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Motorola und das Geheimnis um die X-Serie

Bei Motorola gibt es mit C, E, G und Z derzeit vier Produktserien, die unterschiedliche Ausrichtungen haben und manchen Kunden verwirren. Nun schafft Motorola Klarheit und deutet an, dass die X-Serie ein Comeback zur IFA geben könnte.

Die Flut an Motorola-Smartphones in den letzten Monaten hat manchen Kunden verwirrt zurückgelassen, denn nicht immer war klar, wo sich das neue Modell denn nun konkret im Sortiment einordnet. Im Gespräch mit AndroidPIT hat Lars-Christian Weisswange, General Manager Mobile Business Group von Lenovo für Deutschland und damit für die Motorola-Smartphones zuständig, nun Aufklärung betrieben.

Seit der Einführung der neuen C-Serie gibt es bei Moto nun vier aktuelle Serien von Smartphones, die jeweils mindestens zwei Geräte beherbergen - jeweils ein Stamm-Modell und eine Plus-Variante. Die Plus-Variante stellt, wie der Zusatz andeutet, ein kleines Extra in einem Bereich dar, in der Regel beim Akku oder der Kamera, während das Basismodell die Grundtugenden jeder Baureihe verkörpert.

  • Moto Z: Die Baureihe mit dem Z steht für die Oberklasse bei Motorola. Als Kernpunkte sind vor allem die "unendlichen Möglichkeiten" durch die Moto Mods und die Oberklasse-Specs zu sehen, die ein Moto Z auszeichnen. Ein Moto Z soll eine Allzweckwaffe sein, die alle Einsatzzwecke eines Smartphones sehr gut beherrscht.
  • Moto G: Die Moto-G-Serie ist der Bestseller bei Motorola und folgt der Maßgabe "Premium für alle". Die Smartphones kosten rund um 300 Euro, haben jedoch für diese Preisklasse Highend-Features an Bord und sind bei Design und Material an die Oberklasse angelehnt. Das betrifft auch die Software, etwa mit Features wie den Moto-Bediengesten, beispielsweise schnelles Drehen zum Satrten der Kamera oder "Hacken", um die Taschenlampe zu starten. Diese Funktionen sind meist nur bei Moto Z und Moto G zu finden.
  • Moto E: Wer ein Moto E kauft, soll laut Weisswange "keine Kompromisse machen müssen", und das im Preisbereich rund um 150 Euro. Ein Moto E ist nach Vorstellung des Herstellers also ein günstiges Smartphone, das aber hochwertige Elemente wie ein Metall-Finish, 2,5D-Glas oder einen Fingerabdrucksensor besitzt und im Alltag maximale Zuverlässigkeit verspricht.
  • Moto C: Diese Baureihe rundet mit Preisen von rund 100 Euro den Bereich nach unten hin ab. Das Motto hier: Sorglosigkeit. Der Anwender soll alle im Alltag wichtigen Funktionen nutzen können und ein aktuelles Android zur Verfügung haben. Beim Design orientiert man sich an den teureren Modellen, freilich ohne allzu hochwertige Materialien zu nutzen - es regiert Plastik, aber eben im Moto-Look.
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Wo bleibt das neue Moto X? / © ANDROIDPIT

Auf der Suche nach dem X-Faktor

Was in der Auflistung fehlt, ist das Moto X, früher immerhin das Flaggschiff von Motorola. Seit einiger Zeit ist das Moto X abgetaucht, doch zuletzt tauchten Leaks zu einem neuen Moto X4 auf. Darauf angesprochen gab Weisswange zu Protokoll, dass die X-Serie derzeit nicht aktuell sei, sich das aber natürlich ändern könne. Zwischen den Zeilen könnte man herauslesen, dass ein Neustart bereits in der kommenden Woche auf der IFA in Berlin erfolgen wird. Am 31. August veranstaltet Motorola seine Pressekonferenz, da gilt es, die Augen offen zu halten.

Auch auf die Moto Mods kam Weisswange zu sprechen. Als großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz, die sich bei den modularen Smartphons "nicht mit Ruhm bekleckert" habe, sieht der Manager die versprochenen drei Jahre Kompatibilität in der Z-Serie sowie die einfache Nutzung der aktuellen Mods. Man habe, so Weisswange, bei den Mods nicht das Ziel, Geld zu verdienen, sondern wolle Innovationen voran treiben, Möglichkeiten aufzeigen und Partnerschaften begründen.

IP-Zertifizierung können missverständlich sein

Bei der Alltagstauglichkeit, die bei den Moto-Geräten aller Preisklassen immer wieder betont wird, ist die Frage nach den bei Motorola fehlenden IP-Zertifizierungen naheliegend. Diese sieht Weisswange kritisch, denn auch ein IP68-Smartphone sei schließlich nicht zum Tauchen oder Schwimmen gedacht. Das könne falsche Erwartungen beim Kunden wecken, weshalb man darauf verzichte. Gegen die Gefahren des Alltags, also Regen, Spritzwasser oder ein umfallendes Glas, seien die Moto-Smartphones aber durch eine Nano-Beschichtung geschützt, mehr brauche es bei der großen Masse der Kunden nicht.

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