Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
2 Min Lesezeit 41 mal geteilt 107 Kommentare

Project Ara: Hat das Baukastenphone eine Zukunft?

In den vergangenen Monaten haben wir Mal um Mal über Googles Baukastenphone Project Ara berichtet. Dieses nimmt schnell Gestalt an. Das Konzept klingt faszinierend und hat viel Potenzial. Doch nicht jeder ist von Aras Erfolg überzeugt, und auch dafür gibt es gute Gründe. Was glaubt Ihr, wird passieren?

Mein neues Lieblingsphone - welches hättest Du gern?

Wähle OnePlus 5 oder Moto G5 plus.

VS
  • 112
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    OnePlus 5
  • 45
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Moto G5 plus
project ara poll teaser new format
Spielerei für Kinder oder echtes Zukunftskonzept? / © Google, Tundephoto, Shutterstock, ANDROIDPIT

Als Spielerei oder Träumerei kann man Project Ara schon längst nicht mehr abtun. Das hat spätestens die Entwicklerkonferenz DevCon2 gezeigt. Den aktuellen Stand und einen Ausblick auf den Fahrplan für dieses Jahr findet Ihr hier:

Was spricht dafür?

Flexibilität ist ein gutes Pro-Argument. Es fällt leichter, immer auf dem neusten Stand zu sein, und das ohne hohe Anschaffungskosten. Ein reichhaltiges Hardware-Ökosystem würde nie da gewesene Individualisierung ermöglichen und das Angebot an mobiler Technologie explosionsartig erweitern. Der Nutzer zahlt zudem nur für das, was er wirklich braucht. Nachhaltigkeit und Umweltschutz könnten weitere Argumente sein, da nur noch kleine Module ausgetauscht würden und deutlich seltener ganze Geräte.

Was spricht dagegen?

Andererseits will der Smartphone-Enthusiast Abwechslung, nicht nur in Technik, sondern auch in Optik und Haptik. Das Gerät ist schließlich sein Spielzeug. Der 08/15-Nutzer hingegen könnte sich überfordert fühlen, will er doch einfach nur ein hübsches, funktionierendes Gesamtpaket und dann keine weiteren Gedanken mehr daran verschwenden. Psychologen wissen nicht erst seit gestern: Der Nutzer will Auswahl, kann gleichzeitig aber gar nicht mit ihr Umgehen, ein Phänomen, dessen auch Google sich bewusst ist und es als "Paradox of Choice" bezeichnet. 

Und ob austauschbare Module am Ende umweltfreundlicher sind, ist eine mathematische Frage, die von tatsächlichen Austauschfrequenzen abhängt und nur die Praxis beantworten kann. Auch die Lobby der Hersteller ist nicht zu vergessen, denn die würden einen riesigen Teil ihrer Markenidentität verlieren, wenn das Baukastenprinzip Fuß fasste. 

Das sind natürlich nur ein paar der Argumente. Sagt uns, was für eine Zukunft Ihr Project Ara attestiert und vor allem, warum.

Project Ara wird...
Ergebnisse anzeigen
41 mal geteilt

Top-Kommentare der Community

  • James S. 21.04.2014

    Ich glaube, dass das durchaus Potenzial hat. Allerdings werden wohl nicht alle Firmen dafür sein weil sie dadurch Profit und macht verlieren könnten. Eine weitere Sache ist, dass ich es iwie nicht glaube, dass das bereits ab Anfang n so funktioniert wie es soll.

    Das ist meine Meinung. Aber an sich finde ich das Projekt gut und in Zukunft auch viel versprechend.

  • Patrick T. 21.04.2014

    Ich glaub nicht so wirklich daran..
    wahrscheinlich wird es einfach zu umständlich/teuer für den Durchschnitt..

107 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:

  • Im Sinne der Umwelt wäre es die richtige Sache. Wir sind in eine Wegwerfgesellschaft und möchte immer das neuste und beste haben. JA warum auch nicht ich kann dann einfach mal wenn mein Display kaputt ist wechseln wenn es was gibt was ich brauche muss ich mir nicht extra ein mit nehmen. Ich kann meine Gerät so gestalten wie ich es brauche. Wenn das alle machen würden und wenn es endlich mal von diesen Marken / Firmen wegkommen die immer nur dein GELD wollen.

    Ja ich will so ein Smartphone! Ein individuelles Gerät für jeden Verbrauchen


  • Ich werde aufjedenfall überlegen mir eines zu holen,wenn es in Deutschland auf den Markt kommt. Genau sowas habe ich mir schon lange gewünscht,ich hätte echt nicht gedacht das sowas in naher Zukunft realität werden kann!


  • Ein Modulgerät wäre für mich recht ideal. Könnte ich z.B. statt eines hochauflösenden Farbdisplays ein stromsparendes E-Ink Display nutzen, wenn Langzeitbetrieb erforderlich ist. Wenn ich überwiegend nur Texte lese, dürfte dann der Akku auch mehrere Tage durchhalten - und das Navigieren auf dem Fahrrad verlangte nicht nach nur wenigen Stunden Betrieb nach neuem "Saft".
    Allerdings befürchte ich, dass durch das komplexere Mischmasch von Modulen und deren Programmierungen auch die Einfallslöcher für Viren & Co stark ansteigen werden.
    Ich würde mir ein solches Gerät kaufen - auch wenn es in Spitzenausstattung mehr kosten würde, als heutige Geräte, selbst wenn es deutlich dicker wäre - auch in der Hoffnung, dass das Gerät auch nach ein paar Jahren noch Updates erhält.

    Heute sind für mich Wechselakku und Wechselspeicher Voraussetzung beim Handykauf. Als Samsung-Käufer bin ich jedoch dieser Firma inzwischen untreu geworden, seitdem diese Voraussetzungen bei Spitzengeräten nicht mehr gegeben sind.
    Hätte mein altes Note 1 keinen Wechselakku, hätte es heute nicht mal als Zweitgerät oder als Geschenk einen Wert - der Erst-Akku (noch vorhanden) hält nur noch wenige Stunden und bei Navigation ist er schon nach ca. 20 Minuten leer. Neuer Akku für 9€ in China bestellt (in Deutschland gekaufte - auch Originale - sind oft schon mehrere Jahre alt (Li-Ion-Akkus verlieren ihre Kapazität allein schon durch lange Lagerung)) und alles ist gut.

    Wir werden sehen, ob das Modulgerät in Serie gehen wird.


  • Es hat Potential. Ich glaube sehr das dieses Handy erfolgreich wird. Aber es wird nie die jetzigen (nicht erweiterbare) Smartphones ablösen

    (Wie beim den Tablets:
    Jeder hat gemeint und geschrienen , dass sie die Desktop-Rechner ablösen bzw. ersetzen werden.
    Was ist jetzt ? Ja sie flauen wieder ab)


  • Hm eine Kamera von Sony ein Prozessor von HTC ein Akku von Samsung


  • Wohl etwas vom Geilsten was in den letzten Jahren entwickelt wurde. Endlich nicht immer mehr vom gleichen, sondern wirklich etwas neues. Hoffe es ensteht eine vielfältige Modulauswahl, ich freue mich auf jeden Fall riesig


  • Ich denke schon und ich würde es mir schon kaufen :)


  • Warum ist bitte noch nicht einmal dieser Artikel neu verfasst worden, sondern ersetzt nur einen alten?


  • Das Konzept ist toll: gut für die Umwelt und sehr flexibel. Es bleibt die Frage nach der praktischen Umsetzung, vor allem wie hoch der Aufpreis zu normalen Geräten.


  • Ich glaube ihr habt alle die Entwicklerkonferenz gar nicht geschaut.
    Als das Projekt erstmals vorgestellt wurde dachte ich noch, sowas kann nicht serienreif werden, zuviele Hindernisse. Vorgestern habe ich gesehen dass genau diese Hindernisse aber bereits Lösungen haben und nicht schlechte wie ich finde.
    Es gibt bereits ein funktionierendes Gerät als Prototyp im Spiral 2 Design und auch die App zum locken/unlocken der Module gibts. Das Gerät hat einiges an Innovation integriert.
    Ich bin sehr gespannt was die Südamerikaner die das kaufen dürfen dazu meinen.


  • Also...letztendlich wird es darauf ankommen wie ernst Google das nimmt.Diese rum eierei von ...wir wollen kein HW-Anbieter sein.....um dann mit Pseudo-Begründungen wieder Kasse machen zu wollen...wird,denke ich,wieder so durch gezogen....und dadurch das ganze Projekt bremsen.Da Smartphone -Hersteller hier sowieso kein Interesse aufbringen werden bestimmte Bauteile zb.Sony Kamera -Linsen-Module fehlen.Qualcomm als enger Zulieferer...wahrscheinlich auch.Intel wird auch nicht bei sein.....Das bedeutet dann auch das eine gewisse Qualität fehlen wird.Displays...Samsung...nada.Könnte man noch eine ganze Weile so weiterführen.Dieser Umstand wird schon den einen oder anderen Traum vom perfekten,individuellen Phone von Anfang an eine Enttäuschung sein.Bei mir war das ganze sogar noch einfacher.....meine Größe ist nicht bei.Persönlich halte ich diese Idee vom modularisierten Smartphone super.Viele kleinere Anbieter würden davon profitieren...könnten direkt anbieten,vermarkten,verkaufen.In einem Bereich wo Stückzahlen in hunderttausende gehandelt werden....viele wenige Euro kosten.....wird's es hier aber teurer werden.Für das perfekte Phone wäre das vielen egal.....nur dann müsste dies auch dabei rauskommen.Kann es das ?


  • Momentan sieht es auch noch sehr hässlich aus dieses Legophone
    Ausser der Frontkamera vielleicht, gibt es momentan bei meinem Smartphone kein Modul was ich nicht nutze.
    Ich glaube so ein Legophone wird nie Marktreif werden.


  • Das Projekt wird sicherlich den ein oder anderen Anhänger finden aber auch ich bin der Meinung das es ein Nieschenprodukt bleiben wird.
    Mich persönlich interessiert es erlich gesagt überhaupt nicht! Aber das ist nur meine Meinung.


  • Dieses Project hat keine Zukunft auf den Massenmarkt. Es ist so wie bei den Power-Bank, man denkt dass man es unbedingt braucht, schliesslich aber dann trotzdem nicht. Man möchte nicht immer wieder die Power-Bank aufladen und mit schleppen weil man es ja immer braucht, genau so sieht man dann das bei diesem Project. Man möchte nicht immer die Module wechseln und wen mal. das handy irgendwie kapput geht dann kauft man sich halt ein neues.


  • Ich denke es hat Zukunft, aber nicht unbedingt in der westlichen Welt die von Smartphones überflutet wird, sondern im Nahen Osten, Afrika oder den ärmeren teilen Asiens und ich denke es ist auch mehr für diesen Markt gedacht


  • wenn man sich damit ein 6 Zoll Smartphone mit 20,7 Megapixel Kamera, Surround Front Lautsprechern 2 GHz Prozessor, 4000 mAh Akku zusammen bauen kann fände ich es gut


  • Ich will ein fertiges Gerät! Ich will nichts zusammenbauen oder entfernen. Im Endeffekt wird es nur noch teurer! Wenn ich eine gute Cam will, muss ich irgendwo anders einbüßen. Da habe ich lieber ein super Gesamtpaket à la S5, Note 4, G3, One M8, Xperia Z3.

Zeige alle Kommentare

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!