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4 Min Lesezeit 142 Kommentare

Sollte ich mein Smartphone rooten?

Mit Root-Rechten bekommt Ihr in Android neue Möglichkeiten, Euer Smartphone den eigenen Wünschen anzupassen und die Leistung zu optimieren. Doch braucht Ihr den Vollzugriff wirklich, oder geht der Schritt vielleicht zu weit? Wir wägen für Euch ab.

Vor- und Nachteile von Root auf einen Blick

Vorteile Nachteile
Vollzugriff auf Speicher und System-Partition Herstellergarantie geht meistens verloren
Vollständige Backups möglich System-Updates sind komplizierter
Modifikationen sorgen für den persönlichen Touch SafetyNet-sensible Apps funktionieren nur noch mit Tricks
Mehr Privatsphäre wird möglich  
System-Apps lassen sich leichter deinstallieren  
Fazit

#Root-Vorteile

#1: Volle Kontrolle übers Dateisystem

Root ist der Super-User in Linux, dem Kernel von Android. Als Super-User bekommt Ihr Vollzugriff aufs Dateisystem und damit Kontrolle über sämtliche Vorgänge im Smartphone. Diese große Macht geht mit ebenso großer Verantwortung einher. Doch auf die Risiken gehen wir weiter unten ein.

Durch diese Kontrolle könnt Ihr auf für normale User verborgene Bereiche des Dateisystems zugreifen. Auf Root-Zugriff optimierte Apps werden so überhaupt erst handlungsfähig. Wofür sie die Super-User-Privilegien in Android nutzen, zeigen folgende Beispiele.

#2: Backups werden einfacher

Androids integrierte Auto-Backup-Funktion wurde seit 2015 und Android 6.0 Marshmallow stetig besser, ist aber noch lang nicht gut. Wer ein vollständiges Android-Backup inklusive App-Daten und Einstellungen machen will, kommt um Root kaum herum.

Apps wie Titanium Backup oder Helium-Backup erstellen vollständige Backups. Helium funktioniert in Verbindung mit einem PC sogar zu weiten Teilen auch ohne Root.

#3: Anpassungen werden umfangreicher

Euch gefallen bestimmte Aspekte Eures Smartphones nicht, zum Beispiel die Benachrichtigungsleisten oder die Privatsphäre-Einstellungen? Installiert einfach das Xposed Framework oder Magisk. Dank dieser Tools und der Erweiterung durch Module könnt Ihr Euch so richtig austoben und habt dank des modularen Aufbaus die Möglichkeit, Änderungen wieder zurückzunehmen.

magisk module installation
Magisk bietet viele Module, genau wie Xposed. / © AndroidPIT

#4: Schutz der Privatsphäre ist einfacher

Ob in Form des Xposed-Moduls XPrivacy oder als Privacy Guard im Custom-ROM Lineage OS: Der Schutz der Privatsphäre ist mit bestimmten Root-Lösungen hervorragend.

xprivacy tutorial main screen
XPrivacy lässt paranoide Herzen höher schlagen. / © ANDROIDPIT

Mit der Berechtigungsverwaltung hat Android 6.0 Marshmallow vielen Leuten den Grund zum Rooten genommen. Endlich kann man Apps den Zugriff auf bestimmte Daten entweder generell verwehren oder nachträglich entziehen.

#5: System-Apps werden entfernbar

Mit Super-User-Rechten werdet Ihr unliebsame, vorinstallierte Hersteller- oder Provider-Apps los und gebt Speicherplatz frei. Mit einem Tool wie dem System-App-Entferner könnt Ihr die System-Apps löschen und im Fall von Problemen auch wiederherstellen.

$Nachteile von Root

$1: Oft verliert Ihr die Garantie

Wie oben schon erwähnt, sorgen Root-Privilegien für erhöhtes Risiko, etwas in der Software kaputt zu machen. Fehlerhafte Eingaben im Android-System können Euer Smartphone dann auf eine Art unbrauchbar machen, mit der selbst der Smartphone-Hersteller nicht mehr fertig wird.

Ob dies dann an Root-erschleichender Schadsoftware liegt, oder an einem von Euch gewollten Root-Vorgang liegt, ist schwierig zu beweisen. Etliche Smartphone-Hersteller dulden keinen Eingriff in die Standard-Software und verweigern Euch nach dem Rooten die Garantie. Die Hersteller können durch softwareseitige Sicherungen (Temper Flag, QFuse, Knox, etc.) einen Root feststellen, selbst wenn Ihr ihn nachträglich per un-root zurückgenommen habt.

$2: System-Updates werden komplizierter

Einer der entscheidenden Nachteile von Root bei Android ist, dass in den meisten Fällen die automatischen Software-Updates Eures Smartphones nicht mehr funktionieren. System-Updates werden zwar noch angekündigt, doch die Installation wird meistens mit einer Fehlermeldung unterbunden. Im Zeitalter monatlicher Sicherheitsupdates in Android ist dies kontraproduktiv.

Im schlimmsten Fall startet die Installation, verläuft aber fehlerhaft. Dann verfängt sich Euer Smartphone beim Neustart in einer Endlosschleife (Boot Loop) und ist vorerst nicht mehr bedienbar. Dann müsst Ihr zwischen den Versionen immer ein Backup (immerhin dank Root sehr einfach möglich) machen und nach dem Update Eure Daten wiederherstellen.

$3: Manche Apps gehen nicht mehr

Super Mario Run, Snapchat oder Pokémon GO lassen sich nicht auf gerooteten Smartphones nutzen, Netflix wird bei geöffnetem Bootloader nicht einmal im Play Store angezeigt. Die Apps greifen auf das so genannte SafetyNet von Google zurück, das Root oder Bootloader-Zustand erkennt und unter Umständen davon ausgeht, dass Ihr die App-Betreiber betrügen wollt. Die oben bereits genannte Software Magisk kümmert sich nicht nur um den Root-Zugriff, sondern auch darum, dass derselbe vor SafetyNet-geschützten Apps verborgen bleibt. Obendrein liefert die App interessante Mods.

AndroidPIT magisk
Magisk ist zurzeit die beste Root-App. / © AndroidPIT

# oder $? Ist Android-Root noch sinnvoll? Ein Fazit

Es ist kaum noch sinnvoll, die Software Eures Smartphones zu rooten. Der Umstand, den es für die wichtigen Software-Updates bedeutet, ist es nicht mehr wert. Custom-ROMs in Verbindung mit Magisk sind der einzig erträgliche Weg zum gerooteten Smartphone. So sind zumindest automatische Updates in Griffweite und verbinden Komfort mit Kontrolle.

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Top-Kommentare der Community

  • Daniel 01.01.2016

    auf die Frage ob man sein Handy rooten soll: einfach ja!

  • MaWe 27.12.2016

    Meine ganz klare Empfehlung: Nur rooten, wenn man Ahnung hat und genau weiß was man da auch tut. Ansonsten Finger davon lassen. Nichts für Laien.

  • MrMister 01.01.2016

    Hallo. Ich mag mein eigenes Handy nicht solange bis der root erfolgt. Die Einschränkung ist wie Gefängnis für mich Grins. I love it ROOT

  • Nikdo73 vor 2 Wochen

    Früher hatte ich mein Smartphone gerootet jetzt ist mit zunehmenden Alter mein Spieltrieb verflogen und ich roote nichts mehr.

  • Michael M. vor 9 Monaten

    Von den Herstellern wird einfach außer acht gelassen, wie jemand sein Smartphone nutzen möchte. Da wird für den Nutzer, der ständig jegliche Art von sozialen Medien nutzen möchte und Informationen mit möglichst vielen Menschen austauscht, die vorgegebene Software/Apps perfekt sein und somit hat er auch kein Problem, wenn der Hersteller sie als notwendig erachtet und in das Betriebssystem "eingebindet".
    Es wird aber NICHT gefragt, ob jeder das so haben möchte. Es gibt allerdings auch einen großen Teil von Usern, die mit dieser Konfiguration nichts anfangen kann.

    Was soll ich mit Bezahl-Apps oder Bankingsoftware auf meinem Smartphone, wenn ich diese Software schon aus Sicherheitsgründen niemals darauf nutzen möchte? (Einmal gestohlen und ein Fremder hat vielleicht Zugang zu meinem Bankkonto, oder andere Finanzen? Bestimmt nicht!)

    Was soll ich mit Microsoft Office-Produkten, oder anderen Apps dieser Kategorie auf dem Smartphone, wenn ich damit mit Sicherheit niemals Briefe oder andere Korrespondenz schreiben möchte?

    Was soll ich mit Apps wie Trip-Advisor (liefert nachweislich - selber festgestellt - falsche Angaben, welche nach mehrfachem Melden nicht korrigiert werden), Gesundheitsapps oder anderer Bloatware? Wozu Gesundheitsdaten teilen und jedem mitteilen wie es gerade um mich steht? Schön für einen Chef, wenn er sich in das Netz einklinken kann und sieht welche Mitarbeiter sich wie und wann fit halten, oder eben nicht......

    All diese Apps verbrauchen viel Platz auf dem Gerät und wenn ich jetzt meine Flugnavigationssoftware installiere und beim Aktualisieren von ICAO-Karten oder Notams, Wetterkarten etc. kommt dann plötzlich die Meldung. "Der Speicherplatz reicht nicht aus, bitte löschen sie nicht benötigte Apps...." - und als Vorschlag kommen dann die Komponenten der Flugnavigation - dann steht man verlassen da. Denn der ganze Social-Media-Müll, Gesundheitsapps und andere Bloatware können, wenn überhaupt, nur deaktiviert werden, verbrauchen dennoch wertvollen Speicherplatz. Entscheidet jetzt der Hersteller, welche App notwendig ist und welche nicht?

    Die blödsinninge Aussage, z.B. die Gesundheitsapp würde zum Betriebssystem gehören ist offene Verarsche des Herstellers.
    Kaufe ich ein Auto, dann ist das Radio vielleicht eingebaut, aber es fährt natürlich auch ohne es. Kein Autohersteller würde behaupten, es gehöre zum Betriebssystem. Wenn ich an der Stelle lieber ein Ablagefach haben möchte, dann kann man das als Autobesitzer machen und wird nicht gezwungen das Radio an Ort und Stelle zu lassen. Nichts anderes ist es mit der Bloatware.

    Wenn man dann noch den Smartphonehersteller kontaktiert und einem direkt gesagt wird: "Wenn Sie das Handy so nutzen möchten, dann müssen sie es rooten." (Original Kommentar des/r Mitarbeiters/in)

    Am Ende stellt soch noch die Frage: wem gehört das Handy und wer ist dann eigentlich derjenige, der bestimmt welche Software darauf laufen soll?.... Die Antwort dürfte klar sein, nämlich MIR gehört das Handy und ICH bestimme was darauf läuft, nicht Samsung, Apple oder sonstwem!

    Wer mit der Bloatware leben kann und sie nutzt, der kann sich glücklich schätzen. Aber alle anderen, die mit dem für sie offensichtlichen Mist nichts anfangen können, die müssen dann zum Mittel des Rootens greifen, denn noch wird vom Hersteller keine andere Alternative geboten.

    Was den Garantieverlust anbelangt wäre ich vorsichtig mit der Behauptung der Hersteller er sei rechtens, denn auch einem technisch unkundigem Gericht wird klar sein, das so manche Software einfach nicht zu einem Betriebssystem gehört. Das Entfernen dieser unnötigen Software kann nicht Gegenstand eines Garantieverlusts sein. Wenn die Hersteller einem allerdings nicht die Möglichkeit geben selbst zu entscheiden, was auf dem Gerät laufen soll, dann müssen sie das Rooten dulden. Irgendwann wird einer eine Klage anstrengen und dann bin ich einmal gespannt.

    Fazit: Solange sich die Einstellung der Hersteller nicht ändert, solange bleibt Rooten die einzige Alternative.

142 Kommentare

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  • Muss man es? Habe ich bis jetzt noch nie gemacht.


  • Werbung für ADAway entfernen.


  • Mangelnde Systemupdates als Nachteil? Lineage ist so etwas von viel schneller als alles andere inklusive Google bei den monatlichen Sicherheitsupdates. Echt ein Witz oder?


  • Bei Root kann Pokemon Go nicht mehr gespielt werden. Sollte man wissen vorher.


  • Viddi vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    So lang die Hersteller es nicht fertig bringen, dass sich mein Gerät am Morgen selbständig aus dem Flugmodus auf Online schaltet werde ich rooten.


  • Die Hochzeit von Root und ROMs ist doch leider vorbei. Was war das früher spannend und kurzweilig - mindestens jede Woche n neues ROM ausprobieren, Austausch mit Devs usw., usf..

    Aber bei den heutigen Phones - jedenfalls solange der Hersteller halbwegs anständig softwareseitig pflegt - ist der ganze Spaß mittlerweile in Vergessenheit geraten und es ist somit immer ruhiger im Bastelbereich geworden.

    Auf nem ganz alten S3 (so ein bisschen Spieltrieb ist noch da...) läuft mittlerweile ne Resurrection mit 7.1 mit Sicherheitspatch Dezember '17.

    Mein S7 lass ich unangetastet - weil ich bei dem Gerät 'nen Root für unnötig halte. Aber möglicherweise nächstes Jahr, wenn SAMSUNG das Modell links liegen lässt.


  • Udo K. vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Hi,
    Seit Samsung S2 habe ich meine Smartphone gerootet, sogar habe meine S2 gebrickt. Seit zwei Jahren Root kommt nicht infrage, weil Smartphone sind so gut Root lohnt sich nicht. OK man möchtet einen oder anderen Apps deinstallieren aber heute kann man ja abschalten.


  • Früher hatte ich mein Smartphone gerootet jetzt ist mit zunehmenden Alter mein Spieltrieb verflogen und ich roote nichts mehr.


  • Von den Herstellern wird einfach außer acht gelassen, wie jemand sein Smartphone nutzen möchte. Da wird für den Nutzer, der ständig jegliche Art von sozialen Medien nutzen möchte und Informationen mit möglichst vielen Menschen austauscht, die vorgegebene Software/Apps perfekt sein und somit hat er auch kein Problem, wenn der Hersteller sie als notwendig erachtet und in das Betriebssystem "eingebindet".
    Es wird aber NICHT gefragt, ob jeder das so haben möchte. Es gibt allerdings auch einen großen Teil von Usern, die mit dieser Konfiguration nichts anfangen kann.

    Was soll ich mit Bezahl-Apps oder Bankingsoftware auf meinem Smartphone, wenn ich diese Software schon aus Sicherheitsgründen niemals darauf nutzen möchte? (Einmal gestohlen und ein Fremder hat vielleicht Zugang zu meinem Bankkonto, oder andere Finanzen? Bestimmt nicht!)

    Was soll ich mit Microsoft Office-Produkten, oder anderen Apps dieser Kategorie auf dem Smartphone, wenn ich damit mit Sicherheit niemals Briefe oder andere Korrespondenz schreiben möchte?

    Was soll ich mit Apps wie Trip-Advisor (liefert nachweislich - selber festgestellt - falsche Angaben, welche nach mehrfachem Melden nicht korrigiert werden), Gesundheitsapps oder anderer Bloatware? Wozu Gesundheitsdaten teilen und jedem mitteilen wie es gerade um mich steht? Schön für einen Chef, wenn er sich in das Netz einklinken kann und sieht welche Mitarbeiter sich wie und wann fit halten, oder eben nicht......

    All diese Apps verbrauchen viel Platz auf dem Gerät und wenn ich jetzt meine Flugnavigationssoftware installiere und beim Aktualisieren von ICAO-Karten oder Notams, Wetterkarten etc. kommt dann plötzlich die Meldung. "Der Speicherplatz reicht nicht aus, bitte löschen sie nicht benötigte Apps...." - und als Vorschlag kommen dann die Komponenten der Flugnavigation - dann steht man verlassen da. Denn der ganze Social-Media-Müll, Gesundheitsapps und andere Bloatware können, wenn überhaupt, nur deaktiviert werden, verbrauchen dennoch wertvollen Speicherplatz. Entscheidet jetzt der Hersteller, welche App notwendig ist und welche nicht?

    Die blödsinninge Aussage, z.B. die Gesundheitsapp würde zum Betriebssystem gehören ist offene Verarsche des Herstellers.
    Kaufe ich ein Auto, dann ist das Radio vielleicht eingebaut, aber es fährt natürlich auch ohne es. Kein Autohersteller würde behaupten, es gehöre zum Betriebssystem. Wenn ich an der Stelle lieber ein Ablagefach haben möchte, dann kann man das als Autobesitzer machen und wird nicht gezwungen das Radio an Ort und Stelle zu lassen. Nichts anderes ist es mit der Bloatware.

    Wenn man dann noch den Smartphonehersteller kontaktiert und einem direkt gesagt wird: "Wenn Sie das Handy so nutzen möchten, dann müssen sie es rooten." (Original Kommentar des/r Mitarbeiters/in)

    Am Ende stellt soch noch die Frage: wem gehört das Handy und wer ist dann eigentlich derjenige, der bestimmt welche Software darauf laufen soll?.... Die Antwort dürfte klar sein, nämlich MIR gehört das Handy und ICH bestimme was darauf läuft, nicht Samsung, Apple oder sonstwem!

    Wer mit der Bloatware leben kann und sie nutzt, der kann sich glücklich schätzen. Aber alle anderen, die mit dem für sie offensichtlichen Mist nichts anfangen können, die müssen dann zum Mittel des Rootens greifen, denn noch wird vom Hersteller keine andere Alternative geboten.

    Was den Garantieverlust anbelangt wäre ich vorsichtig mit der Behauptung der Hersteller er sei rechtens, denn auch einem technisch unkundigem Gericht wird klar sein, das so manche Software einfach nicht zu einem Betriebssystem gehört. Das Entfernen dieser unnötigen Software kann nicht Gegenstand eines Garantieverlusts sein. Wenn die Hersteller einem allerdings nicht die Möglichkeit geben selbst zu entscheiden, was auf dem Gerät laufen soll, dann müssen sie das Rooten dulden. Irgendwann wird einer eine Klage anstrengen und dann bin ich einmal gespannt.

    Fazit: Solange sich die Einstellung der Hersteller nicht ändert, solange bleibt Rooten die einzige Alternative.


    • Aries vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Eine auf der Systempartition vorinstallierte App mit Rootrechten zu löschen, bringt keine Vorteile bezüglich irgendwelcher Appdaten. Die Appdaten liegen nämlich auf der Datenpartition.

      Eine vorinstallierte App auf der Systempartition kann man daher einfach deaktivieren und ggf. bereits abgelegte Daten löschen. Dazu benötigt man kein Root.


  • gerootet wird nur wenn Zeit dazu ist.🤔


  • Ich hab mein Note edge (und auch alle vorherigen Notes) gerooted, um beim gamen zu bescheissen.
    Ja. Ich bin ein schlechter Gamer...


  • Ein wichtiger Punkt wird in der Diskussion außer Acht gelassen. Eigentlich müssten die Leut' es wissen, die ein Custom-Rom haben.
    Die ROM's sind zwar gerootet. Doch auch wiederum geblockt. Wer oder welche App "Root" will muß dies expliziert freigeben!
    Damit ist die Sicherheit "etwas falsches zu machen" gegeben.
    Und - wer ein Mobil hat, das außerhalb der Garantie liegt, muß so oder so einen Schaden selber tragen wenn in irgend einer Form was kaputt geht. Soll ein gut funktionierendes Mobil weggeworfen werden nur weil es keine Garantie mehr hat?
    Ich denke nicht.


  • Tja, wenn ich auf einem gerooteten Gerät meine Bank-App nicht mehr starten kann, ist das allein ein entscheidendes Argument gegen Root. Pech gehabt!☹


    • genau, das ist der springende Punkt und kein bankingProgramm APP wird das jemals aus Haftungsgründen auf gerooteten Geräten möglich machen.
      Das ist lediglich was für Bastlertypen, für einen normalen Benutzer ohne Sinn aus meiner Sicht. Zudem funktionieren dann keine werksseitigen Updates über OTA nicht mehr. Habe mal ein Tablet gerootet aus der Android 4.4 Kiste, wegen der hirnrissigen Google- Sperre externe SD-Karten nicht beschreiben zu können, ein Akt der nur dem besseren Umsatz an internen Speicher zu Grunde lag.
      Dumm nur, so konnte ich auf dem Tablet dann keine Banken Apps mehr starten. Das gesperrte R/W auf externen Speichern gibt es nun nicht mehr. Also brauche ich daher auch kein root mehr.


  • Mein Gerät ist hauptsächlich wegen Diebstahl/Raub gerootet. Ich habe Avast Anti Theft auf dem Handy und wenn es gerootet ist, installiert sich die App Hard Reset sicher als Systemapp. Habe ich ausprobiert, sogar neue Firmware geflasht, die App wurde nicht entfernt. Ich bekomme bei Raub zwar von meiner Hausrat Vers. egal wo ich mich mit dem Handy befinde den damaligen Kaufpreis voll erstattet, aber so kann der Dieb nichts mehr mit dem Gerät anfangen.

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