Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

200 MP, 3D & Mega-Sensoren: Das können Smartphone-Kameras 2020

200 MP, 3D & Mega-Sensoren: Das können Smartphone-Kameras 2020

200 Megapixel, In-Display-Kameras, 8K-Videos und 3D: Die nächste Dekade startet mit spektakulären Aussichten auf die Smartphone-Fotografie. Wir zeigen Euch die spannendsten Trends.

Sensorfläche und Auflösung

Im scheidenden Jahrzehnt war das 1/3-Zoll-Format lange Zeit der Standard bei Smartphone-Kameras. Gegen Ende der Dekade wurden die Chips dann auf einmal größer – bis Samsung endlich mit dem Isocell Bright HMX in die Größenordnung des legendären Nokia 808 Pureview vorgestoßen ist.

AndroidPIT Xiaomi Mi Note 10 Camera Module
108 Megapixel: Hinter dem großen Auge in der Mitte sitzt der 1/1,33 Zoll große Bildsensor des Xiaomi Mi Note 10. / © AndroidPIT

Warum ist die Größe so wichtig?

Stellt Euch den Bildsensor wie einen Eimer vor, mit dem Ihr die Niederschlagsmenge messen wollt. Je größer der Eimer, desto mehr Wasser sammelt er. Natürlich könnten wir den Niederschlag auch mit einem Schnapsglas erfassen und dann auf einen Liter-Wert pro Quadratmeter hochrechnen. Doch je größer das Gefäß, desto genauer das Ergebnis.

Der Samsung Isocell Bright HMX bietet mit seinen 1/1,33 Zoll nun etwa drei- bis viermal so viel Fläche wie der Sony IMX363 im Google Pixel 4 XL. Allerdings ist die Auflösung mit 108 Megapixeln beinahe zehnmal so hoch – die einzelnen Pixel auf dem Sensor sind also deutlich kleiner.

image sensor pixel sizes quad bayer3
Zwei Sony-Sensoren im Vergleich: Der 48-Megapixel-Chip IMX586 war der erste Sensor mit Quad-Pixel-Technologie. Unter jedem Farbfilter liegen hier jeweils vier Pixel. / © AndroidPIT

Nicht nur Samsung, sondern etwa auch Sonys setzt bei seinen hochauflösenden Sensoren jenseits der 30 Megapixel auf eine um den Faktor vier niedriger auflösende Bayer-Maske namens Tetracell (Samsung) beziehungsweise Quad-Bayer (Sony). Die Farbauflösung des 108-Megapixel-Sensors etwa beträgt also 27 Megapixel – bei dieser Auflösung ist die Pixelgröße rechnerisch größer als bei den gemeinen 12-Megapixel-Sensoren.

Viel Auflösung, viel Flexibilität

Warum jetzt dieser Kunstgriff? Diese Unterteilung der Farbpixel erhöht die Flexibilität. Bei idealen Lichtverhältnissen erlaubt es die volle Auflösung, extrem feine Details abzubilden. Die niedrigere Farbauflösung fällt deutlich weniger ins Gewicht als die sehr hohe Helligkeitsauflösung, siehe hierzu auch das im Videobereich übliche Chroma-Subsampling.

honor 9 rgb br sensor
Die Mitte (2) zeigt eine Kombination aus der hohen Helligkeitsauflösung (1) und der niedrigeren Farbauflösung (3). Artefakte sind nur an Übergängen mit starken Kontrasten sichtbar, hier beim Übergang von Grün zu Blau. Aus genau diesem Grund ist beispielsweise beim Arbeiten mit einem Greenscreen eine Kamera mit einem hohen Farbsubsampling wichtig. / © AndroidPIT

Die wirklichen Vorteile fahren die Sensoren dann schließlich bei schwierigen Lichtverhältnissen aus. Bei kontrastreichen Motiven wie Gegenlicht ist es sowohl bei Sonys als auch bei Samsungs Sensoren möglich, die einzelnen Pixel unter einem einzelnen Farbfilter unterschiedlich zu belichten. Damit sind HDR-Fotos aus einem einzigen Bild möglich – oder etwa HDR-Videos.

In der Dunkelheit schließlich spielen die großen Sensoren ihre Flächenvorteile aus, da her einfach unter jedem Farbfilter durch die Kombination der Informationen von jeweils vier Subpixeln mehr Licht eingesammelt werden kann.

AndroidPIT xiaomi mi note 10 108mp zoom
Die 108-Megapixel-Fotos aus dem Xiaomi Mi Note 10 weisen beeindruckend viele Details auf. Eine variable Blende könnte die Abbildungsleistung gerade in den Bildecken noch weiter verbessern. / © AndroidPIT

Übrigens: JPEG-Fotos oder MPEG-Videos sehen im Standard eine Farbunterabtastung von 4:2:0 vor. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass hier auf vier Helligkeitsinformationen ohnehin nur eine Farbinformation gespeichert wird – so wie in obigem Beispielbild.

2020 werden wir viele Smartphones mit extrem hochauflösenden Sensoren sehen. Nicht umsonst unterstützt Qualcomms frisch vorgestellter Snapdragon 865 Kameras mit bis zu 200 Megapixeln. Und wenn wir den Amerikanern glauben dürfen, dann werden wir im kommenden Jahr bereits eine derartige Auflösung in Smartphones sehen.

Noch mehr als über die von Qualcomm versprochene 8K-Auflösung freue ich mich übrigens über die Verbesserungen beim Zeitlupenmodus. Der Snapdragon 865 erlaubt die Aufnahme von 960 fps ohne lästige Zeitbeschränkung auf einen winzigen Sekundenbruchteil.

Kameramodule: Viel hilft viel!

Neben den größeren Hauptsensoren mit immer mehr Megapixeln fanden sich in den jüngsten Smartphones immer mehr Kamera-Module. Eine Penta-Kamera wie beim kürzlich getesteten Xiaomi Mi Note 10 wird 2020 eher die Regel denn die Ausnahme sein.

AndroidPIT nokia 9 pureview camera setup
Trypophobie? 2020 wird uns viele Smartphones mit Quad-, Penta-, und Weiss-Gott-was-Kameras bescheren. / © AndroidPIT

Ich hoffe allerdings, dass Kamera-Module im kommenden Jahr nicht einfach ohne Sinn und Verstand in die Telefone reingeballert werden, nur um einfach mehr Linsen als die Konkurrenz zu haben. Makro-Kameras oder Tiefensensoren mit 2 Megapixeln bei gleichzeitig vorhandenen hochauflösenden Hauptsensoren und zusätzlichen Ultra-Weitwinkel-Kameras und sind meines Erachtens überflüssig.

Durchbruch für ToF

Es gibt noch eine neue Gattung von Sensoren, die im kommenden Jahr weiter in den Fokus rücken werden. Time-of-Flight-Kameras nehmen zwar nur ein vergleichsweise niedrig auflösendes Bild auf, liefern dafür zu jedem Pixel eine Tiefeninformation und generieren somit ein echtes 3D-Bild.

vr gestures
Time-of-Flight-Kameras liefern ein echtes 3D-Bild. Das sieht nicht nur lustig aus, sondern erlaubt auch fortschrittliche Bildeffekte. / © AndroidPIT

Mit diesen Tiefen-Details ist es nun beispielsweise möglich, präzisere Bokeh-Effekte zu generieren, Objekte freizustellen oder beliebige virtuelle Dinge in Fotos einzubinden. Infineon und Sony sind fleißig dabei, Time-of-Flight-Sensoren für Smartphones zu produzieren – und jüngsten Gerichten zufolge soll die nächste iPhone-Generation mit genau solchen Modulen die Hauptkamera für AR-Anwendungen unterstützen. 

Goodbye, Notch

Einem Auswuchs der vergangenen Jahre dürfen wir wohl ab 2020 leise „Servus“ sagen: der Notch. Bereits Anfang 2019 hat Oppo eine Kamera vorgestellt, die durch das Display durch fotografieren kann. Anfang Dezember zeigte der chinesische Hersteller auf einem Event in Shenzhen einen funktionierenden Prototypen. 2020 oder spätestens 2021 dürfen wir wohl auf die ersten Smartphones mit entsprechender Kamera hoffen. 

androidpit oppo reno10x vs oneplus 7 pro 6
Neben der Notch im Display sind auch die diversen Pop-Up-Kameras dem Untergang geweiht. / © AndroidPIT

Computational Photography

Wir hatten das Thema schon mehrfach in diesem Artikel gestreift, doch die Computational Photography hat sich für 2020 definitiv einen eigenen Abschnitt verdient. Ist die computergestützte Fotografie in den vergangenen Jahren in erster Linie durch HDR, Multishot-Nachtmodi und jüngst beim Pixel 4 durch Astrofotografie in Erscheinung getreten, wird das Spektrum nächstes Jahr breiter.

Die Beta von Adobes Kamera-App namens Photoshop Camera gibt einen interessanten Ausblick: Neben den üblichen Farbfiltern gibt es hier auch Filter, die das Wetter verändern oder den Tag zur Nacht machen. Und auch fortgeschrittenere Effekte, die die Augen strahlender, die Haut schöner oder à la FaceApp gar Menschen jünger machen, werden wir im kommenden Jahr immer mehr sehen.

cameras 2020
Grau-trist, freundlich-sonnig oder bei Nacht – Adobes Photoshop Camera krempelt das Bild komplett um. Welches Foto ist das Original? / © AndroidPIT

Und Ihr so?

Auf welche Verbesserungen freut Ihr Euch am meisten, und wovor graut es Euch womöglich? Und welches für Euch persönlich wichtige Thema wurde total vernachlässigt? Ich freue mich auf Eure Meinung in den Kommentaren!

Neueste Artikel

Empfohlene Artikel

Top-Kommentare der Community

66 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Xenon Blitz ist für mich das Zauberwort für wirklich gute Bilder. Hauptsächlich natürlich bei Gegenlicht. Das Samsung K zoom war lange mein Begleiter und macht selbst jetzt noch besser Gegenlicht Bilder bei Portrait als mein P30 pro.
    Selbst als Zubehör wäre ein Xenon Blitz schon sehr hilfreich. Bei der heutigen Technik und den großen Akkus sollte er kein Problem mehr sein.


    • Ich habe vor einigen Jahren mit einem Produktverantwortlichen über Xenon-Blitze und deren Fehlen in Smartphones gesprochen. Damals zumindest war die Einbautiefe das große Problem – die Blitze ließen sich einfach nicht mehr mit der ultraflachen Bauform vereinbaren.

      Wäre aber mal interessant zu wissen, ob sich da bei der Baugröße etwas getan hat. Wenn der Entwicklungsdruck allerdings nicht besonders groß ist, wird da vermutlich wenig passieren. VCSELs für ToF-Kameras beispielsweise haben sich da schon stärker entwickelt.

      Schade, denn mit einem (idealerweise manuell anpassbaren) internen Xenon-Blitz ließen sich ja auch externe Slave-Blitze triggern. Und apropos: Externe Blitze, die sich mit der Kamera-App synchronisieren lassen, gibt's ja z. B. von Godox. Wäre ein Test von so etwas denn interessant?


      • Es gibt leider bisher nur externe Xenon Blitze für iPhone. Wie auch den Realflash.
        Zu dem negativen Punkten eines Xenon Blitzes zählten, dass er viel Strom verbraucht und seine Leistung auf Dauer nachlässt. Beides wäre kein Problem wegen der großen Akkus auf der einen Seite und heute halten Xenon Blitze länger als manches Handy alt wird.
        Zum Platz in Handy wird auch genug vorhanden sein. Wenn ich in mein P30 pro schaue ist dort genug Platz wenn dies und jenes verschoben würde. Nun ist das P30 aber auch dicker als eines von Samsung, aber damit könnte ich sehr gut leben.
        Für Lene welche unbedingt eine LED Leuchte benötigen wäre eine Kombination bestimmt auch kein Problem. Dies gab es bei Ericsson schon mal.
        Alleine so ein Zubehör wie der Realflash für Android wäre schon gut...besser wäre der Blitz natürlich integriert.
        Ach ja...im Samsung K zoom konnte man den Blitz zb. ganz einfach wechseln, was aber nie nötig war, selbst nach 5 Jahren nicht.


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ein weiterer Nachteil des Xenon Blitzes ist, das man es nicht als Dauerlicht verwenden kann. Heutige LEDs in der Größe wie sie in Smartphones verbaut sind stehen einem Xenon Blitz wenig bis nichts nach. Mit zwei verschiedenen Farbtönen erreicht man noch dazu meist bessere Ergebnisse.


      • Das stimmt wohl. Jedoch wie schon erwähnt wäre eine Kombination mit LED Leuchte möglich. Und den Xenon Blitz sehe ich im Schwerpunkt bei Gegenlichtaufnahmen. Dort können LED Leuchten nicht mit halten.
        Dies ist zb. bei Objekten welche vor einem hellen Hintergrund stehen so. Zumindest wenn der Hintergrund nicht überbelichtet sein sollte.
        Typisches Beispiel, Portraits bei Sonneauf oder untergang.
        Schade das man hier keine Bilder als Beispiel einstellen kann.


  • Der 31. Dezember ist der letzte Tag der 2010er Jahre. Ein Zeitraum, an den man sich später wahrscheinlich als Dekade der Digitalisierung erinnern wird. Allen voran Steve Jobs, Apple und das iPhone.


  • Auf den neuen Samsung HMX freue ich mich tatsächlich - immerhin kommt er dem Sensor des Nokia 808 flächenmäßig nahe und scheint auch sonst gut durchdacht. Auf immer mehr Linsen und Zusatzsensoren freue ich mich jedoch keinesfalls!

    Ich würde mir am liebsten ein Smartphone mit nur EINEM, guten Sensor und lichtstarker Optik wünschen! Denkbar wäre für mich noch ein im Gehäuse versenktes (und damit wohl leider proprietäres) Wechselobjektiv-Bajonett, um die vorhandene Kamera bei Bedarf auf gleichwohl einfache, wie professionelle Art und Weise um "Aufsatzobjektive" ergänzen zu können. Zum Beispiel für Portraitfotos ohne Fake-Bokeh oder für tauglichen, optischen Zoom.

    Aber bitte, liebe Hersteller, lässt diesen Dual, Triple... Penta Lens Quatsch (der ja schließlich auch Volumen im Gehäuse beansprucht!) in Zukunft einfach sein! Bereits beim Xiaomi Mi Note 10 ist laut diversen Tests die Bildqualität des eigentlichen (winzigen) Zoomsensors, der hinter einer optischen größeren, aber lichtschwachen Brennweite liegt, bei gleichen Lichtverhältnissen schlechter als das Ergebnis des Samsung HMX Hauptsensors bei Nutzung eines Crop-Bereiches des Sensors (digitaler Zoom).

    Was auch nicht sonderlich verwundert, bei gut viermal größerer Sensorfläche und gleichzeitig lichtstärkerer Optik. Der "Nokia PureView"-Ansatz ist bei Smartphones einfach der Überlegene. Und dabei spreche ich natürlich nicht von neueren Nokia/HMD Global Verschnitten, die die Marken Nokia und PureView ausschließlich im Namen tragen ;)

    Peter


  • Mich nervt eigentlich nicht der Technikwahn der Hersteller, sondern vielmehr der, der Nutzer. Da wird endlos verglichen über die Anzahl der Megapixel, wie cool Lichtstarke (Wechsel-)Objektive sind, ob Canon oder Nikon, ob Samsung oder Apple, Sensorgröße, Kerne, Megahertz, Gigabyte, Randlos, blablabla. Ich meine, ich schaue mir Bilder an und nicht die Specs der Kamera


    • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Wer sich für Technik interessiert, der möchte auch wissen was sich dahinter verbirgt. Ist genauso bei einem Automobil Treffen, wo auch alle ihre Daten wie PS Hubraum, Beschleunig usw. akribisch miteinander vergleichen. Dem der sich nicht dafür interessiert würde auch sagen Hauptsache die Kiste fährt. Wahrscheinlich bist du im falschen Forum.


    • Ich sehe zuerst auf die Specs, dann auf Testseiten und dann entscheide ich, ob es sich lohnt, die Bilder anzusehen.


  • UbIx vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Meiner Ansicht nach ist mega meist mega schlecht.
    Höhere Auflösung führt entweder zu größeren Sensoren bei gleicher Pixelgröße also längerer und größerer Optik (= dickeren Smartphones) oder kleineren Pixeln die eine geringere Lichtempfindlichkeit und größeres Rauschen. Das kann man zwar bedingt durch Kombination von mehreren Pixeln reduziehren, entspricht dann aber immer noch nicht zu gleichen Ergebnis als mit großen Sensoren, solange zwischen den pixeln ein steg ist. Insbesondere das Rauschen läßt sich schlecht wegfiltern.
    Anmerkung: Ein geschultes Auge wird immer den unterschied zwischen einer DSLR oder gar Mittelformat erkennen. Ob das stört hängt von motiv und Vergrößerung/Verwendung ab. Auch kann man die Einschränkungen immer auch gestalterisch einsetzen, erfordert aber sehr tiefes Fotographisches und Physlkalisch/Optisches Verständnis.


    • Größere Sensoren bleiben aber auch bei Smartphones DER Weg, den die Hersteller gehen sollten. Der neue Samsung HMX ist ein Schritt in die richtige Richtung! Und ganz ehrlich: wer will denn bitte noch dünnere Smartphones? Nach Bendgate und immer unzureichenderen Akkulaufzeiten? ;) Macht die Smartphones lieber wieder etwas kleiner und dafür ein bisschen dicker - oder eben gleich falt-/klappbar ;)

      UbIx


      • UbIx vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Hannes - das würde ich so direkt unterschreiben. Ich würde mich auch wieder über eine Stabiele Öse zum befestigen einer Schlaufe am Smartphone freuen (und meine Frau erst). Dann kann man nämlich das Smartphone gut aus der Tasche "Fischen" ;-)
        Und auf der Baustelle (auf dem Dach) manchmal die Rettung wenn man sich doch mal geschwind festhalten muss - obwohl man grad nen Bild von seiner Installation gemacht hat.


      • Ich habe um die Installation von Photovoltaikanlagen zu dokumentieren auch meist das Nokia 808 dabei. Dank dem hellen Xenon Blitz gelingen auch bei hellem Tageslicht Detailaufnahmen, die eigentlich im Schatten liegen.

        UbIx


  • Für mich sind Megapixel nixht wichtig es gibt kameras die nur 12megap. Haben und die schon recht sdhr gute bilder machen. In der DSLR fotogeafie gibt es auch unterschiede Vollformat oder APS-C und hier sind auch keine Gigantischen unterschiede an Mehapixel oder der Sensor ist entscheidend. Ich denke das die Smarthphone Kameras nicht so besondere Sprung nach oben machen werden Marketing technisch ja aber wie gesagt auch dad iPhone die letzten 5 Generationen immer 12 Megap. Eigesetzt und macht sehr gute Bilder. Größere megapixel kommen nur auch dann wenn man Architektur fotografie macht hier macht es aucj ein sinn.


    • Allerdings, Megapixel ist nicht alles. Aber 12 MPx ist nicht gleich 12MPx: der Sprung zwischen IPhone 7 und 11 Pro ist mMn deutlich sichtbar ist

      Tim


    • Gerade bei den iPhones ist die Bildqualität bei näherer Betrachtung doch recht durchwachsen, computional photography hin oder her. Was sicherlich daran liegt, dass Apple trotz Irrsinnspreisen noch immer auf die schrottigsten Sensoren setzt und glaubt, das mittels Software alleine wieder wett machen zu können. Habe erst kürzlich zwei Testberichte gesehen, die das neue iPhone 11 Pro mit dem 8 Jahre alten Kamerasmartphone-"Urgestein" Nokia 808 verglichen haben: beim Bildrauschen und bei den (echten, nicht wie gezeichnet wirkenden Fake-)Details bei gleicher ISO-Einstellung war dann meistens immer noch das Nokia vorne, wenngleich zumindest in der kleinen Gesamtansicht das iPhone 11 Pro-Ergebnis i.d.R. besser wirkte.


  • "200 MP, 3D & Mega-Sensoren: Das können Smartphone-Kameras 2020"

    Zumindest in der Theorie und auf der Verpackung können die Smartphone-Kameras richtig schön übertreiben. Eine ganze Linsensuppe muss nicht unbedingt bessere Fotos machen gegenüber einer Linse. Die Photoapp muss auch stimmen und da sparen die Hersteller gerne. Ich habe eine RD-175 von Minolta
    mit wechselbaren Objektiven aus dem Jahr 1997 ,welche eigentlich heutzutage schon ins Museum gehört 😁. Da kommt kein Smartphone ran. Hab zu meiner Kamera verschiedene Objektive ,was auch schon damals Tiefenschärfe mit einbringen konnte. Mit der richtigen Blende zum passenden Moment bekommt man immer das richtige Bild und die hat man beim Smartphone leider nicht dabei.

    UbIx


  • Echte 3D Bilder und ein ordentlicher Autofokus sowie Bildstabilisator bei Videos


    • Mit Smartphones kann man keine echten 3D-Fotos machen. Denn für echte 3D-Fotos benötigt man zwei identische Objektive im Augenabstand, die gleichzeitig auslösen müssen. Aber es scheint tatsächlich Menschen zu geben die diese ToF-Lüge glauben. Räumliches Sehen ist eine Eigenschaft die man nicht mit mahtematischen Formeln nachbilden kann.


      • Die räumliche Perspektive läßt sich errechnen. Allein wird ein Teil der Szenerie nur geraten. Allerdings wird das Auge immer nur tatsächlich die Leinwand fokussieren. Und selbst mit Kunstkopf aufgenomme Bilder können nur mit errechneter Vergrößerung von einem Platz in einem bestimmten Abstand zur Leinwand perspektivisch richtig gesehen werden. Und der Abstand Kamera zu Objekt muß auch der Selbe sein. Alles andere führt mehr oder weniger zu einem 'Irgendwas stimmt da nicht'- Gefühl.


  • Schon wieder so ein Megapixel-Bashing. Viele Megapixel ist nicht das selbe wie gute Bilder.


    • Viele Linsen aber erst Recht nicht ;)


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Viele Linsen bedeutet viele Möglichkeiten zu guten Bildern 😉


      • Schön wär's ;) Laut diversen Testberichten macht der Hauptsensor des Xioami Note 10 sogar mit Digitalzoom bessere, detailliertere Fotos als mit der eigentlichen Zoomlinse, obwohl diese "optischen" Zoom hat.


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ich meinte auch nicht das Xioami, sondern Huawei, Apple, Samsung. Bei Xioami meinte ich ja, das dieser 108 MP Sensor schon seine Qualitäten zumindest aufblitzen lässt. Eben, indem er viele Details erkennen lässt beim hineinzoomen. Das die eigentliche Zoomlinse so schlecht abschneidet zeigt nur wie unausgereift Xioami das Note 10 entworfen hat. Aber im Ansatz gefällt es mir sehr gut.


      • Naja, es zeigt aber auch, dass eine eigene Zoomlinse eben nicht zwangsläufig besser sein muss. Schön aus physikalischen Gründen ist das Objektiv dann zwangsläufig lichtschwächer und der Sensor dahinter zwangsläufig kleiner.


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Zumindest bei Huawei (andere Hersteller hab ich noch nicht getestet) funktioniert die Zoomlinse wirklich erstaunlich gut. Ist auch eine etwas andere Technik die dahinter steht. (Persokop). Bei Xioami ist eben alles noch eher ein Experiment, weil ja auch die Makrolinse nicht besonders gut ist.


  • C. F.
    • Blogger
    vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Ich habe eine Canon EOS 60D mit 18MP. Wenn ich mir überlege, was die alles kann, kann ich bei solchen Pixelwerte bei einem Smartphone nur kräftig schmunzeln


    • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Ich hab ein Huawei P30 Pro und wenn ich mir überlege was das gegenüber einer Canon eos 60D alles kannt muss ich sehr kräftig schmunzeln, bzw. schon laut lachen.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Und warum?


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Das Huawei p30 pro hat einen 5 fach Zoom, einen Weitwinkel und einen Möglichkeit zur Makrofotografie. Das alles ohne ein Objektiv zu wechseln und immer dabei. Dann kann das Smartphone Nachtaufnahmen aus freier Hand, wo jede Spiegelreflexkamera längst ein Stativ benötigt. Zugeben das ist mit Software erreicht aber das hat eben nur ein Smartphone momentan. Ich hatte in den letzten Jahren einige DSLRs/DSLMs und muss sagen das in den allermeisten Fällen das Smartphone genauso gut ist. Gerade wenn man sich mit den Einstellungen beschäftigt und die ganzen Modi gezielt nutzt.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Du glaubst doch nicht den Blödsinn, den Du schreibst, oder?


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Das ist kein Blödsinn, das ist ein Erfahrungsbericht. Glauben heißt nichts wissen, deswegen glaubst du deine eos60D sei überlegen.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Sag ich doch. Du glaubst, ein Smartphone sei besser. Ich denke, du hast mit einer DSLR nie ernsthaft fotografiert. Welche hattest Du denn?


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ich hab dir die Dinge aufgelistet wo ein Smartphone einfach besser ist. Ich habe nicht geschrieben das ein Smartphone einer DSLR absolut überlegen ist. Das ist ein Unterschied. Ich hatte eine Nikon D5300, Nikon D7200, Canon eos 80D, Fujifilm XT-2 und zuletzt eine Fujifilm XT-3. Ich hab mich mit allen dieser Kameras intensiv auseinander gesetzt aber wenn ich dann am PC die Fotos alle durcheinander anschaue, von DSLR, DSLM und Smartphone und dann bei 95% der Fotos nicht erkenne mit was ich das fotografiert habe, dann sehe ich für mich den Zweck einer DSLR nicht mehr gegeben. Natürlich kannst du jetzt sagen ich bin zu blind/blöd um einen Unterschied zu sehen aber ich war nicht der einzige der das so sah.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Also wenn das wahr sein sollte, ubd mit deinem Smartphone bessere Fotos machen willst, dann hast du von Fotographie null Ahnung. Sorry.


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Du hast nicht bestanden was ich geschrieben habe? Von besseren Fotos war nie die rede.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Also ich erkenne den Unterschied der Fotos, die ich mit DSLR oder iPhone gemacht habe, quasi blind. Lade doch mal zwei Fotos irgendwo hoch und poste uns die Links. Dann können wir uns das selbst anschauen und beurteilen.


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Und auf welcher Plattform werden dann die Bildinformationen nicht ersichtlich? (Exif Daten) weil sonst wäre es wirklich einfach.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Mach einfach. Natürlich will ich die EXIF Daten auch sehen


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Das wäre unfair. So kann man ja rausfinden.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ich möchte einfach nur zwei Fotos von dir sehen. Jetzt red Dich nicht raus


      • Habe auch noch aus den 90er eine Spiegelreflexkamera mit verschiedene Objektive( RD-175 von Minolta) die man bequem gegen ein anderes austauschen kann und die Kamera macht auch jetzt noch bessere Bilder als jede andere Smartphone-Kamera. Mag zwar nicht an eine heutige digitale Spiegelreflexkamera rankommen aber für mich reicht die allemal und auch Bekannte und Freunde staunen heute immer noch über die Qualität von damals. Solange die funktioniert kaufe ich mir keine andere. Die mag etwas schwer sein aber zu diversen Anlässen,Feiern oder auch im Urlaub ist die immer dabei.


      • Die Fotos eines iPhones erkenne ich auch, dazu muss man kein Profi sein. OK, Apple hat inzwischen nachgebessert, aber bis zum 7-er war es leicht, ein iPhone-Foto herauszukennen. Die waren einfach sch****. Trotzdem dachten die iPhone Nutzer, ihr iPhone habe die beste Kamera, weil das Apple-Marketing es ihnen ja so vorgekaut hat.
        Jedenfalls muss ich Peter hier Recht geben. Erstens schreibt er über ein etwas anderes Thema als du und zweitens werden die Kameras in Smartphones immer besser. So wie heute keiner mehr einen 35 cm tiefen Fernseher benötigt, verliert die DSLR an Bedeutung. Und auch hier, ich schreibe nicht, dass Smartphones den DSLR überlegen sind, sie erfüllen nur zu einem großen Teil die Anforderungen eines 08/15 Nutzers an ein gutes Foto.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Peter: wann kommen denn mal die 2 Fotos von Dir, bei denen Du so lachen kannst, dass eine Smartphonekamera einer DSLR so weit überlegen ist?


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        C. F. Hier. Einfach ein Mix auf verschiedenen Fotos von Smartphones Huawei P20 pro /P30 Pro und Kameras Nikon D5300 Fujifilm XT-2

        https://peter8000.imgbb.com/


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Jede Kamera hat ihre eigenen Look. Canon verwendet ihrer eigenen Farben, genauso wie Nikon, Fujifilm usw. Allein daran kann man schon einen Unterschied erkennen. Natürlich, wenn man ins Bild hineinzoomt und die Details vergleicht, dann ist eine richtige Kamera fast immer besser als ein Smartphone. Wenn man aber ein bestimmtes Motiv mit jeweils einmal Smartphone und DSLR fotografiert, dann hat man zwar leicht unterschiedliche Ergebnisse, aber um was es mir geht ist, das man auch meist das Ergebnis des Smartphones soweit verwenden kann zb. für einen Ausdruck. Das Smartphone macht heutzutage schon so gute Fotos die absolut brauchbar sind, ohne das man sagen muss da muss unbedingt eine DSLR her. Die anderen Vorteile eines Smartphones hab ich weiter oben schon beschrieben.


      • Eigene Farben? Kann nicht sein. Der RGB-Farbraum ist m.W. standardisiert, da dürfte es eigentlich keine Unterschiede geben. Bei Canon kommen sRGB und Adobe-RGB zum Einsatz (kann man selber wählen), nichts "Herstellereigenes".


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ich hab das mal in einem Youtube Video gesehen, wo ein Fotograf von Canon auf Nikon (oder umgekehrt) gewechselt ist, und die Kundschaft hat das bemerkt das der Look der Farben plötzlich anders ist. Ist ja bei Smartphones auch so. Samsung hat hier eher kräftige Farben wo hingegen Apple eher natürliche Farbtöne verwendet. Hier geht es um die Kalibrierung.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ist ja kein Wunder, dass das Smartphone anscheinend bessere Bilder macht, wenn ich mir das Foto mit den Blumen anschaue: NIKON D5300
        10/1250s ƒ/5.6 ISO2800 300mm

        Warum so extrem hohe ISO? Ich denke mal, das war im Garten bei normalen Lichtverhältnissen. Wenn ich falsch einstelle bekomme ich mit der besten DSLR beschissene Fotos hin.


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Keine Ahnung. Ich weiß nicht mehr was da der Grund war wegen der hohen ISO Werte. Ich hab es auch jetzt gar nicht nach Einstellungen geordnet sondern einfach mal blind was genommen. Möglicherweise ist hier auch das 300mm Objektiv schuld, das bei Lichtstärke 5,6 ziemlich viel Licht braucht. Lichtverhältnisse waren soweit ich weiß normal, Tageslicht.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Sonne lacht: Blende 8. Normales Tageslicht ISO 100. Belichtung 1/125 sollte dabei passen. Aber mit einem 300er Objektiv macht man auch keine Nahaufnahmen von Blumen. Die anderen Aufnahmen mit den DSLR sind alle im Automatikmodus aufgenommen. Da kann man nicht alles herausholen. Wenn ich schon so ne tolle Kameras habe, dann stelle ich manuell ein. Und wie hat schon einmal ein renommierter befreundeter Fotograf gesagt: wenn von 100 geschossenen Bildern eines sehr gut ist, habe ich Glück gehabt.


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Nicht unbedingt. Die Automatik in modernen Kameras ist in den meisten Fällen so gut das auch die Ergebnisse gut werden. Ich fotografiere sehr gerne mit verschiedenen Modi und da kommen schon mal 100 Bilder bei einem einzigen Motiv zustande. Blendenautomatik oder Zeitvorwahl natürlich inklusive. Je nach Lust und Laune. Ich habe bei den Fotos gar nicht geschaut wie ich sie gemacht habe, nur einfach ausgewählt und finde ich gut das hier auch bei DSLR die Automatik drinn war. So ist es hier zumindest gleich wie beim Smartphone das auch im Automatikmodus war. Auch beim Smartphone kann man bis auf die Blende (außer Samsung 2 verschiedene) alles Manuel einstellen. Ein gutes Foto liegt im Auge des Betrachters.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Da hätte ich dann aber eher zwei sehr gute und ausgewählte Fotos erwartet...


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ich würde gern, wenn ich noch eine DSLR/DSLM hätte von einem und dem selben Motiv jeweils ein Foto machen.
        Was ich damit sagen wollte ist, das man auch die Bilder vom Smartphone absolut verwenden kann neben einer DSLR.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Natürlich kann man Sie durchaus gut verwenden. Aber ich kann nicht drüber lachen, was ein Smartphone besser können soll als eine DSLR. Aber egal ob Smartphone oder DSLR - der Fotograf macht das Bild. Und wenn ich mit beiden arbeite, also nicht nur den Haudraufautomatikmodus verwende, kann man mit beiden tolle Aufnahmen machen. Wobei eine DSLR rein wegen der Objektive stets immer die Nase weit vorne haben wird.

        Peter


      • Das war aber tatsächlich 1/125 Sekunde, und bei F5.6 war dann schon ISO2800 erforderlich, um das Bild so hell zu kriegen. Bei 300mm wäre eine langsamere Verschlusszeit nicht mehr gegangen, und bei dem verwendeten 55-300er war F5.6 schon das Maximum bei 300mm. So superhell war es wohl nicht mehr. Aber gerade bei den Superteles gibt ja nen Grund, warum die Sportfotografen fünfstellige Beträge für ein wenig mehr Lichtstärke hinblättern ;-)

        Andererseits hab ich neulich Nachts mal die aktuellen Flaggschiffe gegen eine Sony A7S2 ausprobiert, bei der Sony allerdings wie bei den Smartphones alles mit Nachtmodus oder Automatik und ohne Stativ, um gleiche Voraussetzungen zu schaffen. Da musstest Du bei der A7S2 aber hinterher richtig hart an den RAWs kurbeln, um auf ähnlich Ergebnisse wie die Smartphones zu kommen.

        Ich werd mir aber mal das Thema DSLR gegen Smartphone-Kamera aufschreiben – das Interesse scheint ja durchaus vorhanden zu sein ;-)

        Peter


  • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Erst mal abwarten. 200 MP richtig umgesetzt können schon mächtig was liefern. Das Xioami Note 10 hat es zumindest schon mal ansatzweise gezeigt mit 108 MP. Ganz nebenbei werden die Highend Prozessoren mal richtig gefordert um so große Datenmengen zu verarbeiten. Sehr gut finde ich das die Sensoren endlich mal Standardmäßig größer werden. Zur Zeit pushen sich die Hersteller regelrecht um die Leistung der Kameras zu verbessern was für uns Kunden auf jeden Fall gut ist.


    • Tim vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Das einzige, was Xiaomi gezeigt hat ist, das 108MP, wenn man sie eben komplett nutzen will, eine sehr schlechte Idee sind... Die vollen 108MP-Bilder sind quasi durch die Bank weg schrecklich...
      Zudem werden High-End-Prozessoren längst "richtig gefordert", nur das kriegst du eben nicht mit, da sie das mit akzeptablen Datenmengen machen und man nach der Aufnahme nicht zehn Sekunden auf einen Ladebalken schauen muss.
      Smartphones nehmen längst zig Bilder auf einmal auf und verrechnen diese.
      Die neuen iPhone 11 nehmen bei Videos bis zu 120 Bilder pro Sekunde bei 4K auf. Und das mit elektronischer Bildstabilisierung. Live. Die Dinger werden längst gefordert ^^ Nur eben in einem sinnvollen Maß.


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Eben nicht Tim.. Die 108 MP Fotos des Xioami Note 10 werden unter guten Lichtverhältnisse was Schärfe zumindest im mittleren Bildbereich angeht sehr gut. Bildausschnitte werden da im Vergleich zur Konkurrenz um vieles detailreicher.
        Du kannst jetzt auch nicht eine Bildverarbeitung mit 12 MP gegenüber 200 MP vergleichen. Typisches Beispiel ist hier auch Xioami, das mit einem Mittelklasse Prozessor mit 108 MP Bilder schon ziemlich herumrechnen muss. Ein sinnvolles Maß ist immer wenn genug Daten so schnell wie möglich verarbeitet werden können. Und bei 200 MP und wer weiß was da noch alles kommt gibt es auch mehr als genug zu berechnen. So wird man auch nur in Highend Smartphones eine wirkliche gute 200 MP Kamera bekommen.


      • Tim vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Sie werden nur in der Mitte halbwegs akzeptabel und das ist mMn schon "schlecht". Da hilft dann auch die Bildschärfe nichts, wenn eben diese zum Rand hin massiv abfällt.
        Und wieso sollte man die Bildbearbeitung von 12 und 200MP nicht vergleichen können? Natürlich kann man das. Ob ein Smartphone nun mit einem 108MP herumrechnet, oder mit bspw. 10 12MP Bildern nimmt sich am Ende nichts, außer dass letztere tendenziell in so ziemlich allem (außer der Bildschärfe in der Mitte) beser sind...

        Und auch im high-End-Bereich gehe ich nicht davon aus, dass es dort gute 200MP-Knipsen geben wird.
        Wie gesagt, heutige Smartphones zeichnen sich in ihrer Bearbeitung vor allem dadurch aus, dass mit einem einzigen Auslösen sehr viele Bilder aufgenommen werden. Das müsstest du bei 200MP genauso machen, um einen ähnlichen Dynamikumfang und Co. hinzukriegen und das kriegen auch moderne Prozessoren nicht in der Geschwindigkeit hin, wie sie es müssten, sodass man davon NICHTS merkt. Von Live HDR und Co. mal ganz zu schweigen - müsste man alles zugunsten der stumpfen Auflösung wieder herunterschrauben oder abschaffen.

        Dieser mittlerweile kranke Megapixelwahn ist pures Marketing, sonst gar nichts. Der beste Beweis dafür sind genau die bisher schon erschienen 48-, 64- oder eben diese 108MP-Knipser. Bei ausnahmslos allen wird im Normalbetrieb die Auflösung mind. geviertelt, da nur DANN die Qualität halbwegs gut ist. Aber auf der Werbetafel und in Werbespots wird dennohc mit den hohen Zahlen um sich geworfen, obwohl diese teilweise nicht einmal nutzbar sind oder wie bei Sonys IMX586 Sensor auch noch pure Verarsche sind.


      • Gerade das Xiaomi Note 10 zeigt eigentlich, dass der Hauptsensor, wenn man es nicht übertreibt bei Nutzung nur eines Teilbereiches des Sensors (Digitalzoom) BESSERE Ergebnisse liefert, als das eigentliche Zoomobjektiv, bei dem ein gut 4* kleinerer Sensor hinter einer (nunmal physikalisch bedingt) lichtschwächeren Optik sitzt!


  • Tim vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Also bisher haben ToF-Sensoren alles andere als "präziseres Bokeh" ergeben. Das beste Beispiel ist das Note10, welches es einmal mit und einmal ohne so einen Sensor gibt. Und durch diesen Sensor gewinnt man buchstäblich gar nichts. Die Bilder sind exakt identisch.
    Und gerade die iPhones haben bereits so ziemlich das beste AR. Und das komplett ohne so einen ToF-Sensor... auch da ist es schlicht unnötig.

    Auf 200MP habe ich persönlich ja auch jetzt schon keine Lust 😅 schon die 48, 64 und eben 108MP Sensoren haben alles andere als Top Qualität geliefert und noch mehr Pixel bei bestenfalls minimal größeren Sensoren. Top für's Marketing und die Leute, die keine Ahnung haben, aber der Qualität hilft das garantiert nicht. Vor allem auch nicht in Sachen Geschwindigkeit. Die iPhone 11 nehmen zum Beispiel mit einem einzigen Auslösen bis zu 11 Bilder auf einmal auf. Mit 200MP kann man sowas quasi völlig vergessen, da die Datenmengen zu groß wären, als das man das im Bruchteil einer Sekunde berechnen könnte.


    • Gerade die Ergebnisse des iPhone 11 Pro sind so dermaßen durchwachsen, dass ich mich niemals dafür entscheiden würde, so viel Geld für so schlechte Kamerahardware auszugeben, egal wie gut die Kamerasoftware ist. Bei näherem Hinsehen kackt das iPhone 11 Pro sogar gegen das 8 Jahre alte Nokia 808 ab, siehe diverse Testberichte der letzten Wochen!

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!