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Test 5 Min Lesezeit 30 Kommentare

OPPO Find X im Hands-on: Periskop-Kamera mit 1000-Euro-Preisschild

OPPO kommt zurück nach Europa und hat uns das Find X mitgebracht. Es soll den Platzhirschen das Fürchten lehren und so wildert OPPO im Highend-Segment. OPPO hat immer versucht, den Smartphones eine eigene Note zu verpassen und das ist auch beim Find X der Fall. Die Periskop-Kamera ist eine echte Besonderheit. Wir haben uns das Find X in Paris näher ansehen können.

Preise zum Fürchten

In Paris hat OPPO das Find X präsentiert. Bei einem Detail fiel aber vielen Anwesenden die Kinnlade runter: Das Find X soll 999 Euro kosten. Es wird in Italien, Frankreich, den Niederlanden und Spanien erscheinen. Informationen über einen offiziellen Markteintritt in Deutschland gibt es nicht. Das Find X wird in Blau und Burgundrot verfügbar sein.

Was läge näher, als das Find X in einer Sonderedition anzubieten? Deswegen gibt es eine Lamborghini-Edition, die mit größerem Speicher (512 GByte) und einer noch schnelleren Ladetechnik (Super VOOC) daher kommt. Damit könnt Ihr das Lamborghini-Smartphone binnen 35 Minuten aufladen. Der Preis steigt auf standesgemäße 1.699 Euro.

Außergewöhnliches Design

Beim Find X verändert OPPO einiges am klassischen Design-Konzept von Smartphones. Dieses Mal setzt OPPO nicht auf ein Design à la Apple, sondern geht eigene Wege. Das ist gar nicht einfach in der heutigen Smartphone-Welt.

Vorder- und Rückseite bestehen aus abgerundeten Glas. Auf der Front gibt es kaum Ränder um das Display zu sehen. Knapp 94 Prozent der Vorderseite zeigen das Display. Es gibt keine Notch und OPPO hat sich dafür die Bezeichnung Panoramic Arc Display ausgedacht. Die wesentlichste Überraschung verbirgt sich aber hinter dem Glas.

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Find X: Keine Kamera auf der Rückseite. / © AndroidPIT

Starten wir die Kamera-App, so fährt am oberen Rand das Kameramodul periskopartig aus. Hierauf findet sich die Dual-Hauptkamera mit LED-Blitz. Auch die Selfie-Cam ist hier untergebracht. Außerdem finden hier Sensoren für die Gesichtserkennung ihren Platz - dazu später mehr. Die Kamera schiebt sich sehr schnell aus dem Gehäuse.

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Das Find X ist nicht wasserdicht. / © AndroidPIT

Die ganz eigenständigen Designentscheidungen wissen zu beeindrucken. Allerdings erinnerte mich das Find X bei ausgeschaltetem Display an das Galaxy S9. Die Hörmuschel hat übrigens am oberen schmalen Rand Platz gefunden.

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Das abgerundete Glas ist hier schön zu sehen. / © AndroidPIT

Wie robust der Slider-Mechanismus ist, lässt sich noch nicht beurteilen. Fraglich ist auch, wie praktisch diese Konstruktion im Alltag wirklich ist. Das werden wir erst im ausführlichen Test herausfinden können. Ein Extralob gibt es dafür, dass das Find X keinen Kamerabuckel aufweist: Danke OPPO!

Kein Fingerabdruckscanner

Auf der Rückseite ist kein Fingerabdruckscanner zu sehen, also hat OPPO diesen hinter das Displayglas verfrachtet. Richtig? Falsch. OPPO hat vielmehr entschieden, dass es gar keinen Fingerabdruckscanner gibt. Es ist also nicht mit der schieren Eleganz des Mate RS oder Vivo Nex zu vergleichen. Biometrische Entsperrung gibt es nur via Gesichtserkennung.

Die dafür nötigen Sensoren sind aber im Kameramodul verbaut. Daher müsst Ihr zunächst auf dem Lockscreen nach oben wischen, damit die Kamera ausfährt und 15.000 Lichtpunkte Euer Gesicht beleuchten. Ein Sensor rekonstruiert daraus ein 3D-Modell Eures Gesichts und gleicht dieses mit einem zuvor gespeicherten Modell ab. Ausprobieren konnten wir die Funktion noch nicht, das holen wir im ausführlichen Test nach.

F*** you Notch!

Es wird zunehmend schwer, Highend-Smartphones ohne Notch zu finden. Das OPPO Find X ist hier eine sichere Wette, denn die Kamerakonstruktion erlaubt es, auf Ränder und auf die Notch zu verzichten.

In puncto Display setzt OPPO auf ein 6,4-Zoll großes OLED-Panel. Allerdings liegt die Auflösung bei eher bescheidenem FHD+. Das Seitenverhältnis beträgt 19:9. Auf den ersten Blick wirken die Farben lebendig.

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OPPO Find X: Ein riesiges Display ohne Notch. Und ohne Ränder. / © AndroidPIT

Performance ist kein Problem

Blicken wir auf die Ausstattung, so sehen wir alles, was einem Highend-Liebhaber das Herz höher schlagen lässt: Ein Snapdragon 845 mit 8 GByte RAM und 256 GByte internem Speicher. Qualcomms Chip hat schon in anderen Smartphones gezeigt, dass hier kein Flaschenhals besteht. Natürlich kommt es aber auf die Optimierung der Software an, denn sonst nützen die acht Rechenknechte des Snapdragon auch herzlich wenig. Wie gut sich Oppos Optimierungen schlagen, wissen wir erst, wenn wir es länger im Alltagseinsatz hatten.

Auf dem Find X kommt Android in Version 8.1 mit dem Aufsatz Color OS 5.1 zum Einsatz. Insgesamt erinnert mich die Optik ein wenig an iOS. Das Update auf Android P wird erscheinen. Google-Beigaben wie Lens und Assistant finden wir auf dem Find X, das wir in der Hands-on-Area ausprobieren konnten.

Die Kamera versteckt sich

Die Kamera ist natürlich der Hingucker beim Find X : Startet die App und die Kamera fährt aus. Technisch stecken in der Dual-Kamera-Konstruktion ein 20- und ein 16-Megapixel-Sensor mit einer Blendenzahl von je f/2.0. Es gibt einen optischen Bildstabilisator und OPPO spricht von KI-Funktionen zur Motiverkennung.

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Ein Start der Kamera-App setzt die Kamera in Bewegung. / © AndroidPIT

Die Front-Kamera für Selfies hat einen 25-Megapixel-Sensor und eine Blendenzahl von f/2.0. Die Kamera ist in der Lage, 3D-Informationen zu erkennen. Natürlich hat OPPO eigene Animojis entwickelt, die auf den Namen Omoji hören - Samsung und Apple lassen grüßen.

Der Akku muss sich noch beweisen

Natürlich lässt sich im Hands-on nichts zur Akkulaufzeit sagen. Der 3.730 mAh starke Akku sollte aber ordentliche Laufzeiten mit sich bringen. Das VOOC-Schnellladesystem kennen wir bereits und sollte das Smartphone binnen 90 Minuten komplett aufladen.

OPPO Find X: Technische Daten

Abmessungen: 156,7 x 74,2 x 9,6 mm
Gewicht: 186 g
Akkukapazität: 3730 mAh
Display-Größe: 6,42 Zoll
Display-Technologie: AMOLED
Bildschirm: 2340 x 1080 Pixel (401 ppi)
Kamera vorne: 25 Megapixel
Kamera hinten: 16 Megapixel
Blitz: LED
Android-Version: 8.1 - Oreo
Benutzeroberfläche: ColorOS
RAM: 8 GB
Interner Speicher: 256 GB
Wechselspeicher: Nicht vorhanden
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 845
Anzahl Kerne: 8
Max. Taktung: 2,8 GHz
Konnektivität: HSPA, LTE, NFC, Dual-SIM , Bluetooth 5.0

Innovationen, die Ihr bezahlen müsst

Endlich einmal etwas aufregendes in der Smartphone-Welt! Ein interessantes Design und ein rahmenloses Display, das diese Bezeichnung auch verdient. Auf dem Datenblatt kann es das Find X mit all den Konkurrenten des Jahres 2018 aufnehmen. Allerdings bleibt die Alltagstauglichkeit der Kamerakonstruktion wie auch die Software zu prüfen. Schön ist, dass wir den Assistant und auch die Google Lens auf dem Find X vorfinden.

Weniger glücklich erscheint die Wahl, das Find X nicht gegen Wasser abzudichten. Trotzdem kann ich es kaum erwarten, ein finales Testexemplar ausgiebig zu testen.

Ist das der Europaauftritt von OPPO, den Ihr erwartet habt? Was denkt Ihr über das Find X?

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Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 4 Wochen

    Es sieht nur anders aus, sonst nichts.

    1. Keine Klinke. Beim X ein Kritikpunkt, hier hingegen wird es nicht einmal erwähnt, dass es keine gibt.
    2. Software. Exakt die gleiche Optik, Exakt die gleiche Steuerung.
    3. kein kabelloses Laden. Sogar schlimmer, als beim X. Erwähnt auch keiner.
    4. FaceID. Beim X wird sich darüber beschwert, dass es keinen Fingerscanner mehr gibt. Hier? Fehlanzeige. Und das obwohl es zehn Mal schlimmer, als bei iOS ist, da man FaceID bei iOS überall einsetzen kann, wo auch TouchID funktioniert. Bei Android nicht.
    5. Nicht wasserdicht. Interessiert bei dem Ding hier auch kaum jemanden.

    Es ist einfach lächerlich, wofür das X alles kritisiert wurde, während OPPO hier quasi das Gleiche bzw. alles schlimmer macht, es aber plötzlich keinen interessiert.

    Die Notch ist ein optischer Nachteil. Aber kein praktischer. Dieser Slider hingegen stört in der Praxis, da er eben Cases etc. unmöglich macht.

    DAS perfekte Smartphone wird's nie geben, stimmt, da die Geschmäcker und Bedürfnisse unterschiedlich sind. Trotzdem ist dieses Ding hier, nur zu Gunsten eines auf dem Papier(!) besseren Oberflächenverhältnisses, DEUTLICH schlechter, als so ziemlich alle anderen Smartphones...

  • Tim vor 4 Wochen

    Ich finde dieses Konzept ehrlich gesagt nur dämlich... Man muss so viele Kompromisse eingehen und wofür? Für ein Pseudo-höheres Display-Oberflächenverhältnis...
    Man muss bei JEDER Aktion mit der Kamera und bei JEDEM Entsperren diesen Mechanismus ausfahren. Viel Spaß dabei, wenn da Mal ein Staubkorn rein kommt. Entweder der Mechanismus geht kaputt und man kann sofort die Kameras nicht mehr nutzen oder das Glas verkratzt.
    Vor allem aber macht dieser Mechanismus auf der Rückseite keinen Sinn. Wieso bitte sind die Hauptkameras auch hinter diesem Mechanism versteckt?

    Das Ding ist quasi 1:1 ein iPhone X nur eben ohne Notch, dafür mit vielen anderen Nachteilen und ehrlich gesagt keinem einzigen Vorteil. Nicht einmal Cases sind an diesem Ding verwendbar, da Cases schlicht nicht halten würden und das Smartphone Herausrutschen würde...
    Sogar die Software ist quasi 1:1 iOS. Beim iPhone X wurde sich über das ganze Zeug lustig gemacht, hier wird es gefeiert. Und wieso? Weil es 94% Frontausnutzung hat, die einem ja soo viel bringen... Ein Kinn hat es trotzdem immer noch und einen Top-Bezel an sich auch, wenn man bedenkt, wie oft man den Slider aktivieren muss

30 Kommentare

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  • Display ohne Notch ist gut, Slider Kamera-Design Du de ich schlecht, kein Fingerscanner wirklich blöd, überteuertes China-Phone für 1.000€ einfach nur Fail!

    Da ist das One Puls deutlich besser und kostet knapp die Hälfte 😂😝


  • Es sieht sehr interessant und original aus, mal sehen, ob es ja wirklich so gut im echten Leben ist und nicht nur ein teueres Konzept ist.


  • Ich tue mich grundsätzlich sehr schwer alles mit einem iPhone X zu vergleichen. Das iPhone X ist KEINE Referenz!
    Fakt ist, dass auch niemand das iPhone X "kopiert" hat und Apple insoweit keine Vorreiterrolle zukommt.
    Der Notch ist erstmalig im Essential PH-1 im Mai 2017 erschienen! Wenn man weiß, dass die Design-Konzeption und das dazugehörige Engineering ein bis zwei Jahre Vorlauf (ich lasse die vorgeschalteten Marktanalysen mal weg) in Anspruch nimmt, dann hat Essential den Notch 2015/2016 am Reißbrett entwickelt. Allein DAS könnte man ggf. als Referenz wählen.
    Das iPhone X wurde Mitte September 2017 von Apple vorgestellt. Es ist nur sehr schwer nachvollziehbar, dass die Mitbewerber innerhalb von etwa 6 Monaten eigene Entwicklungen ad acta gelegt haben und in dieser Kürze der Zeit "Notch-Geräte" konzipiert haben sollen, nur um ein strittiges Konzept zu kopieren! Ich gehe davon aus, dass die Notch-Idee im März 2017 (erste Leaks zum Essential) seinen Weg in die Köpfe der Designer gefunden hat und nunmehr nach 12-15 Monaten EIGENSTÄNDIGE Entwicklungen in den Markt drängen.
    Die gedankliche Verbindung zum iPhone X rührt m.E. nur daher, dass Apple den ersten vom Markt WAHRGENOMMENEN Notch verbaut hat und Apple einen Kultfaktor genießt!
    Soviel dazu....
    AP ist nunmal eine Android Fanbase und kein Enterprise/IT-Blog! Allein in diesen "Spezialisten-Blogs" finden alle am Markt vertretenen Systeme Beachtung und unter den Aspekten der IT´ler vielschichtige Würdigungen. Da bekommt jeder seinen Lob und sein Fett weg. Aber in einem Android-Consumer-Forum einen ständig begleitenden Vergleich zu Apple zu wünschen und ebenso zu erwarten, dass das "eigene" System und der dazugehörige "wohlmeinenden Journalismus" im gleichen Atemzug aufgehoben wird, ist m.E. zuviel erwartet!
    Apple ist Scheiße, Android ist Scheiße- aber was anderes haben wir (leider!!!!) nicht mehr zur Wahl!


    • Stimme dir hinsichtlich der Referenz eindeutig zu. Das Essentiell ist der Vorreiter und nur weil Apple natürlich die Masse erreicht ist und mehr Aufsehen erregt wird es fälschlicherweise als Vergleich genommen. Bei der Planung und der Designänderung bin ich anderer Meinung. Wenn man sieht wie schnell iPhone und Samsung S Kopien nach Vorstellung auf dem chinesischen Markt auftauchen denke ich, dass Designänderung sehr schnell getroffen werden können. Wäre Mal interessant eine Timeline zur Entwicklung eines neuen Gerätes zu sehen. Vielleicht lehne ich mich jetzt zu weit aus dem Fenster, korrigiert mich gerne, aber heutzutage muss meiner Meinung nach lange nicht mehr so viel geplant werden, da jedes Smartphone segment für sich praktisch gleich ist. Das Innenleben ist aktuell bei jedem Topmodel gleich (ausgenommen Huawei und Samsung). Natürlich muss die Software gebaut und Entscheidungen bezüglich Positionierung Kamera und Sensoren getrofffen werden aber letzteres orientiert sich oft am Vorgänger Modell. So kann heute jeder Hersteller relativ schnell ein Modell auf den Markt werfen.


  • Die Idee klingt erstmal nicht ganz schlecht, zerfällt aber leider bei genauerer Betrachtung in zu viele Kritikpunkte.
    - Wozu zum Henker benötigt man eine 25Mpx Frontkamera ?! Die macht auf der anderen Seite viel mehr Sinn (für mich könnten diese Frontcams komplett wegfallen)
    - Warum "zwingt" man seine Kunden sich auf nur eine Entsperrvariante verlassen zu müssen?
    - Warum lässt man die Klinge fallen, wenn es noch keine sinnvolle kabelgebundene Alternative gibt, die Laden und Soundausgabe gleichzeitig ermöglicht ?!


  • Ein gebranntes Kind scheut das Feuer...
    ... einst war ich ein Freund von Oppo, doch diese Firma lässt ihre alten Geräte fallen wie heiße Kartoffeln sobald sie ein neues Gerät am Markt haben; aus Update-Versprechen werden Update-Versprecher und schlussendlich vorgezogene Abkündigungen. Da würde ich das Risiko beim besten Willen nicht eingehen so viel Geld in ein Telefon zu investieren, welches mit aller höchster Wahrscheinlichkeit niemals den Status 'läuft perfekt' erreichen wird, geschweige denn länger als zwei Jahre mit Updates versorgt wird.
    Hat schon einen Grund warum diese Firma sich in Europa nicht behaupten konnte!
    Design-technisch sind Oppo Mobiles HUI, doch die Software und der Support doch eher PFUI.


  • Ich zitiere mal einen berühmten Gallier: "...die spinnen, die Römer!"
    1000 EUR für ein Gerät, dass nach 2 Jahren keine offiziellen updates mehr bekommt? Zumindest lässt der Hersteller-Support für das find 7 Derartiges vermuten.
    Und der Schlitten wird die ohnehin schon durch Glasfronten erschwerte Reparatur mit Sicherheit nicht einfacher gestalten. Nein, danke.
    Den Dreck kann sich Oppo sonstwohin schieben.


  • Oppo und ne besondere Note, früher mal, mit der drehbaren Cam, bis zum Find X zumindest für mich nix mit besonderern Note..... 1000 Ocken ist zu viel für dieses wunderschöne Designexperiment, denn die Schwächen,hier schon oft angesprochen, müssen sich erst noch herausstellen.... Sand, Schmutz usw .... und wie sicher sitzt die Kamerahülse auf dem Gerät? Und kein Fingerscanner ... trotz des Preises, wieder 50 Cent gespart ... Naja, wenn der Bildschirm weniger gekrümmt wäre und das Teil nur 600 € kosten würde, dann wäre es zu überlegen, leider hat es ja aber scheinbar auch keinen Wasserschutz und keine Klinke ist also eh nicht soooo spannend für mich - ABER es ist hübsch anzusehen .... und ich fürchte dabei wird es von meiner Seite auch bleiben zumal ich zufrieden bin mit meinem momentan .... aber alles nur mein Blickwinkel :)


  • Aber, ich möchte das Smartphone mal nach ein paar Wochen sehen, wenn die Kamera schon ein paar Mal genutzt worden ist. Bin auf die Kratzer, auf Wackler, oder was auch immer gespannt. Mechanische Bauteile sind ein No-Go.


  • Was für eine Kampfansage, vom Preis her :-)


  • Oppo Find Scheiss...


  • @tim Hmmm, irgendwie verstehe ich nicht so ganz, du sagst das ist eine 1:1 IPhone X Klon. Jetzt frage ich das was genau? Die einzige Gemeinsamkeit die ich sehe sind, dass man auf einen Fingerabdruck verzichtet hat und die Ähnliche OS Oberfläche. Aber ich denke auch dir sollte klar sein, dass es zwei verschiedene Ansätze sind ein Smartphone mit so wenig Rand wie möglich zubauen. Und irgendein Kompromiss gibt es wohl immer, hier ist es der Schiebemechanismus und beim Iphone X die notch. Das ist leider so und wird wahrscheinlich immer so bleiben. Das Perfekte Smartphone wird es nie geben!


    • Diesmal verstehe auch ich Tim nicht. Der erste Teil passt aber der zweite? Ich versuche immer halbwegs objektiv zu bleiben (auch wenn ich das nicht immer schaffe) aber der zweite Teil macht einfach gar keinen Sinn. Das Design finde ich interessant, randlos ist nur immernoch scheiße wegen der Bedienung und es sieht (für mich) wie ein Spielzeug aus aufgrund der komischen Kamera.


      • Tim vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Ich meine es nicht optisch.
        ALLES, wofür das X kritisiert wurde, lässt sich auf dieses Ding hier anwenden. Mit Ausnahme der Notch. Dafür hat es aber dutzende andere Nachteile, die bspw. das X bietet. Aber das wird gefühlt nirgends erwähnt. Das Ding wird in jeden Himmel gelobt, weil es eine hohe Screen to body Ratio hat... das damit sehr viele Nachteile einhergehen, scheint niemanden zu interessieren


    • Tim vor 4 Wochen Link zum Kommentar

      Es sieht nur anders aus, sonst nichts.

      1. Keine Klinke. Beim X ein Kritikpunkt, hier hingegen wird es nicht einmal erwähnt, dass es keine gibt.
      2. Software. Exakt die gleiche Optik, Exakt die gleiche Steuerung.
      3. kein kabelloses Laden. Sogar schlimmer, als beim X. Erwähnt auch keiner.
      4. FaceID. Beim X wird sich darüber beschwert, dass es keinen Fingerscanner mehr gibt. Hier? Fehlanzeige. Und das obwohl es zehn Mal schlimmer, als bei iOS ist, da man FaceID bei iOS überall einsetzen kann, wo auch TouchID funktioniert. Bei Android nicht.
      5. Nicht wasserdicht. Interessiert bei dem Ding hier auch kaum jemanden.

      Es ist einfach lächerlich, wofür das X alles kritisiert wurde, während OPPO hier quasi das Gleiche bzw. alles schlimmer macht, es aber plötzlich keinen interessiert.

      Die Notch ist ein optischer Nachteil. Aber kein praktischer. Dieser Slider hingegen stört in der Praxis, da er eben Cases etc. unmöglich macht.

      DAS perfekte Smartphone wird's nie geben, stimmt, da die Geschmäcker und Bedürfnisse unterschiedlich sind. Trotzdem ist dieses Ding hier, nur zu Gunsten eines auf dem Papier(!) besseren Oberflächenverhältnisses, DEUTLICH schlechter, als so ziemlich alle anderen Smartphones...


      • Obwohl ich nur zu gerne über Apple herfalle, muss ich Tim Recht geben- wenn zwei das gleiche tun, ist es nicht immer das selbe...
        (BTW- mein perfektes Smartphone gab es schon...für mich... BlackBerry Passport SE)
        Grundsätzlich mag ich Mechanik- ein Slider hat Charme und das die Mechanik quasi unverwüstlich gebaut werden kann, hat das Blackberry PRIV bewiesen. Die Frage ist, ob das ein- und ausfahren des Kameramoduls Akkuleistung frisst oder manuell über Hebelkräfte erfolgt.
        Es scheint wirklich ein reines Design-Gimmick zu sein, da der Platz für das Modul nicht anderweitig genutzt werden kann...eine Garage für die Kamera...
        Und dann dafür einen 1000er aufrufen, hat etwas von Größenwahn...


      • Beim ersten Blick auf das Gerät habe ich vermutet, es sei das kommende Galaxy S10, denn optisch sieht es dem S8/ S9 sehr ähnlich. Allerdings war hier das Ziel, Machbarkeit zu testen. So wenig Rand wie möglich (und da ist deutlich weniger Rand als bei den Glaxys, Huaweis und dem iPhone X geblieben) und eine neue Idee für die Kamera umzusetzen. Technisch bietet es ebensoviel oder -wenig wie andere Geräte dieser Preisklasse, die Kameras sind aber weniger lichtempfindlich, als heute in dieser Klasse üblich. Ich finde es erstmal sehr schick und kann auch nachvollziehen, dass eine IP-Zertifizierung mit dieser Mechanik wohl nicht gelungen wäre. Ob es gut zu bedienen ist, wird die Praxis zeigen. S8 und S9 lassen sich trotz der gebogenen Seiten sehr gut bedienen.

        Mir persönlich ist es egal, ob man beim ersten Hands-On bereits alle Kritikpunkte erwähnt oder erst beim Test, wenn dann auch klar ist, dass es welche (oder keine) sind. Es ist ein neues Konzept im Hype ums randloseste Smartphone. Und dass so etwas nicht so günstig sein kann (auch Entwicklungskosten müssen bezahlt werden) und auch nicht sein darf (man will ja nicht den Eindruck billiger Bauteile erwecken), sollte klar sein. Jeder, der soviel Geld für ein Smartphone ausgibt, hat entweder keine anderen Sorgen, will angeben oder ist begeistert von den neuen Möglichkeiten und will diese nutzen. Das gilt für alle teuren Boliden der letzten Monate.

        Cario


      • Tim vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Es hat aber nun mal nur theoretisch mehr Display bzw. kleinere Rahmen... will man das Gerät mit allen Funktionen nutzen, und dazu zählt auch die Kamera, hat es wieder einen sehr großen Rahmen oberhalb...
        Und selbst ohne kommt es nur auf 87.0%. Also gerade einmal 2% mehr, als ein S9. Rechnet man da den Slider noch dazu, landet man schnell wieder unter diesem.
        So ein Aufwand mit so vielen Kompromissen wofür? Für 2% mehr Display-Oberflächenverhältnis...
        Zudem ist das Ding mit 9.6mm sehr dick und hat (wahrscheinlich wegen dem Slider) trotzdem nur 3730 mAh...


      • Woher nimmst du deine Erkenntnis mit 87%? Überall steht 93,8%. Nachmessen konntest du ja wohl nicht...
        Dass du hier gefühlt fast jedes Android-Phone nicht magst und deshalb ausschließlich nach Kritikpunkten suchst, ist dein Problem. Durch Kritik an den Geräten wird ein iPhone nicht besser und umgekehrt. Für dich hat man das Gerät auch nicht produziert, sondern für die Leute, die etwas Ausgefallenes auf dem immer gleicher werdenden Markt haben wollen. Die Kamera wird ja nicht dauernd genutzt, also ist es grundsätzlich legitim und ein interessanter Ansatz, sie zu verstecken, wenn sie nicht benötigt wird. Der mögliche Nachteil der (vielleicht) anfälligeren Mechanik wird durch den Schutz der Kameraoptik, die ansonsten häufig auf dem Tisch aufliegt wieder ausgeglichen.
        Eine grundsätzlich interessante Idee muss man nicht in Grund und Boden schreiben, wenn sie von anderen Herstellern (noch?) nicht genutzt wird. Ich sehe auch die Fragezeichen, wenn es um die nicht zeitgemäße Blende geht oder die Schwierigkeit, ein passendes Case zu finden. Aber es könnte unabhängig davon, ob rahmenloses Display oder nicht, eine mögliche Option sein, auch andere Gimmicks in ein Smartphone zu packen, die nur bei Bedarf herausfahren (z.B. bessere Lautsprecher, spezielle Mikrofone oder ein Gamepad).


      • Tim vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Sowas lässt sich recht leicht nachrechnen. Zudem findet man diese Angaben auch GSMArena ^^
        Und nur weil ich Kritikpunkte nenne, die sonst keiner nennt, heißt das nicht, dass ich kein Gerät mag. Es nervt mich nur, wenn man nur das Werbe-Blabla wiederholt und einen einzigen Kritikpunkt zu nennen.
        Und da die positiven Aspekte immer schon genannt werden, bleiben für mich halt die negativen ;)

        Es mag sein, dass die Kamera auf der Rückseite seltener benutzt wird. Die Frontkamera samd Sensoren hingegen werden, nutzt man Oppos-FaceID, bei JEDEM Entsperren gebraucht.
        Außerdem glaube ich weniger, dass so ein Mechanismus großartig die Linse schützt. In der Theorie vielleicht, in der Praxis denke ich eher weniger.

        Und noch mehr bewegliche Teile einzubauen, wäre dumm, sorry ^^ Einmal fallen gelassen (und das passiert jedem irgendwann mal) und schon ist der Gerät hinüber, da es durch die ganze Mechanik viel zu fragil gebaut ist. Zudem macht es jeglichen Schutz gegen Wasser und Staub quasi unmöglich.

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