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3 Min Lesezeit 15 Kommentare

Vivo NEX-Trio: Der Traum vom Nur-Display-Smartphone ist real

Mit der offiziellen Vorstellung des Vivo NEX und des leicht abgespeckten NEX A hat der Hersteller das auf dem MWC 2018 noch als Konzept deklarierte Smartphone tatsächlich zur Serienproduktion gebracht.

Neben Oppo und OnePlus ist Vivo die dritte Smartphone-Marke aus dem Elektronik-Konzern BBK. Bisher galt die Marschrichtung, sowohl für Vivo, als auch für Oppo, dass der Markt für Top-Smartphone mehr oder weniger nicht angetastet wird. Aber diese Restriktion scheint ab 2018 nicht mehr zu gelten. Beim Vivo NEX und auch dem geringfügig schwächerem NEX S packt der chinesische Hersteller fast alles rein, was gut und teuer ist. 

Vivo NEX S: Mehr Display geht nicht 

Notch-Hasser werden das Vivo NEX lieben, denn auf der Front des Smartphones sitzt ein 6,59 Zoll großes Super-AMOLED-Panel mit dem Zusatz „Ultra FullView Zero Screen Display“. Spannend an dem Display ist nicht nur die Größe und das Fehlen einer Notch, sondern, dass das Display auch Ton emittiert. Solche Panels kennt man eigentlich nur aus sündhaft teuren OLED-Fernsehern oder als Prototypen auf Display-Demonstrations-Events.

Da das Display keine Notch hat und somit noch die Sensoren für Umgebungslicht und Annäherungssensor platziert werden müssen, hat Vivo diese kurzer Hand hinter das Display verlegt. Dort befindet sich auch der Fingerabdrucksensor, der aber nicht mehr die breite Fläche wie beim APEX besitzt, sondern eine Weiterentwicklung des aus dem Vivo X21 bekannten Ultraschallsensor sein soll.

NEX 02
So viel Display und so wenig Rahmen gibt es aktuell wohl nur beim NEX. / © Vivo  

Vom Konzept-Smartphone APEX übernimmt Vivo die ausfahrbare Selfie-Kamera, die mit 8 Megapixel auflöst. Auf der Rückseite sitzt dann noch eine Dual-Kamera, dessen 12-Megapixel-Primärsensor, ein Sony IMX 363, schon in Xiaomis Mi Mix 2S und Mi 8 zum Einsatz kommt. Die Blende gibt Vivo mit f/1.8 an und die Kamera verfügt über eine Vier-Achsen-Stabilisation. Die Sekundärkamera kommt auf eine Auflösung von 5 Megapixeln. 

Im Inneren des Vivo NEX und NEX S sorgt der Qualcomm Snapdragon 845 SoC mit 8 GByte RAM und entweder 128 GByte (Vivo NEX) oder mit 256 GByte (Vivo NEX S) für ordentlich Dampf. 

Vivo NEX A mit Snpadragon 710 

Beim günstigsten Vivo NEX-Model nutzt der Hersteller alles was schon in den beiden anderen Varianten verbaut wurde. Der einzige Unterschied befindet sich unter der Haube in Form des SoCs. Statt dem Snapdragon 845, steckt im Vivo NEX A der erst kürzlich von Qualcomm vorgestellte Snapdragon 710 samt Adreno 616 GPU. Der Arbeitsspeicher wird mit 6 GByte angegeben und für Daten sind 128 GByte interner Speicher vorhanden. In allen drei Modellen steckt ein Akku mit 4.000 mAh.

NEX 03
Die Dual-Kamera auf der Rückseite. / © Vivo

Leider fehlt allen NEX-Modellen eine IP-Zertifizierung, das liegt wahrscheinlich an der motorbetriebenen Ausfahrmechanik der Frontkamera und Wireless Charging gibt es leider auch nicht. Stattdessen springt Vivo auf den AI-Marketing-Zug auf und nennt diese Jovi.

Vorbestellung ab dem 13. Juni 

Vorläufig wird das Vivo-NEX-Trio nur dem chinesischen Markt vorenthalten bleiben. Dort nimmt der Hersteller ab dem 13. Juni Vorbestellungen an. Dabei gibt es die drei Modelle in zwei Farbvarianten, Diamond Black und Ruby Red. Das Vivo NEX A kostet in China 3.989 Yuan, das Vivo NEX 4.498 Yuan und für das Spitzenmodell werden 4.998 Yuan fällig. Umgerechnet in Euro wären das dann 512,595 beziehungsweise 661 Euro.

Quelle: Vivo

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15 Kommentare

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  • Ich wünsche mir ein kompaktes Smartphone mit viel Displaygröße ohne Kamera bei langen Laufzeiten, aber alles schön kompakt und aktuell im System!


  • Lukas vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Nennt mich einen Exot, aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich die Notch, statt einer ausfahrbaren Kamera wählen.

    Alleine schon weil diese ein mechanisches Teil enthält - Staub und Sand sollten das doch relativ schnell lahmlegen, denke ich.


    • Nicht unbedingt... spart aber Platz für andere Sachen wenn man die Hauptkamera gleichzeitig als Frontkamera benutzen kann sowas hat das Sony glaube ich mal gehabt oder aber nicht weiterentwickelt.


    • nun wenn man sie alle schaltjahre einmal benutzt wie ich dann gehts :D

      Cario


  • Eine Kamera die ausfährt.... sehr schön...

    Cario


  • Cario vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    endlich ein Smartphone was mein Interesse geweckt hat :D Sieht super aus, Selfie brauch ich sowieso kaum und einen Riesigen Akku, top.... Hoffentlich kann man es importieren und hier nutzen.
    Alle anderen Smartphone sind Optisch total langweilig geworden....


  • Hübsch ist es das Nex mit seinen 3 Varianten, der Traum vom Nur-Display-Handy ist aber noch nicht real, also wenn man meint davon träumen zu müssen. Das 4,9 mm Kinn spricht gegen diesen Traum. Ich bin ein Fan von exaken Überschriften. Optisch fänd ich es schöner oben und unten 4,9 mm zu machen oder eben gar nicht, aber das ist meckern auf sehr sehr hohem Niveau und nach Europa kommen wird es bestimmt nicht, oder doch?

    Naja und wahrscheinlich hat es nichts was ich sonst so mag: SD-Kargtenerweiterung, Klinke und Metallrückseite..... aber ich mecker schon wieder ....

    Fakt ist, es ist hübsch und ein wenig innovativ, aber nur ein klein wenig.


    • Tim vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      4.9mm? Sind viel mehr 7.15 mm ^^
      Vivo übertreibt es zwar nicht so schamlos, wie Lenovo, aber dennoch. Es hat keine 91.24% Frontausnutzung, sondern 86.0%. Die Rahmen wirken nur dünner, weil das Display eben so groß ist. Die Rahmen sind eigentlich sogar genauso dick, wie bspw. beim Mi Mix 2. Man erreicht die höhere Frontausnutzung einfach nur durch das größere Display, nicht durch das verkleinern der Ränder.

      Klar, es hat seine Innovationen, aber das Display bzw. die Frontausnutzung gehört nicht dazu.


    • Hat SD-Kartenslot (Dual Sim, also entweder oder) und ebenso Klinkenanschluss. Nur Metallrückseite leider nicht


  • Beim letzten Absatz mit den Preisen habt ihr irgendwas durcheinander gebracht...


  • Wird sich in China bestimmt gut verkaufen aber ohne Service. Ich kaufe nur da, wo ich auch hingehen kann


  • Tim vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    interessante Design- und Machbarkeitsstudie, mehr eigentlich auch nicht.
    In Zeiten von Snapchat, Selfie-Wahn etc. ist so eine ausfahrbare Kamera wahrscheinlich für viele nicht akzeptabel, keine Ahnung ^^

    Finde zudem schade, das irgendwie alle auf diesen dummen Glas-Trend aufspringen, aber keiner auf den von kabellosen Laden...

    am interessantesten dürfte sein, wie stabil das Ding ist. Bei 86.0% Display auf der Front bleibt nicht mehr viel schützender Rahmen.

    An sich ist das Ding auch nichts weiter, als ein klassisches "Design geht über Funktion". Nur für ein paar Prozent mehr Frontausnutzung, wird bei der Hauptkamera ein ziemlicher Kompromiss eingegangen.

    Aber immerhin hat es keine Notch, das ist doch Mal was.


  • hat das Nex s einen SD Kartenslot?

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