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3 Min Lesezeit 1 Kommentar

Oculus Quest: VR-Rundum-Glücklich-Paket für 400 Euro

Die Oculus Quest wird ein autarkes VR-Headmount mit sechs Freiheitsgraden (6DOF) und Hand-Tracking. Sie soll 400 US-Dollar kosten und im Frühjahr 2019 auf den Markt kommen. Die Grafikleistung wird sich jedoch im Vergleich zu der des preiswerten Oculus Go kaum steigern.

Facebooks VR-Tochter Oculus wird im kommenden Frühjahr ein neues, autark arbeitendes Gaming-VR-Headset veröffentlichen. Während sich die Grafikleistung gegenüber der preiswerten Oculus Go kaum verändern wird - der Snapdraggon 821 wird durch einen Snapdragon 835 ersetzt - soll das neue Headset spielerisch deutlich mehr bieten.

Vergleich: Oculus Go vs. Oculus Quest

  Oculus Quest Oculus Go
Preis 399 USD 199 USD
Speicher 64 GByte 32 oder 64 GByte
Chipsatz Snapdragon 835 Snapdragon 821
Controller 2 Hände, Tracking, Analog-Sticks, Trigger, Tasten 1 Hand, Tracking, Touch-Oberfläche, Trigger, Tasten
Audio "verbessert" Spatial Audio; 3,5 mm Klinke
Display 1.600 x 1.440 Pro Auge Einfach 2.560 x 1.440, LCD
Bewegungserkennung 6 DOF 3 DOF

Denn anders als das minimalistische 200-Dollar-Headset Oculus Go soll Oculus Quest dank Hände-Tracking und sechs Freiheitsgraden (6DOF) deutlich mehr Immersion erlauben. Denn nun wird jede Eurer Bewegungen im Raum registriert und ins virtuelle Spielgeschehen übertragen. Externe Sensoren wie etwa bei der HTC Vive sind nicht nötig.

Zum Start wartet Oculus gleich mit 50 Titeln auf; darunter Rift-Spiele wie Robo Recall, The Climb, oder Moss. Zum Launch im Frühjahr wird eine VR-Spieleserie in der Star-Wars-Saga exklusiv auf Oculus-Headsets, unter anderem der Quest, ihr Debüt feiern.

Die Controller kommen mit den üblichen Daumen-Sticks und Kontrollen daher. Die Displays lösen mit 1.600 x 1.440 Pixeln pro Auge auf. Das Headset hat einen eigenen Speicher von 64 GByte. Auch Audio ist in der Oculus Quest integriert. In der Ankündigung verspricht Oculus erheblich mehr Bass als in der Rift.

Das Oculus Quest basiert augenscheinlich auf der Plattform, die Qualcomm schon im Frühjahr 2017 gezeigt hatte und die wir unter anderem in San Diego ausprobieren konnten.

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Die VR-Plattform stammt von Qualcomm und ist schon älter. / © AndroidPIT

Warum Oculus also jetzt erst mit der Vermarktung beginnt, kann unterschiedliche Gründe haben. Vielleicht war Qualcomms Plattform noch nicht ausgereift, vielleicht wollte man die Portierung der Spiele abwarten und möglicherweise hat es mit den Release-Plänen der Konkurrenz zu tun.

Jedenfalls werden wir die Oculus Quest nicht pünktlich zum Weihnachtsfest erhalten und müssen uns bis ins kommende Jahr gedulden. Ob wenigstens nach der Ankündigung der Quest der Preis der Oculus Go nach unten angepasst wird, muss sich noch zeigen. Möglicherweise wird die 32-GByte-Variante dann für weniger als 219 Euro angeboten werden.

Quelle: Oculus

1 Kommentar

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  • Produkt ohne Markt?

    Die Google VR, Samsung Gear VR, Ocolus VR und HTC Vive haben sich auch schon wenig berauschend verkauft...

    Wie kann dann eine Stand-Alone VR dann einen großen Erfolg einläuten?

    Nachdem Nvidia RTX schon in Richtung Raytracing geht, anstatt den Chip auf Effizienz und VR Gaming zu trimmen, steht den ganzen VR Brillen keine gute Zeit bevor 😳

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