Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

Eingerollt: So haben wir ein faltbares Smartphone noch nie gesehen

Eingerollt: So haben wir ein faltbares Smartphone noch nie gesehen

TCL Communications hat seine neuesten Innovationen im Bereich mobiler Displays mit dem weltweit ersten rollbaren, ausziehbaren Display-Smartphone-Konzept sowie einem dreifachen Tablet-Konzept vorgestellt. Beide Produkte verfügen über dynamische, flexible Displays. TCL zeigt dabei kein fertiges Produkt, sondern nur aktuelle Möglichkeiten. Wir werfen einen Blick drauf.

TCL sagt, dass es mit der Entwicklung des weltweit ersten rollbaren Smartphone-Konzepts neue Wege gefunden hat, die Vorteile der flexiblen AMOLED-Display-Technologie zu nutzen. Mit einer Dicke von nur 9 Millimetern ist TCLs Vision nicht mit anderen flexiblen Displays vergleichbar, obwohl wir bei LG mit dem Signature OLED R schon ähnliches in der Fernsehsparte gesehen haben. Das aufrollbare AMOLED-Display von TCL verwendet interne Motoren, um den 6,75-Zoll-Bildschirm mit einem Knopfdruck auf eine 7,8-Zoll-Displaygröße zu erweitern.

Wir kennen die Idee, ein Smartphone in ein Tablet zu verwandeln und umgekehrt, bereits von namhaften und kleineren Herstellern, wie z.B. beim Samsung Galaxy Fold oder Royole Flexpai, und das TCL-Konzept umfasst unter den Verbesserungen der Benutzeroberfläche auch Split-Screen und Multi-Tasking in ähnlicher Weise. TCL sagt, dass das Gerät dank einer größeren Achse und einem gerollten Display keine Falten oder Knicke im Display hat, die man bei faltbaren Displays häufig findet. Wenn es nicht in Gebrauch ist, verbirgt eine motorgetriebene Schiebewand das flexible Display.

Der Hersteller gibt weiter an, er habe auch einen funktionierenden Prototyp eines Dreifach-Falt-Telefons, das beide Scharniertechnologien des Unternehmens – DragonHinge und ButterflyHinge – verwendet, um ein 10-Zoll-Tablett in ein 6,65-Zoll-Gerät mit einem Seitenverhältnis von 20,8:9 und einer 3K-Bildschirmauflösung zu falten. Es wäre das erste Tablet, bei dem zwei Scharniere und Klappen eingesetzt werden. Es zeichnet sich zudem durch einen mehrdimensionalen Glanz mit holografischem 3D-Finish aus:

Tri fold display concept image 1
Drei Mal gefaltet: TCLs Tablet-Konzept / © TCL

Die neuen Konzepte sind Teil des Entwicklungsprogramms des Unternehmens, das darauf ausgerichtet ist, das Know-how von TCL bei der Herstellung von Displays zusammen mit TCL-CSOT zu nutzen, das inzwischen mehr als drei Dutzend verschiedene Produktdesigns umfasst.

"Mit diesen neuesten Konzeptgeräten hat TCL deutlich gezeigt, dass es noch viel Raum für neue Ideen gibt, wenn es um flexible und faltbare Display-Technologien geht, und es ist entscheidend für uns, über den Tellerrand hinauszuschauen und mit Innovationen voranzugehen", sagte Shane Lee, General Manager, Global Product Center bei TCL Communication. "Diese neuen Formfaktoren nutzen Anzeige- und Scharniertechnologien, die bereits vollständig in unserem voll integrierten TCL-Ökosystem existieren, und ermöglichen es uns, die Zukunft der Entwicklung mobiler Geräte mit einem aggressiven Forschungs- und Entwicklungsprogramm neu zu gestalten."

Es gibt keine Preis- oder Verfügbarkeitsdetails für das rollbare Display-Smartphone-Konzept von TCL oder das dreifach gefaltete Tablet. Das Unternehmen war in der Regel bei der Preisgestaltung wettbewerbsfähig, wie wir bei der letztjährigen Plex gesehen haben. Preise für etwaige Falt-Technologien sind momentan eher extrem hoch. Ich wäre verblüfft, wenn TCL eines davon für weniger als 1.000 Euro auf den Markt bringen würde, aber wir werden sehen.

Findet Ihr das Konzept ansprechend oder sinnlos? 

Empfohlene Artikel

21 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Sieht schon sehr futuristisch aus, oled machts einfach möglich 📱💻

    Irgendwann werden Foldables der neue Standard und der Preis sich auch um die 500€ einpendeln 🤑💵


  • Mir wird sich wahrscheinlich nie der Sinn von solchen Geräten ergeben oder vielleicht denke ich auch einfach nur zu unpraktisch. Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, was genau man damit in der alltäglichen Nutzung vereinfachen möchte.


  • Ok, das ist aktuell definitiv das geilste Konzept, dass ich je gesehen habe. Bin gespannt, was daraus wird. Ein Smartphones, dass sich dann auf die dreifache Breite aufpusten lässt, wäre dann schon ein richtiges Tablet. Und in dem Fall wäre ich wahrscheinlich sogar bereit, auch den Preis für HighEnd Smartphone + HighEnd Tablet in ein einzelnes Gerät zu investieren.


  • Bereits aus den Foldables konnte man sehen dass man als Early Adopter nicht das bekommt was man für das Geld erwarten durfte. Das wird bei den Rollables nicht anders sein.
    Bei den Rollables wird es immer eine Art Rollcontainer geben wo sich das Display einrollen kann. Ich kann mir bereits jetzt schon vorstellen, dass ein Rollable kein Freund von Sandkörnern usw. sein wird. Wir achten jetzt schon bei allem wie wahnsinnig auf Spaltmaße. Mich würde der Schlitz des Rollcontainers verrùckt machen weil die Angst vor durchgezogenen Kratzern am größten wäre. Ist aber nur meine Fanatasie.

    Bei den Foldable TVs konnte ich jetzt zwar keine solchen Probleme erkennen. Bei diesen Smartphones der Zukunft handelt es sich ja um filigranere Technik welche sich leider nicht immer Problemlos reinigen lässt.

    Ich finde gut dass es immer neuere kleinere Technik gibt. Mir persönlich reicht ein normales Smartphone.

    Ich bin sowieso der Meinung dass man erst versuchen sollte die Akkutechnik voranzubringen bzw. die Ausdauer der Akkus.

    Bei einer YT Gegenüberstellung hat das IPhone Pro Max zusammen mit dem Mate 30 am besten angeschnitten. Beide haben das Note 10 mit 60hz und das neue S20 Ultra 120 weit hinter sich gelassen (beide Snapdragon soweit ich sehen konnte)!

    Auffällig ist dass es Software gibt welche ein Smartphone ausdauernder macht. Das zusammen mit deutlichen Fortschritten in der Akkutechnologie würden uns echte bzw. ernstzunehmende Foldables und Rollables liefern. Die Akkulaufzeiten sind mir einfach zu gering. Was nützt mir Zeugs was nur 3-4 h SOT hat? Derzeit gibt es bezogen auf Foldables nur Spielzeug und das kaufe *ich* nicht. Wird bei Rollables neben den genannten Problemen nicht anders sein.


    • nur Mutmaßung. Es gibt in der Industrie "rollable" Mechanismen, die absolut beständig gegen äußere Einflüsse sind. Abwarten und Teetrinken. Und falls dir das nicht klar ist.. YouTube sind schon ein wenig "gesteuert" unterwegs. Objektive Ratings sollte man sich woanders holen.


  • Vielleicht sehe ich ja bestimmte Bilder nicht, wenn ich den Artikel über die App lese, aber ich finde nirgends ein dreifach gefaltetes Gerät, nur zweifach gefaltet.


  • Ist schon interessant, so ein ausziehbares Display. Bringt es aber bitte ausgereift auf den Markt.


  • Nicht wirklich neu, trotzdem ganz nice dieses Roll-Konzept, aber ein Film, ein Videoclip im bekannten 16:9 Format (oder auch breiter) wird dadurch nicht größer. Eher die schwarzen Balken oben und unten. Zumindest in dieser Hinsicht sinnlos.


  • Für mich sinnlos ! Will unterwegs ein kleines Gerät und nicht so ein Riesenteil .


    • Ich will unterwegs nur ein riesiges Teil (Smartphone) und verzichte auf die Möglichkeit es winzig zu machen.


  • Aufgerollte Displays sehe ich zwar erst in einigen Jahren, aber ich denke das ist die wahre Zukunft der flexiblen Displaytechnik.


  • Ich finde das Konzept ausziehbarer Displays sehr interessant, denn ich kann mir einige Anwendungen dafür vorstellen. Für Smartphones allerdings finde ich es vollkommen nutzlos und eine sinnlose Spielerei. Zumindest so wie hier gezeigt.


    • Filme schauen, schreiben und Text-/Tabellenbearbeitung, spielen, bei entsprechender Leistung zB mit einem Gamecube-/Wii-Emulator.


      • Sorry, aber das mache ich dann am Notebook, Tablet oder der Switch.


      • Nicht jeder hat ein Anwendungsgebiet dafür, aber es wäre ein Guter Ersatz für Tabelts(Switch) und kann einige Funktionen eines Notebooks ersetzen. Gerade wenn man regelmäßig Pendelt oder viel mit Zug oder Flugzeug unterwegs ist.


      • Ich pendle täglich mit der Bahn, arbeite dabei auch öfter mal und kann mir trotzdem nicht vorstellen, dass mir so ein Gerät irgendwas erleichtert. Ein gut großes Smartphone reicht eigentlich immer aus, selbst für Tabellen oder Baupläne.

        Was ich sinnvoller fände, wäre zum Beispiel, eine kleine Rolle dabeihaben zu können, die ich ausziehen und mit dem Smartphone verbinden kann. Dann kann ich diese als große Tastatur nutzen oder als großen Monitor. Aber am Smartphone selbst finde ich es unnötig.


  • Das Konzept ein Smartphone seitlich ausziehbar zu machen würde mir gefallen.

    Dürfte aber bis zur Umsetzung noch ein wenig dauern. Rollbare Displays gibts aber schon lange.


  • Hhm ich muss schon sagen, das ausziehbare Konzept finde ich echt gut wenn es so kommen sollte.


  • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Also ich hab solche Konzepte ehrlich gesagt schon hundertfach in den letzten Jahren gesehen. Es ist nämlich genau das: ein Konzept. Ein Rendering. Es gibt nicht mal Bilder von einem wirklich echten Gerät und sowas gibt es schon seit Jahren zigfach... ein bisschen schön animieren kann quasi jeder. Das ist nichts besonderes. Da ändern auch Angaben zur Gehäusedicke und der Display-Größe nicht wirklich etwas.

Zeige alle Kommentare
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!