Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können.

6 Min Lesezeit 28 mal geteilt 8 Kommentare

Spotify: Tipps und Tricks für die Streaming-App

Update: Ungelöste WLAN-Sorgen und ominöser Datenverbrauch

Spotify ist einer der beliebtesten Musik-Clients. Die Android-App hat es in sich. Mit ein paar Kniffen kann man die häufigsten Probleme lösen und noch mehr aus dem Musikstreamingdienst herausholen. Wir haben weitere Spotify-Probleme ausfindig gemacht und lösen oder erklären sie Euch.

Mein neues Lieblingsphone - welches hättest Du gern?

Wähle iPhone 8 oder Galaxy S8.

VS
  • 354
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    iPhone 8
  • 1085
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Galaxy S8

Was kostet Spotify?

Man kann Spotify kostenlos nutzen. Die Gratis-Ausgabe ist aber massiv im Funktionsumfang beschnitten. So könnt Ihr nicht auf einzelne Tracks tippen, um diese abzuspielen. Stattdessen gibt es nur eine Künstler- oder Listen-spezifische Zufallswiedergabe. Um diese und andere Einschränkungen dauerhaft aufzuheben, braucht es die kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft.

In der Android-App lässt sich die Premium-Ausgabe sofort starten und sieben Tage kostenlos testen. Auf der Website hingegen sollt Ihr Eure Zahlungsinformation hinterlassen und einem automatischen Abo zustimmen. Kündigt also am besten sofort nach der Registrierung. Dann schnappt die Falle nach dreißig Tagen nicht zu.

spotify free trial de
Auf Android könnt Ihr Spotify Premium ohne Abo-Falle testen. / © ANDROIDPIT

Der Spotify-Normalpreis beträgt 9,99 Euro pro Monat. Es gibt aber Rabatte für Studenten, Familien und beim Gerätekauf. Diese stellen wir Euch im Folgenden näher vor.

Studenten bekommen Spotify schon für 4,99 pro Monat. Dafür müsst Ihr Euch aber zuerst bei UNiDAYS registrieren und nachweisen, dass Ihr wirklich als Student eingeschrieben seid.

Wenn Ihr Spotify auf mehr als einem Gerät gleichzeitig nutzen wollt, braucht Ihr eine Familienlizenz. Diese schaltet in Eurem Premium-Konto eine neue Option frei. Mit dieser könnt Ihr Einladungen an E-Mail-Adressen senden, mit denen sich weitere Nutzer für Spotify Premium anmelden können. Dafür zahlt Ihr 5 Euro zusätzlich pro E-Mail-Adresse und Monat. Leider kann man diese Methode nicht per Gutschein bezahlen. Einzelheiten erfahrt Ihr hier.

Spotify-Angebote

Günstiger bekommt man Spotify in Verbindung mit bestimmten Geräten oder Providern.

Die Telekom hat die Music Streaming Option im Angebot. Sie kostet zwar auf den ersten Blick mit 9,95 Euro pro Monat fast so viel wie der Spotify-Normalpreis, hat aber einen unsichtbaren Vorteil. Denn mit dieser Option wird Euch das Musik-Streaming nicht mehr aufs mobile Datenvolumen angerechnet.

Besitzer einer PlayStation bekommen einen verlängerten Probezeitraum. Statt 30 Tagen Gratis-Premium erhaltet Ihr für Eure PS 3 oder 4 zwei Monate Spotify Premium. Die Verifizierung erfolgt hierbei über Eure PlayStation-Network-Kennung.

Spotify-Gutschein einlösen

Eine der Zahlungsmethoden für Spotify ist der Gutscheincode. Über ihn gelangt Ihr an ein Prepaid-Zahlungsmodell. Das hat einen Vor- und einen Nachteil. Der Vorteil ist, dass Euer kostenpflichtiger Premium-Zugang nicht automatisch verlängert wird. Der Nachteil ist, dass Ihr damit den Probezeitraum nicht nutzen dürft, also schon vom ersten Tag an den Vollpreis zahlt.

"Spotify wurde angehalten"

Ihr bekommt die Meldung: "Spotify Wiedergabe unterbrochen"? Dann hat sich jemand Fremdes Zugang zu Euren Anmeldedaten verschafft. Da hilft nichts anderes als das Ausloggen registrierter Geräte und das Ändern Eures Passworts.

spotify remote logout de
Wenn Eure Musik ständig abbricht, hat sich vielleicht einer an Eurem Konto vergriffen. / © ANDROIDPIT

Geht dazu in Eure Spotify-Kontenübersicht und klickt auf "Überall abmelden". Vom Smartphone aus könnt Ihr das leider nicht machen; findet also einen Computer, loggt Euch da ein und befolgt die genannten Schritte.

Falls Ihr tatsächlich Spotify auf zwei Geräten gleichzeitig nutzen wollt, braucht Ihr ein Familienkonto und zwei E-Mail-Adressen, mit denen Ihr Euch bei Spotify parallel registriert.

Unter dem obigen Link findet Ihr auch die Option Kennwort Ändern vor, in der Ihr das aktuelle Kennwort einmal und das neue Kennwort zweimal eintippen müsst. Das sollte dem fremden Eindringling einen Strich durch die Rechnung setzen.

Spotify: App-Daten nicht löschbar

Ein merkwürdiges Problem fand AndroidPIT-Moderator Leon R. vor. Sein Spotify stürzte immer wieder ab. Die Abstürze wiederholten sich, auch nachdem er den App-Cache geleert und Spotify de- und reinstalliert hatte. Das beschreibt er in diesem Thread.

Es hat sich herausgestellt, dass Spotify offenbar einen Fehler beim Abspeichern der Offline-Tracks gemacht hatte. Da Leon R. die Tracks auf der SD-Karte gespeichert hatte, wollte er sie löschen. Aber mit einem Datei-Explorer ließ sich das SD-Karten-Verzeichnis Android/data/com.spotify.music nicht leeren.

Also hat er die SD-Karte kurzerhand entfernt, Spotify erneut de- und reinstalliert und auf diese Weise das Problem beheben können.

Spotify speichert nicht auf SD-Karte

Um Eure SD-Karte als Spotify-Speicher zu benutzen, müsst Ihr zunächst Spotify zurücksetzen. Das erfolgt über den Button im Menü. Wenn Ihr Euch danach erneut einloggt, verwendet Spotify ungefragt Eure SD-Karte als Musikspeicher.

spotify clear data
Ihr könnt die SD-Karte nur nutzen, nachdem Ihr Spotify zurücksetzt. / © ANDROIDPIT

Damit das funktioniert, muss Eure SD-Karte mindestens ein Gigabyte freien Speicherplatz und mehr freien Speicherplatz als der interne Cache Eures Android-Geräts in leerem Zustand haben. Den verfügbaren internen Speicher findet Ihr unter Android-Einstellungen > Gerät > Speicher.

Die Offline-Tracks werden für Euch unsichtbar im Android-Cache verstaut.

Spotify-App offline nutzen: Nur heruntergeladene Songs abspielen

Musik-Streaming verbraucht Datenvolumen. Wie viel davon, hängt von der Zahl und der Qualität der Songs ab, die Ihr unterwegs gestreamt habt. Dank der Standard-Einstellung verbraucht Spotify unterwegs gar kein Datenvolumen.

spotify data usage
Ab Werk verbraucht Spotify nicht Euer mobiles Datenvolumen. / © ANDROIDPIT

Wenn Ihr mobiles Streaming zulassen wollt, könnt Ihr natürlich Über Mobilnetzwerk herunterladen einschalten. Anhand der Qualitätsstufe der Tracks reguliert Ihr, mit wie viel Datenverbrauch Ihr rechnen müsst. Kalkuliert zwischen einem (normale Qualität) und vier Megabyte (Extreme Qualität) pro Minute ein.

Spotify-Traffic geht trotz Flat-Option aufs Datenvolumen

Bei der Telekom kann man bekanntlich per Music-Streaming-Option den Spotify-Traffic am Datenzähler vorbeischleusen. Manche Kunden dieses Spezial-Abonnements hatten sich aber beschwert, dass Spotify trotz Music-Streaming-Option ihr Datenvolumen aufbraucht.

Ein Telekom-Mitarbeiter schreibt dazu, dass für die Zusatzfunktionen der Spotify-App wie etwa dem Browsen durch verschiedene Künstler-Seiten berechneter Traffic anfällt. Da er dies aber erst im Support-Forum verkündet hat, erwischt es viele Spotify-Nutzer eiskalt. Bei der Telekom ist mobiles Datenvolumen teurer als überall sonst, sodass ihnen diese böse Überraschung besonders wehtut.

In meinem WLAN geht Spotify nicht

AndroidPIT-Mitglied Phillip Schwarz hat im Forum erklärt, dass er im heimischen WLAN keinen Zugang zu Spotify bekommt. Im WLAN von Bekannten habe er keine Schwierigkeiten, sich zu verbinden.

Andere Nutzer stimmen ein und erklären, dass sie mit Ihren Netgear-Routern ebenfalls Probleme haben. Der Spotify-Support scheint bisher keine hilfreiche Antwort auf das Rätsel gegeben zu haben. Denn auch wenn Phillip den Port TCP-4070 öffnet, kann er zuhause mit seinem Handy nicht streamen.

Wir haben bei Netgear nachgefragt, ob eine Inkompatibilität zwischen dem Streaming-Dienst und Netgear-Routern dokumentiert sei. Bisher erhielten wir noch keine Antwort.

Spotify: Weitere Tipps

Was sind Eure Funde beim Spotify-Nutzen? Welches praktische Feature habt Ihr entdeckt, das Ihr anderen AndroidPIT-Lesern vorstellen wollt? Nutzt gerne die Kommentarfunktion und teilt Euer Wissen.

28 mal geteilt

8 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:

  • Wie ich es ja liebe, wenn darüber geschrieben wird, "...Dass ich das und das nicht installiere oder mich registriere, weil dadurch Daten gelesen werden bzw an Dritte weitergegeben werden..."

    Im digitalen Zeitalter ist es ÜBERALL schon fester Bestandteil.

    Also ich bin fast überall angemeldet und habe auch alle möglichen Apps installiert gehabt... und jetzt? Werde ich bombardiert von Werbung, oder bin ich längst nicht mehr ich, weil jemand anderes mit meinen Daten Schabernack treibt und meine Identität geklaut hat???? Bin ich etwa nur noch der Schatten meiner Selbst???

    NEIN ICH LEBE UND HABE GAAAAAAAR KEINE EINSCHRÄNKUNGEN DADURCH!!!


  • Tipps?


  • Spotify? Gibt's die noch bzw. gibt es noch Leute die sich darauf einlassen, dass Spotify deren Daten sammelt und an Dritte verkauft? Hätte ich nicht gedacht...

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu