten Autobauer als ersten Lizenzkunden für seinen E-Auto-Baukasten gewinnen können. Darauf lässt sich aufbauen.

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So sieht die E-Gold-Plattform von VW ohne Blechkleid aus. / © Volkswagen AG

Bei VW und Ford geht es um viel Geld

Volkswagen investiert im Vergleich mit anderen Autobauern stark in die elektrischen Antriebstechnologien, rund 80 Milliarden Euro hat der Wolfsburger Konzern bereits verplant. Da kommt die Unterstützung von Ford gerade richtig, denn der Deal ist immerhin 11,5 Milliarden Euro schwer. Zudem investieren VW und Ford jeweils rund 2,6 Milliarden Euro in das KI-Startup Argo AI, das sich auf das autonome Fahren spezialisiert hat, also auf selbstfahrende Autos, die auch ohne menschlichen Fahrer hinter dem Steuer ans Ziel kommen. Ein Teil der VW-Investition kommt in Form der bisherigen Roboterauto-Abteilung "Autonomous Intelligent Driving" im Wert von 1,6 Milliarden Euro und 200 Mitarbeiter, die in das neue Unternehmen integriert werden.

Damit hat Argo AI insgesamt 700 Mitarbeiter weltweit. Die Zentrale des Unternehmens ist in München und soll dort auch bleiben. Die Testflotte von Argo AI fährt bereits in Pilotprojekten durch mehrere amerikanische Städte, darunter Pittsburgh, Palo Alto, Miami, Washington und Dearborn. "Wir werden auch in der Lage sein gemeinsam autonome Plattformen zu schaffen, bleiben aber dennoch Konkurrenten, da wir die Plattform unterschiedlich nutzen werden", bringt Hackett Licht in die Zusammenarbeit. VW-Chef Diess stimmt zu: "Das ist eine Win-Win-Situation." Volkwagen will die Plattform Anfang der 2020er Jahre nutzen.

Was denkt Ihr: Ist der Weg der Kooperation für die alteingesessenen Autobauer der richtige, um in dem sich radikal wandelnden Markt weiter bestehen zu können?

Quelle: Wiwo

14 Kommentare

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  • Lithium Batterie Autos sind eher Blödsinn. Damit verlagern wir die Verluste von den Energiekonzerne in die Aufladung dieser Batterien und machen dann die Verluste für eben diese wieder Wett! Und wer bezahlt dann die Rechnung...natürlich wieder wir! Wollen wir länger Leben und unsere saubere Welt für unsere Kinder hinterlassen, müssen wir uns heute dafür knebeln lassen....so ist der Preis fürs Leben auch sehr hoch


  • Also, es wäre ein Gewinn, wenn die Technik wirklich funktioniert. Dann könnten vielleicht Unfälle vermieden werden, noch weniger sterben und vielleicht können wir dann auch endlich in Kolonne nach Tempolimit und richtigem Abstand fahren. Wir könnten Blinken und beim Abbiegen keine Kinder oder Fahrradfahrer mehr verletzen bis töten. Dann hätten wir wieder mehr Zeit zum Schlafen, Tv schauen, Handyspielen, Arbeiten, Sex im Auto würde dann auch besser klappen ;o), stressfreier Telefonieren und so halt. Man könnte im Wohnmobil dann auch unterwegs schon sich entspannen und Mau Mau spielen oder so. Ja, wenn das so klappen würde hätte aber auch die Sinnhaftigkeit unserer jetzigen Modellvielfalt aber keinen Sinn mehr. Das müssen die Autobauer auch wissen. Für VW ist der Zusammenschluss mit Ford einfach gut. Da Ford bessere Fahrzeugabstimmungen kann aber oft nicht ganz an der Optik von VW drankommt, gewinnen beide...wahrscheinlich wird Ford dann VW übernehmen, wenn due dann alles auspioniert haben. Was fahren dann die AfDler in Zukunft? Trabis.....?


  • Ich denke, hier wird viel Geld in den Sand gesetzt. Mir ist noch kein Autofahrer begegnet, der die Kontrolle über sein Fahrzeug vollständig einer Software, verbunden mit Fernsteuerung und ständiger Überwachung, abgeben will.


  • Am Ende wird es zig 1000 Arbeitslose mehr geben und wenn am Ende der Kunde nicht mit auf den Zug aufspringt und die Autos kauft sind alle Milliarden in den Sand gesetzt.Und ob Elektro wirklich so Umweltfreundlich ist weiss man ja schon jetzt das es nicht so ist schöne Zukunft.


    • Glaubst du ernsthaft, eine gigantische Industrie, deren einziges Ziel maximale Profitsteigerung ist und für dieses Ziel sogar nicht mal davor zurückschreckt, Käufer und Politik zu täuschen und zu belügen, wüßte nicht ganz genau was sie tut?


  • Bildunterschrift: E-GolD-Plattform


  • Ob es Völlig Wertlos ist, wenn man mit dem Auto Ford fährt und mit dem Zug wieder nach Hause kommt, wird die Zukunft zeigen... Bisher schauen viele der Sache skeptisch zu aber spannend ist es ja auch irgendwie. Ich bleibe beim Wasserstoffantrieb. Autonomes fliegen gibt es ja schon... Autopilot...aber beim Auto selber brauche ich das nicht.

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