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7 Min Lesezeit 27 mal geteilt 43 Kommentare

Razr i im ersten Test: Motorola fehlt ein Flaggschiff

Motorola hat heute das Razr i vorgestellt und ich muss zugeben, dass ich ein bisschen enttäuscht war. Nach dem Hype im Vorfeld hatte ich mir einfach mehr versprochen als nur ein Mittelklasse-Modell. Dabei ist das Razr i kein schlechtes Smartphone!

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Kompakter 4,3-Zöller: Motorola Razr i im Vergleich mit dem Samsung Galaxy S3 

Design und Verarbeitung

Das Razr i ist ein typisches Motorola, was bedeutet: die Verarbeitung ist sehr sauber und das Gerät besteht aus edelsten Materialien. Plastik ist hier ein Fremdwort, stattdessen setzt Motorola wieder auf die von der Razr-Serie bekannte Kevlar-Rückseite, die von einem mit Torx-Schrauben fixierten Stahlrahmen eingefasst wird. Klar, dass sich das auch im Gewicht niederschlägt: 126 Gramm sind schon eine Hausnummer für ein so kompaktes Smartphone.

In der Summe hinterlässt das Razr i einen extrem stabilen und hochwertigen Eindruck. Ganz ehrlich: Mein S3 sieht dagegen aus wie ein Billig-Phone. In dieser Beziehung ist Moto wirklich spitze.


Das Razr i besteht aus Kevlar und Stahl und mehr muss man dazu eigentlich gar nicht sagen.

Display

Ich finde, dass Motorola mit der Ankündigung eines Edge-to-Edge-Displays den Mund etwas zu voll genommen hat. Keine Frage, das Razr i verschenkt neben dem Display kaum Fläche auf der Front, aber oben und unten ist doch noch eine Menge Platz und der Rahmen an den Seiten trägt bestimmt mehr als zwei Millimeter dick auf. Versteht mich bitte nicht falsch – das Razr i liegt extrem gut in der Hand und lässt sich trotz 4,3-Zoll-Diagonale noch bequem mit einer Hand bedienen, was nun wirklich keine Selbstverständlichkeit ist.

Aber, und jetzt kommt's:

  • Die Auflösung: Motorola betonte heute zwar die hervorragende Farbdarstellung und ganz allgemein die hohe Qualität der Darstellung, was unter anderem der Tatsache geschuldet ist, dass der Abstand zwischen Frontglas und Display sehr klein ist. Stimmt alles, aber für mich als S3-Nutzer sind 960 x 540 Pixel ein absolutes No-Go. Immer wenn ich auf das Razr i schaue, habe ich das Gefühl, dass alles total verwaschen aussieht.
  • Das Frontglas ist leicht in den Rahmen eingelassen, sodass man mit dem Finger oder Daumen immer spürbar an die äußere Kante stößt, wenn man über das Display streicht. Motorola hat das Display bewusst so versenkt, damit das Glas nicht aufliegt, wenn man das Smartphone irgendwo hinlegt. Schön und gut, aber Ich habe heute mit mehreren Kollegen gesprochen - alle empfanden das als störend.


Das Glas ist leicht im Rahmen versenkt – das stört.

Kamera

Besonders stolz sind Motorola und Intel auf ihren „Schnellschuss“-Modus: Wenn man länger drauf drückt, knipst das Razr zehn Bilder in einer Sekunde und hört sich dabei an wie ein Maschinengewehr. Die Kamera ist außerdem extrem schnell bereit, man kann im Prinzip sofort aus dem Standby heraus Bilder schießen.

Mich persönlich interessieren solche Dinge herzlich wenig. Zum einen brauche ich so etwas nicht, zum anderen haben mittlerweile alle Hersteller entsprechende Funktionen im Gepäck. Viel wichtiger ist mir die Lichtempfindlichkeit der Kamera, daher habe ich einfach mal aus dem Londoner Cafe, in dem ich gerade sitze, raus in Richtung Fenster fotografiert – einmal mit dem S3 und einmal mit dem Razr i. Der S3-Fotochip hat dabei klar mehr Licht eingefangen.

Prozessor / Leistung / System

Herz der Maschine ist ein Atom 2480 aus Intels Medfield-Serie. Der hat nur einen Kern, was einige vielleicht als technisches Alteisen abstempeln werden, aber dank Intels Hyper-Threading-Technologie kann das System zwei Anwendungen gleichzeitig ausführen. Es handelt sich genau genommen also um einen virtuellen Dualcore-Prozessor.

Und der kann bei Bedarf ordentlich Tempo machen, unter Last taktet er hoch auf 2 Gigahertz. „Der steckt ein Galaxy S2 leistungsmäßig locker in die Tasche“, erklärte uns ein Motorola-Manager. Wohlgemerkt: Er sagte „S2“ und nicht „S3“. Intel will mit seinem Mobil-Prozessor also gar nicht auf den Smartphone-Olymp, sondern einfach nur in den Markt einsteigen.


Optische Täuschung: Weil das Razr i nicht so groß ist wie das S3, sieht es dicker aus. Dabei sind beide Modelle sehr flach.

Eine besondere Erwähnung verdienen die JavaScript-Verbesserungen des Chip-Riesen. Bei der Anpassung von Android an die x86-Architektur habe man viele Optimierungen am JavaScript-Compiler von Android vorgenommen, erklärte uns ein Intel-Manager. Das Resultat soll eine deutlich schnellere Ausführung von JavaScript sein, was sich vor allem im Browser bemerkbar machen soll.

Klingt vielversprechend, aber meinem Testgerät merkte man die versprochene Performance nicht an. Im Gegenteil, die Oberfläche leistete sich deutliche Stotterer, auch der Browser reagierte nicht gerade wie eine Rakete. Aber ich halte nur eine Vorserie in den Händen, daher möchte ich mir hier kein Urteil erlauben und auch keine Benchmarks laufen lassen.

Ein letztes Wort noch zur Kompatibilität der Android-Apps mit der x86-Architektur von Intel. Intel hat nach eigenen Angaben schon 500 der beliebtesten Apps speziell angepasst, die anderen sollen in einem Emulator laufen können. „Vor allem Chrome war eine Herausforderung, aber wir haben sie gemeistert“, erklärte uns ein Intel-Manager. Was er noch betonte: Intel ist an dem Thema dran. Sie nehmen es sehr ernst und sie haben die Marktmacht, um eine hohe x86-Kompatibilität zu erreichen.

Aber alle Apps aus dem Play Store? Ich glaube, das ist selbst für Intel eine Nummer zu groß. Vieles hängt natürlich auch davon ab, wie es mit Intel und Android zukünftig weiter geht. Sprich: Ob das Razr i ein Verkaufsschlager wird.


Das einsteigerfreundliche "Quick Settings"-Menü, das eingeblendet wird, wenn man von links nach rechts über den Homescreen streicht, macht auch deutlich, wen Motorola mit dem Razr i adressiert: den Otto-Normal-Verbraucher, nicht den Geek.
 

Fazit: Wo ist das Flaggschiff?

Da sind wir auch schon beim letzten und entscheidenden Punkt. Wo kann man das Razr i einordnen? Es war nicht das Highend-Modell mit rahmenlosem Bildschirm, auf das ich gehofft hatte, nachdem Intel und Motorola so kräftig auf die Hype-Trommel geschlagen haben. Mich haben sie daher enttäuscht.

Aber man muss einfach berücksichtigen, welchen Markt das Razr i adressiert. Es kostet 399 Euro UVP und dürfte nach Verkaufsstart schnell auf 350 Euro fallen. Für diesen Preis ist das Gebotene mehr als ordentlich. Motorola will mit dem Modell eben keine Hightech-verwöhnten Geeks wie mich ansprechen, sondern den Otto-Normal-Verbraucher, der sich nur alle paar Jahre ein Smartphone kauft und dem völlig egal ist, was für ein Prozessor den Takt vorgibt. Genau diesen Leuten bietet der Hersteller das, was sie wollen: ein wertiges und hübsches Smartphone mit einem strammen Akku und einer guten Kamera.

Damit kann ich leben. Trotzdem ist mir die Modellpolitik von Motorola ein Rätsel. Man lädt mit großem Getöse nach London ein, um dann doch nur ein „gutes“ Smartphone zu zeigen, und ein paar Tage vorher erwähnt man beiläufig in einer Pressemitteilung, dass der Highend-Bolide Razr HD bald in Deutschland verkauft wird. Welches Modell steht denn nun eigentlich an der Spitze der Produktfamilie?

Meiner Meinung nach braucht jeder Hersteller ein Flaggschiff, das zeigt, was technisch möglich ist. Solche Spitzenprodukte haben doch vor allem die Eigenschaft, dem Kunden zu zeigen, was das Unternehmen drauf hat. Und in dieser Funktion strahlen sie sozusagen nach unten ab und geben ihren Glanz an die Midrange-Modelle weiter, die letztendlich das Rückgrat der meisten Smartphone-Produktlinien bilden. Und alle Hersteller haben ein solches Modell im Portfolio – alle außer Motorola. In meinen Augen könnte das für den Hersteller zu einem echten Problem werden.

Ausgeliefert wird das Modell übrigens mit Android 4.0.4. Ein Update auf Jelly Bean soll aber „zeitnah“ kommen, so das in London heute mehrfach geäußerte Versprechen. Leider habe ich das von Motorola in der Vergangenheit schön öfter gehört und nichts ist passiert. Aber man lässt sich ja immer wieder gerne positiv überraschen. Den Bootloader hat Motorola beim Razr i geöffnet, was ich schon mal als gutes Zeichen werte.

43 Kommentare

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  • Danke für die Emulator Antwort Enrico.!

  • Hach, ich hätte gerne wieder ein Motorola...die Verarbeitung, die Materialien, die Haptik und das Design sind immer wieder ein Traum. Einfach wunderschön. Aber das Problem mit Moto ist meist die Software und die halbgaren Sachen, wie eben das Razr i. Ist kein High-End Gerät und für 399 UVP gibt es eben zu viele Alternativen. Außerdem muss der Kunde als Versuchsobjekt herhalten (Kooperation mit Intel, "theoretische Kompatibilität" der Apps...) - ob das für den angeschlagenen Riesen strategisch klug war?

    Wenn doch nur Samsung endlich so hochwertige Handys bauen würde...(wohlgemerkt: Verarbeitung, Materialien etc.)

    Ich habe mein Defy geliebt: kratzfestes Display und super robust. Ich habe nie eine Schutzhülle oder Display Folie benutzen müssen. Aber ohne CM7 (seit kurzem CM9) einfach nur das reinste Grauen und praktisch unbenutzbar.


    P.S. Sehr schöner Blog. Gut und interessant geschrieben. Qualitiativ hochwertig und überhaupt nicht plakativ oder voreingenommen. Sehr schön, weiter so mit der guten Arbeit!

  •   13

    @Enrico
    Genau so bei mir... hatte vorher u.a. das S2 und muss sagen das es weitaus besser und sinnvoller verarbeitet war hinsichtlich der Kratzempfindlichkeit.
    Das S3 sah nach einer Woche schon aus wie 3 Jahre-alt.
    Habe mir daraufhin das HTC One X gekauft und bin absolut happy damit.

  • @Dave
    Sehe ich genauso. Ich habe zwar schon das 2. Smartphone von Samsung, aber die Geräte waren kein Hochglanz Modelle sondern mit Struktur (Softgrip oder wie das heißt) und kratzunempfindlich.

    @ozeanpferd
    Von dem Emulator von dem hier die Rede ist, handelt es sich vermutlich um die Dalvik VM die jedes Android Smartphone besitzt und Anwendungen normalerweise immer in dieser virtuellen Umgebung laufen. Somit ist das kein Nachteil.

  • Tja, die Revolution ist ausgeblieben, schätze ich. Die echten Revolutionen wurden bislang auch eigentlich immer durch Softwareentwicklungen eingeläutet. Hätte mich also echt gewundert, wenn der Umstand, dass nun ein Intelherz in einem Androidphone werkelt, die Smartphonewelt umkrempelt.

  • Und genau darin sehe ich den Vorteil von Motorola. Meine Smartphonehistorie ist relativ lang. Angefangen bei Blackberry über das iPhone und diverse Samsungmodelle bis hin zum Motorola Pro Plus und dem Motoluxe haben sich die Prioritäten bei meiner Smartphonewahl geändert. Das Motoluxe, mein aktuelles Handy, ist sehr hochwertig in der Haptik, hat ein sehr robustes Gehäuse und die Akkulaufzeit ist sehr gut. Aber da macht Motorola allen Smartphoneherstellern etwas vor! Motorola legt einfach andere Prioritäten als Samsung sie hat und das ist eben das was Motorola auf dem Amerikanischen Markt so erfolgreich macht! Bis auf das Intel-Intermezzo finde ich die neu vorgestellten Geräte von Motorola sehr ansprechend, vor allem das Razr HD und Maxx HD. Gerade wegen der Akkulaufzeit. Was bringt dir dein NFC-Chip im Samsung, wenn der Akku leer ist.

    Man sollte sowieso viel mehr Wert auf die wichtigen Dinge legen!
    Bei meinem Motoluxe hält der Akku lange, weil eben nur ein 800MHz Prozessor verbaut ist, der im übrigen völlig ausreichend ist. Ich bin kein Spiele-Kiddie!

  •   13

    Also das erste Bild spricht schon sehr gegen das S3, nicht weil ich das Motorola toll finde sondern weil das S3 extrem verkratzt ist - einer der Hauptgründe warum ich den Kunststuffklumpen wieder zurück geschickt habe - wann lernt Samsung endlich Gehäuse zu bauen?

  • Ein nettes Phone, wenn man den Preis und die Zielgruppe bedenkt, eigentlich nichts zu meckern.
    Ich denke das war auch nicht alles von Motorola / Intel.
    Da wird noch was kommen. Aber wenn ich das richtig verstehe, würde auch ein Highend Phone von Moto mit Intel einen Emulator für die Apps brauchen?!

    @saudrawig:
    Ich vermute Du hast ein Iphone. Dieser Satz von Dir "ich weiß was gut ist"..... , den habe ich bei einigen Apple User gelesen oder gehört.... Und da muss ich direkt an diese Art Werbung denken bei welcher für eine Millisekunde ein Bild eingeblendet wird, welches unterbewusst gespeichert wird und den Zuschauer manipulieren soll.... Ich glaube Apple flasht seine Mitglieder, ähm, ich meine Kunden mit solchen unterschwelligen Botschaften. Denk mal tief nach... kann Dir Dein Unterbewusstsein auch verraten wann denn das große Raumschiff landet um Euch zu holen?! :-D

    Scherz, nimms nicht persönlich,ich finde es nur lustig wie Du oder Dennis. S hier die Ehre von Apfel zu beschützen versucht..

  •   10

    @Dennis S.: wenn man keine Ahnung hat, einfach mal fresse halten! Ein x86 Atom Prozessor in einem Smartphone sorgt für ordentliche performance! Auf eine 32 bit Architektur folgt in kürze sicherlich schon ein x64 CPU...

    Du schreibst immer nur Schrott!

  • Welchem Emulator, die Dalvik VM ist eine Virtuelle Machine und läuft auf jeden Android-Gerät gleich ;)

  • Ich denke mir in einem Emulator wird es sehr stark haken.

    Das war ja bei allen Plattformen so.

  • Ich bin ehrlich am überlegen ob das Ding mein HTC One S ersetzt. Ich vermute das Display wird besser sein und es ist kompakter bei gleicher Zoll Größe. Dazu kommt die mit Sicherheit bessere Verarbeitung. Ich werde es auf jeden Fall mal in die Hand nehmen :)

  • Soviel zum Thema 'Revolution', die vor wenigen Tagen auf dieser Seite angekündigt wurde.

  • Is mir alles Worscht!

  •   19

    Also ich finde nicht das es Hochwertig verarbeitet auf den Bildern aussieht!
    Wasbdas Handy kann werden wir sehen wenn es dann auf den Markt kommt.

  • Leo 18.09.2012 Link zum Kommentar

    Na ja.. Wieso sollte ich mir ein Smartphone kaufen Wo ein Großteil der Apps nicht läuft? Intel sollte komplett neue Prozessoren entwickeln mit anderer Architektur.

  • Intel ist auf Erfolg verdammt um den verschlafenen Smart phone Einstieg nach zuholen. oder zumindest einen Fuß in dem Bereich setzen zu können. Ich traue ihnen das zu.

  •   8

    !! samsung ist in keinster weise das maß aller, oder auch nur einiger dinge! wenn ihr hier jetzt einen traditionshersteller von fons über einen kamm schert mit samsung mache ich mir wirklich so meine gedanken ob ich hier als member nicht falsch bin... .. über was wir hier reden ist ein telefon: vergleicht doch bitte mal ganz kurz mal die qualität des gesprächs wärend einem gesprächs: da wird dann sofort klar wer hier telefone baut und wer nur mit schwimmt. das ist leider vielen leuten nicht klar und deswegen sehen wir samsung ständig als gewinner. in wirklichkeit stimmt keine einzige der wirklichen wertigkeit bei diesem hersteller. egal ob es fernseher sind, mixer, oder handys. nur so als off topic meldung: vergleicht doch mal, nur so als fun bei eurem nächsten besuch im blödmarkt die wertigkeit eines samsung tv plastik rahmen mit der eines zb. sony tv`s. oder vergleicht mal ein amoled display mit einem ips display der konkurenz!!.. es ist kein vergleich!... da sind wir aber schon wieder beim thema: moto nutzt auch amoled. verspricht also pixel die gar nicht existieren. ...
    ... sind also auch wie ihr bei samsung auf den leim gegangen!!

    ...mir ist es egal :) ich weiß was gut ist :p

  • Telefone sind aber auch hauptsächlich
    ( in erster Linie ) Gebrauchsgegenstaende.

  • @enrico: das Teil ist gerade mal 6 Wochen alt! Überlege jetzt ernsthaft, eine Schutzhülle zu kaufen, obwohl ich die eigentlich sch... finde.

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