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Muss es High End sein? Ein Poweruser lebt die Mittelklasse

Vor drei Wochen kamen mir ernsthafte Zweifel daran, dass es immer das beste, schnellste, hochwertigste und teuerste Smartphone sein muss. Doch exzessive Nutzer wie ich haben hohe Ansprüche. Also unterzog ich mich einem Selbsttest, um endlich mal die Frage beantworten zu können: Muss es wirklich High End sein? Drei Wochen später ist das mein Ergebnis.

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Warum nicht High End?

Kommen wir zuerst zur Grundlage meiner Zweifel an Premium-Smartphones, auf der dieser Selbsttest aufbaut. Wer sie bereits aus der Ankündigung vor drei Wochen kennt, ist herzlich eingeladen, einfach direkt zum Bericht zu springen. Ansonsten lest gerne weiter.

Als Technik-Journalisten sind wir Experten so genannter “First World Problems”. Wir regen uns leidenschaftlich über zu dicke Displayrahmen auf, über fest verbaute Akkus oder zu heiße Prozessoren. Dabei können die meisten Smartphones mehr oder weniger das gleiche, wenn man von groben Hardware-Unterschieden zwischen verschiedenen Preisklassen am oberen und unteren Ende des Leistungsspektrums absieht. Die Unterschiede liegen in erster Linie in Ästhetik und Performance. Und natürlich im Preis.

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700 und mehr Euro für ein Top-Smartphone auszugeben, ist heutzutage leicht. Aber ist es auch schlau? / © ANDROIDPIT

Nachdem mein geliebtes LG G2 bekanntermaßen abhanden kam, begann für mich die lange Suche nach einem Ersatz. Dabei wurden mir zwei Dinge wieder schmerzlich klar: 

  • Die Auswahl ist begrenzt, wenn man sich auf das High-End-Segment beschränkt und einem Design und Haptik wichtig sind bzw. man auch nur halbwegs klar definierte Präferenzen hat. 
  • Die 600 bis 1.000 Euro, die man heutzutage in ein aktuelles, edles Topmodell stecken muss, sind ein wahnsinniges Risiko und eine echte Bürde im täglichen Leben. 

Das Smartphone ist das technische Gadget in unserem Leben, das sich mehr als jedes andere als Gebrauchsgegenstand bezeichnen lässt. Wir interagieren 50 bis 150 Mal am Tag mit ihm und nehmen es überall hin mit. Dabei setzen wir es mindestens 50 bis 150 Mal am Tag den Risiken des täglichen Lebens aus, sei es die Schwerkraft, das Wetter, das Risiko, gestohlen zu werden oder verloren zu gehen, wo auch immer wir sind und was auch immer wir machen. Solche Risiken treffen PC, Laptop, Fernseher oder eine teure Luxus-Kaffeemaschine in keinem vergleichbaren Maße.

Als relativer Smartphone-Junkie und als jemand, der alle erdenklichen Modelle in der Hand hatte und weiß, was für eine Nutzererfahrung technisch möglich ist, sind meine Ansprüche so hoch, wie sie nur sein können. Trotzdem sollte dabei die Vernunft nicht abhanden kommen, und nach dem Verlust eines geliebten Flaggschiffs habe ich wenig Lust, die Erfahrung zu wiederholen.

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Anfangs war ich skeptisch: Kann ein Mittelklasse-Smartphone eine Alternative zu einem Premium-Modell wie dem Galaxy S6 Edge+ (rechts) sein?! / © ANDROIDPIT

Leben im Land der Mitte

Also suchte ich mir ein Mittelklasse-Smartphone aus, das es mir oberflächlich angetan hatte und sowohl von AndroidPIT als auch der allgemeinen Tech-Presse als gut gelobt wird: das Alcatel OneTouch Idol 3 (zum Test)

Ich habe selten ein Smartphone gesehen, das mir optisch besser gefallen hat. Als es seinerzeit zum Test in unserer Redaktion angekommen war, war es mir sofort als schick aufgefallen, doch die Erkenntnis, dass es kein High-End-Gerät war, hatte es sofort wieder uninteressant für mich gemacht. Ich war offensichtlich jung und naiv. Zwei Monate später, nach einem gestohlenen High-End-Smartphone, war ich reif genug, ihm eine Chance zu geben.

Design: "Premium" ist ein Konstrukt

Räumen wir erst mal mit einem ganz großen Mythos auf: Billige Smartphones fühlen sich billig an oder sehen billig aus. Sicher, das Idol 3 ist nicht “billig”, es kostet auch seine 300 Euro. Doch im Vergleich zu den Geräten nördlich der 700 Euro ist es ein Schnäppchen. Und als jemand, der unzählige Smartphones in Händen hatte, kann mit Überzeugung sagen, dass zumindest ich bisher kein Smartphone erlebt habe, das sich derart angenehm halten ließ.

Das Honor 7, das ich mittlerweile privat nutze, ist ein halbwegs hässliches Entlein im Vergleich, obwohl es eigentlich gut aussieht, ein Metallgehäuse und viele Kanten mit Diamantschliff hat. Das sind Dinge, die Wertigkeit bzw. ein Premiumgefühl vermitteln. Doch was genau soll das eigentlich sein, "Wertigkeit"? "Premium"? Ein Gerät, das sich angenehm anfühlt, hübsch aussieht und nicht klappert, hat genau den Wert, den ein Smartphone haben muss. Wenn ich eine Ming-Vase sehen will, gehe ich ins Museum.

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Mittelklasse ist nicht gleich Mittelklasse: Das Idol 3 (unten) wirkt erheblich edler, stilvoller und ernsthafter als das wahrlich nach Plastik aussehende Moto G (2015). / © ANDROIDPIT

Das Idol 3 liegt butterweich in der Hand, keine Kante stört, das Design ist zurückhaltend elegant, auf eine absolut eigenständige Art (kein 0815-Look), es ist sehr schlank und zumindest ich würde es aus Gründen der Haptik und Optik praktisch jedem Flaggschiff vorziehen. Das ist reiner Geschmack, doch ich kenne das Angebot und weiß, was man für Geld kriegen kann. Und trotzdem empfinde ich dieses Mittelklasse-Smartphone nicht als minderwertig.

Zwar wird hier kein Metall geboten sondern lediglich Plastik, und die glänzenden Pseudo-Chromrahmen werden mit der Zeit abplatzen, doch zumindest ich kann das für diesen Preis verschmerzen und habe nicht so eine Angst, dass es meinen Händen entgleitet und ich dann große finanzielle Verluste erleide (zwei Stürze hat es übrigens auch unbeschadet überstanden). Außerdem sehe ich Leichtigkeit noch immer als eine Stärke in einem Smartphone, da ich nicht der Illusion aufgesessen bin, dass Gewicht mit Wertigkeit gleichzusetzen ist. Was für Schlepptops gilt, sollte logischerweise für Smartphones ebenso gelten.

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Das Idol 3 ist der Beweis dafür, dass die Mittelklasse wirklich elegant aussehen kann und Design auch im Bereich um die 300 Euro kein sekundärer Gedanke sein muss. / © ANDROIDPIT

Leistung: Hardware macht einen Unterschied

Die harte Realität, die auch mir schnell bewusst wurde, ist: Ein Midranger wie das Idol 3, das mit der für seine Klasse typischen Hardware ausgestattet ist, ist langsamer, und Poweruser merken das auch. Alles andere ist entweder eine Lüge oder Resultat fehlender Sensibilität.

Ein Leben ohne regelmäßige Gedenk(milli)sekunden beim Wechseln zwischen Bildschirmen und Öffnen von Apps gibt es hier nicht. Daran muss man sich einfach gewöhnen. Anfängern oder Nutzern, die nicht wie Tech-Nerds obsessiv auf jede noch so kleine Eingabeverzögerung achten, sollte das aber nicht all zu sehr auffallen. Und das sage ich nicht leichtfertig.

Doch ich spreche hier schließlich nicht von extrem offensichtlichen Wartezeiten, sondern einfach von einem leicht gemächlicheren Arbeitstempo. Die Ruckler sind regelmäßig, doch nicht allgegenwärtig, die Wartezeiten sind allgegenwärtig, doch nicht unerträglich. Aber routinierte Smartphone-Nutzer mit hohen Ansprüchen werden beim Interagieren mit einem Gerät wie dem Idol 3 niemals denken, “wow, ist das flott”.

Aber man muss es ebenso klar sagen: Funktional hatten die höheren Ladezeiten oder kleinen Ruckler fast keine Auswirkungen. Spiele wie Die Simpsons Springfield, Goat Simulator oder Badland liefen ohne Probleme. Alle Google-Apps ließen sich bedienen (wenn das Internet mitspielte), nur bauten sich Google-Maps-Karten eben langsamer auf, der Facebook-Newsfeed brauchte länger und scrollte weniger flüssig, extrem schnelle Schnappschüsse wurden durch eine etwas längere Ladezeit beim Öffnen der App behindert - aber alles lief.

Das größte Funktionale Problem, das direktes Resultat der Mittelklasse-Hardware ist: Lange Texte, z.B. in der Notizen-App oder in langen Hangout-Chats, fangen irgendwann an, zu ruckeln, sodass das Schreiben in ihnen nervig anstrengend wird. Das führte auch bei mir mitunter zu etwas Frust. Aber ich kenne eben auch die wieselflinke Bedienbarkeit von 900-Euro-Smartphones.

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Die Software von Mittelklasse-Smartphones wie dem Idol 3 ist meist schlichter und spartanischer als die von Premium-Modellen. Das muss aber überhaupt kein Problem sein. / © ANDROIDPIT

Kamera: Im Rausch der Pixel

Hier zeigt sich, dass Megapixel in den meisten Fällen ein recht wertloser Indikator für die Qualität einer Kamera sind. Selbst Aspekte wie die Blendengröße sagen alleine nicht sehr viel. iPhones wirken hier auf dem Datenblatt bestenfalls wie Mittelklasse, doch Software alleine kann schon einen sehr großen Unterschied machen. Mittelklasse-Smartphones haben insgesamt eher selten wirklich gute Kameras, seien es die Hardware-Komponenten oder die softwareseitige Unterstützung. Und das Idol 3, das immerhin mit einer 13-MP-Kamera daherkommt, macht sichtbar schlechtere Bilder als die iPhones, Galaxy S6 und LG G4 dieser Welt. Und damit meine ich, auch für einen Laien sichtbar schlechter.

Oft stellte ich eine leichte Unschärfe fest, das Bildrauschen war immer sichtbar, und das sekundenschnelle Betrachten von Bilder in der Foto-Galerie war nicht möglich, da ich jeweils ein bis drei Sekunden warten musste, bis das Gerät die Bilder tatsächlich in voller Auflösung anzeigte. Das muss kein KO-Kriterium sein, denn wenn man sein Handy nur für gelegentliche Schnappschüsse nutzt und nicht die Ansprüche der Kenner mitbringt, der könnte damit zufrieden sein.

Ich selber interessiere mich eher für lebendige, schnelle Momentaufnahmen als für kompositorisch hochwertige Kunstwerke, doch auch mit diesen moderaten Erwartungen fiel mir die Kamera negativ auf. Nicht desaströs, aber schlecht genug, dass ich mir mehr wünschte. Doch nicht vergessen: Ich habe immer die Kameras von Galaxy S6 Edge+, LG G4 und iPhone 6 vor dem geistigen Auge, was auf die allerwenigstens Nutzer zutrifft.

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Die Rückseite des Idol 3 ist aus Kunststoff, sie sieht aber aus wie gebürstetes Aluminium. Ein Fake, ja, aber ein dezenter. / © ANDROIDPIT

Die größte Macke

Leider muss ich von einer ganz großen Macke berichten, die allerdings nicht stellvertretend für Mittelklasse-Smartphones ist, sondern lediglich für dieses Smartphone-Modell. Mein Internet-Empfang mit dem Idol 3 war absolut desaströs, sodass ich unterwegs meist mit Surfgeschwindigkeiten zu kämpfen hatte, die mich glauben ließen, ich sei gedrosselt worden. Ich übertreibe nicht. Auch der Telefonempfang war ungewöhnlich schlecht.

Mein erster Gedanke war natürlich, dass ich es mit einem Sonntagsgerät zu tun hatte, also bat ich Alcatel OneTouch, mir ein weiteres Exemplar zuzuschicken, was man freundlicherweise auch tat. Das ist letztlich auch, was meinen Testbericht so verzögerte.

Also lebte ich weiter mit dem zweiten Gerät und hatte leider exakt die gleichen Probleme. Dass diese an mir bzw. meinem Vertrag lagen, ist auszuschließen, denn sobald ich auf das Honor 7 umstieg, war alles wieder beim Alten. Natürlich ist es möglich, dass ich zwei Sonntagsgeräte erwischt habe. Die statistische Wahrscheinlichkeit steht dem zwar im Weg, doch ich konnte nach meiner Recherche nicht feststellen, dass solch radikale Empfangsschwächen ein beim Idol 3 bekanntes Problem sind. Mit anderen Worten: Vielleicht hatte ich wirklich einfach Pech.

Fazit: Muss es unbedingt Premium sein?

Ich wünschte, ich hätte nach meinem dreiwöchigen Dauertest eine ganz klare, felsenfeste Antwort gefunden, doch das habe ich nicht. Mein Zwiespalt existiert noch immer, wenn auch weniger. Ich bin fester denn je davon überzeugt, dass ein Mittelklasse-Smartphone für um die 300 Euro für die große Mehrheit der Nutzer völlig ausreicht. Diese Geräte können heutzutage alles, was sie können müssen, ganz ehrlich. Das, wofür man die zusätzlichen 400 und mehr Euro hinlegt, ist Luxus. Eine Sekunde hier, eine Millisekunde da, etwas flüssigeres Scrollen, etwas schärfere, rauschärmere und detailreichere Bilder, häufigere Software-Updates, ein paar extra Features, die man womöglich nie nutzt - man muss schon sehr empfindlich und Smartphone-verliebt sein, wenn einem ein Idol 3 absolut nicht ausreicht. 

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Das Redmi Note 2 ist noch so ein Smartphone, das, gemessen an seinem sensationellen Preis, die meisten Nutzer glücklich machen sollte. / © ANDROIDPIT

Und so sicher ich mir heute bin, dass ich keine 700+ Euro mehr für ein Smartphone ausgeben werde, die Frage, ob echte Mittelklasse mir persönlich reicht, bleibt offen. Ich könnte mit dem Idol 3 leben und würde mir nur relativ selten wirklich wünschen, ein besseres Handy zu haben. Ich lebe einfach stressfreier mit einem 300-Euro-Gerät, denn ich habe viel weniger zu verlieren und fühle mich freier. Dafür bin ich auch bereit, Kompromisse einzugehen, denn ganz ehrlich: So flott oder edel ein Premium-Smartphone auch sein mag, man gewöhnt sich immer recht schnell dran und nimmt diese Vorzüge kaum noch bewusst war. Wozu also solche Ausgaben?

Gereicht hat es mir am Ende aber doch nicht, und ich wollte mehr. Meine Lösung führte mich aber nicht zu einem Telefon, das einen arm macht, sondern zu einem dieser Ausnahme-Smartphones, die Top-Hardware zum Mittelklasse-Preis bieten. Davon gibt es aber nicht viele. Und ganz ehrlich, wenn ich mir ganz nüchtern vor Augen halte, was essenziell und was Luxus ist, dann muss ich zugeben: So viel schneller ist das Honor 7 auch nicht. Aber es ist schneller, und das reicht aus. Ich bin allerdings auch berufsgeschädigt. Ihr hoffentlich nicht.

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Top-Kommentare der Community

  • Stephan Serowy 30.08.2015

    Also das Galaxy S5 würde ich nun als sogar äußerst High-End bezeichnen :) Du nicht? Ok, es ist aus dem letzten Jahr, aber damit ist es performancetechnisch immer noch deutlich über dem, was aktuelle Mittelklassemodelle können.

  • Stephan Serowy 30.08.2015

    Welches Modell hat er gewählt? Wird er den kompletten Um- bzw. Abstieg auf die Mittelklasse verkraften? Und warum spricht Stephan von sich in der dritten Person? Dies und mehr erfahren Sie in der Auflösung nächste Woche!

  • Stephan Serowy 30.08.2015

    Aber hallo, und wie ich das G3 als Oberklasse bezeichnen würde. Der Preis hat damit ja nichts zu tun. Das Nexus 5 war High-End, OnePlus 1 und 2 sind High-End, unzählige günstige China-Modelle sind High-End. Es stimmt natürlich, dass ein Modell mit Snapdragon 801 oder 805 rein technisch betrachtet nicht mehr High-End sind, wenn es einen Snapdragon 808 oder 810 gibt, aber ich denke, wenn man da ganz praktisch rangeht, stellt man fest, dass diese Geräte noch immer der Oberklasse angehören. Wie gesagt, technisch sind sie einem 2015er Modell mit Snapdragon 615 nach wie vor überlegen.

  • Thomas 27.09.2015

    Niemand mag Klugschei..... :D

  • Mathias B 02.09.2015

    Mein Nexus 5 hat die Hälfte gekostet und läuft trotzdem nach wie vor einwandfrei. Ich hab aktuelle Software, gute Leistung, eine gute Kamera. Warum also sollte ich das Doppelte ausgeben, nur um dann ein zwei Spielereien dazu zu haben, wie nen Fingerabdruckscanner oder Millionen Pixel, die ich eh nie sehen werde?

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  •   13

    Also ich besitze das idol 3 und kann diese Probleme leider nicht bestätigen. Mein Gerät läuft einwandfrei, ruckelfrei,telefonate sind einwandfrei. Man sollte endlich mal aufhören alles mit den großen Marken zu vergleichen. Jeder kann sich das Phone holen was er für sich als gut befindet. Manche Tests hier erinnern mich an CB. Die Tests bei denen versteht auch niemand. Da wird auch alles mit iPhone, Samsung und Co verglichen. Zum kotzen.

  • Warum sind 700€ "heutzutage" kein Problem?

  • Ich war auch nicht bereit, um die 1000 Euro für ein neues Smartphone auszugeben. Da ich auch gerne mal Neues bzw. Unbekanntes ausprobiere, habe ich mir nach meinem Asus Padfone A86 und dem Note 3 das Allview X2 Xtreme für knapp 380 Euro gekauft(hab noch Prozente über ein Gewinnspiel erhalten). Ich bin sehr gut zufrieden- die Kamera ist gut, der Akku hält knapp zwei Tage, es ist 6 Zoll groß (ich liebe große Handys), es ist sehr schnell, mit gut funktionierendem Fingerabdrucksensor und einem riesigem Speicher (64 intern und zusätzlich mit bis zu 128 GB erweiterbar), hat zwei Simkarten Schächte, um nur einige Dinge zu nennen. Wie das auf die Dauer mit den Updates aussieht weiß ich natürlich nicht, aber es hat jetzt 5.1 und da ich durch Samsung, was Updates angeht, nicht besonders verwöhnt bin, bleibe ich dabei erst mal ganz ruhig. Es läuft wunderbar. Was will ich mehr?

  •   58

    Bla bla bla ... Honor 7 ... Bla di Blubb ... Honor 7 ... Rhabarber Rhabarber ... Honor 7

    Es wird langweilig!

  • Ich verstehe diese vergleiche mit dem Honor 7 nicht wirklich... Die Geräte spielen doch in der gleichen Preisklasse?

  • Sehr guter Artikel 👍

    Als ich ihn mir durch gelesen habe, kam mir der Gedanke ob ich denn ein Highend-Gerät nötig hätte!

    Ich bin vor zwei Jahren vom Galaxy Ace auf mein jetziges Note 3 umgestiegen und dazwischen waren Welten. :D

    Ich hatte zwischen durch zweimal das Vergnügen ein Moto G (erste Generation) für eine Woche zu nutzen, da mein Note in Reparatur war. (Nein, ich hatte damit nichts zu tun :D ) Sagen wir es so ich wollte mein Note so schnell wie möglich zurück!

    Nun ist mein Note schon 2 Jahre alt und mein Vertrag läuft aus. Ich habe mich bei einem Netzbetreiber meiner Wahl nach einem neuen Vertrag umgeschaut und bin natürlich bei den Smartphones hängen geblieben.
    Habe mir mal durch den Kopf gehen lassen ob ich wirklich ein neues Gerät brauche und bin zu dem Entschluss gekommen: Nein EIGENTLICH nicht...

    Die Betonung liegt auf eigentlich, da ich nun in einem Monat Besitzer eines Galaxy S6 edge + bin :D Ich bräucht zwar kein neues aber für mein Note 3 bekomme ich jetzt noch am meisten.

    Und ich muss zugeben: Das neue Gerät ist purer Luxus!

  • Es kommt ja auch immer darauf an, was man mit seinem Smartie machen will. Ich nutze es nur für Threema, E-Mail, SMS und Telefonieren. Von daher ist ein High End nicht nötig. Mein S4 werde ich downgraden, seit Lollipop saugt das Strom wie ein Durchlauferhitzer. Und Rooten geht mit Lollipop ja auch nicht, habe zumindest nirgendwo eine Anleitung gefunden. (S4 VE Black Edition) Es steht halt immer nur da, das es mit dem Root des normalen S4 vielleicht klappen könnte.

    Und dann wäre da noch der Diebstahls Faktor. 98% der hauptsächlich Jugendlichen haben das Smartie in der hinteren Hosentasche, aus der es durch seine Größe natürlich ein Stück heraus schaut. Rein rechtlich gesehen ist das sogar Begünstigung zum Diebstahl. Eine Versicherung die den Diebstahl im öffentlichen Lebensraum (Taschendiebstahl) versichert gibts auch kaum. Wobei auch die wenigsten eine Versicherung haben, kostet ja Geld..... Hat man das Gerät mit Vertrag von einem Provider muss man es weiter Abzahlen obwohl es geklaut ist. Ersatzgerät gibts trotz Diebstahlsanzeige nicht.

    Und nur um sagen zu können ich habe das neueste, tollste Smartie brauch ich so ein Ding auch nicht. Bräuchte ich unterwegs nicht Threema + E-Mail würde ich noch immer mein Nokia 6310i nutzen. 1 X im Monat laden und gut iss ^^

  • Sehr geiler Beitrag. Kann ich zu 100% bestätigen!

    Habe auch schon viele Geräte gehabt. Nexus, Samsung, 1+1, Honor 6 und aktuell das Honor 7(2 Wochen auch mal das 1+2). Das Honor 7 ist einfach Top. Es kommt sicherlich (genau wie auch das 1+2) nicht an die Top Geräte von Samsung und Co ran. Jedoch kostet das Honor 7 einfach nur 300€. Und im Vergleich zu den Top Geräten ist es einfach nicht einmal die Hälfte. Und einen doppelten oder gar dreifachen Mehrwert erhält man bei den Top Geräten S6 EDGE, Z5 IPhone 6S... einfach nicht!

    Jedoch muss man leider auch sagen, dass es mit der schwachen Update Politik von diesen Geräten stimmt. Das Honor 6 hat in 7 Monaten kein Update erhalten. Und das ist dann doch etwas schwach. OnePlus ist da besser unterwegs. Hoffe, dass sich das mit bei dem H7 ändert.

    Letztendlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob man den Wahnsinn mit den Preisen der Top Geräte mitmacht oder ob man sich mit etwas nicht ganz so starkem zufrieden gibt und halt nur die Hälfte oder gar ein Drittel bezahlt.

    So ist das Geschäft. Ich bleibe jedenfalls bei meinen 300-400€ und picke mir die Geräte raus, die mir zusagen und auch bei Euren Tests gut abschneiden ;-)

    • Das H7 hat übrigens schon das erste update erhalten. Zwar nur 5.0.2 aber zumindest ist es ein klitzekleiner Schritt in die richtige Richtung.

      MfG Ghostyhands

  • ich habe mir für 159€ das LG G4c zugelegt Vorführwahre von Notebooksbilliger.de.Bin mehr als zufrieden Top Performance schönes Design sehr gutes HD Display . Für mich mehr als ausreichend

  • Aktuell benutze ich ein ZTE Nubia z9 Mini. Das Gerät ist mein erster China Import und hat mich 240$ gekostet. Das Gerät kann ich mit einigen Abstrichen empfehlen. Leider gibt es Probleme mit Apps, die keine Screenshots zulassen. Aktuell betrifft das meine Banking App und Netflix. Die beiden Apps bleiben einfach schwarz. Schade! Man könnte sicherlich damit leben. Doch leider scheint es für das Gerät auch keine Upgrades mehr zu geben. Das ist der Nachteil wenn man sich ein China Gerät ins Haus holt. Deshalb fasse ich einen Wechsel ins Auge. Entweder zum neuen Nexus 5 oder dem Honor 7. Beide Geräte haben/scheinen ihre Pro's und Con's zu haben. Deshalb noch die paar Tage gewartet und schauen, ob LG mit dem neuen Nexus ein grosser Wurf gelingt.

  • Mir geht es aktuell genau so! Eigentlich wollte ich mir das iPhone 6S Plus zulegen aber im Jahr 2015 sehe ich es nicht mehr ein einen fast vierstelligen Betrag für ein Smartphone hinzulegen. Also habe ich zum OnePlus Two für die Hälfte gegriffen und bin voll auf zufrieden. Designtechnisch gefälltt es mir um Welten besser und in Sachen Leistung bietet es genug Reserven für die nächsten 2 Jahre. Zusätzlich spart man sehr viel Geld durch die DualSim Funktionalität! Ich benötige schon *Highend Hardware*, allerdings verpackt in einem Mittelklasse Gerät, wovon es leider nicht allzuviele gibt.

  • Ich bin von meinem Samsung Note 3 auf das Moto X Play gewechselt und vermisse kein bißchen die etwas bessere Leistung meines ehemaligen Note 3. Dafür kann ich jetzt locker den Tag ohne Akkuladung überstehen. Ich hoffe das in Zukunft mehr auf Akkuleistung geschaut wird...

  • Also ich verstehe eh nicht warum man immer solche Summen für ein vernünftiges Phone hinlegen sollte ? Aber ein Mittelklassephone von Alcatel welches nach Aussage 300 Euro kostet ? Um die 320 Euro kann man sich das LG G3 kaufen und da habe ich sicher bei Performance und Kamera mehr Spaß. Wenn ich von Preis / Leistung spreche, dann bezieht sich das immer darauf das ich die Angel nach dem Vorjahresmodell auswerfe. Wenn ich mal überlege wie gut die Snapdragon 801 noch performen , dann muss man sich wirklich überlegen, ob man sich mit dem Billigchipsatz eines Midrange Phones da den großen Gefallen tut. Ich denke die neuen Mediatek Helio Chips werden in naher Zukunft den Markt etwas aufmischen, aber ansonsten bin ich mit der Vorjahresware immer gut gefahren. Davon abgesehen wie geil sich ein Telefon anfühlt für das man nur die Hälfte bezahlt hat... ;)

  • Ich kaufe immer nur das gegenwärtig beste Preis Leistungsverhältnis. Auch ich bin ein G2 verliebter und nur aufgrund des 299€ angebotes, habe ich nun gewechselt auf das Honor 7,es ist das einzige, dass dem G2 würdig ist. Und jetzt wo Huawei mit Cyanogen zusammen arbeitet, mache ich mir um Updates auch keine Sorgen mehr.

  • Also ich ersetze mein G2 gegen das Motorola Moto x Style Premium Smartphone für einen guten Preis und für mich mehr als ausreichend das meiner Meinung nach beste Smartphone des Jahres

  • Was für ein geiler Artikel bzw Thema, was man ja auch an den tollen Diskussionen in den Kommentaren sieht. Mein Galaxy s3 (mit Cm 11) lässt auch so langsam nach, sodass ich zu etwas frischem gezwungen bin.
    Ausgeben möchte ich maximal 350 Euro, sodass mein Problem ist: Kaufe ich ein 2014 Oberklasse Smartphone (Galaxy S5) oder ein neues Mittelklasse Smartphone (Honor 7)?
    Bei einem Galaxy s5 wüsste ich, was ich habe: Zuverlässig, mittlerweile Bugfrei und Oberklasse. Bei einem Honor 7 ist das Risiko höher. Zwar hat es tolle Spezifikationen und high end hardware, jedoch hört man immer wieder von vielen Bugs in der Software. Zudem würde ich bei einem Honor 7 auf den herausnehmbaren Akku verzichten.
    Alles Fragen, die einen verrückt machen können.
    Habt ihr Tipps für mich?

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