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3 Min Lesezeit 25 Kommentare

Sharp Aquos R2: Der japanische Smartphone-Mix aus iPhone X und Essential Phone

Seit der IFA 2017 warten wir gespannt auf die Rückkehr von Sharp-Smartphones auf den europäischem Markt. Nicht weil Sharp in der Vergangenheit mit herausragenden Smartphones geglänzt hat, sondern weil der japanische Hersteller beim Display und der Smartphone-Kamera spannende Komponenten anbietet. 

Spezifikationen hauen ehrlich gesagt keinen Smartphone-Nutzer mehr aus den Socken. Es sind die kleinen versteckten und für den Alltag nützlichen Features, die einen zum Kauf eines Smartphone locken. Viele Hersteller sehen das Smartphone immer mehr als Kamera-Ersatz an und trimmen diese wie Samsung beim Galaxy S9 und Huawei beim dreiäugigen Monster P20 Pro auf beste Foto-Eigenschaften. 

Aber irgendwie vernachlässigen viele die Video-Funktionalität. Hier will Sharp mit dem Aquos R2 punkten, denn für das Einfangen von Bewegtbildern ist eine der zwei Kamera-Sensoren ausgelegt. Während die Kamera für Fotos mit 22,6 Megapixeln auflöst, wartet die Videokamera mit einer Auflösung von 16,3 Megapixeln auf. Dank eines Öffnungswinkels von 135 Grad ist die Bewegtbildkamera des Aquos R2 sehr weitwinklig ausgelegt und zeichnet alles in 4K auf. Zusätzlich verfügt das Smartphone über einen intelligenten Algorithmus, auf Neudeutsch AI, der während der Videoaufzeichnung auch Fotos schießen kann und das Bild elektronisch stabilisiert. Ist die Stabilisierung aktiviert verringert sich aber auch der Öffnungswinkel. Wie das ganze dann aussieht, könnt Ihr in dem japanischen Video von Sharp anschauen: 

Auf der Front wartet das Sharp-Smartphone mit einem weiteren Highlight auf. Damit ist aber nicht die Essential ähnliche Notch gemeint, in der sich eine Selfie-Kamera mit 16,3 Megapixel versteckt. Viel mehr steckt das Highlight im verwendeten Display, denn Sharp verbaut das eigene IGZO-IPS-Panel, wie wir es auch schon aus dem Razer Phone kennen. Der Unterschied zwischen dem Display im Razer Phone und dem Sharp Aquos ist ein Unterschied von 20 Hertz. Das Display des Sharp-Smartphones schafft maximal 100 Hertz anstatt 120 Hertz wie beim Razer Phone. Dafür schafft das Aquos-Display eine maximale Auflösung von 1.440 x 3.040 Pixel bei einer Größe von 6 Zoll im 19:9 Format.

Hardware auf Top-Niveau

Ansonsten ist das Sharp Aquos aber vollgepackt mit den besten Komponenten die es am Markt gibt. Snapdragon 845 SoC mit 4 GByte RAM und 64 GByte internem Speicher, der um weitere 400 GByte via MicroSD-Karte erweitert werden kann. Der Akku wird mit 3.130 mAh angegeben und Android 8.0 Oreo ist vorinstalliert. Wie viel Sharp für das Aquos R2 in Japan verlangt, ist noch unbekannt. Ob dieses wegen seinen speziellen Fähigkeiten in Sachen Videokamera und Display interessante Smartphone auch den Sprung nach Europa machen wird, ist bisher auch noch nicht bekannt. Wir haben diesbezüglich bei Sharp Deutschland angefragt und warten noch auf Antwort.

Was haltet Ihr eigentlich von Smartphone-Displays mit 100 Hertz und einer speziellen Videokamera? Sind das Features, die Ihr Euch in einem Smartphone wünschen würdet? Schreibt uns Eure Meinung hier in die Kommentare.

Quelle: Sharp Japan

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Top-Kommentare der Community

  • J. G. vor 1 Woche

    Ich weiß, ich weiß- die Gemüter entzünden sich am Notch... Ich habe aber ein ganz anderes Design-Problem: Ich empfinde nahezu jedes Gerät mit einem gequälten Hardware-Button vorne als "1975"*! (*1. Voll hässlich wie Schlaghosen und Plateausohlen, 2. Ultra-Retro, 3. Technisch knapp hinter Konrad Zuse)
    Der Hardware-Button ist (trotz Funktion als Fingerabdruckscanner) der Wurmfortsatz am technologischen Blinddarm, das Steißbein am aufrecht gehenden User, die Brustwarze am männlichen Körper.... schlicht überzeitigt!
    Der Fingerabdruckscanner ist als OPTIONALES Tool zu Recht in die Unauffälligkeit (Rückseite) verbannt worden, wo er gerne sein dezentes Dasein fristen darf. Ich empfinde es als zutiefst nervig, wenn die Front eines Gerätes um einen Button herum gestaltet wird, der von mir (und einigen anderen) nicht genutzt wird und so unnütz ist wie ein Kropf. Ich finde es interessant, wie sich über den Notch aufgeregt wird, aber ein anderer Designfehlgriff AUS GEWOHNHEIT geduldet wird.
    Der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite macht haptisch mehr Sinn! Ich lass in einem Kommentar eines Users, dass er den Scanner auf der Rückseite unmöglich findet, weil er zum Entsperren das Gerät in die Hand nehmen müsste.... (Ich hoffe, er verliert nicht irgendwann die Motivation zum Atmen- könnte böse ausgehen)... Ernsthaft- wenn man ein Gerät nicht in die Hand nehmen möchte, um nur zu "peaken", kann auch ohne Scanner vorne auskommen: ein wipe oder Double-Tip-to-wake kann auch so die Nachrichteneingänge offenbaren. Wer diese dann lesen und beantworten möchte, sollte die Zumutung des "in-die-Hand-nehmen-müssens" (neben AIDS, Kriegen, Hunger, Klimawandel, Merkel und andere Naturkatastrophen) als Lebensherausforderung wie ein Mann hinnehmen...:-)
    Die Navigation ist mit virtuellen Buttons viel sinniger und platzsparender.... Also: wir sollten weniger den Notch zum Hassobjekt erklären, als vielmehr darüber sinnieren, warum die schöne Front eines Smartphones immer noch um einen optionalen Button herumgebaut wird... Niemand würde dort eine Bixby-Taste akzeptieren, wenn man Bixby nicht nutzt!

25 Kommentare

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  •   6
    Gelöschter Account vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Ich finde das Design extrem ansprechend. Zumindest in dem Video schaut es sehr wertig aus.


  • Sharp wird das Devices vorwiegend in der Heimat verkaufen, der Vorgänger war sehr stylisch aber kein Erfolg in USA oder Europa.

    Denke Sharp macht dies lediglich für Imagezwecke und Werbung für deren Displayproduktion!?

    Schwarze Zahlen wird dieses Smartphone wohl kaum schreiben.

    Die Specs sind natürlich TOP aber der Preis wird entsprechend und dann bleibe ich lieber bei "alten" bekannten Herstellern 😉


  • Tim vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Sharp scheint das mit dem WEITwinkel besser verstanden zu haben, als LG ^^

    Aber das Ding ist wirklich extrem hässlich... Die Notch sieht einfach nur potthässlich aus und dazu ein extrem fettes Kinn...


  • Ohje, dieses Gerät ist ja mit Abstand das hässlichste Smartphone der Welt, gut das es nur in Japan zu kaufen ist. Von der Ausstattung nicht schlecht, soweit das im Artikel zu lesen ist, aber da es wohl keinen Test in Englisch oder Deutsch geben wird falls es nicht nach Europa kommt, ist es schwer zu sagen, ob das Teil ansonten auch gut sein würde.

    Es ist nicht nur aufgrund der Notch abgrundtief hässlich, es ist auch der untere Balken mit derm Fingerscanner und der dafür recht dicke Rand sowie die komplette "Erscheinung" die das Teil zur optischen Qual werden lässt, wenn ich mir es ansehe. Gut dabei ist, das ich es nur mehr ansehen muss :)


  • Klingt schon ganz gut. Wenn Sharp auch noch nen gute Update Politik hinbekommt wäre es Klasse ,:)


  • Ich weiß, ich weiß- die Gemüter entzünden sich am Notch... Ich habe aber ein ganz anderes Design-Problem: Ich empfinde nahezu jedes Gerät mit einem gequälten Hardware-Button vorne als "1975"*! (*1. Voll hässlich wie Schlaghosen und Plateausohlen, 2. Ultra-Retro, 3. Technisch knapp hinter Konrad Zuse)
    Der Hardware-Button ist (trotz Funktion als Fingerabdruckscanner) der Wurmfortsatz am technologischen Blinddarm, das Steißbein am aufrecht gehenden User, die Brustwarze am männlichen Körper.... schlicht überzeitigt!
    Der Fingerabdruckscanner ist als OPTIONALES Tool zu Recht in die Unauffälligkeit (Rückseite) verbannt worden, wo er gerne sein dezentes Dasein fristen darf. Ich empfinde es als zutiefst nervig, wenn die Front eines Gerätes um einen Button herum gestaltet wird, der von mir (und einigen anderen) nicht genutzt wird und so unnütz ist wie ein Kropf. Ich finde es interessant, wie sich über den Notch aufgeregt wird, aber ein anderer Designfehlgriff AUS GEWOHNHEIT geduldet wird.
    Der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite macht haptisch mehr Sinn! Ich lass in einem Kommentar eines Users, dass er den Scanner auf der Rückseite unmöglich findet, weil er zum Entsperren das Gerät in die Hand nehmen müsste.... (Ich hoffe, er verliert nicht irgendwann die Motivation zum Atmen- könnte böse ausgehen)... Ernsthaft- wenn man ein Gerät nicht in die Hand nehmen möchte, um nur zu "peaken", kann auch ohne Scanner vorne auskommen: ein wipe oder Double-Tip-to-wake kann auch so die Nachrichteneingänge offenbaren. Wer diese dann lesen und beantworten möchte, sollte die Zumutung des "in-die-Hand-nehmen-müssens" (neben AIDS, Kriegen, Hunger, Klimawandel, Merkel und andere Naturkatastrophen) als Lebensherausforderung wie ein Mann hinnehmen...:-)
    Die Navigation ist mit virtuellen Buttons viel sinniger und platzsparender.... Also: wir sollten weniger den Notch zum Hassobjekt erklären, als vielmehr darüber sinnieren, warum die schöne Front eines Smartphones immer noch um einen optionalen Button herumgebaut wird... Niemand würde dort eine Bixby-Taste akzeptieren, wenn man Bixby nicht nutzt!


    • Sehe ich auch so, der Homebutton hätte längst abgeschafft werden müssen. Gott sei Dank gibt's unter Android ja Geräte ohne.


      • Der Homebutton ist doch schon längst weg vom Fenster außer bei Apple. Aber ja der Fingerabdruckscanner hat auf der Front nix zu suchen


      • Meine Meinung, gerade vorne ist der Scanner besser als hinten, ich komme mit mein Note 4 besser klar als mit ein Scanner hinten, ich bin es gewohnt das Handy auf dem Tisch liegen zu lassen und zu entsperren ohne es in der Hand zu nehmen.


      • „Auß bei apple“?? Dir ist schon klar dass beim Flagschiff iphone x kein homebutton vorhanden ist oder hast du doch einen gesehen?


    • C. F.
      • Blogger
      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      "Ich habe aber ein ganz anderes Design-Problem..."

      Stimmt. Hättet Du wohl auch, wenn Du z.B. solch ein case verwenden würdest:
      https://www.stilgut.de/samsung-galaxy-s9-case-book-type-ohne-clip.html und dabei das Smartphone mit auf die Rückseite umgeklapptem Deckel und Display nach oben auf dem Tisch liegt. Mit Fingerprintsensor frontseitig oder seitlich ist das ja dann schnell entsperrt, aber selbigen auf der Rückseite, verdeckt vom Deckel? Spaß hätte ich da keinen dran.


      • Und was wäre erst, wenn ein Ziegelstein drauf läge und darunter eine giftige Spinne nur darauf wartete, dass.... :-) :-D
        Spaß beiseite...:-) Es gibt IMMER Konstellationen, wo eine bestimmte (technische) Lösung sich als unvorteilhaft erweist... Da ich immer davon ausgehe, dass das reine Gerät (ohne Zubehörerweiterungen) und die dortige Haptik zu betrachten sind, berücksichtige ich natürlich nicht solche "Problemstellungen"... Ich z.B. nutze (und nutzte) noch keinerlei Bumper oder sonstige dauerhafte Erweiterungen an meinen Design-Schmuckstücken! Ich transportiere es in einer vollständig geschlossenen Mikrofaser-Tasche, die (außer dem Herausziehen) keinerlei Interaktion mit dem Gerät ermöglicht. Es schützt es nur! Alles andere wird von mir "händisch" erledigt... PIN, etc.


      • Ok.. Wer sein Smartphone als Design Schmuckstück sieht hat wirklich Probleme.. Wahrscheinlich auch in der Nacht in einer Glasvitine von Prada, auf einem mit Samt bezogenen Drehteller, geschützt von hochwertigen Mix aus Swarovski und Panzerglas. Das ganze Eindrucksvoll in Szene gesetzt mit einer automatische Zeitschaltuhr, die die 18 Scheinwerfer zur gewünschten Zeit ein und ausschaltet.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Unsrem Peter geht mal wieder der Gaul durch ;-)
        Na ja, wer das Smartphone ständig in Gebrauch hat und sehr häufig zum telefonieren aus der Hosentasche ziehen muss, hat nicht lange Freude an einem Täschchen, wo das Teil aufbewahrt wird. Schon gar nicht, wenn sich das erste Sandkörnchen mit einschmuggelt und beim Rausziehen den schönsten Kratzer im Display verursacht. Oder einem beim laufen das Ding einfach aus der Hand gleitet, während man es aus dem Täschchen ziehen will. Da ist ein case mit Klappdeckel mehr als praktisch. Aber jeder wie er will oder benötigt.


      • C.F. Von so einem Täschchen rede ich ja gar nicht. Ich bin ein Freund von stabilen Cases, wo vor allem der Rand gut geschützt ist und auch das Display durch überstehende Kanten einen Schutz hat. Spigen bietet hier sehr gute Modelle an. Klapphülle schützt zwar auch gut, aber hier gefällt mir die Handhabung nicht.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Weiß ich doch. Ich benutze für meine iPhones ja auch so ein stabiles case von Stilgut, siehe Link. Bei uns im Konzern bekommst Du nur die von Stilgut, und die Handhabung und Qualität hat sich wirklich im Geschäftsalltag bewährt. Somit benutze ich die auch privat.


      • :-D Natürlich kaufen wir nach Design und Ästhetik! Ich habe lieber ein hochwertiges und schönes Device als ein ebenso funktionales, jedoch potthässliches Gerät! Das Auge kauft immer mit... Aber die Idee mit der Prada-Glasvitrine hat ihren Reiz... :-) Allerdings kenne ich wirklich Menschen, die in nostalgischer Trauer (und technischer Archäologie) ihre BlackBerry-Geräte in einer Vitrine aufgereiht haben... Manche sammeln Blechspielzeug, andere Bierdeckel und andere Barbiepuppen.
        Ich finde meine Nokia 8 Sirocco sehr edel und "geil aussehend"- aber ich finde auch das 11-fach Ritzelpaket meiner Campagnolo Rekord-Schaltung meines Rennrades in seiner Makro-Ansicht sehr ästhetisch!


      • C. F.
        • Blogger
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Hast Du das 11-fach-Ritzel auch in einer Mikrofaser-Tasche?


      • Ein Stilgut-Cover benutze ich, aber nicht das Book Book-Style, sondern Flip-Style .... und habe mit meinem LG V30 keine Probleme. Ich nehme es auch sehr gerne in die Hand zum Entsperren, aber mit Gesichtserkennung würde es auch gehen.....


      • :-D Nein...aber ich reinige sie regelmäßig mit einem Mikrofasertuch... :-D

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