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Redmi 7A Test: Dieses Einsteiger-Smartphone hat was drauf

Redmi 7A Test: Dieses Einsteiger-Smartphone hat was drauf

Xiaomi bringt das Redmi 7A für 119 Euro nach Europa. Wir haben es also mit einem Einsteiger-Smartphone zu tun. Doch was ist mit so einem günstigen Smartphone alles möglich? Die Antwort findet Ihr in unserem Test.

Bewertung

Pro

  • Preis
  • Akkulaufzeit
  • Kompakte Größe

Contra

  • Display ist zu dunkel

Einfaches und kompaktes Design

Sofort fällt auf, wie kompakt das Redmi 7A ist: nur 146,3 x 70,41 x 9,55 Millimeter und 165 Gramm. Damit ist es nicht dünn, was unter anderem am 4.000 mAh großen Akku liegt. Aber es liegt gut in der Hand und ist widerstandsfähig. Obwohl ich es ohne Schutzfolie oder Hülle verwendet habe, hat es keinerlei Kratzer davongetragen.

Das Redmi 7A ist gut verarbeitet.

Die physischen Tasten sitzen auf der rechten Seite. Auf der linken Seite finden wir den SIM- und microSD-Slot. Dual-SIM gibt es bei diesem Smartphone nicht. Auf der Oberseite sitzt zudem eine Kopfhörerbuchse, unten der Micro-USB-Anschluss. Es gibt beim Redmi 7A nur einen Monolautsprecher.

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Remi 7A: Hinten Kunststoff, vorne Glas. / © AndroidPIT

Auf der Künststüffrückseite steht der Name der Marke und oben links sitzt die Kamera. Es ist schlicht und nicht wasserdicht, aber spritzwassergeschützt.

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Das Gehäuse des Redmi 7A ist nicht dünn, aber es wirkt robust. / © AndroidPIT

Es gibt keinen Fingerabdruckscanner. Stattdessen lässt sich das Smartphone per 2D-Gesichtserkennung entsperren. Während meines Tests hat das gut funktioniert. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist es nicht immer möglich, diese Methode zu nutzen, aber insgesamt hat sie schnell und zuverlässig funktioniert. Trotzdem finde ich es seltsam, dass der Fingerabdrucksensor fehlt. Viele Nutzer sind heutzutage an diese Funktion gewöhnt.

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Die maximale Helligkeit des Redmi 7A lässt zu wünschen übrig. / © AndroidPIT

Ein simpler Bildschirm

Vergesst rahmenlos Bildschirme: Das Xiaomi hat ein  5,45-Zoll-IPS-Panel mit einem Seitenverhältnis von 18:9 und einer Auflösung von 1.440 x 720 Pixel . Die Rahmen sind jedoch nicht so bemerkenswert. Am Kinn sehen wir das Redmi-Logo, oben die Frontkamera.

Die maximale Helligkeit ist nicht sehr hoch.

Die Farben sind gut. Allerdings ist es bei Sonnenlicht schwer abzulesen und die maximale Helligkeit ist nicht sonderlich hoch. Das Smartphone dunkelt den Bildschirm oft zu sehr ab, auch die Blickwinkel sind nicht so gut. Im Einstellungsmenü könnt Ihr Kontraste und Farben nach Eurem Geschmack einstellen. Auch einen Dark Mode gibt es. Der hilft dem Akku aber nicht, da hier IPS und nicht OLED zum Einsatz kommt.

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Das Redmi 7A hat nur eine HD+-Auflösung. / © AndroidPIT

Gute Leistung, aber es reicht mit der Werbung!

Im Redmi 7A arbeitet ein Snapdragon 439 von Qualcomm, der acht Kerne hat und im 12-Nanometer-Prozess hergestellt wird. Die Taktfrequenz liegt bei  2 GHz, es gibt eine GPU vom Typ Areno 505 und 2 GByte RAM und außerdem 16 GByte erweiterbaren Speicher.  Es gibt aber auch eine Variante mit 32 GByte, die ich auch deshalb empfehle, weil bei der anderen Variante nur 8 GByte nutzbarer Speicher verfügbar sind. Aus diesem Grund empfehle ich auch, nur Apps zu installieren, die Ihr wirklich braucht.

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Auch auf dem Redmi 7A gibt es Werbung. / © AndroidPIT

Es ist sicher kein Gaming-Smartphone, aber ich habe es geschafft, Bubble Bubble und Real Racing 3 ohne Probleme zu spielen. Im täglichen Einsatz kann das Redmi 7A natürlich alle Aufgaben erledigen, aber natürlich ist dies kein übermäßig schnelles Smartphone. Apps brauchen ein oder zwei Sekunden zum Starten. Multitasking macht keinen Spaß.

Auf dem Redmi 7A ist theoretisch alles möglich, was auf auf anderen Smartphones läuft, nur langsamer.

Xiaomi Redmi 7A in Benchmark-Tests

  3D Mark Sling Shot Extreme ES 3.1 3D Mark Sling Shot Vulkan 3D Mark Sling Shot ES 3.0 3D Mark Ice Storm Unlimited ES 2.0 Geekbench 4 (Single / Multi) PassMark Memory PassMark Disk
Xiaomi Redmi 7A 446 496 828 13.156 - 6.574 52.499

Auf dem Smartphone läuft MIUI 10, die angepasste Android-Oberfläche von Xiaomi. Das bedeutet, dass es auf dem Redmi 7A theoretisch möglich ist, alles zu tun, was auf den anderen Smartphones der Marke funktioniert, aber in diesem Fall sind die Hardwaremöglichkeiten begrenzt. Zur Sicherheit des Geräts scannt das System die Apps, die Ihr installieren möchtet: Das ist nützlich, aber auch nervig, denn währenddessen zeigt Euch Xiaomi Werbebanner an.

Ein FM-Radio ist vorhanden, eine Funktion, die von vielen Benutzern immer noch geschätzt wird.

 

Die Kamera? Im Einklang mit der Preisklasse

Die Hauptkamera nutzt den Sony-IMX486-Sensor mit 13 Megapixel, der auch im Xiaomi Mi A2 steckt. Auch in diesem Fall solltet Ihr nicht zu viel erwarten. Aber die Fotos sind für diese Preisklasse nicht schlecht. Die Farben sind realistisch und es gibt durchaus Details zu sehen - zumindest bei guten Lichtverhältnissen. Eine ruhige Hand hilft, verwackelte Schnappschüsse zu vermeiden.

Zu schade, dass es keinen Nachtmodus gibt.

Schade, dass es keinen Nachtmodus gibt. Immerhin hat das Smartphone einen Pro-Modus und Ihr könnt KI, HDR, Blitz und Filter aktivieren.  Der Portraitmodus ist für die 5-Megapixel-Frontkamera gedacht, die durchschnittliche Selfies aufnimmt. Denkt aber daran, den Beauty-Modus vorher auszuschalten.

Ihr könnt auch kurze Videos von nicht mehr als 15 Sekunden in Full HD mit 1080p aufnehmen. Aber wie Ihr Euch wahrscheinlich denken könnt, solltet Ihr von diesen nicht zu viel erwarten.

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Das Redmi 7A hat eine einzelne Kamera mit 12 Megapixel. / © AndroidPIT

Ein großer Akku

Der 4.000 mAh Akku bietet in Kombination mit dem HD-Display und dem Snapdragon 439 eine gute Akkulaufzeit . Wie immer hat Euer Nutzerverhalten einen Einfluss auf die Akkulaufzeit, aber auch bei intensiver Nutzung sollte es mehr als einen Tag durchhalten. Zwei Tage Akkulaufzeit sind aber ebenfalls drin, wenn Ihr nur wenig telefoniert, Nachrichten schreibt und im Internet surft. Aufladen müsst Ihr den Akku über den Micro-USB-Anschluss.

Abschließendes Urteil

Mit dem Redmi 7A zielt Xiaomi auf die Einstiegsklasse ab. In der Tat handelt es sich hier um einfaches Smartphone, das weder besonders schick, noch besonders leistungsfähig ist. Vielmehr ist dies ein Smartphone, das für gut 100 Euro alle Bedürfnisse erfüllen kann, wenn man hauptsächlich telefoniert und Nachrichten schreibt und nicht unbedingt die ganze Zeit Videos gucken oder Spiele spielen will.

Wer das Redmi 7A kauft, tut das nicht, um eine Hochleistungskamera zu haben oder, weil er auf der Suche nach einem Gaming-Smartphone ist. Es macht einfach das, wofür es gedacht ist. Ich empfehle jedoch, die Variante mit 32 GByte zu kaufen. Es lohnt sich. Wenn Ihr MIUI nicht mögt, schaut Euch das Nokia 2.2 als Alternative an.

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